Cover-Bild Die kleine Welt der Madame Jeanne

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Kindler
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 13.03.2018
  • ISBN: 9783463407029
Véronique de Bure

Die kleine Welt der Madame Jeanne

Ina Kronenberger (Übersetzer)

Der schönste Roman über das Alter, den man sich vorstellen kann. Jeanne ist die Großmutter unserer Träume.
Jeanne ist 90 Jahre alt und lebt in einem Haus in der Auvergne inmitten von Wiesen, Wäldern und Kühen. Am ersten Tag des Frühlings beschließt sie, ein Tagebuch zu schreiben. Darin erzählt sie von kleinen Erlebnissen, von ihren Launen und Erinnerungen, von ihrem verstorbenen Ehemann René - ihrer großen Liebe -, von ihrem Leben als exilierte Pariserin.
Die Freiheit ist eins der Privilegien des hohen Alters, und auch Jeanne macht eigentlich nur, was sie will - sofern sie es noch kann: den Blumen beim Wachsen zusehen; Weißwein mit ihren Freundinnen trinken; sich über die Missgeschicke des exzentrischen Paars vom Nachbarhof freuen; sich im Liegestuhl beim Anblick der Sterne zu verlieren - in der Hoffnung, sie im nächsten Jahr noch einmal wiederzusehen.
Und so schreiten wir mit Jeanne durch die Jahreszeiten, erleben mit ihr die glücklichen und auch die traurigen Momente des Lebens.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.07.2018

Vorfreude auf das Altsein

0 0

Der Roman "Die kleine Welt der Madame Jeanne" von Véronique de Bure ist im März 2018 bei Kindler erschienen.

Jeanne ist 90 Jahre alt und lebt in einem Haus in der Auvergne inmitten von Wiesen, Wäldern ...

Der Roman "Die kleine Welt der Madame Jeanne" von Véronique de Bure ist im März 2018 bei Kindler erschienen.

Jeanne ist 90 Jahre alt und lebt in einem Haus in der Auvergne inmitten von Wiesen, Wäldern und Kühen. Am ersten Tag des Frühlings beschließt sie, ein Tagebuch zu schreiben, das bis zum letzten Tag des Winters geht. Darin erzählt sie von kleinen Erlebnissen, von ihren Launen und Erinnerungen, ihrem verstorbenen Ehemann René usw.

Der Einband des Buches besteht aus Stoff und ist in wunderschönen Farben gestaltet.
Nach ein paar Seiten erwartet den Lesern eine Karte, auf der die kleine Welt von Jeanne bestehend aus ihren Nachbarn und Freunden dargestellt ist.

Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben und gliedert sich in die vier Jahreszeiten.
Jeanne führt mit 90 Jahren noch ein sehr aktives Leben - sie trifft sich mit ihren Freundinnen, geht wöchentlich in die Kirche, fährt noch Auto und versammelt regelmäßig ihre Familie um sich. Jeanne berichtet fast täglich in unterschiedlich langen Einträgen von ihrem Alltag, ihren Ansichten und Gefühlen.

Véronique de Bure hat ein Buch geschaffen, das dem Leser einen tiefen Einblick in das Leben und die Gefühlswelt einer alten Dame verschafft. Ein Einblick der Freude und Hoffnung macht...

Veröffentlicht am 30.06.2018

Unterhaltsam, bewegend und lesenswert

0 0

In ihrem Roman „Die kleine Welt der Madame Jeanne“ lässt Véronique de Bure die 90-jährige Jeanne ein ganzes Jahr lang ihren Alltag in Tagebuchform erzählen. Das Buch ist schön gestaltet mit einem textilen ...

In ihrem Roman „Die kleine Welt der Madame Jeanne“ lässt Véronique de Bure die 90-jährige Jeanne ein ganzes Jahr lang ihren Alltag in Tagebuchform erzählen. Das Buch ist schön gestaltet mit einem textilen Einband und erinnerte mich mit dem hellen feinen gemusterten Karo etwas an ein Tischtuch mit dem Jeanne vielleicht ihren Küchentische geschmückt hat.
Jeanne wurde in Paris geboren, wo sie auch bis zu ihrer Heirat wohnte. Dann zog sie mit ihrem Mann René, der vor zwei Jahren gestorben ist, in ein Dorf unweit von Vichy in Frankreich. Gemeinsam haben sie einen Sohn und eine Tochter, die fünfzehn Jahre jünger ist als ihr Bruder. Mit ihren drei Freundinnen, alle über 90 Jahre alt, trifft sie sich regelmäßig. Glücklicherweise ist sie noch in der Lage Auto zu fahren. Im Haushalt hat sie eine Hilfe und auch für ihren Garten kommt jemand zur Pflege. Nach einem kurzen Prolog enthält das Buch eine Zeichnung auf der Jeannes kleine Welt bildnerisch dargestellt ist.
Der Roman beginnt im Frühjahr, als Leser konnte ich den täglichen Verrichtungen folgen die Jeanne in ihrem hohen Alter für nötig hält und die sich kaum von denen in ihren jüngeren Jahren unterscheiden. Voller Stolz zählt sie immer wieder einen Teil der Dinge auf, die sie gut kann oder weiß. Gleichzeitig ist sie voller Ärger über die Wehwehchen die sie plagen. Aus den Besuchen von Nachbarn, Freundinnen und Familie erkennt man, dass sie beliebt ist. Ihre Art wirkt ausgleichend, selten beklagt sie sich. Immer wieder denkt sie an die Vergangenheit. Gestern wie heute hat sie nie ihren Humor verloren und sieht vieles mit zeitlichem Abstand auf eine amüsante Weise. Die Zeit bringt allerdings einige Abschiede mit sich. Doch Jeannes Trauer ist nur kurz, denn ihr ist bewusst, dass auch ihre Tage gezählt sind. Sie nimmt sich daher vom Leben, woran sie Freude hat und was sie noch aufgrund körperlicher Einschränkungen umsetzen kann.
Véronique de Bure gelingt es, sich einfühlsam in die Lage der 90-jährigen Jeanne hinein zu versetzen. Ihre Erzählung wirkt authentisch und nachvollziehbar. Auf diese Weise vermittelt sie dem Leser ein gutes Verständnis für den Alltag einer gewöhnlichen französischen Frau vom Land. Auch wenn der Roman große Highlights entbehrt ist er unterhaltsam, bewegend und lesenswert.

