Cover-Bild Es ist Gottes Wille

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12,00
inkl. MwSt
  • Verlag: edition oberkassel
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 300
  • Ersterscheinung: 17.05.2018
  • ISBN: 9783958131446
Ute Borngräber

Es ist Gottes Wille

Im spanischen Toledo versetzen drei Tote innerhalb von 72 Stunden die Einwohner in Angst und Schrecken. Was haben die Opfer, ein jüdischer Diplomat, ein katholischer Pater und ein Marokkaner, gemein? In dieser Stadt, die während des Mittelalters zu den Regionen zählte, in denen für Christen, Juden und Muslime ein gemeinsames Nebeneinander möglich war. Trotz vielen Verdächtigen, Verdächtigungen und Motiven bleibt die Faktenlage dürftig. Wird Inspektor Josè Martin trotzdem gemeinsam mit seiner deutschen Kollegin Franka Rothe vom BKA den Sumpf in der klerikalen Welt trockenlegen?

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2018

Intrigen in Toledo

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Geschichtlich interessant zu lesen, wie Menschen mit verschiedenen Religionen in einer Region Spaniens neben- mit- und gegeneinander leben können einst und jetzt.
In diesem Roman war die katholische Kirche ...

Geschichtlich interessant zu lesen, wie Menschen mit verschiedenen Religionen in einer Region Spaniens neben- mit- und gegeneinander leben können einst und jetzt.
In diesem Roman war die katholische Kirche der Drahtzieher mit seinen Mächten, geheimen Machenschaften, Erpressungen, Intigen. Züchtigungen, Visionen, Entblösungen.
Das Ermittlerduo mit einem herablassenden Spaniermatcho und einer deutschen problembehafteten Jüdin ging mir ziemlich auf die Nerven - zwischen groben Auseinandersetzungen und totalen Verliebtsein schwankten die Dialoge hin und her. Aufdecken konnten sie nicht viel, weil die klerikalen Würdenträger, Pater und Schwestern nichts oder nur verschlüssende Botschaften preisgaben. Erst als die Äbtin zu einem offen Gespräch bereit war, erklärte sich der Fall, der auch persönliche Auswirkungen auf den Kommisar hatte.
Der Roman ist geschichtlich interessant, als Krimi aber etwas dürftig und Protagonisten - Ermittler, kirchliche Würdenträger, Politiker wurden etwas zu extrem und einseitig geschildert.