Cover-Bild Der Tintenfischer
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Polizeiarbeit
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 10.06.2021
  • ISBN: 9783462302677
Wolfgang Schorlau, Claudio Caiolo

Der Tintenfischer

Commissario Morello ermittelt in Venedig
Vom menschenleeren Venedig zurück nach Sizilien – Commissario Morello gerät in große Gefahr.

Commissario Morello weiß, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die Quere gekommen ist – doch er muss alles versuchen, um eine junge afrikanische Frau zu retten. Bei der Ankunft in seiner Heimat wird er prompt verhaftet – und erkennt, welches Ausmaß Zynismus und Korruption in den staatlichen Behörden inzwischen angenommen haben. Markusplatz, Riva degli Schiavoni, Rialtobrücke – Venedig ist menschenleer in Zeiten von Corona. Commissario Morello, der aus Cefalù in Sizilien hierher versetzt worden war, hatte lange mit der Lagunenstadt und ihren Touristenmassen gehadert. Jetzt tritt die Schönheit Venedigs spektakulär hervor, doch Morello weiß nicht, ob er das wirklich genießen kann. Zusammen mit seiner Kollegin Anna Klotze ist er in der Stadt unterwegs, als sie einen jungen Mann, einen Flüchtling aus Nigeria, in den Canal Grande springen sehen. Anna kann ihn retten. Zu der Verzweiflungstat hat ihn das Schicksal seiner Freundin gebracht, die von der nigerianischen Mafia in Sizilien zur Prostitution gezwungen wird. Morello muss nach Sizilien, um die junge Afrikanerin zu befreien. Anna Klotze schließt sich ihm trotz seiner Bedenken an. Sie fahren aus Sicherheitsgründen mit einem Segelboot los und nehmen schiffsbrüchige Flüchtlinge auf. Sie legen in Marina di Palma auf Sizilien an – dort stehen trotz angeforderter Hilfe keine Krankenwagen für die entkräfteten Flüchtlinge bereit. Stattdessen wird Morello verhaftet …

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2021

Fesselnd bis zur letzten Seite

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In diesem zweiten Fall für das sympathische Duo, den Sizilianer Antonio Morello und seine Triestiner Kollegin Anna Klotze müssen beide an ihre Grenzen gehen.

Das Corona-Virus hat auch Venedig fest im ...

In diesem zweiten Fall für das sympathische Duo, den Sizilianer Antonio Morello und seine Triestiner Kollegin Anna Klotze müssen beide an ihre Grenzen gehen.

Das Corona-Virus hat auch Venedig fest im Griff. Es scheint, als gehörte die Serenissima nur den Einheimischen, wenn, ja, wenn da nicht David, ein junger afrikanischer Flüchtlig wäre, der Selbstmord begehen möchte. Das können Antonio Morello und Anna Klotze gerade noch verhindern und schlittern mit dieser Hilfeleistung in einen neuen Fall, der Morello ausgerechnet in seine alte Heimat Sizilien führt.

Noch bevor sie sich aufmachen können, Davids Freundin aus den Fängen Mafia zu befreien, müssen sie Trickbetrügern, die in Venedig alte Menschen berauben, das Handwerk legen.

Meine Meinung:

Auch wenn viele Leser das Thema Covid-19 nicht mehr hören können oder darüber lesen wollen, ist die Pandemie ein einschneidendes Ereignis, das auch in der Literatur seinen Eingang findet. Zahlreiche Zeitungen haben ja vom (fast) menschenleeren Venedig berichtet, so dass dies eine grandiose Kulisse für einen Krimi bietet.

Morello, der gebürtige Sizilianer, der gegen seinen Willen, aber zu seiner eigenen Sicherheit in die Lagunenstadt versetzt worden ist, fühlt sich zwar noch immer nicht heimisch, aber er hadert nicht mehr so häufig mit dem Schicksal. Dennoch ist es für ihn selbstverständlich, nach Sizilien zurückzukehren und Davids Freundin zu retten. Dass er damit in die Höhle des Löwen, sprich mitten in das Zentrum des organisierten Verbrechens eindringt, und mehrmals in akute Lebensgefahr gerät, versteht sich von selbst. Die dortigen Kriminellen, deren Tentakel wie von einem Kraken bis in die höchste Politik reichen, spielen in einer anderen Liga. Der Strudel der Machenschaften der Mafia reißt Morello beinahe in den Abgrund.

