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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.10.2025

Ich hätte mir mehr Feinschliff gewünscht

Our darkest Lies
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Cheryl ist keine gewöhnliche Studentin. Tagsüber drückt sie brav die Vorlesungsbänke, nachts treibt sie für zwilichtige Untergrundorganisationen die Schulden ein. Als die Bruderschaft der Styx auf sie ...

Cheryl ist keine gewöhnliche Studentin. Tagsüber drückt sie brav die Vorlesungsbänke, nachts treibt sie für zwilichtige Untergrundorganisationen die Schulden ein. Als die Bruderschaft der Styx auf sie aufmerksam wird, begibt sie sich immer tiefer in ein Netz aus Lügen, Intrigen und Geheimnissen und drohnt nicht nur sich selbst, sondern auch Colson und Kyrill zu verlieren.

Das Cover hat mich sofort angesprochen, es ist richtig schön düster, geheimnisvoll und passt super zur Story.

Der Einstieg in das Buch hat mir, ehrlicherweise, nicht ganz so gut gefallen. Die Anfangsszene ist für jemanden, der noch keinen einzigen Schritt in die Geschichte gesetzt hat, viel zu verwirrend und auch etwas aus der Luft gegriffen. Mir hat komplett der Kontext gefehlt, auch wenn es natürlich aufregend und spannend war, aber ich habe mich ein wenig verloren gefühlt.
Der restliche Aufbau der Story hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen, zu keinem Zeitpunkt wurde mir langweilig, immer war etwas los, immer neue Geheimnisse und Wendungen, die das Buch wirklich zu einem Pageturner machen!
Mit Cheryl konnte ich mich leider bis zum Schluss nicht anfreunden, diese Gleichgültigkeit, die sie zwar ausmacht, aber irgendwann nur noch nervig ist, hat mich wohl am meisten gestört. Ich fand sie auch generell gar nicht umgänglich, auch wenn das angesichts ihrer Kindheit und Vergangenheit zum einen sicherlich verständlich, zum anderen von der Autorin auch irgendwo so gewollt war. Mich hat es ab einem gewissen Punkt aber nur noch genervt.
Colson und Kyrill mochte ich dann schon deutlich mehr, aber auch bei den beiden hat mir das gewisse Etwas gefehlt, irgendwas, was sie aus der Masse an Book-Bad-Boys herausstechen lässt. Auch wurde mir etwas zu wenig auf die Chemie zwischen den dreien eingegangen, die romantischen und intimen Szenen sind einfach mitten in der Story passiert, ohne, dass sie richtig aufgebaut werden, oder dass der Leser hingeführt wird - sie waren einfach da, zack, leb damit.
Die Story an sich hat mir zwar sehr gut gefallen, die Idee ist super, manche Stellen haben sich aber etwas zu lang gezogen, während andere zu knapp behandelt wurden.
Das Ende war aber definitiv nochmal ein Highlight, auch wenn der Cliffhanger wirklich fies ist, aber jetzt möchte ich natürlich unbedingt wissen, wie es weitergeht!

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Süß aber sehr chaotisch

Never Trust Your Fake Husband
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Zoe wacht eines Morgens in Paris auf, orientierungslos, durchgefroren und ohne jede Erinnerung daran wer sie ist. Obendrein wird sie scheinbar auch noch von Geheimdiensten und Mafiabossen gejagt. Zu ihrem ...

Zoe wacht eines Morgens in Paris auf, orientierungslos, durchgefroren und ohne jede Erinnerung daran wer sie ist. Obendrein wird sie scheinbar auch noch von Geheimdiensten und Mafiabossen gejagt. Zu ihrem Glück wird sie von dem Geheimagenten Sawyer gefunden und so begibt sie sich, gemeinsam mit ihm, auf die Suche nach der Wahrheit.

Das Cover hat mich bei diesem Buch am meisten angesprochen, es ist sehr liebevoll gestaltet und passt super zur Geschichte.

Gleich zu Beginn hat mir gut gefallen, dass das Buch gleich mit Action startet, der Leser ist mitten im Geschehen und muss sich nicht erst durch unzählige Kapitel Vorgeschichte wühlen.
Allerdings ging dann doch alles sehr schnell und ich hatte zwischenzeitlich ein paar Probleme bei den ganzen Namen, Charakteren und Konstellationen Schritt zu halten, hin und wieder musste ich sogar zurückblättern um zu schauen wer jetzt wer ist und zu wem er oder sie gehört.
Die Charaktere fand ich in Ordnung, sie haben mich aber nicht vom Hocker gehauen. Zoe fand ich sehr künstlich süß und naiv, auf mich wirkte das alles ein wenig gezwungen und stellenweise einfach nur nervig. Sawyer dagegen war irgendwie langweilig, was ich angesichts seiner Agententätigkeit etwas paradox finde, aber bei mir ist der Funken da irgendwie nicht richtig übergesprungen.
Die Story an sich ist grundsätzlich ganz süß gedacht, die Szenen auf dem Schiff haben mir gut gefallen und auch die Momente auf der Hütte, der Rest war aber eher durchschnittlich. Grade am Ende war mir dann alles zu viel, es ging zwar Schlag auf Schlag und sollte sicherlich Spannung aufbauen, bei mir hat es durch die vielen beteiligten Personen aber nur für Verwirrung gesorgt. Insgesamt hat mir einfach ein bisschen der Rote Faden gefehlt, oft hat es gewirkt, als sollte möglichst viel Action eingebaut werden, allerdings ohne wirklich zu überlegen, ob das jetzt an den richtigen Stellen überhaupt reinpasst.
Der Schreibstil hat mir allerdings sehr gut gefallen, das Buch liest sich flüssig und angenehm.
Insgesamt ist das für mich ein süßes Buch für Zwischendurch gewesen, es hat aber noch einige Schwachstellen, daher 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Süße Idee, nervige Protagonistin

