Cover-Bild Die Stadt der Träumenden Bücher

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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaus
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 28.08.2017
  • ISBN: 9783813507980
Walter Moers

Die Stadt der Träumenden Bücher

Roman
Der Bestseller jetzt endlich wieder im Hardcover

Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.10.2018

Ein außergewöhnliches Abenteuer

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Zusammenfassung
Hildegunst von Mythenmetz ist ein junger Lindwurm und angehender Autor, der von seinem Dichtpaten ein unfassbar gut gelungenes Manuskript erbt. Da weder er noch sein Dichtpate jemals etwas ...

Zusammenfassung
Hildegunst von Mythenmetz ist ein junger Lindwurm und angehender Autor, der von seinem Dichtpaten ein unfassbar gut gelungenes Manuskript erbt. Da weder er noch sein Dichtpate jemals etwas Vergleichbares gelesen haben, macht sich Hildegunst auf den Weg nach Buchhain, um den Autor dieses Manuskripts zu finden. Doch die Stadt der träumenden Bücher hält so einige Gefahren bereit.

Meinung
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich finde es wirklich außergewöhnlich. Der Autor hat einen grandiosen Schreibstil, der erfrischend anders ist. Außerdem erzählt er eine fantasievolle, spannende Geschichte in der er die Themen Bücher, Lesen und Schreiben auf so viele unterschiedliche Arten einflechtet.
Der Hauptcharakter der Geschichte ist Hildegunst von Mythenmetz. Ein herzensguter, etwas naiver Charakter, der zum ersten Mal die Lindwurmfeste verlässt und gemeinsam mit dem Leser in die unglaubliche Stadt der träumenden Bücher eintaucht. Man kann sich gut in ihn hineinversetzen und er ist von Anfang an sehr sympathisch. Und schon an der Namensgebung dieses Charakters lässt sich ansatzweise erahnen wie viel Kreativität in diesem außergewöhnlichen Buch steckt.
Auch die Umsetzung der Geschichte ist einfach großartig. Es gibt traurige Stellen, lustige Stellen, schaurige Stellen, spannende Stellen, einfach alles! Und vor allem der manchmal sehr trockene Humor des Autors hat mir besonders gefallen. Man merkt einfach beim Lesen wie viel Liebe und Mühe zum Detail in dem Roman steckt.

Fazit
Meiner Meinung nach ist das Buch für jeden Buchliebhaber ein muss. Die Geschichte ist wirklich unterhaltsam und hat einfach alles was man sich nur wünschen kann. Außerdem wird das Thema Buch auf eine sehr interessante und kreative Weise dargestellt.

Veröffentlicht am 12.08.2018

Die Stadt der träumenden Bücher ∣ Rezenszion

1

Inhalt

„Die Stadt der träumenden Bücher“ spielt in einer von Walter Moers erfundenen Welt namens Zarmonien. Wir begleiten den jungen Lindwurm und Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der nach dem Tod seines ...

Inhalt

„Die Stadt der träumenden Bücher“ spielt in einer von Walter Moers erfundenen Welt namens Zarmonien. Wir begleiten den jungen Lindwurm und Dichter Hildegunst von Mythenmetz, der nach dem Tod seines Dichtpatens von ihm ein außergewöhnliches Manuskript erhält. Da dieses so makellos und atemberaubend geschrieben ist, macht sich Hildegunst auf den Weg nach Buchhaim um der Spur des mysteriösen Dichters nachzugehen. Dort angekommen gerät er von einer ungewöhnlichen Situation in die andere und stellt schon bald fest wie gefährlich seine Reise sein wird…

Meine Meinung

Das Buch war fantastisch und einfach nur großartig. Die gesamte Geschichte ist so absurd aber zugleich auch so genial, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt war. In diesem einzigen Buch steckt so unglaublich viel Kreativität.

Obwohl die Geschichte vom Plot her sehr kindlich klingt (zumal unser Protagonist ja auch ein Dinosauerier ist), ist sie alles andere als nur für Kinder geeignet. Im Gegenteil zwischendurch sind immer wieder sehr spannende und zum Teil auch brutale Szenen zu finden. Diese wirken allerdings nicht deplatziert oder etwa an den Haaren herbeigezogen, sondern verleihen der Handlung immer etwas Schwung.

Ein Aspekt, der einem direkt im ersten Satz ins Auge springt, ist der ganz besondere Schreibstil des Autors. Ich war von der Sprachvielfalt und der Wortgewandtheit einfach nur begeistert. Im weiteren Verlauf der Geschichte baut Walter Moers auch einige Neologismen ein, die in Zarmonien allerdings zum alltäglichen Sprachgebrauch gehören. Zusätzlich ist eine ganz eigene Art von Humor mit eingebunden, die mich an der ein oder anderen Stelle hat schmunzeln lassen.

