Cover-Bild The Story of a Love Song
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 26.03.2021
  • ISBN: 9783736314443
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Vi Keeland, Penelope Ward

The Story of a Love Song

Anika Klüver (Übersetzer)

"Ich will dein Licht sein, Luca, bis du dein eigenes wiederfindest. Das machen Menschen, wenn sie verliebt sind."

Griffin und Luca waren Brieffreunde, doch nach einem schrecklichen Ereignis bricht Luca den Kontakt ab. Seither meidet sie Menschenmengen und hat sich zurückgezogen. Als sie Jahre später ein Brief von Griffin erreicht, gibt Luca sich einen Ruck, und sie knüpfen da an, wo sie als Teenager aufgehört haben: Sie schreiben sich, vertrauen sich alles an. Aber jetzt will Luca mehr, sie will Griffin endlich auch persönlich kennenlernen und überwindet ihre größte Angst. Luca macht sich auf den Weg nach Kalifornien, um ihn aufzusuchen. Was sie nicht weiß: Griffin ist der Sänger einer der bekanntesten Bands der Welt ...

"The Story of a Love Song lässt euch lachen, weinen und Luca und Griffin laut anfeuern, während man ihre Tragödien und Triumphe verfolgt." FRESH FICTION

Der neue Bestseller des erfolgreichen Autorenduos Vi Keeland und Penelope Ward

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2021

Nicht so meins...😅

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•The Story Of A Love Song von Vi Keeland und Penelope Ward•
Ich habe mich sehr auf eine weitere Geschichte des Autorensduos gefreut, vor allem weil der Klappentext einfach toll klang, aber leider muss ...

•The Story Of A Love Song von Vi Keeland und Penelope Ward•
Ich habe mich sehr auf eine weitere Geschichte des Autorensduos gefreut, vor allem weil der Klappentext einfach toll klang, aber leider muss ich sagen, dass Luca und Griffin und ihre Geschichte mich enttäuscht haben. Die beiden waren süß zusammen, und doch hat mir das gewisse Etwas gefehlt, um mich begeistern zu können🤍

Ich könnte mir zwar deutlich schönere Cover vorstellen, aber dieses hier ist auch sehr toll und passt wirklich gut zu Griffin, Luca und der Musik. Es versprüht so bestimmte Rockstar-Vibes und macht einen neugierig. Von dem Schreibstil kann ich immer wieder nur sehr schwärmen, denn die beiden schreiben so unglaublich emotional, dass ich vollkommen von all den Gefühlen überwältigt werde und das Buch zu einem richtigen Page Turner wird. Ich konnte kaum aufhören.

Luca mochte ich von Anfang an. Sie hat viel Last mit sich herumgetragen, aber sie hat auch immer wieder bewiesen, wie unglaublich stark und mutig sie sein kann, auch wenn ihre Ängste sie fast erdrückt haben. Luca hat ein großes Herz, in dem viel Liebe steckt, vor allem fand ich es so niedlich, dass sie ein Schwein als Haustier hatte. Nur manchmal hätte ich mir gewünscht, dass sie nicht ganz so willenlos ist. Sie hat sich Griffin sofort hingegeben und gemacht, was er wollte, obwohl sie Bedenken hatte. Am Anfang dachte ich noch, dass Griffin toll ist. Ich meine, er ist ein Rockstar, schreibt Lieder und Briefe für Luca und wollte alles so machen, dass es für sie gut ist. Aber irgendwann hat sich meine Meinung zu ihm geändert. Er hat mich irgendwie genervt und ich mochte es nicht, dass er Luca immer so gedrängt hat zu Dingen, die sie eigentlich gar nicht wollte. Manchmal hatte ich einfach das Gefühl, dass er ihre Ängste nicht ernst genommen hat. Na klar, er war manchmal absolut süß, aber verliebt bin ich leider nicht.

Ich glaube, mein allerliebster Charakter in diesem Buch war definitiv der Doc! Meine Güte, er war einfach ein verrückter, bunter und vielseitiger Vogel, der mich so oft zum Lachen gebracht hat. Dieser Mann hat sich wunderbar um Luca gekümmert, als wäre sie seine Tochter. Er war auch da für Griffin und hatte immer aufmunternde Worte parat. Ich mochte ihn super gerne, weshalb ich das Ende für ihn auch echt traurig fand. Ansonsten war mir auch Aiden noch ganz sympathisch, viel mehr Nebencharaktere gab es dann aber auch gar nicht.