Bloomsbury Campus (1) - Hidden secrets
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Lily verlässt London Hals über Kopf, um an der renommierten Bloomsbury University ihren Master zu machen. Was die wenigsten wissen: Es geht ihr nicht nur um akademische Erfolge, in erster Linie läuft sie ...

Lily verlässt London Hals über Kopf, um an der renommierten Bloomsbury University ihren Master zu machen. Was die wenigsten wissen: Es geht ihr nicht nur um akademische Erfolge, in erster Linie läuft sie weg. Das möchte sie unter allen Umständen für sich behalten, als sie jedoch an ihrer neuen Uni direkt neue Freunde findet und auch Ellis, der süße Doktorand, ihr immer wieder über den Weg läuft, fällt ihr das zunehmend schwerer. Als dann auch noch ihre Vergangenheit droht sie einzuholen, beginnt ein Spiel mit dem Feuer.

Das Cover finde ich sehr schön, schlicht gehalten, in schönen Farben. Meiner Meinung nach passt es nicht ganz zu der maritimen Atmosphäre in Wales, es ist aber dennoch ein Hingucker.

Das Buch lag schon länger auf meinem SuB, weil ich tatsächlich ganz unterschiedliche Meinungen dazu gehört und gelesen habe, habe ich es wohl ein wenig vor mir hergeschoben. Ich muss zugeben, der Einstieg ist mir ein bisschen schwer gefallen, ich habe nicht gleich dieses Gefühl gehabt, dass ich unbedingt wissen muss, wie es weitergeht, bis Lily in Wales angekommen ist. Erst ab da habe ich angefangen mich richtig wohlzufühlen in dieser kuscheligen Kleinstadt an der Küste.
Ellis hat mir gleich zu Beginn gefallen, er hat etwas mysteriöses an sich, der Weiche Kern kommt aber gleich zum Vorschein und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Mit Liliy hatte ich so meine Probleme. Nicht nur am Anfang, sondern eigentlich bis zur letzten Seite. Vielleicht mache ich mir mit meiner Meinung hier keine Freunde, aber ich finde sie durchweg naiv, anstrengend, egoistisch und sie fühlt sich, für meinen Geschmack, viel zu wohl in der Opferrolle.
Klar, sie hatte es nicht leicht im Leben und hat auch schon einiges durchgemacht, dennoch fand ich einige Verhaltensweisen, grade gegenüber Ellis, mehr als fragwürdig und auch einfach komplett kindisch, dafür, dass sie sonst immer so erwachsen wirken wollte.
Das Setting an sich hat mir sehr gut gefallen, windige Small-Town-Story mit wunderschönen Orten und gemütlichen Cafés. Auch die Entwicklung der Geschichte fand ich gut, die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen und grade das Ende war spannend bis zur letzten Seite.
Leider hat Lily für mich einfach einiges kaputt geamacht, weshalb das Buch von mir "nur" 3,5 Sterne bekommt.
Nun bin ich aber gespannt, was sich in Teil 2 zwischen Elsa und Hunter entwickelt.

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Veröffentlicht am 04.08.2024

Die Protagonistin hat vieles kaputt gemacht

Lauter als das Meeresrauschen
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Emmi möchte nach einem traumatischen Erlebnis endlich einen Neuanfang wagen und fährt für die Semesterferien zu einer befreundeten Familie nach Neuseeland um dort bei ihren Wahlbeobachtungs-Touren auszuhelfen. ...

Emmi möchte nach einem traumatischen Erlebnis endlich einen Neuanfang wagen und fährt für die Semesterferien zu einer befreundeten Familie nach Neuseeland um dort bei ihren Wahlbeobachtungs-Touren auszuhelfen. Dort trifft sie wieder auf Valentin, den Sohn der Hennings, den sie seit Jahren nicht gesehen hat. Schnell sprühen zwischen den beiden die Funken, doch die romantische Lovestory gestaltet sich schwieriger als gedacht - mal durch Emmis Ängste, mal durch Valentins kaltes Verhalten...


Das Cover ist wunderschön und passt wunderbar zum Inhalt des Buches. Da habe ich direkt selbst Fernweh bekommen.


Also gleich vorab: Ich bin mir des schwierigen Themas rund um mentale Gesundheit bewusst, und ich möchte mit dieser Rezension in keinster Weise irgendwem zu nahe treten, des selbst traumatische Erlebnisse verarbeitet oder verarbeiten musste. Sie bezieht sich lediglich auf diese fiktive Geschichte und die damit verbundenen Charaktere.