Der Spannungsbogen ist hoch und verliert sich bis zum Schluss nicht. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet.

Liebhaber der italienischen Küche finden im Anhang einige interessante Rezepte zum Nachkochen.

Fazit:

Ein fesselnder Krimi, der mir schöne Lesestunden verschafft hat. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.06.2021

fesselnder, spannender Krimi

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Klappentext:

Commissario Morello weiß, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die Quere gekommen ist – doch er muss alles versuchen, um eine junge afrikanische Frau ...


Klappentext:

Commissario Morello weiß, dass er in Sizilien nicht vor der Mafia sicher ist, der er immer wieder in die Quere gekommen ist – doch er muss alles versuchen, um eine junge afrikanische Frau zu retten. Bei der Ankunft in seiner Heimat wird er prompt verhaftet – und erkennt, welches Ausmaß Zynismus und Korruption in den staatlichen Behörden inzwischen angenommen haben

Meinung:

Dieses Buch hat mich wegen seines Titels sowie des Covers direkt angesprochen.
„Der Tintenfischer“ ist spannend und unterhaltsam
Es geht um Flüchtlinge, besonders aus Schwarzafrika und ein Dickicht aus Korruption und Verstrickungen von Politik, Polizei und Mafia.
Die Protagonisten Morello und Anna mochte ich auf Anhieb.
Sie sind lebhaft und gut vorstellbar beschrieben.
Mir hat es gefallen wie die Landschaft und das mediterrane Essen beschrieben wurden.
Ich hatte öfters das Gefühl mit vor einem leckeres Nudelgericht zu sitzen

Fazit:

Ein prima Krimi, der mir ein paar schöne Lesestunden verschafft hat und den ich gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 10.06.2021

Solider Krimi

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Diese Buch hat mich aufgrund seines Titels sowie des Covers, auf dem Venedig zu erkennen ist, direkt angesprochen. Es ist zwar bereits der 2te Band aus der Commissario Morello Buchreihe, doch da jedes ...

Diese Buch hat mich aufgrund seines Titels sowie des Covers, auf dem Venedig zu erkennen ist, direkt angesprochen. Es ist zwar bereits der 2te Band aus der Commissario Morello Buchreihe, doch da jedes in sich abgeschlossen ist und es auch häufig Hinweise auf den Vorgänger gibt hat es mich nicht gestört.

Commissario Morello wurde gegen seinen Willen von Sizilien nach Vendig versetzt da er sich dort zu sehr mit der Mafia angelegt hat und diese ihm nun nach dem Leben trachtet. Auf Streife mit seiner Kollegin Anna Klotze retten sie einen Flüchtling, der in seiner Not von einer Brücke gesprungen ist um Selbstmord zu begehen. Nach seiner Rettung erfahren sie seine Geschichte und sind sofort bereit ihm zu helfen. Dafür muss Morello aber wieder nach Sizilien zurück. Anna Klotze geht mit um ihm zu helfen.

Direkt am Anfang des Buches findet man eine Auflistung der ganzen Charaktere, die hier agieren. Das finde ich persönlich immer angenehm und sehr hilfreich. Die Thematik ist politisch angehaucht. Es geht um Flüchtlinge und Corona verfolgt einen hier ebenfalls. Obwohl ich diesen Covid Kram im Buch eher nicht gerne sehe, fand ich es hier jetzt nicht störend. Es fügt sich fast wie nebenbei in die Geschehnisse mit ein. Der Schreibstil ist angenehm und es liest sich interessant. Der Spannungsbogen ist bis zum Schluss gegeben.

Die Charaktere Morello und Anna mochte ich auf Anhieb. Sie sind lebhaft und gut vorstellbar beschrieben. Mir hat es gefallen wie die Landschaft und das mediterrane Essen mit eingefügt wurden. Ich hatte öfters das Gefühl mit in Venedig am Tisch zu sitzen und ein leckeres Nudelgericht, von Morello zubereitet, zu essen. Wer diese Gerichte nachkochen möchte, findet im Anhang die passenden Rezepte dazu.

Ein solider Krimi, der mir ein paar schöne Lesestunden verschafft hat.

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Veröffentlicht am 15.05.2021

Zurück nach Sizilien

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„Der Tintenfischer“ von Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo ist der zweite Fall für Commissario Antonio Morello, genannt „Der freie Hund“ und hat mir wesentlich besser gefallen als der Vorgänger. Morello ...