Ich bin prinzipiell ein Fan von Rockstargeschichten, weshalb diese hier mich auch sehr angesprochen hat. Dann noch die Tatsache, dass es von diesem tollen Autorenduo geschrieben wurde, und ich musste die Geschichte einfach lesen. Zu Beginn war ich auch noch ziemlich Feuer und Flamme und konnte kaum aufhören mit dem Lesen, doch ab einem gewissen Zeitpunkt war es einfach nicht mehr meins. Ich meine, die Idee mit der Brieffreundschaft war mal wirklich großartig und darauf hatte ich mich sehr gefreut, aber ich muss sagen, dass sich das total komisch entwickelt hat. Die Briefe handelten NUR von Sex, anzüglichen Anspielungen und was da sonst noch zugehört. Es war kein bisschen tiefgründig und wenn man bedenkt, dass die beiden sich Jahrelang nicht geschrieben haben und einander kaum kannten und dann plötzlich über Sex schreiben, fand ich das irgendwie seltsam, weswegen ich mich total unwohl beim Lesen gefühlt habe. Auch allgemein habe ich die Bindung zwischen Luca und Griffin kaum gespürt. Zu Anfang gab es ein paar ziemlich leidenschaftliche, schöne Momente, aber für mich hat sich die Beziehung einfach nicht entwickelt, es hat auch gar nicht gepasst, weil die beiden so verschieden waren. Und Griffin konnte mit Lucas Ängsten eindeutig nicht umgehen, obwohl dieses Thema mehr als ernst war und eindeutig nicht einfach für Luca war. Ich gebe zu, die beiden konnten total niedlich sein zusammen, haben mein Herz mehr als einmal zum Schmelzen gebracht und mich das ein oder andere Lachen gekostet, aber für mich hat einfach irgendwas gefehlt. Was ich allerdings sehr genossen habe, sind die Gespräche zwischen Luca und dem Doc. Das war immer richtig schön, erholsam und oftmals auch humorvoll, weil der Doc einfach etwas verrückt ist. Doch auch der Konflikt zum Ende hin kam nicht wirklich bei mir an, es war einfach etwas seltsam. Aber dafür hat mir der Epilog sehr gefallen. Es war schön, dass die beiden so ein Happy End bekommen haben!

Fazit: abschließend gebe ich der Geschichte von Luca und Griffin 3 von 5 Sternen. Es konnte mich nicht umhauen, aber für zwischendurch ist es sicher eine unterhaltsame Geschichte, auch wenn ich persönlich das Buch nicht nochmal lesen oder es weiterempfehlen würde.

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Veröffentlicht am 18.04.2021

Einfach zum Weglesen

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"The story of a lovesong" von Vi Keeland und Penelope Ward (erschienen bei LYX) ist ein Liebesroman. Trotz des englischen Buchtitels ist es ein deutsches Buch.

Luca und Griffin sind seit ihrer Schulzeit ...

"The story of a lovesong" von Vi Keeland und Penelope Ward (erschienen bei LYX) ist ein Liebesroman. Trotz des englischen Buchtitels ist es ein deutsches Buch.

Luca und Griffin sind seit ihrer Schulzeit Brieffreunde. Was als Schreibübung begann wurde schnell zu einer tiefen Freundschaft... Bis Luca den Kontakt wegen eines schrecklichen Erlebnisses abbrach.
Jahre später bekommt sie einen weiteren Brief von Griffin. Sie nutzt die Chance und die Beiden beleben ihre Freundschaft wieder. Sie verstehen sich so gut, dass sogar mehr daraus werden könnte... Doch das Erlebnis von früher lässt Luca immer noch nicht los.


Das Buchcover ist ansprechend und passt zum Inhalt des Romans. Auch der Titel ist passend gewählt.
Der Schreibstil ist flüssig und man kann der Geschichte leicht folgen. Trotzdem gab es ein paar Formulierungen, die etwas komisch anmuteten. Zwar konnte man auch sie leicht verstehen, aber sie waren etwas unpassend. Durch sie wurden für mich so manch eine romantische oder gar prickelnde Stimmung zerstört.

