Cover-Bild Dürre
(38)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 13.09.2021
  • ISBN: 9783453441187
Uwe Laub

Dürre

Thriller
Wir dachten, wir hätten noch Zeit. Jetzt bezahlen wir den Preis.

Der Klimawandel beschleunigt sich unaufhaltsam. Dürren und Ernteausfälle nehmen weltweit zu. In ganz Europa herrscht Hungersnot. Um der wachsenden Bedrohung etwas entgegenzusetzen, beschließen die Länder drastische Maßnahmen: Landwirtschaftliche Betriebe werden verstaatlicht, eine App soll den CO2-Fußabdruck eines jeden Bürgers kontrollieren. Als die Geschwister Julian und Leni des CO2-Betrugs angeklagt werden, verlieren sie ihre Existenzgrundlage – und werden erbarmungslos gejagt.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2021

Machtmißbrauch

0

Der Klimawandel hat zu Dürren geführt und drastische Ernteausfälle verursacht. Europa hungert und mittels einer App wird der C02 Abdruck eines jeden Bürgers ermittelt. Die Geschwister Julian und Leni haben ...

Der Klimawandel hat zu Dürren geführt und drastische Ernteausfälle verursacht. Europa hungert und mittels einer App wird der C02 Abdruck eines jeden Bürgers ermittelt. Die Geschwister Julian und Leni haben C02 Betrug begangen und fürchten jetzt um ihre Zukunft.

Die Idee dieser C02-App zur Bekämpfung von Energieverschwendung gefällt mir sehr gut, wobei der Schwerpunkt der Buches leider auf der skrupellosen Ausnutzung politischer und wirtschaftlicher Machtpositionen liegt. Auf Grund der Inhaltsangabe des Buches hätte ich etwas anderes erwartet. Die Entwicklung der Geschichte ist zwar sehr spannend und auch die Charaktere wirken sehr lebendig und polarisierend , aber mir fehlen ein bisschen mehr Hintergrundinformationen zur App und zum schnellen Fortschreiten des Klimawandels. Stoff mit Realitätsbezug ist genug vorhanden.

Der Schreibstil ist flüssig und die Entwicklung der Story und der Charaktere ist gut durchdacht. Die Spannung steigt bis zum abschließenden Countdown steil an. Die Klimakrise als solche und auch der Versuch Mittel zu finden, um diese abzuwenden bzw. ihre Auswirkungen zu mindern ist ein sehr aktuelles Thema, das uns alle beschäftigen sollte.

In dieser Hinsicht gibt das gut strukturierte Nachwort dem LEser noch zusätzliche Informationen und Gedanken an die Hand.

Das Buch insgesamt gesehen, hat mich gut unterhalten und auch zum Nachdenken gebracht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.09.2021

Klimathriller: Erschreckende Zukunftsaussichten

0

Der neue Thriller von Uwe Laub stürzt den Leser in ein Klima-Abenteuer. Der Klimawandel ist im vollen Gange, was in ganz Europa zu Missernten, Unwettern und extremer Trockenheit führt. Nur wenige Jahre ...

Der neue Thriller von Uwe Laub stürzt den Leser in ein Klima-Abenteuer. Der Klimawandel ist im vollen Gange, was in ganz Europa zu Missernten, Unwettern und extremer Trockenheit führt. Nur wenige Jahre nach der Corona Krise beschließt die EU ein System zum Tracken aller CO2 Emissionen nicht nur von Firmen, sondern auch von Privatpersonen einzuführen.

CO2 Credits sind seitdem heiß begehrt und gehen mit jedem transferierten Euro automatisch einher. Auch die Landwirtschaft hat sich stark verändert. Für viele lohnt es sich nach unzähligen Ernteausfällen nicht mehr ihre Höfe weiter zu betreiben. Sie verkaufen ihre Betriebe somit an staatliche Einrichtungen. Einige wenige, wie die Geschwister Julian und Leni, versuchen allerdings weiterhin ihren Hof wirtschaftlich zu betreiben.

Als Julian des CO2 Betrugs angeklagt wird und die minderjährige Leni in die Obhut ihres Onkels übergeben wird, droht den beiden der Verlust ihres Hofes.

Aus einem Klimathriller mit skrupellosen Antagonisten und einem unhackbaren Klimaschutzsystem wird schnell eine mitreißende Geschichte, die den Atem anhalten lässt.

