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Nicawa

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.08.2025

Ein Sommerroman zum Innehalten

25 letzte Sommer
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„25 letzte Sommer“ hat mich positiv überrascht. Ich hatte ein eher schweres, vielleicht sehr philosophisches Buch erwartet, doch der Einstieg war angenehm leicht und der Ton nie zu verkopft. Stattdessen ...

„25 letzte Sommer“ hat mich positiv überrascht. Ich hatte ein eher schweres, vielleicht sehr philosophisches Buch erwartet, doch der Einstieg war angenehm leicht und der Ton nie zu verkopft. Stattdessen liest sich die Geschichte flüssig, fast schon schlicht, und genau darin liegt ihre Stärke.

Die Begegnung zwischen dem Ich-Erzähler und Karl ist eine Einladung, selbst einen Schritt zurückzutreten und über die wirklich wichtigen Dinge nachzudenken. Es geht um Freundschaft, um Zeit, die wir oft an den falschen Stellen verschwenden, und um die Frage, wie viel Mut es braucht, das eigene Leben bewusst zu gestalten.

Besonders mochte ich, dass Schäfer keine komplizierten Konstrukte aufbaut, sondern die großen Fragen in ruhigen Gesprächen und Beobachtungen verpackt. So wirkt es nicht wie eine belehrende Abhandlung, sondern wie ein Gespräch, das man selbst am Küchentisch führen könnte.

Für mich war es ein schönes, anregendes Buch, das leicht zugänglich bleibt und trotzdem nachhallt. Kein schwerer philosophischer Brocken, sondern eher eine Einladung zum Nachdenken, die man gerne annimmt.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Spannend, emotional und nachdenklich

Not Quite Dead Yet
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„Not Quite Dead Yet“ war mein erstes Buch von Holly Jackson und ich kann jetzt schon sagen, dass es sicher nicht mein letztes sein wird. Die Ausgangssituation ist ungewöhnlich und hat mich sofort neugierig ...

„Not Quite Dead Yet“ war mein erstes Buch von Holly Jackson und ich kann jetzt schon sagen, dass es sicher nicht mein letztes sein wird. Die Ausgangssituation ist ungewöhnlich und hat mich sofort neugierig gemacht. Von Anfang an herrscht eine bedrückende Spannung, die einen nicht mehr so leicht loslässt.

Besonders spannend fand ich die Figur von Jet. Sie ist keine klassische Thrillerheldin, sondern wirkt zu Beginn unsicher, planlos und irgendwie orientierungslos. Sie hat in ihrem Leben bisher kaum etwas zu Ende gebracht und weiß nicht so richtig, wohin sie gehört. Genau diese Unentschlossenheit macht ihre Entwicklung interessant, denn man erlebt mit, wie sie unter extremem Druck plötzlich gezwungen ist, Verantwortung zu übernehmen. Ihr schwarzer Humor hat der ganzen Geschichte zusätzlich eine besondere Note verliehen und sie trotz der ernsten Situation nahbar gemacht.

Der Spannungsbogen ist von Beginn an sehr hoch, da man genau weiß, dass die Zeit für Jet begrenzt ist. Dadurch hatte ich das Gefühl, ständig mit ihr mitzuzählen und unbedingt wissen zu wollen, wie sich alles entwickelt. Holly Jackson schreibt sehr flüssig und packend, sodass ich stellenweise kaum aufhören konnte zu lesen. Gleichzeitig gab es aber auch Momente, in denen ich dachte, dass die Figuren sich für ihr eigentliches Alter oft etwas jugendlicher verhalten haben. Gerade Jet und ihr Umfeld wirkten auf mich manchmal eher wie Anfang 20 und nicht wie Ende 20, was mich beim Lesen hin und wieder etwas irritiert hat.

Trotzdem hat mich die Handlung insgesamt überzeugt. Es gibt viele Wendungen, die ich so nicht erwartet habe, und das Ende war für mich stark und emotional. Es ist nicht nur ein Thriller, der auf Spannung setzt, sondern auch eine Geschichte, die nachhallt und zum Nachdenken anregt.