Ich habe gleich zu Beginn gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil war flüssig und angenehm und hat mich die ganze Story über gepackt - da würde ich direkt 5 Sterne vergeben.

Bei den Charakteren hatte ich so meine Probleme. Emmi ist mir furchtbar auf die Nerven gegangen. Damit meine ich nicht die Tatsache, dass sie etwas furchtbares durchgemacht hat und in Folge dessen mit sich selbst zu kämpfen hat, das verstehe ich absolut. Mich hat es einfach nur so gestört wie alles dargestellt wurde. Und wie Emmi sich selbst immer so schlecht dargestellt hat. Klar, grade wenn man durch eine schwere Zeit geht, sieht man seine Erfolge wahrscheinlich nicht so und macht sich auch selbst extrem runter, aber mir war das alles einfach ehrlich gesagt too much. Ich habe mich mehr über sie aufgeregt, als dass ich den Beginn der Liebesgeschichte zwischen ihr und Valentin wirklich genießen konnte. Valentin war auch nur marginal besser, seine Launen sind mir furchtbar auf den Wecker gegangen, auch wenn ich sie später sehr gut nachvollziehen konnte.

Die Storyentwicklung an sich hat mir gut gefallen, das Setting vor allem, da habe ich richtig Lust bekommen zu verreisen. Die Nebencharaktere haben mir besonders gut gefallen, alle haben insgesamt dazu beigetragen, dass ich nicht alle 50 Seiten das Buch mit einem Augenrollen weglege. Ab etwa der Hälfte wurde es deutlich besser. Die Dynamik zwischen Valentin und Emmi hat sich deutlich verbessert, beide sind mutiger und offener geworden und haben dem Ganzen wieder Leben eingehaucht. Das Ende fand ich dann wieder sehr schön und super süß.


Fazit:
Ein süßes Buch mit einer tollen Story-Idee und einem unglaublich schönen Setting, leider haben mir die Charaktere das Lesevergnügen sehr stark gedämpft.

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Einige Schwächen

Golden-Heights-Reihe, Band 1 - Unlock My Heart
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Lexie hält sich schon ihr ganzes Leben über Wasser. Nach einschneidenden Geschehnisen in ihrer Vergangenheit hat sie sich eine Zukunft aufgebaut, die aber nach wie vor geprägt ist von Angst und Geldsorgen. ...

Lexie hält sich schon ihr ganzes Leben über Wasser. Nach einschneidenden Geschehnisen in ihrer Vergangenheit hat sie sich eine Zukunft aufgebaut, die aber nach wie vor geprägt ist von Angst und Geldsorgen. Als Logan ihr ein Angebot unterbreitet, das sie - eigentlich - nicht ausschlagen kann, hat sie nicht geahnt, dass am Ende nicht nur viel Geld auf sie wartet, sondern auch eine Achterbahn der Gefühle!


Das Cover ist wirklich schön, die starken Farben mit dem dezenten Farbschnitt geben dem Buch auf jeden Fall das nötige California-Feeling.


Ich muss gestehen, ich habe eher schleppend in das Buch hineingefunden. Nach ein paar Seiten habe ich das Buch immer wieder zur Seite gelegt und am nächsten Tag weitergelesen. Erst ab der Hälfte wurde es dann ein bisschen besser.

Die Charaktere fand ich an sich gut, aber auch ein wenig oberflächlich, dieses ganze hin und her, ohne zu erfahren warum fand ich ein wenig anstrengend. Lexie hat viel durchgemacht, daher kann ich die Mauer nachvollziehen, die sie um sich herum errichtet hat, allerdings fand ich sie manchmal schon sehr forsch und abweisend. Vor allem da auch Logan sein Päckchen zu tragen hat und aber ganz anders, viel erwachsener, mit der Situation umgeht. Ich fand es aber sehr schön, dass darauf eingegangen wurde, dass es super wichtig ist sich selbst ein Bild von einem Menschen zu machen, bevor man sich in Vorurteile verstrickt.

Das Setting an sich fand ich ganz schön, allerdings ist bei mir nicht wirklich ein Bild von Golden Heights entstanden, dafür wurde mir das alles zu wenig beschrieben. Die Parks und Gebäude hätten überall sein können und waren eher verschwommen im Hintergrund. Der Schreibstil war flüssig und gut zu lesen, dadurch dass es mir aber in der Geschichte an manchem gefehlt hat, habe ich mich in der ersten Hälfte eher schwer getan.

Ab der zweiten Hälfte wurde es dann ein wenig besser, die Story hat an Fahrt aufgenommen und ich konnte einige Verhaltensweisen besser nachvollziehen und mich besser in die Charaktere hineinversetzen. Das Ende war zwar gut, wenn auch ein bisschen Mafia-mäßig, aber es hat auf jeden Fall einiges wieder rausgerissen.


Fazit:

Das Buch bekommt von mir 3,5 ⭐. Nach einem holprigen Start hat sich die Geschichte stetig weiterentwickelt - insgesamt ein schönes Buch.

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