Cover-Bild Gebannt. Unter fremdem Himmel
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8,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Oetinger
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Ersterscheinung: 01.05.2012
  • ISBN: 9783862747221
Veronica Rossi

Gebannt. Unter fremdem Himmel

Getrennt durch zwei Welten, geeint im Überlebenskampf, verbunden in unendlicher Liebe.

Die siebzehnjährige Aria lebt in einer Welt, die perfekter ist als die Realität. Perry kommt aus einer Wildnis, die realer ist als jede Perfektion und in der wilde Stürme das Leben bedrohen. Als Aria in seine Welt verstoßen wird, rettet Perry ihr das Leben. Trotz ihrer Fremdheit verbindet die beiden die Verzweiflung und Sorge um die, die sie lieben. Aria will ihre verschollene Mutter wiederfinden, Perry ist auf der Suche nach seinem Neffen, an dessen Entführung er sich die Schuld gibt. Aria versucht, vor Perry zu verbergen, dass ihre Gefühle ihm gegenüber sich wandeln. Doch Perry hat dies längst schon entdeckt, aber nicht nur bei Aria, auch bei sich selbst.

In diesem ersten Band ihrer Trilogie schreibt Autorin Veronica Rossi über große Gefühle und tödliche Abenteuer, über Mut und Sinnlichkeit und über eine Heldin, die ihre Stärke entdeckt. Dieses Buch ist zutiefst romantisch und packend und so aufregend, dass man es nur schwer aus der Hand legen kann vor Ungeduld, zu erfahren, wie es auf der nächsten Seite weitergeht!

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.07.2022

Ich bin begeistert!

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Bei diesem ersten Teil einer dreiteiligen Fantasy/Sciene Fiction-Reihe begleiten wir Aria und Perry auf ihrer gefährlichen Reise. Der Hintergrund der beiden könnte unterschiedlicher nicht sein: Aria hat ...

Bei diesem ersten Teil einer dreiteiligen Fantasy/Sciene Fiction-Reihe begleiten wir Aria und Perry auf ihrer gefährlichen Reise. Der Hintergrund der beiden könnte unterschiedlicher nicht sein: Aria hat ihr Leben in fiktiven Welten verbracht, wuchs in Sicherheit auf und empfand nie so etwas wie Hunger oder Furcht. Perry kennt nichts anderes als die Gefahr, die immerzu vom Himmel, von anderen Menschen oder von einem knurrenden Magen ausgeht. Beide begegnen sich, als sie gerade ihre Heimat verloren haben und verzweifelter kaum sein könnten, und treffen ein Arrangement. Während sie sich zu Beginn mit Angst und Hass begegnen, lernen sie einander während ihrer Reise immer besser kennen, überwinden Vorurteile und Zweifel und finden Halt in dem jeweils anderen - und mehr.

Ich liebe die Figuren, welche die Autorin hier erschaffen hat. Denkt man zu Beginn der Geschichte noch, Aria und Perry würden nur so vor Klischee triefen - Aria das typische verwöhnte, unselbstständige Mädchen, Perry der typische Draufgänger, der sie rettet - wird man sehr schnell eines besseren belehrt. Ich fand sehr gelungen beschrieben, wie Aria trotz ihrer Ängste, Unsicherheiten und Verzweiflung nicht aufgibt, sondern Schmerzen auf sich nimmt und versucht sich anzupassen, um ihr Ziel zu erreichen - und schließlich als selbstbewusste junge Frau aus diesem Buch hervorgeht. Und ich habe geliebt, wie fürsorglich Perry im Umgang mit den Menschen ist, die ihm etwas bedeuten, wie sensibel und schüchtern er eigentlich ist und wie er gar nicht anders KANN, als zu helfen. Die beiden waren ein tolles Team und es war eine spannende, emotionale Reise für mich, sie zu begleiten. Aber auch Roar darf man hier nicht vergessen, denn auch er hat mein Herz im Sturm erobert. <3

Neben den Figuren habe ich auch die Gestaltung der Welt geliebt. Die Landschaft erinnert an Nordamerika; mal große freie Ebenen, mal Kiefernwälder, mal von Flüssen durchzogene Berge. Der Himmel wird bedeckt von einem Ätherstrudel, der immer mal wieder als Sturm auf die Erde bricht und dabei nicht nur Nutzfläche und -tiere, sondern auch Menschenleben verbrennt. Die Menschen, die dort wie Perry in Stämmen aufgeteilt leben, haben teilweise besonders ausgeprägte Sinne. Ich fand diesen Aspekt der Geschichte besonders interessant, da er für eine völlig andere Dynamik zwischen den Figuren gesorgt hat.