Der Roman ist abwechselnd aus Lucas und Griffins Sicht geschrieben. So hat man als Leser einen guten Überblick, was gerade in den beiden Hauptprotagonisten vorgeht. Man kann sich so problemlos in die Beiden hineinversetzen. Besonders positiv ist mir aufgefallen, dass sich die Art, wie Luca und Griffin sprechen und denken, unterscheidet. Jeder von Ihnen hat so seine persönliche Note, was sie realistisch macht.
Luca leidet an einer Angststörung. Ich finde gut, dass so ein schwieriges Thema in einem Buch aufgegriffen wurde. Trotzdem ist es weder melancholisch, noch traurig. Im Gegenteil: Luca ist witzig und lebensfroh. Ihre Therapie und auch ihre Fort- und Rückschritte werden meiner Meinung nach realistisch dargestellt. Ich bin mir jedoch nicht sicher, ob die Angstörung selbst auch realistisch beschrieben wurde. An manchen Stellen konnte ich Luca nicht ganz verstehen und auch ihre Beweggründe und Taten nicht ganz nachvollziehen. Bspw. hat sie erst Angst vor Menschenmassen und später auch vor geschlossenen Räumen. Zudem begann ihr Trauma auf einem Rockkonzert. Später hat sie aber keine Probleme damit, sich ein Konzert im Livestream anzusehen. Sie bemerkt sogar die elektrisiert Stimmung des Publikums, ohne auch nur einen Gedanken an ihr Erlebnis zu verschwenden.
Das fand ich etwas sonderbar. Vielleicht hätten die Autorinnen noch mehr auf ihre Angststörung eingehen sollen. Zwar erzählt Luca immer mal wieder im Verlauf des Romans, wie es ihr damit geht. Aber alles in allem wird ihre psychische Krankheit doch nur vage und ungenau beschrieben.

Dafür, dass die Briffreundschaft der beiden Hauptprotagonisten, laut Klappentext, im Mittelpunkt stehen soll, gibt es recht wenig Briefe zu lesen. Ich fand das etwas enttäuschend: Eigentlich wurde die Briffreundschaft nur in den ersten Kapiteln verfolgt. Später schreiben sich Luca und Griffin leider nicht mehr. Auch keine Liebesbriefe, obwohl sich das angeboten hätte.
Die Briefe, die man als Leser zu sehen bekommt sind witzig und lebensfroh. Meiner Meinung nach, sind sie jedoch etwas zu "perfekt". Ich glaube kein Mensch drückt sich so in Briefen aus; Ich zumindest habe es in keinem der Briefe, die ich je geschrieben habe, getan.

Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass die Beziehung zwischen Luca und Griffin tiefgründig ist, konnte ich das nie erkennen. Im Gegenteil: Ich fand sie oft nur oberflächlich, was vor allem an dem Tempo liegt, dass die Beiden vorlegen. Ihre Beziehung baut sich so rasend schnell auf, dass ich manchmal das Gefühl hatte, abgehängt zu werden. Ich hätte mir gewünscht, dass es wirklich etwas tiefgründiger zugeht, statt nur körperlich.

Große Teile des Romans basieren auf dem Klischee, dass das Privatleben von Stars automatisch an die Öffentlichkeit dringt. Dass es genug Berühmtheiten gibt, die diese Tatsache Lügen strafen wird nicht bedacht. Erst am Ende des Romans finden die Beiden einen Kompromiss, den sie vielleicht schon früher gefunden hätten, wenn sie offen miteinander umgegangen wären und sich gegenseitig zugehört und vor allem vertraut hätten.

Neben den Hauptprotagonisten gibt es noch weitere Personen und Nebenhandlungen. Diese wurden witzig, natürlich und lebendig beschrieben. Besonders Lucas exzentrischer Therapeut wächst einem schnell ans Herz. Ich finde die Nebenhandlungen runden das Buch ab und werten es auf jeden Fall auf; Auch wenn sie leider traurig enden.