Die Welt Zarmonien ist unglaublich kreativ und mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Wir als Leser bewegen uns hauptsächlich in Buchhaim, wo sich alles um Bücher dreht. Es war so schön unseren Protagonisten Hildegunst durch alte Antiquariate und die Straßen der Stadt zu begleiten.

Die Gestaltung dieses Buches ist wunderschön aufgemacht. Zwischen den einzelnen Textpassagen sind immer wieder Illustrationen vorhanden, die von Walter Moers selbst stammen. Mir hat dies besonders gut gefallen, weil ich mir so bewusst mehr Zeit für die Geschichte gelassen habe, um sie richtig zu genießen.

Insgesamt ist „Die Stadt der träumenden Bücher“ ein grandioses Buch. Es ist sowohl für jüngere aber auch für ältere Leser gut geeignet und lädt ein in eine träumerische Welt abzutauchen.

Zum Schluss kann ich nur noch behaupten, dass Walter Moers vom Orm durchströmt wurde, als er diese fantastische Geschichte geschrieben hat.

Veröffentlicht am 05.08.2019

phantastische Geschichte für alle Buchliebhaber

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Inhalt:
Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen ...

Inhalt:
Als der Pate des jungen Dichters Hildegunst von Mythenmetz stirbt, hinterlässt er seinem Schützling nur wenig mehr als ein Manuskript. Dieses aber ist so makellos, dass Mythenmetz sich gezwungen sieht, dem Geheimnis seiner Herkunft nachzugehen. Die Spur führt nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher. Als der Held sie betritt, ist es, als würde er die Tür zu einer gigantischen Buchhandlung aufreißen. Er riecht den Anflug von Säure, der an den Duft von Zitronenbäumen erinnert, das anregende Aroma von altem Leder und das scharfe, intelligente Parfüm von Druckerschwärze. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt, wird Mythenmetz immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist, in der rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.

„In tiefen, kalten, hohlen Räumen
Wo Schatten sich mit Schatten paaren
Wo alte Bücher Träume träumen
Von Zeiten, als sie Bäume waren
Wo Kohle Diamant gebiert
Man weder Licht noch Gnade kennt
Dort ist´s, wo jeder Geist regiert
Den man den Schattenkönig nennt.“

Fazit:
Hauptfigur ist der berühmte zamonische Dichter, Hildegunst von Mythenmetz, ein tausend Jahre alter Zwergsaurier. Der Leser begleitet ihn auf der abenteuerlichen Reise nach Buchheim (Traum eines jeden Buchliebhabers) bis tief in die Katakomben.
Fantasievolle Illustrationen, verschiedenste Schriftarten, Abenteuer, Humor und jede Menge Wortwitz sind wie bei jedem Zamonien-Roman dabei.
Meine liebsten Figuren in diesem Roman sind die Buchlinge: friedliche Vertreter der Gruppe der Zyklopen, die in den Katakomben von Buchheim, in der Ledernen Grotte, leben. Sie verehren, sammeln, pflegen und lesen Bücher. Sie glauben, diejenigen zu sein, die am meisten von Literatur haben, denn sie müssen sie nur lesen, während andere sie schreiben, lektorieren, verlegen und verkaufen müssen.

Dieses Buch kann ich nur jedem Buchliebhaber ans Herz legen. Es ist nicht nur spannend und außergewöhnlich sondern auch wunderschön illustriert.

Da viele der Charaktere auch in anderen Büchern auftauchen, gibt es keine bestimmte Reihenfolge, in der die Romane gelesen werden müssen.

Veröffentlicht am 11.04.2019

Unglaublich überwältigend

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Das Cover 

Mir gefällt das Cover einigermaßen gut. Ich finde jedoch, dass es in der Büchermasse eher untergeht und nicht heraussticht. 
Aber es passt gut zum Buch und ist einzigartig.

Der Schreibstil

Puh, ...

Das Cover 

Mir gefällt das Cover einigermaßen gut. Ich finde jedoch, dass es in der Büchermasse eher untergeht und nicht heraussticht. 
Aber es passt gut zum Buch und ist einzigartig.

Der Schreibstil

Puh, der Schreibstil des Autors ist schwer zu fassen. Einerseits hat er so einen bildgewaltigen Stil, der das Lesen (mit den dazugehörigen Zeichnungen) zu einem großartigen Schauspiel im Geiste formt. Andererseits war der Schreibstil stellenweise ziemlich schwer zu lesen, ich konnte manchmal nichts mit den verwendeten Wörtern anfangen, wodurch es für mich abgehoben wirkte. Kurz gesagt: der Schreibstil ist etwas besonderes und schön, aber schwer zu lesen. Dadurch hatte ich auch ziemlich lange an dem Buch zu knabbern. 