Fazit:
Eine wirklich, wirklich spannende, emotionale und süße Geschichte - wobei sich das Wort "süß" hier falsch anfühlt, bei all dem Blutvergießen. ^^ Absolut empfehlenswerte 5 Sterne für diesen ersten Band, aber auch für die gesamte Reihe.

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Veröffentlicht am 16.05.2021

Einzigartiger dystopischer Reihenauftakt.

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Eine Katastrophe teilt die Welt in zwei Klassen. Die Menschen, die drinnen beschützt vor der unbarmherzigen Natur wohnen, so wie Aria, und die Menschen, die draußen in der Wildnis leben, so wie Perry. ...

Eine Katastrophe teilt die Welt in zwei Klassen. Die Menschen, die drinnen beschützt vor der unbarmherzigen Natur wohnen, so wie Aria, und die Menschen, die draußen in der Wildnis leben, so wie Perry. Als Aria verbannt wird, treffen sie aufeinander.
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Dank den Sichten, die sowohl aus Arias als auch aus Perrys Perspektive geschrieben sind, fällt der Kontrast zwischen ihren unterschiedlichen Welten und ihrem bisher gelebten Leben noch deutlicher auf. Außerdem kann man sich so unglaublich gut in beide hineinversetzen, sie dabei beobachten, wie sie sich auf die neue Situation miteinander einlassen und über ihren eigenen Horizont hinauswachsen. Auch die erschaffene Welt ist unglaublich komplex, aber durch Aria kann man sich recht schnell gut darin zurechtfinden. Besonders haben mir die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren gefallen, sowohl die zwischen Perry und Aria, als auch die, die Roar als Perrys bester Freund mit vielen Personen hat.

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Veröffentlicht am 05.06.2020

Sehr guter Start

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Das Cover ist zwar ganz schön, aber ich verstehe die Auswahl des Mädchens nicht so ganz. Auf den englischen Cover und im Buch wird sie als dunkelhaarig beschrieben / abgebildet. Hier wird sie mit blonden ...

Das Cover ist zwar ganz schön, aber ich verstehe die Auswahl des Mädchens nicht so ganz. Auf den englischen Cover und im Buch wird sie als dunkelhaarig beschrieben / abgebildet. Hier wird sie mit blonden Haaren dargestellt. Darauf hätte mal vielleicht achten können. Es ist nur ein kleiner Kritikpunkt, aber so schlimm ist das ja auch nicht.

Ich weiß gar nicht, warum ich mich so lange vor der Trilogie gedrückt habe… Eine Freundin hatte es mir fast ein ganzes Jahr ausgeliehen (mit der Bemerkung, dass es unglaublich toll sein soll) und ich wollte es wirklich beginnen, aber es hatte mich irgendwie nicht so sehr gereizt. Dann habe ich es ihr zurück gegeben, weil ich es nicht ewig bei mir rumstehen haben wollte. In der Bücherei habe ich es dann durch einen Zufall entdeckt und dachte mir, komm nimm es einfach mal mit und fang es doch endlich mal an. Und zu recht… es ist einfach unglaublich gut. Nach spätestens den ersten drei Kapiteln war ich von dem Buch gefesselt.

