Cover-Bild Cold Princess

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 29.03.2018
  • ISBN: 9783736304369
Vanessa Sangue

Cold Princess

Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie mit ansehen wusste, wie ihre Familie bei einem Attentat ums Leben kam, regiert sie stark, unnachgiebig und Furcht einflößend über ihre Heimatstadt Palermo. Einzig für Madox Caruso, neuestes Mitglied ihrer Leibwache, hegt sie tiefere Gefühle, als sie sich selbst eingesteht. Die zerstörerische Energie, die ihn umgibt, zieht Saphira mehr und mehr in seinen Bann - ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begibt -

"Düster, sexy und voller Intrigen: Vanessa Sangue weiß, wie man verbotene Liebesgeschichten schreibt!" Mona Kasten

Band 1 der düsteren Liebesromanreihe von Bestseller-Autorin Vanessa Sangue





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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2018

Lesehighlight!

7 0

INHALT
Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie ...

INHALT
Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie mit ansehen musste, wie ihre Familie bei einem Attentat ums Leben kam, regiert sie stark, unnachgiebig und Furcht einflößend über ihre Heimatstadt Palermo. Einzig für Madox Caruso, neuestes Mitglied ihrer Leibwache, hegt sie tiefere Gefühle, als sie sich selbst eingesteht. Die zerstörerische Energie, die ihn umgibt, zieht Saphira mehr und mehr in seinen Bann - ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begibt.

COVER
Das Cover mag im ersten Moment nicht den Anschein erwecken, dass es zur Geschichte passt. Ich finde es aber perfekt, da es zu Saphira der Hauptprotagonistin passt. Das Cover ist ein richtiger 'eyecatcher' und einfach nur wunderschön. Ein Highlight in jedem Bücherregal.

SCHREIBSTIL
Dies war mein erstes Buch der Autorin Vanessa Sangue. Normalerweise mag ich lieber Geschichten die in der 'Ich-Form' geschrieben sind, das dies bei Cold Princess nicht der Fall war, hat mich aber überhaupt nicht gestört. Der Schreibstil von Vanessa ist sehr schön zu lesen. Man liest nicht nur aus der Sicht von Saphira und Madox, sondern auch aus Sicht von einigen Nebencharakteren.

MEINUNG ZUM BUCH
Wie bereits das Vorwort der Autorin andeutet, solltet ihr das Buch nur lesen wenn ihr nicht vor Dark Romance und Gewaltszenen zurückschreckt. Das Buch mag für manche teilweise zu heftig sein, da ich aber schon viel in diese Richtung gelesen habe, fand ich keine der Stellen zu heftig oder übertrieben. Nun zur Geschichte.

Saphira ist ein erstaunlicher Charakter welcher mir so noch nicht in einem Buch aufgefallen ist. Nachdem ihre Familie ermordet wurde, wurde Sie zum Oberhaupt der 'famiglia' und das beweist sie bereits am Anfang des Buches ziemlich eindrucksvoll. Saphira tut alles um die ihren zu beschützen und ihre 'famiglia' vorwärts zu bringen - und das teilweise mit einer Kälte die wirklich beeindruckend ist.

Madox hat sich heimlich in die 'famiglia' der De Angelis eingeschlichen, was aber keiner von ihnen weiß. Für Saphira ist er auch lediglich eine ihrer Wachen. Er ist jedoch genauso tödlich und gefährlich wie Sie. Die beiden sind aus dem selben Holz geschnitzt. Was genau Madox vor hat und warum er seine wahren Absichten nicht zu erkennen gibt, muss selbst gelesen werden.

Beide fühlen sich schon von Anfang an zueinander hingezogen. Sie wissen beide das sie es nicht tun sollten und jeder wehrt sich gegen den anderen und will die Oberhand haben. Saphira lässt nach und nach ihre kaltherzige Seite fallen und fängt an Madox ein wenig zu vertrauen.

Cold Princess ist ein unglaubliches Buch! Ich habe beim lesen so viele verschiedene Emotionen durchlebt wie bei wenigen Büchern. Das Buch ist fesselnd, spannend, geheimnisvoll, heiß und mitreißend. Was wäre so eine Geschichte ohne einen richtig fießen Cliffhanger?! Diesen haben wir ja dann wie auch nicht anders zu erwarten bekommen. Fire Queen, der zweite Teil, erscheint bereits im Juli, sodass die Wartezeit nicht sehr lang für uns sein wird.

Vielen Dank an die Lesejury und den LYX Verlag für die tolle Leserunde und vielen lieben Dank Vanessa für dieses Lesehighlight.

Veröffentlicht am 02.04.2018

Dunkle Begierde

2 0

INHALT
Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie ...

INHALT
Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.
Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Als Erbin einer der mächtigsten Mafiafamilien der Welt darf sich Saphira De Angelis keine Schwäche erlauben. Seit sie mit ansehen wusste, wie ihre Familie bei einem Attentat ums Leben kam, regiert sie stark, unnachgiebig und Furcht einflößend über ihre Heimatstadt Palermo. Einzig für Madox Caruso, neuestes Mitglied ihrer Leibwache, hegt sie tiefere Gefühle, als sie sich selbst eingesteht. Die zerstörerische Energie, die ihn umgibt, zieht Saphira mehr und mehr in seinen Bann - ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie sich damit begibt.

COVER
Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut. Wenig Schnick Schnack und gerade deshalb extrem anziehend. Helle kleine Diamanten auf schwarzem Hintergrund - passt meiner Meinung nach perfekt zu der Hauptcharakterin Saphira. Da sie auf den ersten Blick kalt und doch sehr interessant wirkt und vor allem viel drauf hat. Sie ist die mächtigste Frau Italiens - und das in einem so junge Alter.

SCHREIBSTIL
Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und man kann dem Geschehen einfach und ohne viel Nachzudenken folgen. Fremdwörter werden erklärt. Toll an dem Buch fand ich auch, dass man die Sicht mehrerer Charaktere folgen konnte. Jedoch nahm dass wie ich fand, dem Buch anfangs die Spannung.

MEINUNG ZUM BUCH
Die Charaktere die die Autorin hier erschaffen hat sind mächtig. Irgendwie völlig neue und unabhängige Charaktere die mich nicht an andere in anderen Büchern erinnern - TOLL.
Und vor allem so gut beschrieben und man kann sich echt vorstellen dass es so bei der Mafia abläuft - an das reale Leben angelehnt.

Vor alle. hat Vanessa Sangue auch viel recherchiert - überall so viele Details und die Fremdwörter im Lesen sind spitze. Passt perfekt zum Buch.

Am Anfang des Buches suchte ich immer nach mehr- Mehr Spannung, mehr Geheimnisse, mehr Gewalt, mehr... Jedoch fand ich diese am Anfang der Geschichte nicht. Vielleicht lag es daran, dass die Autorin am Anfang des Buches eine Warnung über die Gewalt- und Sexszenen rausgab. Was meiner Meinung nach nicht notwendig war (man bedenke Shades of Grey). - Irgendwie fehlte mir dann immer etwas.

Die Autorin hat jedoch viel Liebe und Detailgenauigkeit in die Charaktere gesteckt - das merkt man.
Saphira ist eine unglaubliche und vor allem so starke Frau. Einfach bewundernswert! Anfangs denkt man dass sie für Gefühle nicht offen ist. Wenn man jedoch mehr von ihr liest kann man erkennen wie verletzt sie ist und trotzdem so stark. Vor allem ist sie eines - ALLEINE.

Madox ist ein unberechenbarer und geheimnisvoller Mann. Leider weis er über sich selbst und seine Wurzeln sehr wenig und dass was er weiß stimmt zu 99% nicht oder nicht ganz. Das macht ihn zu einem gefährlichen und rachsüchtigen Gegenspieler von Saphira. Zwischen den beide besteht eine große Leidenschaft die leider auch von großen Geheimnissen und Misstrauen gelenkt wird.


FAZIT:
Anfangs konnte mich dass Buch nicht so richtig packen - leider weiß ich auch nicht so genau woran es lag. Jedoch wurde es in der dritten Hälfte des Buches ziemlich spannend und es war der ärgste Cliffhanger am Ende des Buches den ich bis jetzt hatte.
Liebe Vanessa NEIN ich kann es definitiv auch nicht glauben dass du das gewagt hast ;) - Ich saß am Ende des Buches voll belämmert da und dachte mir: Nö, das wars jetzt?! Nicht dein Ernst!
Das Buch ist für alle Leser und Leserinne die nicht nur auf spießige Liebesgeschichten stehen, sondern es auch Dunkler und wilder mögen ;)-

Veröffentlicht am 28.03.2018

Cold Princess

2 0

Zum Buch:

Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.   Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Saphira ist die einzige Überlebende eines Attentates und somit einzige Überlebende der Mafiafamilie de Angelis. ...

Zum Buch:

Er ist nicht bei ihr, um sie zu beschützen.   Er ist bei ihr, um sie zu töten.

Saphira ist die einzige Überlebende eines Attentates und somit einzige Überlebende der Mafiafamilie de Angelis. Dieses Attentat macht sie zum Oberhaupt, dem 'Capo', des Mafiaclans und so erlaubt sie sich niemals Fehler. Sie ist knallhart, stark, unnachgiebig und bricht keine ihrer Regeln. — Madox ist ihr 'Soldati' und Feind. Er ist böse, unheimlich sexy, absolut tödlich und ihr Leibwächter. Doch nur für ihn hegt sie tiefere Gefühle. Zwischen den Beiden entwickeln sich gefährliche Spannungen und dazu kommen noch die bösen Absichten des verfeindeten Mafiaclans der Vargas. Gemeinsam mit den Beiden erleben wir das harte und gefährliche Leben von Saphira und ihrer Familie, in die man nur mit Blut ein und auch nur mit dem Tod wieder austritt.

Meine Meinung:

Ich weiß gar nicht wo ich bei diesem Buch anfangen soll, da es so viel zu sagen gibt. Starten wir bei den Charakteren. Diese sind wirklich gut gewählt und wirken in dem Buch sehr authentisch. Saphira ist ein wirklich starker Charakter. Sie schützt ihre Familie mit einer beeindruckenden Kaltblütigkeit und macht sich so zu einem wahren Anführer der Familie. Auch Madox hat mich sehr von sich überzeugt, er ist genauso stark und tödlich wie Saphira und dies zeigt er in dem Buch immer wieder. Er kämpft nur für seine eigenen Ziele und setzt dafür alles ein. Doch beide Charaktere verändern sich im Laufe der Handlungen und dies ist schön mitzulesen. Sie lassen sich mehr aufeinander ein und beginnen wahre Gefühle aufzubauen bzw. sich gegenseitig zu öffnen.
-
Cold Princess ist abwechselnd aus der Sicht von Saphira und Madox geschrieben. Aber auch mal aus der Sicht von Guiseppe,dem Anführer der Vargas, oder aus Damianos, dem besten Freund von Madox, und so konnte der Leser die starken Gefühle der einzelnen Charaktere sehr gut mitfühlen und wusste wo wer lügt oder auch die Wahrheit sagt. Dies gelang durch einen sehr angenehmen Schreibstil. Ich kam zügig durch die Seiten und geriet nie ins Stocken. Auch die Spannung wurde dauerhaft gehalten. Es war wirklich kein langweiliges Kapitel dabei, da immer wieder etwas passierte womit ich als Leser nicht gerechnet hatte. Man erfuhr oft Neues und wusste sogar mehr als die handelnden Charaktere. Mit Intrigen und wirklich gefährlichen Szenen war die Spannung immer auf seinem höchsten Punkt.
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Ein großer Pluspunkt ist auch, dass der Leser sich oft selbst denken muss wie es in den Kapiteln weitergeht und was als nächstes passieren wird. Da die Mafiosi alle unberechenbar und ihre nächsten Handlungen nicht vorherzusehen sind. Das machte das Buch besonders interessant und die Autorin konnte sich sofort in mein Herz schreiben. Ebenfalls durch ihre lieben Worte im Vorwort und ihre kleine Warnung an die Sex- Szenen, was zusätzlich nochmal für Nervenkitzel sorgte. Denn wieso sollte man denn schon im Vorwort vor den Szenen warnen, wenn die nicht wirklich etwas anspruchsvoller sind? Aber keine Panik, sie sind gut zu lesen und brachten mich nicht aus der Fassung.
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Besonders sympathisch wurde mir Vanessa Sangue durch ihre Danksagung, in der auch sie einsieht dass sie das Buch wirklich fies enden lassen hat. Denn genau so war es! Das Ende war grausam... und Achtung Spoiler! Wie kann Vanessa das Buch so enden lassen?! Wer wird denn jetzt erschossen? Saphira durch Guiseppes Hand, da dieser sich die Chance nicht nehmen lassen will auch die letzte de Angelis zu töten? Oder Guiseppe durch Madox, der sich rächen und gleichzeitig Saphira beschützen will? Dieses Ende und vor allem der letzte Satz hatten mich ungläubig auf meinem Lesesessel zurückgelassen. Und man stellt sich sofort die Frage: „Wie geht es weiter?“ Aber da es zukünftig (im August 2018) einen zweiten Teil geben wird, muss es ja auch irgendwie mit Saphira weitergehen. Also ich bin gespannt! Und ihr hört es, ich habe nichts zu bemängeln! Ausser das Ende...
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Fazit:
Cold Princess hat mich mitgerissen und beim lesen süchtig nach mehr gemacht. Genau so hat ein Buch zu sein! Die Emotionen waren immer vertreten, ich musste weinen, lachen und war schockiert bis wütend. Dieses Buch hat es geschafft alle Emotionen bei mir auszulösen und macht sich so wirklich zu etwas besonderem!♥

Definitiv lesenswert!

Veröffentlicht am 21.03.2018

Eine düstere Liebesgeschichte

2 0

Saphira hat mit ihrer Verantwortung als capo genug zu tun, da passt ihr die gefährliche Anziehungskraft zu einem ihrer Leibwächter gar nicht in den Kram. Madox ist schweigsam und vor allem für seine Brutalität ...

Saphira hat mit ihrer Verantwortung als capo genug zu tun, da passt ihr die gefährliche Anziehungskraft zu einem ihrer Leibwächter gar nicht in den Kram. Madox ist schweigsam und vor allem für seine Brutalität bekannt und spricht Saphira auf eine dunkle Art und Weise an, die sie nicht kennt. Als ein Anschlag sie allerdings zwingt ihn näher an sich heran zu lassen, als sie möchte, kann sie ihren Gefühlen nicht länger aus dem Weg gehen. 

Cold Princess beschäftigt sich mit einer italienischen Mafia-Fehde. Saphira DeAngelis führt nach einem tragischen Unfall die famiglia der DeAngelis an, einer Mafiafamilie in Palermo. Ihre Gegenspieler sind die Vargas, die sich vor allem durch unnötige Gewalt und Skrupellosigkeit auszeichnen. Nebenbei lässt die Autorin die italienische Begriffe für die Mafia-Rollen einließen, was es für mich (als nicht-italienisch-Sprecherin) sehr authentisch hat wirken lassen.

Saphira ist kein Unschuldslamm, das kann sie gar nicht sein, als Frau in einer Machtposition, die sonst von Männern dominiert wird. Dieser Aspekt hat mir bis zu einem gewissen Punkt sehr gut gefallen. Saphira verkörpert eine ausgesprochen starke, zielgerichtete und ehrgeizige weibliche Protagonistin, die mit den Rollen der Geschlechter in der Mafia-Welt bricht. Dass die Autorin so mit den Geschlechterrollen spielt und versucht aufzulösen, finde ich lobenswert, allerdings hätte sie ihre Bemühungen auch auf die anderen weiblichen Figuren ausweiten können. Neben Saphira trifft man noch die besorgte, schwangere und zu-Hause-sitzende Frau an und die Mafia-Tussie Rabia, die das Klischee von Blond und Oberflächlich perfekt erfüllt und sich besonders durch ihre schicken Kleider und Absatzschuhe auszeichnet. Besonders ironisch ist dieser Punkt, weil in der Lebensgeschichte Rabias davon geredet wird, dass man sie aus Amerika und der dortigen Mafiaszene weggebracht hat, weil ihre einzige Karrieremöglichkeit dort eine Heirat war. Im Verlauf des Buches arbeitet sie auf eine Heirat hin und scheint sonst keine nennenswerte Position zu bekleiden.

Der Schreibstil ist recht schlicht, funktioniert aber in diesem Roman sehr gut. Erzählt wird aus der dritten Person, so hatte die Autorin die Möglichkeit verschiedene Figuren von beiden Seiten zu Wort kommen zu lassen und konnte ein angenehmes Netz aus Intrigen spinnen.

Neben dem immer währenden Machtkampf der Familien gibt es auch eine Liebesgeschichte. Obwohl der Begriff „Liebe“ hier wohl etwas unangebracht ist und der eigentliche Grund, warum mir das Buch im Vorfeld Bauchschmerzen bereitet hat. Denn zuallererst begrüßt die Autorin den Leser in einem Vorwort, wo sie vor Gewalt und Brutalität beim Sex und anderen Dingen warnt, sowie vor „einvernehmlichen nicht-einvernehmlichen“ Sex. Das war meine erste - und letzte - Berührung mit der Kategorie Dark Romance. Ich wollte und will kein Buch über eine Vergewaltigung lesen.

Allerdings wollte ich schon wissen, wie genau sich diese Ankündigung dann entfaltet, denn Romane wie "50 Shades of Grey" haben die breite Masse ja auch begeistern können. Ich habe mich gefragt, wie ein so bekannter Verlag mit einer solchen Prämisse umgeht und ob das deutsche Publikum dieses Buch annimmt. Kann man so etwas lesen, akzeptieren, wenn es sich mit den eigenen Vorstellungen und Grundsätzen so sehr schneidet? Wie ist die Rolle der Frau in einer solchen Situation dargestellt?

Bevor ich allerdings meine Gedanken zur Liebesgeschichte erläutere, möchte ich noch ein paar allgemeinere Dinge zum Buch sagen.

Ich bin großer Fan von amerikanischen Krimiserien und war daher mit dem Prinzip von Mafia und Blutrachen vertraut, weswegen diese Art von Gewalt und Kampf für mich nichts Neues war und mich nicht schocken konnte. Der Krieg zwischen den Familien wurde noch nicht so stark betont, es war eher ein gegenseitiges Pieken, Provozieren, wann hat die andere Familie genug und setzt zu einem großen Anschlag an?

Ein riesiges Problem für mich war allerdings die fehlende Bindung zu den beiden Hauptfiguren, Saphira und Madox. Mir fehlte ein persönlicher Bezug, da weder Madox noch Saphira irgendwelche Hobbys oder Beschäftigungen neben der Mafia und ihrem Sex haben. Natürlich verstehe ich, das es schwer ist, als Mitglied einer sich im Krieg befindenden Mafiafamilie, ein Hobby zu pflegen, aber irgendwo muss auch ein Mafioso mal abschalten können. Ob das nun ein bisschen kochen, lesen oder nur spazieren gehen ist. Mir hat ein bisschen Materie gefehlt, die Figuren schienen nur aus Trauer, Schuldgefühlen und Mafia zu bestehen. Sie kamen mir recht flach vor, durchscheinend, alles über die Figur wurde sofort klar und das war nicht viel. Mein Ansporn weiterzulesen war deswegen sehr gering.

Nun zum spannenden Punkt des Buches: Gewalt beim Sex. Hier muss jeder Leser selbst entscheiden, was für ihn zu viel ist, ich hatte nach einigen Startschwierigkeiten (Gedanken in die Richtung: Will ich das wirklich lesen? Das ist anders als ich mir das vorgestellt habe.) keine Bedenken mehr. Denn obwohl Saphira bei der Sache nicht ganz wohl ist, weil es sie emotional zu sehr fordert und sie ihre Rüstung Madox gegenüber ablegen muss, geschieht nichts, dass sie später oder während des Sex bereut. Für sie war das alles okay, da sie schon seit langem eine selbstzerstörerische Ader hat. Die Autorin hat Saphira dabei sehr gut beschrieben, denn sie kann bei Madox für eine Weile ihre Rolle als capo ablegen und entspannen. Das klingt vielleicht merkwürdig, aber mit Madox kann sie Frust und Schmerz abbauen, hat ein Ventil für all die Gefühle, die sie den ganzen Tag über verstecken und herunterschlucken muss. Und Madox bleibt nicht für immer der gefühlskalte dominante Kerl. Als er Saphira besser kennen lernt und einen sehr persönlichen Moment beobachtet, beginnt er zu verstehen, was hinter ihrer Maske alles vorgeht und passt sein Verhalten an. Von einer Liebesgeschichte würde ich deswegen aber noch nicht reden, es fühlte sich eher wie eine Therapie an. Und ein bisschen auch wie eine Sucht, das sie natürlich nicht mehr die Finger voneinander lassen konnten.

Eine Triggerwarnung ist trotzdem angebracht: Von Würgen bis Blut über Fesselspielchen ist alles dabei.

Die vorherrschende Handlung setzt sich aus Intrigen, Erinnerungen und Spionage zusammen. An sich eine gute Mischung, aber für mich eben nichts Neues. Da konnte mich die Handlung nicht fesseln, ich hatte die Szenarien schon in x-beliebigen Filmen und Serien in x-beliebigen Auslegungen gesehen. Was mich am Lesen gehalten hat, war der Drang das Buch zu beenden.

Nun der Grund, warum es für mich nur ein 3 Sterne-Buch werden konnte: Die starke Rolle von Saphira nimmt zum Ende hin stark ab, was zum Teil verständlich, zu einem anderen und viel größeren Teil allerdings ärgerlich ist. Gerade in der letzten und sehr starken Szene rutscht Saphira in das typische Klischee der verliebten Frau ab, die vom Spion in den eigenen Reihen total überrascht wird und alle Vorsicht in den Wind schlägt. Da hatte sie schon eine absolut perfekte Möglichkeit für ihre Rache und lässt sich dann auf die vorhersehbarste Weise ablenken. Das Ende war somit für mich leider überhaupt nicht mehr schön oder spannend. Ich war sehr sauer, dass diese vielversprechende Rolle so heruntergestuft wurde und werde - trotz des Cliff-Hangers - nicht weiterlesen.

Ich denke, dass ich mit einer falschen Erwartungshaltung an das Buch herangegangen bin. Ich kann und will nicht von jedem Autor eine kritische Handhabung von Geschlechterrollen und Stereotypen erwarten, denn immerhin ist es immer noch Fiktion und vorherrschend eine Liebesgeschichte. Dass einige AutorInnen, die ich sehr gerne lese, das durchaus meistens umsetzen hat mich wohl ziemlich verwöhnt.

Wenn man diesen Aspekt mal außer Acht lässt, ist es eine interessante und gut ausgearbeitete Liebesgeschichte, die in einem recht spannenden Setting spielt und die moralischen Konflikte wurden gut gelöst. Trotzdem wird es mein einziges Buch in den Genre und von der Autorin bleiben, da das einfach nicht die Art von Buch ist, von der ich viel mitnehme und über die ich noch lange nachdenken und reflektieren kann.

Veröffentlicht am 15.03.2018

Wie kann ein Mix aus Thriller und Romance gelingen?

2 0

Ich habe zuvor kein Buch von Vanessa Sangue gelesen, durch einige Recherchen aber festgestellt, dass ihr Spannung definitiv im Blut liegt.

Das Cover - so schön es auch ist - gibt leider keinerlei Hinweise ...

Ich habe zuvor kein Buch von Vanessa Sangue gelesen, durch einige Recherchen aber festgestellt, dass ihr Spannung definitiv im Blut liegt.

Das Cover - so schön es auch ist - gibt leider keinerlei Hinweise zum Inhalt, weshalb es mich nicht zu 100% überzeugen kann. Aber das ist natürlich eine Frage des eigenen Geschmacks. Umso mehr konnte mich dafür der Klappentext begeistern. Letztendlich stellte ich mir dabei eine entscheidende Frage: Wie kann ein Mix aus Thriller und Romance gelingen?

Der Schreibstil der Autorin ist klar, einfach, flüssig und verständlich. Satz für Satz fliegen die Seiten nur so davon. Der Perspektivenwechsel tut dem Ganzen keinen Abbruch.

Fakt ist, dass das Buch nichts für schwache Gemüter ist. Wer eine romantische Liebesgeschichte mit viel Tütü sucht, wird schwer enttäuscht sein. "Cold Princess" ist nämlich so viel mehr. Vor allem aber sehr düster. Bereits auf den ersten Seiten wurde ich von der Kaltblütigkeit der Protagonistin überrascht. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, was es letztendlich so besonders macht. Ich habe bisher kein vergleichbares Buch gelesen. Schon gar kein "Dark Romance" Buch, das sich mit der Thematik von Mafias beschäftigt. Dafür bekommt Vanessa Sangue meinen größten Respekt. Hut ab, wirklich!

Unsere beiden Protagonisten sind umfassend beschrieben und trotz gewisser Handlungen irgendwie sympathisch. Es hat etwas gedauert, bis ich mit Saphira warm wurde, wohingegen ich Madox direkt mochte. Spürbar wird sofort, dass Saphira und Madox tiefgründigere Gefühle füreinander hegen, als ihnen lieb ist und deswegen sehr dagegen ankämpfen bzw. "miteinander" kämpfen.

Insgesamt fand ich den Verlauf des gesamten Buches sehr spannend, teilweise vorhersehbar und trotzdem abwechslungsreich, vor allem aber unheimlich gelungen. Vanessa Sangue hat ein Händchen dafür, ihre Leser in ihren Bann zu ziehen. Von mir gibt es daher eine klare Empfehlung. Der fiese Cliffhanger macht die Wartezeit auf Teil 2 schier unerträglich.

Danke, dass ich dieses Buch lesen durfte.