Veröffentlicht am 04.06.2018

Ein Buch, dass einen zum Lächeln bringt

0 0

Meine Meinung:
Das Cover ist wirklich unglaublich schön gestaltet worden. Ebenso auch von innen, denn nach ein paar einführenden Seiten gibt es eine kleine Karte auf der die kleine Welt von Jeanne sehr ...

Meine Meinung:
Das Cover ist wirklich unglaublich schön gestaltet worden. Ebenso auch von innen, denn nach ein paar einführenden Seiten gibt es eine kleine Karte auf der die kleine Welt von Jeanne sehr schön dargestellt ist. Das Buch ist in verschiedene Jahreszeiten eingeteilt, ansonsten ist das Buch in Tagebuchform geschrieben – wirklich Kapitel gibt es also nicht.

Eine wirklich große Handlung, wie zB. in einem Krimi, gibt es hier ebenfalls nicht, denn man verfolgt ''nur'' das Leben der 90Jährigen Jeanne...und anfangs ist das meist nur kochen, oder das treffen von Familie und Freunden. Man erfährt auch ein bisschen über ihre Wünsche, Sorgen und Vergangenheit, doch ich bin froh, dass es nicht über 350 Seiten so eintönig war...denn es passiert doch noch was :) Als richtig Schwung in die Handlung kam, hat das Lesen noch mehr Spaß gemacht als ohnehin schon, denn der Schreibstil ist wirklich fantastisch. Man hat wirklich das Gefühl, man würde ein echtes Tagebuch lesen und keine fiktive Geschichte.

Madame Jeanne ist wirklich eine bemerkenswerte Frau, die auf ihre Art und Weise noch einmal verdeutlicht, wie wichtig es ist zu leben und nicht nur zu existieren. Die kleine Welt der Jeanne ist eigentlich gar nicht so klein und unbedeutend ist sie definitiv auch nicht, denn sie hat mich sehr berührt.

Bei diesem Buch ist jede Seite es wert gelesen und geliebt zu werden!

Veröffentlicht am 24.04.2018

Interessant, liebevoll, feinfühlig

0 0

Ein wunderbares Buch. Schon von außen macht es einen fröhlichen Eindruck. Es faßt sich wunderbar an, fast wie ein altes Notizbuch.
Madame Jeanne, die uns hier ihre garnicht so kleine Welt schildert, ist ...

Ein wunderbares Buch. Schon von außen macht es einen fröhlichen Eindruck. Es faßt sich wunderbar an, fast wie ein altes Notizbuch.
Madame Jeanne, die uns hier ihre garnicht so kleine Welt schildert, ist 90 Jahre alt, schon lange verwitwet. Sie lebt mitten in der Pampa und ist noch recht rüstig, fährt relativ große Strecken mit dem Auto, trifft sich mit ihren Freundinnen zum Bridge und versucht ansonsten mit den Erschwernissen des Alters zurechtzukommen.
Die Geschichte fängt mit dem ersten Tag des Frühlings an. Madame ist froh den Winter überstanden zu haben und beschließt ab sofort Tagebuch zu schreiben. Sie kommt mit dem alleine sein ganz gut zurecht und auch das Alter plagt sie nicht so sehr. Ab und zu bekommt sie Besuch von der Familie, dann bereitet sie tagelang allerhand Essen vor. Ihre zunehmende Tüteligkeit sieht sie nicht ganz so ernst, ja sie überprüft ja auch den Stand ihrer "Demenzfähigkeit" mit einem Test und ist stolz nur 2 Punkte erreicht zu haben, was ein tolles Ergebnis ist. All ihre Freundinnen sind auch schon lange Witwen und jetzt mehr oder weniger gut beieinander. Am Ende des Buches ist wieder Winter und die Stimmung sehr getrübt, zudem sind wieder einige Bekannte gestorben sind. Auch Jeanne fühlt sich nicht mehr sowohl, ihr Kopf macht auch nicht mehr so richtig mit und so bereitet sie ihre Sachen für den Fall ihres Todes vor und beschließt tatsächlich am Ende des Winters zu sterben und Rene wiederzusehen.
Das ganze Buch wirkt sehr lebendig, obwohl doch von sehr alten Leuten erzählt wird. Es gibt sehr originelle Charaktere, zum Beispiel die zuckersüchtige Marcelle.Es wird auch sehr feinfühlig das Leben der Älteren geschildert und wie so langsam die "Sucht " zu leben nachläßt und andere Sachen wichtig werden.Aus eigenem Erleben, ich habe eine 94jährige Mutter, mußte ich bei den vielen roten Lichtpunkten schmunzeln, die stören meine Mutter auch gewaltig. Auch Demenz ist ein Thema. Trotz allem ist das Buch eine Ermunterung zum Leben auch im hohen Alter. Die Geschichten, die von Jeanne und ihren Bekannten handeln sind es wert gelesen zu werden. Eine besondere Leseempfehlung für Familien in denen es sehr alte Personen gibt.
.