Nach dem Ende des Romans gibt es noch eine kleine Überraschung. Ich finde sie wunderschön. Ich habe so etwas noch nie in einem Buch gefunden und bin vollkommen begeistert. Es lohnt sich, nach dem Ende der Handlung einfach umzublättern, um zu sehen, was da steht

Alles in allem lässt mich "The Story of a lovesong" mit gemischten Gefühlen zurück. Es gab Vieles, dass mir gefallen hat. Jedoch gab es auch einige Stellen die ich als nicht so durchdacht empfand. Manchmal hätte ich mir gewünscht länger in einer Szene zu verweilen und diese richtig zu intensiv zu erleben.
Insgesamt würde ich das Buch als gute Urlaubslektüre bezeichnen: Man kann es einfach so weglesen.

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Für mich ganz klar nicht das beste Buch der Autorinnen!

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Luca und Griffin waren in ihrer Kindheit Brieffreunde. Sie lebte in den USA und er in Großbritannien - trotz der Distanz wurden die beiden durch ihre vielen Briefe sehr gute Freunde. Sie teilten die tiefsten ...

Luca und Griffin waren in ihrer Kindheit Brieffreunde. Sie lebte in den USA und er in Großbritannien - trotz der Distanz wurden die beiden durch ihre vielen Briefe sehr gute Freunde. Sie teilten die tiefsten Geheimnisse und waren stark miteinander verbunden. Bis der Tag kam, an dem Luca aufhörte Briefe zu schreiben und so der Kontakt abbrach.


Nun, acht Jahre später, schreibt Luca erneut einen Brief an Griffin und er antwortet und so knüpfen beide an die Vergangenheit an. Doch insbesondere Luca will nun Griffin endlich persönlich gegenüberstehen und so macht sie sich auf dem Weg zu ihm, nichtsahnend, dass Griffin einer der berühmtesten Sänger der Welt ist...


Ich habe mich sehr auf das neuste Buch des Autorenduos Keeland/Ward gefreut, doch meine Freude wurde relativ schnell im Keim erstickt. Leider wurde ich mit der Geschichte von Anfang an nicht sonderlich warm. Zwar haben sich die ersten 100 Seiten noch ganz gut gelesen, aber danach ging es, meiner Meinung nach, mit der Geschichte immer weiter bergab, was ich sehr Schade finde, denn die zwei Autorinnen können durchaus gute Romance-Bücher schreiben! Aber hier war dies leider nicht der Fall

Fangen wir mal mit den Protagonisten; Luca und Griffin an.
Luca hat einige traumatische Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht, die sie zu der Person gemacht haben, die sie nun heute ist. Ähnlich verhält es sich mit Griffin, der für seine Musik lebt und seine Familie hinter sich gelassen hat. Luca und Griffin kennen einander richtig gut und teilen die tiefsten Geheimnisse miteinander.

Diese beschriebene, ach so tolle und starke Verbindung zwischen Griffin und Luca habe ich jedoch leider überhaupt nicht gefühlt. (Für mich war die einfach nicht vorhanden!) Luca handelt oft sehr widersprüchlich. Griffin mochte ich zwar eine Spur mehr, aber so ganz verstanden habe ich ihn jetzt auch nicht immer - auch wenn er richtig starke Szenen hat, wo er den perfekten Freund abgibt!

Den großen Hype, den es derzeit auch um das Buch gibt, kann ich auch nicht nachvollziehen. Da haben beide Autorinnen schon weitaus bessere Bücher geschrieben!
Der Humor war auch nicht so meins und das Ende fand ich okay, kitschig und etwas komisch, da ich noch offene Fragen hatte...


Alles in allem lässt mich das Buch mit gemischten Gefühlen zurück. Ich fand den Schreibstil gut zu lesen, andererseits aber hatte ich diverse Probleme mit der Geschichte und der Protagonistin.
Ich vergebe 3 von 5 Sternchen! Für mich ganz klar nicht das beste Buch der Autorinnen!
⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 09.04.2021

Zu dirty

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In das Cover hab ich mich sofort verliebt, aber das ist ja meist so bei LYX Covern.

Handlung: Luca und Griffin waren früher Brieffreunde als sie Teenager waren, doch ein Vorfall in Lucas Leben sorgt für ...

In das Cover hab ich mich sofort verliebt, aber das ist ja meist so bei LYX Covern.