Das lag zum einen an dem Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr ansprechend für mich gewesen und hat mich ständig animiert weiter zu lesen. Sie beschreibt auch nicht zu viel, sondern in genau dem richtigen Maß. Ich habe mich mittlerweile in die Reihe verliebt und kann gar nicht den Erscheinungstag vom Trilogieende abwarten. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Aria und Perry geschrieben. Ich fand das bei dem Buch grade gut, weil man so mehr von der Welt in der Aria und Perry leben, mitbekommt. Sie sind auch nicht immer zusammen und so hat man einen besseren Einblick in das Geschehen. Ihre Gefühle und Handlungen konnte man so auch besser nachvollziehen und nachempfinden.

Und zum anderen lag das an den charakterstarken Protagonisten und Charakteren. Aria ist am Anfang das Mädchen aus der Glaskuppel. Sie kennt nur die Welt mit Technik und die Illusionen der projizierten Welten unter der Kuppel. Durch einen Zwischenfall wird sie aus der Kuppel verbannt und zum sterben in der Wildnis ausgesetzt. Dabei trifft sie auf Perry und hängt sich an ihn dran, um zu überleben und mit ihm nach ihrer vermissten Mutter zu suchen. Am Anfang ist sie von dem „Barbaren“ nicht so sehr begeistert und will so schnell wie möglich ihr Ziel erreichen, um von ihm wegzukommen. Ich finde, dass sie sich im ersten Band sehr weiterentwickelt hat, stärker und selbstbewusster geworden ist.

Perry war für mich eigentlich gar kein „Barbar“, sondern nur ein Mensch, der mit seinem Volk abgeschnitten von der Technik lebt. Dort jagen sie und bauen Nahrung an. Er ist einerseits von Aria fasziniert und andererseits mag er sie nicht, weil sie zu viel redet und ihn nur nervt. Im Laufe der Geschichte freunden die Beiden sich doch noch an.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es konnte mich unterhalten, fesseln und in der Geschichte mitreißen. Die Charaktere haben sich weiterentwickelt und der Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich das Buch verschlingen wollte. Ich kann das Buch allen empfehlen, die es noch nicht gelesen haben: Also lest es!!! ;)

Veröffentlicht am 21.03.2020

Unbekannt, aber komlpett Lohnenswert

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Inhalt:
Aria wohnt in einer Biosphäre und ist mit ihrem Smarteye in andern Welten unterwegs. Das „richtige“ Leben außerhalb kennt sie nur aus Geschichten, die nicht gutes erzählen. Als sie aufgrund eines ...

Inhalt:
Aria wohnt in einer Biosphäre und ist mit ihrem Smarteye in andern Welten unterwegs. Das „richtige“ Leben außerhalb kennt sie nur aus Geschichten, die nicht gutes erzählen. Als sie aufgrund eines gewaltigen Fehlers, der nur daher rührt endlich ihre Mutter in einer anderen Biosphäre zu kontaktieren, in der Außenwelt ausgesetzt wird, ist sie sich sicher jeden Augenblick sterben zu müssen. Denn ihr Körper ist nicht an die Lebensbedingungen und die Bakterien gewöhnt.
Perry´s Stamm, den Tiden, steht ein harter Winter bevor, das weiß er ganz genau. Sie haben fast keine Vorräte mehr und die Stürme des Äthers bedrohen ihre Existenz mit jedem Jahr mehr. Sein Bruder Vale will davon nichts wissen. Nachdem Perrys Neffe Talon von den Siedlern entführt wird, rennt er davon. In fester Überzeugung alles dafür zu tun, Talon wiederzubekommen und die „blaue Stille“ zu finden. Den Ort an dem es keinen Äther am Himmel gibt. Als er auf Aria, ein Siedlerin, trifft ist er nicht gerade begeistert. Aber sie hat ein Smarteye, das ihm Talon wiederbringen könnte. Wiederstrebend machen die beiden eine Vereinbarung. Sie helfen sich gegenseitig ihre Liebsten wiederzusehen. Talon und auch Lumina, Arias Mutter. Auf einer gefährlichen Reise, die beiden vieles abverlangt kommen sie sich näher und beide lernen im Laufe der Zeit mehr übereinander als gedacht…

Meinung:

Der Schreibstil hat mir wahnsinnig gut gefallen. Von Seite zu Seite war ich mehr gefesselt von der Geschichte um Aria und Perry. Die Gefühle sind bei mir angekommen und ich konnte die beiden auf wundervolle (und eindeutig gemütlichere) Weise auf ihrer abenteuerlichen Reise begleiten. Die Kapitel sind abwechselnd aus Arias und Perrys Sicht erzählt wobei ich zugeben muss, dass ich Perrys Sicht lieber mochte. Ich fand es echt toll die Geschichte aus seinen Augen zu sehen.
Ich mag die Coverfarbe super gerne. Das grün finde ich echt schön und das leuchtende große A in der Mitte zieht alle Blicke auf sich.