Für mich war „Not Quite Dead Yet“ ein wirklich gutes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Kleine Abzüge gibt es für die Figurenzeichnung, die nicht immer altersgerecht wirkte, aber das hat den Lesegenuss nur minimal getrübt.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Magie, Funken und eine Welt, die man nicht mehr verlassen will

Infernas 1: King of Ash
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Ein magischer Schwur, ein Reich voller Geheimnisse und eine Verbindung, die stärker ist als Feuer und Eis. Everly ahnt nicht, dass ihre Reise nach Infernas nicht nur ihr Schicksal verändern wird, sondern ...

Ein magischer Schwur, ein Reich voller Geheimnisse und eine Verbindung, die stärker ist als Feuer und Eis. Everly ahnt nicht, dass ihre Reise nach Infernas nicht nur ihr Schicksal verändern wird, sondern auch das des Mannes, dem sie einst ein Versprechen gab.

Mit „Infernas – King of Ash“ liefert Melanie Lane einen Auftakt, der nicht nur eine neue Fantasywelt eröffnet, sondern den Leser direkt mitten ins Geschehen zieht. Infernas ist dabei keine düstere Hölle, wie der Name vermuten lässt, sondern ein faszinierender Ort voller Leben und Magie, den man am liebsten sofort selbst erkunden würde. Schon auf den ersten Seiten spürt man, dass wir hier nur einen Bruchteil dieser Welt sehen und genau das macht Lust auf mehr.

Everly, eine Winterhexe mit Mut, Eigenständigkeit und einer guten Portion Sarkasmus, ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Besonders ihre Dialoge mit Dante sind ein Vergnügen: mal scharfzüngig, mal gefühlvoll, immer mit diesem gewissen Knistern in der Luft. Dante selbst ist charismatisch, geheimnisvoll und gleichzeitig verletzlich genug, um mehr zu sein als ein typischer „Bad Boy“. Die Nebenfiguren bringen zusätzliche Tiefe, Konflikte und Geheimnisse mit, die das Buch von Anfang an bereichern.

Melanie Lane schreibt flüssig, bildhaft und mit einer Leichtigkeit, die es unmöglich macht, das Buch einfach wegzulegen. Sie schafft es, eine detailreiche Welt zu entwerfen, ohne sich in ausschweifenden Beschreibungen zu verlieren, und verbindet ruhige, gefühlvolle Momente mit spannungsgeladenen Szenen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich organisch, wirkt glaubwürdig und ist eng mit der Haupthandlung verknüpft, statt nur ein Beiwerk zu sein.

„Infernas – King of Ash“ ist fesselnde Fantasy voller Magie, Intrigen, Geheimnisse und Emotionen, die auf jeder Seite mitschwingen. Das Ende ist ein starker Cliffhanger, der sofort nach Band zwei rufen lässt. Wer Fantasy mit Spannung, Herz und lebendigen Figuren sucht, wird hier definitiv fündig.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Emotional, ehrlich und überraschend tiefgründig

Preston Brothers, Band 1 - Loving Lucas
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In Loving Lucas geht es um zwei junge Menschen, die sich seit ihrer Kindheit kennen und über Jahre hinweg eine enge Freundschaft verbindet – bis Gefühle ins Spiel kommen, die alles verändern könnten. Die ...

In Loving Lucas geht es um zwei junge Menschen, die sich seit ihrer Kindheit kennen und über Jahre hinweg eine enge Freundschaft verbindet – bis Gefühle ins Spiel kommen, die alles verändern könnten. Die Geschichte begleitet sie auf dem oft schwierigen Weg zwischen Vertrautheit, Unsicherheit und dem Mut, sich selbst und anderen gegenüber ehrlich zu sein.

Jay McLean erzählt einfühlsam und emotional, ohne zu kitschig zu werden. Die Themen Freundschaft, Familie, Liebe und Verlust werden dabei gut miteinander verwoben. Besonders gefallen hat mir, dass nicht nur romantische Gefühle im Mittelpunkt stehen, sondern auch die Frage, wie wir mit schwierigen Lebensphasen umgehen – und wie wichtig Unterstützung durch andere dabei sein kann.

Der Schreibstil ist flüssig, leicht zu lesen und zugleich voller Emotionen. Teilweise wechselt die Perspektive zwischen Vergangenheit und Gegenwart, was die Geschichte bereichert, auch wenn ich anfangs kurz gebraucht habe, um mich daran zu gewöhnen. Besonders stark fand ich die lebendige Familiendynamik – die Preston-Familie ist voller Wärme, Humor und Zusammenhalt.

Die Figuren wirkten auf mich insgesamt authentisch. Laney fand ich sehr sympathisch – sie handelt reflektiert, entwickelt sich weiter und steht für sich ein. Lucas war für mich anfangs etwas schwerer zu greifen, hat aber im Verlauf mehr Tiefe gezeigt.

Fazit: Loving Lucas ist ein gefühlvoller, ehrlicher Roman über das Erwachsenwerden, Freundschaft und das Wagnis, jemanden wirklich an sich heranzulassen. Ich empfehle das Buch allen, die emotionale Geschichten mit Tiefe und echten Charakteren mögen.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Ein Wohlfühlbuch

The Fake Out – Sie will ihr Leben in den Griff bekommen ... aber ist er die Lösung?
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„The Fake Out“ ist eine erfrischend ehrliche RomCom, die sich rund um Mae dreht – eine junge Frau, die in einer Kleinstadtbibliothek arbeitet und sich bemüht, ihr Leben zwischen Job, familiärer Verantwortung ...

„The Fake Out“ ist eine erfrischend ehrliche RomCom, die sich rund um Mae dreht – eine junge Frau, die in einer Kleinstadtbibliothek arbeitet und sich bemüht, ihr Leben zwischen Job, familiärer Verantwortung und persönlichen Träumen irgendwie auf die Reihe zu bekommen. Durch eine schräge Begegnung trifft sie auf Chris, einen gefeierten NFL-Star, und was als Zufall beginnt, entwickelt sich schnell zu einer emotionale Achterbahnfahrt – inklusive Fake-Dating, Buchclub und ganz viel Herz.

Die Geschichte ist durchweg unterhaltsam, witzig und berührend. Sharon M. Peterson versteht es, romantische Spannung und echte Gefühle miteinander zu verweben, ohne dabei in Kitsch oder Klischees abzudriften. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte mit echter Tiefe und einer nachvollziehbaren Entwicklung der Beziehung erzählt wird.

Der Schreibstil ist locker, humorvoll und dabei trotzdem gefühlvoll. Ich habe mehrfach laut gelacht, vor allem wegen der charmant-schrägen Anmachsprüche zu Beginn jedes Kapitels. Gleichzeitig schafft es die Autorin, ernste Themen wie familiäre Verpflichtungen und emotionale Verletzlichkeit sensibel einzubauen, ohne dass es zu schwer wirkt.

Mae und Chris wirken absolut authentisch – beide sind auf ihre Weise verletzlich, witzig und liebenswert. Auch die Nebenfiguren wie Maes Freundin oder Chris’ Familie sind mit Liebe gezeichnet und tragen zur Lebendigkeit der Geschichte bei. Besonders schön ist die Buchliebe, die beide Charaktere verbindet – und natürlich das Setting in der Kleinstadt, das viel Wärme ausstrahlt.

„The Fake Out“ ist eine warmherzige, humorvolle Liebesgeschichte, die genau die richtige Mischung aus Leichtigkeit, Emotion und Chaos bietet. Wer RomComs mit cleverem Witz, gefühlvoller Tiefe und liebenswerten Charakteren mag, wird dieses Buch verschlingen.

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