Handlung: Luca und Griffin waren früher Brieffreunde als sie Teenager waren, doch ein Vorfall in Lucas Leben sorgt für jahrelange Funkstille. Als sie dann nach der langen Zeit einen Brief von ihm bekommt ahnt sie nicht, dass Griffin nun einer der angesagtesten Rockstars der Welt ist. Doch Aufmerksamkeit, Ruhm und Trouble sind gerade die Dinge vor denen sie am meisten Angst hat. Wird Luca ihre Ängste überwinden können?

Meinung: Ich mag Rockstargeschichten und ich mag das Autorinnen Duo, sollte also eig. das perfekte Buch für mich sein. Wie immer ein super Schreibstil, sehr einfach zu lesen, etwas spritzig und sexy. Typisch für die beiden: ein wichtiges oder emotionales Problem aufzuführen, dass der sexy-verruchten Liebesgeschichte die Tiefe verleitet. Diesmal ist es den beiden jedoch nicht gelungen das Potenzial der Geschichte auszuschöpfen. Sie haben sich viel zu sehr auf den Witz und die perversen Anspielungen konzentriert. Der original Titel "Dirty Letters" passt perfekt zur Story, denn darum geht es zu 90% in den Briefen der beiden. Ich war so enttäuscht, da es sehr vielversprechend angefangen hat und dann sehr schnell ins schmuddelige abgedriftet ist. Ich konnte es einfach nicht fühlen. Für mich war es eine reine körperliche Beziehung und Anziehung. Natürlich war die Haupthandlung nicht schlecht, ebenso bekam das Buch etwas Charme durch den Therapeuten "Chester", doch es war einfach zu schwach, zu oberflächlich. Es hatte nicht mal einen dramatischen Höhepunkt oder Aufhänger, der mich mitreissen hätte können. Auch Lucas Panikattacken hätten so viel mehr Raum in der Geschichte verdient und haben definitiv Stoff für mehr "Tiefe" geboten. Potenzial nicht ausgeschöpft!! Für mich ein seichtes und eher etwas unausgearbeitetes Werk. Das können die beiden besser.

FAZIT: Es fehlte an Tiefe und echten Emotionen. Wichtige Themen wurden nur oberflächlich behandelt. Haupthandlung plätschernd, zu viel "dirty Talk" und eher körperliche Anziehung als echte Liebesgeschichte. Trotzdem lässt es sich schnell und unterhaltsam lesen, hat immer noch Witz und Charme. Charaktere waren wie immer sympathisch.

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Veröffentlicht am 08.04.2021

Solides Buch der Autorinnen, das einige Schwächen hat

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Bei dem Cover des Buches bin ich ein bisschen zwiegespalten. Einerseits passt es wirklich hervorragend zum Titel und zum Inhalt, andererseits finde ich das Cover an sich nicht besonders spektakulär. Es ...

Bei dem Cover des Buches bin ich ein bisschen zwiegespalten. Einerseits passt es wirklich hervorragend zum Titel und zum Inhalt, andererseits finde ich das Cover an sich nicht besonders spektakulär. Es sieht einfach aus wie viele andere Rockstar-Bücher auch, es passt aber dennoch irgendwie zu den anderen Büchern der Autorinnen und der Buchrücken gefällt mir recht gut.

Die Story gefiel mir im Ganzen da schon deutlich besser: Als Luca die Wohnung ihres verstorbenen Vaters in Manhattan auflösen muss, fällt ihr ein Brief ihres alten Brieffreundes Griffin in die Hände, mit dem sie als Kind und Jugendliche jahrelang geschrieben hat bis sich ihr Leben schlagartig änderte. Seit einem Feuer, das ihrer besten Freundin und zahlreichen anderen Menschen das Leben kostete, hat Luca sich zurückgezogen und leidet unter verschiedenen Angststörungen. Dennoch gibt sie sich einen Ruck und antwortet Griffin, schon alleine um ihm zu erklären, warum sie damals den Kontakt abgebrochen hat. Ohne Probleme knüpfen sie dort an, wo sie als Teenager aufgehört haben und Luca will endlich ihre Ängste überwinden, um Griffin kennenzulernen, doch sie ahnt nicht, dass dieser mittlerweile einer der berühmtesten Rockstars der Welt ist…

Ich liebe die Bücher von Vi Keeland und Penelope Ward vor allem wegen des grandiosen Schreibstils. Dieser ist auch hier wieder mitreißend und sorgt dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt, ohne zwischendurch auch nur einmal aufzuschauen.