Aria und Perry sind im ersten Augenblick das komplette Gegenteil. Im Laufe der Zeit aber merkt man, dass sie sich ähnlicher sind als angenommen. Beiden ist die Familie unglaublich wichtig. Das sieht man schon daran, dass die beiden einen Deal geschlossen haben obwohl Perry Siedler (oder auch Maulwürfe wie er sie nennt) nicht ausstehen kann.
Aria ist die Welt da draußen völlig fremd und trotzdem ist sie das gesamte Buch über mutig und sie weiß was sie will. Sie beklagt sich nicht, macht Perry niemals Vorwürfe und merkt bald, dass das Leben außerhalb ihrer geliebten Biosphäre mehr zu bieten hat als angenommen. Sie verändert sich. Sie bekommt ihre Periode, was sie bis dato noch nicht kannte. In ihrer alten Heimat wurde alles Überflüssige einfach abgestellt. Auch die Beziehung zwischen Perry und Aria verändert sich. Sie kommen sich näher, lernen sich besser kennen, beginnen einander zu verstehen. Perry mochte ich besonders gerne. Ich weiß nicht warum, aber er hatte für mich etwas Besonderes an sich und ich wollte immer seine Sicht der Dinge erfahren. Als Mann, der schon sein gesamtes Leben im Schatten seines Bruders steht und draußen in Gefahr lebt, ist er jeden Tag Gefahren ausgesetzt, die Aria niemals erahnen konnte. Er tut trotz seiner Abscheu alles, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Wie Aria im Laufe des Buches sagt: Perry hat zwei Seiten. Es gibt den mutigen, kämpferischen, wilden Peregrine. Und den liebvollen, amüsanten, lustigen und manchmal schüchternen Perry. Beide Seiten sind völlig unterschiedlich, aber vollkommen liebenswert. Ich denke in ihm habe ich einen etwas unbekannten Bookboyfriend gefunden. Seine Fähigkeiten sind auch in seiner Welt besonders und ich fand es echt spannend, dass er Gefühle riechen kann. Die Sinnesorgane scheinen in der Welt da draußen besser ausgeprägt zu sein als bei uns. Das hat dem ganzen Buch nochmal eine Art Einzigartigkeit gegeben. Ich habe beim Lesen aber auch gemerkt, dass ihm diese Gabe manchmal auch ein Laster sein kann.

Auch Perrys besten Freund Roar fand ich ganz nett. In den nächsten Büchern spielt er weiter eine große Rolle und ich freue mich schon darauf mehr zu erfahren.

Ich muss zugeben, dass ich von „Gebannt“ noch nie etwas gehört habe bis ich eher aus Zufall in meiner Bücherei darauf gestoßen bin. Im Nachhinein kann ich das gar nicht verstehen, denn das Buch zählt nach dem Lesen eindeutig zu einer der besten Dystopien, die ich je gelesen habe. Ein bisschen schade, dass das Buch so unbekannt ist, denn es lohnt sich wirklich.
Veronica Rossi hat zwei komplett unterschiedliche gegensätzliche Welten erschaffen. Auf der einen Seite die Biosphäre, in der die reale Welt gar nicht mehr existiert. In der jeder in den Welten, Geschichten und Vergangenheiten umherspazieren kann wie er will. In der es kein Leid, keine Gefahr, keine Krankheit oder Hunger gibt. Und dann gibt es die reale Welt draußen. Eine Welt die von Ätherstürmen am Himmel dominiert wird. Die gefährlich ist und in denen die Menschen in Stämmen zusammenleben und um ihr Leben kämpfen müssen. Beide fand ich spannend, obwohl man natürlich mehr über die reale Welt erfahren hat weil die Handlung darin stattfand.
Die Geschichte war eine wirklich tolle Mischung aus Spannung, Drama und der richtigen Würze Romantik in einer fantastisch neuen Welt. Ich habe mit Aria und Perry auf ihrer Reise mitgefiebert. Habe gehofft dass alles gut geht und mir gleichzeitig gewünscht, dass es nicht so läuft wie gewünscht, damit sie zusammen bleiben. Was in den nächsten Büchern geschieht, darauf freue ich mich schon wahnsinnig.