„Der Tintenfischer“ von Wolfgang Schorlau und Claudio Caiolo ist der zweite Fall für Commissario Antonio Morello, genannt „Der freie Hund“ und hat mir wesentlich besser gefallen als der Vorgänger. Morello steht auf der Todesliste der Mafia und wurde deshalb von Sizilien nach Venedig versetzt. Worum geht es?
War es dem freien Hund im Vorgänger noch zu voll (die Kreuzfahrtschiffe, die Touristen), ist Venedig nun menschenleer - wegen Corona. Zusammen mit seiner Kollegin Anna Klotze ist er in der Stadt unterwegs, als sie einen jungen Mann, einen Flüchtling aus Nigeria, in den Canal Grande springen sehen.
David wird gerettet und Morello und Anna wollen nun auch seine Freundin Oni aus den Fängen der nigerianischen Mafia befreien. Dazu reisen sie nach Sizilien...
„Der Tintenfischer“ ist spannend und unterhaltsam. Eigentlich sind es zwei Geschichten in einer. Denn zunächst wird ganz aktuell gegen Covid-Betrüger ermittelt. Aber „Der Tintenfischer“ ist auch ein Buch mit einer politischen Botschaft. Es geht um Flüchtlinge, besonders aus Schwarzafrika und ein Dickicht aus Korruption und Verstrickungen von Politik, Polizei und Mafia.
Immer wieder finden sich Bezüge zum Vorgänger. Dennoch handelt es sich um eine eigenständige, in sich abgeschlossene Geschichte, die ohne Vorkenntnisse lesbar ist. Last but not least gibt es im Anhang noch ein paar leckere Rezepte und ein Glossar, das italienische Eigennamen und Begriffe erklärt.

Fazit: Fall Nr. 2 für Morello und Anna. Viel besser als der Vorgänger!

Veröffentlicht am 09.06.2021

Einmal Sizilien-Venedig und zurück

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Der neue Band um Commissario Morello beginnt in einem – durch Corona-Lockdown bedingten – menschenleeren Venedig. Bei einem Einsatz können Morello und seine Kollegin Anna Klotze gerade noch einen jungen ...

Der neue Band um Commissario Morello beginnt in einem – durch Corona-Lockdown bedingten – menschenleeren Venedig. Bei einem Einsatz können Morello und seine Kollegin Anna Klotze gerade noch einen jungen nigerianischen Flüchtling retten, der sich von einer Brücke gestürzt hatte. Auf der Recherche nach den Hintergründen zu diesem versuchten Selbstmord stößt Morello auf ungeahnte Abgründe, die ihn nicht zuletzt auch wieder zu seinem alten Feind, der Mafia, bringen.
Das Buch führt den Leser auf eine zweifache Reise: Auf der einen Seite entsprechend den Entwicklungen von Morellos aktuellen Fall von Venedig bis nach Sizilien und, aus der Perspektive des jungen nigerianischen Mannes, entgegengesetzt von Nigeria, quer durch Nordafrika, bis nach Venedig. Diese parallele Erzählung der beiden Reisen fand ich sehr gelungen und auch sehr aufschlussreich. Die Reise entlang der Küste Italiens ist aber auch sehr malerisch beschrieben und macht richtig Lust darauf, Morello hinterherzusegeln.
Ein Schwerpunkt der Geschichte liegt auf jeden Fall wieder auf den Machenschaften und Verwicklungen der Mafia, insbesondere in Sizilien. Wie im ersten Fall von Morello fand ich das auch hier wieder sehr interessant, vor allem weil es für Morello eine sehr persönliche Sache ist.
Zugegebenermaßen empfand ich den Einstieg der Geschichte in Venedig zunächst als etwas holprig. Die ausführlichen Kochrezepte von Morello etwa passten für mich rein vom Gefühl nicht so richtig zur beklemmenden Atmosphäre der menschenleeren Straßen und der angespannten Situation im Kommissariat. Dranbleiben lohnt sich aber meines Erachtens sehr: Die Geschichte nimmt bald an Fahrt auf und wird zum Ende unheimlich spannend, mit einigen überraschenden Wendungen.
Ich empfehle das Buch auf jeden Fall allen Krimi- und Italienliebhabern. Allerdings sollte man, denke ich, den ersten Band gelesen haben, da die Vorgeschichte der Figuren doch eine tragende Rolle spielt.