Bei den letzten Büchern war ich extrem davon beeindruckt, dass die Geschichten nicht mehr nur unterhaltsam waren, sondern auch eine große emotionale Tiefe besaßen und habe schon durch den Klappentext gehofft, dass es hier auch so wäre, leider konnte es mich nicht vollständig überzeugen. Mein größtes Problem war dabei, dass ich Lucas Ängste zwar theoretisch verstehen konnte, sie aber praktisch nicht fühlen konnte. Nie erlebt man eine Panikattacke oder einen Zusammenbruch mit, sodass ich ihre Ängste nicht immer so richtig verstehen konnte. Ich mochte Luca wirklich gerne, weil ich fand, dass sie trotz ihrer furchtbaren und nachvollziehbaren Ängste eine starke und selbstbewusste Frau war, zumindest innerhalb ihrer eigenen Grenzen, aber wenn sie mit Griffin zusammen ist, hat man fast das Gefühl, sie vergisst, dass sie Angst hat. Ich fand nicht immer nachvollziehbar, wann und wovor sie Panik bekommt, weil sie es einerseits nicht schafft, alleine in eine Tierhandlung zu gehen, andererseits aber keinerlei Probleme hat, mit Griffin essen zu gehen. Natürlich kann ich verstehen, dass sie sich einfach bei ihm sehr sicher fühlt und ihm vertraut, dass sie ihre Privatsphäre in dem Restaurant haben, aber dennoch ist das für sie eine vollkommen fremde Umgebung und das reicht unter bestimmten Umständen schon aus, ihre Ängste zu triggern und doch erlebt man das nie mit. Dadurch fand ich es manchmal schwierig zu verstehen, was genau in Luca vorgeht und wie groß ihre Ängste sind. Griffin mochte ich fast ebenso gerne wie Luca. Er steht ohne Wenn und Aber zu seiner Freundin, egal in welcher Situation und dabei ist ihm auch vollkommen egal, wie sich das auf seine Karriere auswirken könnte. Ich mochte seine bedingungslose Unterstützung und Liebe, egal bei welchen Rückschlägen. Allerdings war er mir dabei manchmal wirklich zu übergriffig und hat vieles einfach über ihren Kopf hinweg entschieden, obwohl er über ihre Ängste Bescheid weiß. Das hat mich immer wieder wirklich genervt, weil es zwar klar ist, dass Luca hin und wieder mal einen Schubs in die richtige Richtung braucht, aber ich hätte es besser gefunden, wenn er sie unterstützt hätte und nicht einfach etwas entschieden hätte, mit deren Folgen Luca dann leben musste.

Zudem waren mir die Nebencharaktere nicht ausformuliert genug. In den anderen Büchern der Autorinnen sind vor allem die Figuren abseits der Protagonisten häufig meine Highlights gewesen. Hier konzentriert sich die gesamte Story vor allem um Luca und Griffin ohne anderen Personen viel Spielraum zu bieten. Eine Ausnahme stellt natürlich der Doc dar, den ich zwar sehr verschroben, aber absolut liebenswert fand. Doch vor allem Griffins Bandkollegen hätten für mich eine größere Rolle spielen können, vielleicht sogar müssen, denn selbst wenn sie nicht direkt miteinander befreundet sind, verbringt er dennoch extrem viel Zeit mit ihnen und schon allein deswegen fand ich es seltsam, dass sie nahezu ausgeklammert wurden.

Alles in allem habe ich von diesem Buch vermutlich vor allem durch Hate Notes zu viel erwartet. Die Story klang nach viel mehr Emotionen als sie letztlich rüberbringen konnte, was ich extrem schade fand, weil das Potenzial durchaus da gewesen wäre, aber besonders durch die starke Fokussierung auf Luca und Griffin, aber auch dadurch, dass ihre Ängste mehr geschildert als wirklich dargestellt wurden, wurde dies leider nicht vollständig ausgenutzt. Dennoch hat mich das Buch mal wieder gut unterhalten und der Schreibstil der Autorinnen ist nahezu unnachahmlich.

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