Die Handlung 

Zur Handlung gibt es nur ein passendes Wort, das beschreibt, was ich während dem Lesen empfunden habe: überwältigend. Die Handlung ist unglaublich und etwas, das ich noch nie gelesen oder in irgendeiner Weise gesehen habe. Ich war die ganze Zeit über überwältigt von der Geschichte und vollkommen in diese wundervolle große Welt eingetaucht. Es gab Stellen, an denen ich mit dem Lesen nicht aufhören konnte, aber genauso hab es auch Stellen, an denen ich das Buch zu jeder Zeit zur Seite legen konnte. Durch die detailreichen Beschreibungen hat sich das Buch sehr in die Länge gezogen, was sowohl positiv als auch negativ ist. Es war an manchen Stellen einfach zu viel der Ausführlichkeit. Dennoch hat mir die Handlung von Anfang bis zum Ende sehr gut gefallen!

Die Charaktere 

Genau sowie die Handlung sind auch die Charaktere ziemlich überwältigend. Der Autor bietet uns hier eine bunte Mischung aus allem möglich, was nur die Fantasie erschaffen kann. Es war unglaublich immer mehr Wesen der zamonischen Welt kennenzulernen. Auch in diesem Punkt bietet der Autor dem Leser ein Spektrum an Neuartigkeit! 

Fazit

Das Buch ist ein Leseerlebnis der besonderen Art. Wie gesagt ist es unglaublich faszinierend und ein wahres Vergnügen. 
Auch wenn mich das Buch nicht so sehr gefesselt hat, wie ich erwartet habe, bin ich traurig und froh zugleich es beendet zu haben. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall jedem Leser, egal welche Genrevorlieben ihr habt, empfehlen! Dieses Buch beschreibt die Liebe zu Bücher wie kein anderes Werk und ist fast schon ein Muss für jeden begeisterten Vielleser.

Veröffentlicht am 24.09.2018

Pure Wortakrobatik!

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Nachdem ich zu diesem Fantasyroman diverse Rezensionen und Kurzmeinungen überflogen habe, die von "sehr gut" bis "wirklich schlecht" reichten, habe ich beschlossen, mir meine eigene Meinung zu bilden. ...

Nachdem ich zu diesem Fantasyroman diverse Rezensionen und Kurzmeinungen überflogen habe, die von "sehr gut" bis "wirklich schlecht" reichten, habe ich beschlossen, mir meine eigene Meinung zu bilden.
Vorab muss ich aber sagen, schlechte Kritiken kann ich hier kaum nachvollziehen, aber wie wir alle wissen, sind Geschmäcker ja grundsätzlich verschieden.

Zuerst fiel mir beim Lesen auf, dass der Autor über einen umwerfenden Wortschatz verfügt, von dem ich mir sehr gerne eine Scheibe abschneiden würde.
Seine Beschreibungen sind fast poetisch, die Darstellung seiner Charaktere und ihrer Erlebnisse fantasievoll und manchmal komisch. Zudem helfen kleine Bilder, vom Autor selbst gezeichnet, sich die Schauplätze und Figuren vor Augen zu führen. Manch einer mag dies vielleicht bemängeln und sagen, dass man sich doch eigentlich gerne eigene Bilder vor dem geistigen Auge malt und dazu keine Unterstützung in Form von Zeichnungen braucht, mir hat dies aber sehr gut gefallen.

Zudem ist mir positiv aufgefallen, dass sich der Autor vielen Eigenkreationen bedient, was die Wesen betrifft, die dieses Buch bevölkern. Hier wurde nicht auf die übliche Elfen-Zwerge-Menschen-Mischung zurückgegriffen, sonder viele neue Geschöpfe erdacht.

Trotzdem gab es, neben den vielen guten Seiten des Romans, auch die eine oder andere Länge. Hin und wieder ist der Autor abgeschweift. Auch das Abenteuer selbst ist im Grunde recht simpel gestrickt und der Protagonist erlebt alle Höhen und Tiefen, die in jedem Abenteuerroman vorkommen.
Auch die vielen verrückten Namen von Autoren und Buchtiteln, die oft und gerne von diversen Akteuren zitiert werden, sind mir nach einer Weile eher unwichtig vorgekommen. Anfangs habe ich bei den Namen noch schmunzeln müssen, später dann war ich versucht, über diese Stellen hinweg zu lesen.

Da das Buch, so wunderbar der Schreib- und Erzählstil auch sind, seine Höhen und Tiefen, seine spannenden und langatmigen Teile hatte, möchte ich hier dreieinhalb Sterne vergeben.

"Die Stadt der träumenden Bücher" ist sicher nichts für jeden Leser, aber Fans von wortgewandten Beschreibungen und amüsanten Figuren sind hier sicher gut unterhalten.