Ich war von der Idee der App und der CO2 Credits wirklich angetan. Wie das Technische beschrieben wird geht zwar nicht all zu sehr ins Detail, aber genug, um das Grundprinzip verstehen zu können. Uwe Laub nimmt sich auch Zeit, das System der staatlichen Überwachungseinheiten etwas genauer zu entwerfen. Diese spielen im Laug der Geschichte noch eine wichtige Rolle.

Im Großen und Ganzen war ich sehr von "Dürre" begeistert. Mich hat das Thema sofort mitgerissen. Klimathriller sieht man ja zur Zeit häufiger mal in den Regalen stehen, dieser hier ist für mich aber der Erste, der eine konkrete Idee mit bringt, als auch gleichzeitig vor ihr (als auch vor dem Klimawandel selbst) warnt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2021

Klimawandel

0

In einer nahen Zukunft merken die Menschen, wie sich ihr Lebensumfeld aufgrund des Klimawandels erschreckend schnell verändert. Extremwetterereignisse sind an der Tagesordnung. Nach mehreren Dürresommern ...

In einer nahen Zukunft merken die Menschen, wie sich ihr Lebensumfeld aufgrund des Klimawandels erschreckend schnell verändert. Extremwetterereignisse sind an der Tagesordnung. Nach mehreren Dürresommern und Missernten sind Obst, Gemüse oder gar Fleisch für den Normalbürger kaum mehr erschwinglich. In der Folge gibt es Hungersnöte, Arbeitslosigkeit, Armut und immer mehr Obdachlosigkeit.

In dem Bemühen um das schnelle Erreichen der Klimaneutralität hat die EU, wie wir in einem Rückblick ins Jahr 2022 erfahren, beschlossen drastischere Maßnahmen zu ergreifen, um den Klimawandel zu verlangsamen. Dazu kam ihr die Erfindung einer App von zwei jungen Informatikern gerade recht, mit der der Staat in die Lage versetzt wurde den CO2 Verbrauch eines jeden Bürgers und jeder Firma kontrollieren und reglementieren zu können.

Diese App wurde blitzschnell zur Pflicht und eine Kontrollbehörde, die ACON sollte Mißbrauch und Betrug verhindern.

Der Autor, Uwe Laub beschäftigt sich schon lange mit ökologischen Themen und versteht es ganz aktuelle Themen in beängstigende Thriller zu verweben. Letztendlich geht es um nicht viel weniger als den Fortbestand der Menschheit, was zugegeben an dystopische Hollywoodfilme erinnert.

Die Protagonisten dieses Thrillers sind Julian und Leni Thaler, ein sympathisches Geschwisterpaar, die elternlos einen kleinen Bauernhof auf dem Land bewirtschaften und in den Verdacht geraten, CO2 Betrug begangen zu haben. In dem Versuch, den vermeintlichen Irrtum aufzuklären, geraten die Geschwister in große Gefahr. Sollten sie als Bauernopfer herhalten?

Hier stellt sich die Frage, wer die Profiteure der CO2 Reglementierung sind. Die Umwelt? Das wäre zu schön um wahr zu sein! Zuviel Verbrauch von CO2 wird bestraft, kostet mit anderen Worten richtig Geld. Aber durch das Einsparen von CO2 z.B durch Recyceln , kann man seinen persönlichen Fußabdruck verbessern und bekommt CO2 Credits , die sich auch verkaufen lassen.

Die "Bösen" in dem Roman waren schnell ausgemacht und es war spannend zu verfolgen, mit welch krimineller Energie sie ihre Ziele vorantrieben und ob sie am Ende zu Fall gebracht werden konnten.

Der Thriller hat auf jeden Fall einen großen Unterhaltungswert. "Gut" und "Böse" sind klar definiert. Menschliche Zwischentöne gibt es nicht, und das könnte den ein oder anderen Leser vielleicht stören. Ich habe "Dürre" gerne und schnell gelesen, denn ich hatte Lust auf einen actionreichen dystopischen Thriller. Der Schreibstil des Autors war flüssig und leicht zu lesen und die beängstigende Vorstellung, dass sich die Welt in die, von dem Autor entworfene Richtung entwickeln könnte, hallt noch nach und macht nachdenklich.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2022

Ein Thriller, der viel Gutes an sich hatte

0

Meine Meinung:
Dürre von Uwe Laub ist mein erster Wissenschaftsthriller und demzufolge wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Die Idee, eine App zu entwickeln, um die Menschheit bei ihrem CO2 ...

