Brutale Mordserie auf Pomegués
Die Marseille-Morde - Stille Schreie auf PomèguesEine junge Frau wird auf der Insel Pomegues tot und übel zugerichtet aufgefunden. Ihr wurde der Kopf vom Rumpf getrennt. Alsbald geschieht ein zweiter Mord. Nadja Aubertin, Lietenant de Police in Marseille ...
Eine junge Frau wird auf der Insel Pomegues tot und übel zugerichtet aufgefunden. Ihr wurde der Kopf vom Rumpf getrennt. Alsbald geschieht ein zweiter Mord. Nadja Aubertin, Lietenant de Police in Marseille übernimmt die Ermittlungen. Doch dieser Fall wird sie an den Rand ihrer Ermittlungskünste führen.
Nadja wirkt auf den ersten Blick sehr karriereorientiert und klammert sich sehr zum Leidwesen ihrer Lebensgefährtin an ihren Job. Als ihr dann noch ein sehr motivierter Kollege aus Paris zugeteilt wird, sinkt ihre Laune noch mehr. Sehr dramatisch entwickelt sich ein Fall, der für mich aber leider etwas zu vorhersehbar war. Die Charakteristik der Geschichte war gut und ich konnte mich gut in die Story einfinden. Was mir gefehlt hat, waren die Spuren, die gelegt wurden, um die oder den Verdächtigen näher einzugrenzen oder auf eine falsche Fährte gelockt zu werden. Auch ein entscheidender Turn hat mir in der ganzen Geschichte leider etwas gefehlt.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr gut lesbar. Überhaupt empfand ich die Beschreibung der Region als gut und ich konnte mich als lesende Person in dieser wiederfinden. Ich konnte leider sehr schnell die schuldige Person feststellen. In Summe hätte ich mir mehr Fallstricke gewünscht. Ein solider Krimi mit Urlaubsflair, den ich aber trotz der Einschränkungen empfehlen kann.