Fazit:

Eine so gute Dystopie habe ich schon lange nicht mehr gelesen und ich freue mich jetzt schon wieder in die Welt von Aria und Perry einzutauchen und mit ihnen ihre Abenteuer zu bestreiten. Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 05.01.2020

Eine Dystopie für alle, die Dystopien gar nicht so mögen

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Erinnert sich vielleicht noch jemand an meinen Beitrag „Dystopie oder keine Dystopie, das ist hier die Frage“ in dem ich das Genre Dystopie näher erläutere? Nun, hier haben wir nun ein Buch, bei dem ich ...

Erinnert sich vielleicht noch jemand an meinen Beitrag „Dystopie oder keine Dystopie, das ist hier die Frage“ in dem ich das Genre Dystopie näher erläutere? Nun, hier haben wir nun ein Buch, bei dem ich selbst auch Schwierigkeiten habe es einzuordnen, was seinen Reiz aber nicht mindert, im Gegenteil.

Das Buch beginnt wie jede klassische Dystopie: Die Welt wurde vor 300 Jahren durch verheerende Stürme, den Aetherstürmen zerstört. Ein Teil der Menschheit flüchtete sich in kuppelartige geschützte Biosphären. In einer solchen lebt auch Aria und verbringt den Großteil ihrer Zeit in virtuelle Welten, die sie über ihr sogenanntes SmartEye betreten kann. Dort kann sie sein wer sie will und tun was sie möchte.
Doch nicht alle Menschen konnten sich in die Biosphären retten. Der Großteil lebt draußen in der Wildnis in verschiedenen Stämmen und ist den Stürmen ausgeliefert, die noch immer das Land verwüsten. Als Jäger, Sammler und Krieger kämpfen sie um ihr Überleben. Perry ist einer davon und sobald Aria in der Wildnis sich mit Perry zusammen tut, beginnt die Geschichte einen ganz eigen Weg einzuschlagen.

Denn auch wenn die Rahmenhandlung eine Dystopie bleibt, fühlt das Buch sich überwiegend wie ein Fantasybuch an. Aria und Perry kämpfen sich durch die Wildnis und setzten sich mit Kriegerstämmen und Schamanen auseinander. Bei der Schwemme an Dystopien uf dem Markt empfand ich diese ganz eigene Richtig als sehr erfrischend.

Auch die Charaktere konnten mich durch individuelle Charakterzüge und Tiefgründigkeit überzeugen. Sehr gut gefallen hat mir die Entwicklung der Protagonistin Aria, die mit jedem Schritt, denn sie in der Wildnis macht an Kraft aber auch innerer Stärke gewinnt. In ihrer Biosphäre wurde ihr alles fertig geliefert und nun muss sie lernen in der rauen Außenwelt klar zu kommen. Dabei mutiert sie nicht von einer Seite zur anderen zur toughen Kämpferbraut, sondern die Entwicklung geht auf realistische Weise langsam, aber stetig voran und es gibt auch immer wieder Momente, wo sie ihr altes Leben herbei sehnt.

Auch die Beziehung zu Perry hat mir sehr gut gefallen. Gut hier hätte vielleicht das Tempo noch ein klein wenig gedrosselt werden können, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Fazit:


Gebannt ist eine Dystopie für alle, die Dystopien gar nicht so mögen Das Buch überzeugt mich mich durch eine erfrischende Einbringung von Fantasyelementen und authentischen und interessanten Charakteren.

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