Meine Meinung:
Dürre von Uwe Laub ist mein erster Wissenschaftsthriller und demzufolge wusste ich nicht genau, was mich erwarten würde. Die Idee, eine App zu entwickeln, um die Menschheit bei ihrem CO2 Verbrauch zu kontrollieren. Das interessante war, dass der Roman im November 2022 beginnt, was bei mir ein mulmiges Gefühl in der Kehle ausgelöst hat. Der Klimawandel ist präsenter denn je und jeder Mensch ist im Stande, einen Beitrag dafür zu leisten.

Der Thriller hatte für mich zwei geteilte Akte. Im ersten Teil geht es Entwicklung der CO2 Überwachungsapp „Aequitas“ und die Menschen, die unter der totalen Überwachung leiden. Die Geschwister Leni und Julian sind die zentralen Personen in dieser neuen Gesellschaftsordnung und sind mir total sympathisch. (Vor allem habe ich innerlich ein bisschen in mich hinein gekichert, als der Autor beschrieb, wie trällernder K-pop aus Lenis Kopfhörern drang!)

Im zweiten Teil steht die Jagd auf die beiden Geschwister im Vordergrund. Sie werden des COs Betrugs bezichtigt und müssen vor der Verhaftung fliehen. Der wissenschaftliche Aspekt wird im zweiten Teil des Buchs in einen mit Action vollgepumpten Thriller umgewandelt. Mir ist der klare Umschlag der Handlung aber nicht negativ aufgefallen.

Den Schreibstil von Uwe Laub fand ich sehr geradlinig, was auch sehr passend zur Handlung war. Für mich war dieser Stil nur etwas ungewohnt, da ich mehr mit umschweifenderen Stilen zu tun habe. Die Thematik ist einfach so wichtig und es war für mich auch ein richtig interessanter Moment, einmal in einem dystopischen Wissenschaftsthriller zu lesen.

Ich muss aber sagen, dass mir doch etwas gefehlt hat und mir einige Sachverhalte aufgefallen sind, die ich nicht so schön fand. Leni und Julian verhalten sich manchmal ziemlich naiv und tapsen von einem Moment in den nächsten. Dazu kamen mir einige Stellen etwas unlogisch vor, was mir ein paar Passagen etwas schwer gemacht hat.


Fazit:
Ich finde, dass Uwe Laub mit diesem Thriller einen guten Job gemacht hat. Dürre ist der dritte Wisschenschaftsthriller des Autors. Ich muss aber sagen, dass mir etwas an dem Buch gefehlt hat. Es konnte mich nicht vollkommen begeistern, wobei ich den Thriller jedem empfehle, der einmal eine andere Art von Thriller lesen und sich bewusster mit dem Klimawandel auseinander setzen möchte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.12.2021

Leider nicht so gut wie die Vorgänger

0

Ich mag die Bücher von Uwe Laub, aber "Dürre" konnte mich nicht wirklich überzeugen. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen bin.
Klappentext:
Der ...

Ich mag die Bücher von Uwe Laub, aber "Dürre" konnte mich nicht wirklich überzeugen. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass ich mit anderen Erwartungen an das Buch herangegangen bin.
Klappentext:
Der Klimawandel beschleunigt sich unaufhaltsam. Dürren und Ernteausfälle nehmen weltweit zu. In ganz Europa herrscht Hungersnot. Um der wachsenden Bedrohung etwas entgegenzusetzen, beschließen die Länder drastische Maßnahmen: Landwirtschaftliche Betriebe werden verstaatlicht, eine App soll den CO2-Fußabdruck eines jeden Bürgers kontrollieren. Als die Geschwister Julian und Leni des CO2-Betrugs angeklagt werden, verlieren sie ihre Existenzgrundlage – und werden erbarmungslos gejagt.
Die Idee mit der App zur Messung des CO"-Fußabdruckes finde ich überzeugend, dass Thema Wetteränderung durch Klimawandel ist brandaktuell. Doch was Laub aus diesen beiden Themen gemacht hat, plätschert irgendwo so dahin.
Die ersten Zweidrittel des Buches fand ich noch einigermaßen spannend, doch bei den vielen technischen Details (wie hacke ich einen abgeschirmten Server) war ich raus. Die Szene zog sich, ohne das wirklich etwas geschah.
Auch mit den Figuren konnte ich mich nicht identifizieren. Da war mir zu viel Schwarz-Weiß-Malerei, manchmal unnötige Grausamkeit, die die an sich interessante Geschichte gar nicht benötigt.
Durch den guten, schnörkellosen Stil ließ sich das Buch trotz der Längen gut lesen. Der Schluss war dann aber wieder nicht überzeugend.
Fazit: Hier wurde viel Potential verschenkt. Die anderen Bücher von Uwe Laub haben mir besser gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere