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Veröffentlicht am 23.06.2025

Ein wundervolles Sachbilderbuch rund um das Wetter & die Jahreszeiten!

Das Wetter und die Jahreszeiten
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Auch wenn Sachbilderbücher nicht in mein bevorzugtes Beuteschema fallen, war bei diesem Buch schnell klar, dass es bei mir einziehen muss. Rocio Bonilla ist schließlich immer ein Garant für großartig bebilderte ...

Auch wenn Sachbilderbücher nicht in mein bevorzugtes Beuteschema fallen, war bei diesem Buch schnell klar, dass es bei mir einziehen muss. Rocio Bonilla ist schließlich immer ein Garant für großartig bebilderte Geschichten und gehört schon lange zu meinen Lieblingsillustratorinnen. Auf „Das Wetter und ihre Jahreszeiten“ habe ich mich daher sehr gefreut und ich wurde nicht enttäuscht.

Alejandro Algarra und Rocio Bonilla nehmen uns in diesem Sachbilderbuch auf eine bezaubernde Reise durch die Jahreszeiten mit. Gemeinsam mit den beiden aufgeweckten und wissbegierigen Geschwistern Lilli und Bruno gehen wir vielen spannenden Fragen rund um die Themen Wetter und Jahreszeiten nach. Warum gibt es Jahreszeiten überhaupt und wieso ändert sich mit ihnen das Wetter? Warum ist es im Sommer so warm und im Winter so kalt? Wieso ist der Frühling wettertechnisch so unberechenbar? Aus welchem Grund verlieren die Bäume im Herbst ihre Blätter? Wie passen sich die Natur, Tierwelt und wir Menschen an den Wechsel der Jahreszeiten an? Auf all das und noch mehr gibt es hier die Antworten. So erfahren wir als erstes, wie die Sonne das Leben auf der Erde beeinflusst – wieso es zum Beispiel dazu kommt, dass wir Tag und Nacht haben. Anschließend begleiten wir die zwei Geschwister durch die einzelnen Jahreszeiten und lernen unter anderem, dass einige Tiere Winterschlaf halten und viele Vögel am Ende des Sommer in den wärmeren Süden fliegen.

In kurzen Texten und einfacher Sprache werden den kleinen Zuhörer*innen hier allerhand Informationen leicht verständlich nähergebracht. Für Kinder ab 5 Jahren ist dieses Buch ideal geeignet. Es weckt spielerisch das Interesse an Naturwissenschaften und fördert das Verständnis und die Entdeckerfreude für die Umwelt. Erwachsene kommen dabei aber ebenfalls nicht zu kurz. Denn im Anschluss gibt es noch einen doppelseitigen Infoteil mit weiteren Fakten über die Jahreszeiten.

Die großflächigen Illustrationen von Rocio Bonilla sind wie gewohnt ein ganz besonderes Highlight. Mit ihrem unverkennbaren, lustig-fröhlichen und herzigen Stil setzt sie das Erzählte perfekt in Szene und lädt zum Verweilen und Betrachten ein. Ihre Bilder sind in ihren typischen zarten Pastelltönen gehalten und mal wieder einfach nur hinreißend anzuschauen.

Fazit: „Das Wetter und ihre Jahreszeiten“ ist ein informatives und wundervoll illustriertes Sachbilderbuch, das auf eine kindgerechte Weise viel Wissen über das Wetter und die Jahreszeiten vermittelt. Ein großer Spaß für kleine neugierige Natur- und Weltentdecker ab 5 Jahren. Ich bin richtig begeistert von diesem Band aus der „Mit Freude entdecken“ – Reihe, vor allem von Rocio Bonillas Illustrationen bin ich mal wieder ganz hin und weg. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 21.06.2025

Ein herrliches Bilderbuch voller Humor, Charme und wohligem Grusel.

Rene & Grimfuß in: , Das Café am Ende des Waldes
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Rene hat einen großen Traum: Ein eigenes Café mit leckerem Kuchen und viel hungriger Kundschaft. Sie spart und spart und baut sich schließlich ihr kleines Häuschen am Ende des Waldes. Ein Kellner ist schnell ...

Rene hat einen großen Traum: Ein eigenes Café mit leckerem Kuchen und viel hungriger Kundschaft. Sie spart und spart und baut sich schließlich ihr kleines Häuschen am Ende des Waldes. Ein Kellner ist schnell gefunden (es hat sich ja auch nur einer beworben) und auch mit einer Glocke über dem Eingang, die Gäste ankündigt, ist ihr Café ausgestattet. So warten sie und ihr Kellner Grimfuß darauf, dass es läutet. Sie warten und warten...und warten. Aber dann, endlich, betritt ein Gast das Café. Doch oh Schreck, es ist ein riesiger Oger! Und nicht nur das, er verlangt nach eingelegten Fledermäusen, die nach Furz stinken und dazu noch noch Schnecken und Mäuse. So etwas steht allerdings nicht auf Renes Speisekarte. Rene ist entsetzt und kurz davor, alles hinzuschmeißen. Grimfuß aber ermutigt sie dazu, weiterzumachen. Dank ihrer Kochkünste und Grimfußs Talent, die Speisen etwas umzuändern, sorgen die beiden gemeinsam dafür, dass ihr gefräßiger Gast ganz auf seine Kosten kommt. Und sogar so zufrieden ist, dass er wiederkommt – zusammen mit weiteren hungrigen Gästen...

Auf dieses Bilderbuch habe ich mich gefreut, seit man es mir auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt hat. Cover und Klappentext verzauberten mich auf Anhieb und dass es sich bei dem Übersetzer um niemand geringerem als von Wortkünstler Kai Lüftner handelt, tat dann sein Übriges. Ich war mir sehr sicher, dass die Geschichte genau meinen Geschmack treffen wird und was soll ich sagen, ich lag damit goldrichtig!

Der britische Autor Mikey Please präsentiert hier ein überaus entzückendes Bilderbuch, das nicht nur für kleine Zuhörer*innen ab 4 Jahren ein monsterhaft köstliches Vergnügen ist. „Rene & Grimfuß in: Das Café am Ende des Waldes“ enthält einfach sämtliche Zutaten, die es für ein gutes Erfolgsrezept braucht: Eine unterhaltsame Story gewürzt mit wertvollen Botschaften, liebenswert-schräge Charaktere, zauberhafte Illustrationen und all das garniert mit den göttlichsten Ekel-Speisen. (Na, Lust auf ein schmackhaftes Maden-Fondue? ;D )
Voller Herzlichkeit und britischem Humor erzählt Mikey Please in kurzen, schwungvoll-stimmigen Reimen von großen Träumen und einem einzigartigen Café, leckeren und sehr gewöhnungsbedürftigen Gaumenfreuden, einem ziemlich gewitzten Kellner sowie monstermäßig kniffliger Kundschaft. Dieses Buch sprüht nur so vor Witz und Einfallsreichtum und macht einfach gute Laune. Gleichzeitig behandelt es aber auch wichtige Themen wie Zusammenarbeit, Mut, unwahrscheinlichen Freundschaften, Kompromissbereitschaft und der Kunst, aus allem das Beste zu machen.

Auch optisch ist dieses Buch ein ganz besonderer Genuss. Die in warmen Erdtönen gehaltenen Illustrationen von Mikey Please sind wunderbar fantasievoll und ausdrucksstark und voller lustigem Grusel. Mal großflächig, mal in comicartigen Panels untermalen sie das Erzählte perfekt und laden zum Verweilen, Schmunzeln und wohligem Erschauern ein.

Fazit: „Rene & Grimfuß in: Das Café am Ende des Waldes“ ist eine hinreißend gereimte und illustrierte Geschichte zum Vor- und Selberlesen, die zeigt, dass kein Traum zu groß oder verrückt ist und es sich lohnt, über den Tellerrand zu schauen. Ein herrlicher Bilderbuchschmaus für alle Träumer, Schleckermäuler und Monsterfans ab 4 Jahren. Schaurig-schön, skurril, urkomisch und mit ganz viel Herz. Ich bin absolut begeistert von Mikey Pleases Bilderbuchdebüt und hoffe sehr, auf baldigen Nachschub. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Ein weiteres wunderschönes Blaustein-Abenteuer!

Professor Blausteins höchst ungewöhnliche Vorfahren (Band 5) – Luna und der Schatz der Azteken
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Vor Tausenden von Jahren hat sich die Familie Blaustein dem Ziel verschrieben, mythische Kreaturen und magische Gegenstände zu beschützen und zu bewahren. Professor Blaustein teilt die unglaublichen Erlebnisse ...

Vor Tausenden von Jahren hat sich die Familie Blaustein dem Ziel verschrieben, mythische Kreaturen und magische Gegenstände zu beschützen und zu bewahren. Professor Blaustein teilt die unglaublichen Erlebnisse seiner erstaunlichen Vorfahren nun endlich mit der Außenwelt. Eine seiner Ahnen ist Luna Blaustein, die von ihren Eltern dazu erzogen wurde, selbstlos und hilfsbereit zu sein. Doch mit den Jahren erkennt sie, dass man nur einen Haufen Probleme bekommt, wenn man anderen bei ihren Problemen hilft. Sie fasst daher den Entschluss, sich fortan nur noch um sich selbst zu kümmern. Als sie alt genug ist, rennt sie von zu Hause weg und wird zu einer berüchtigten Diebin. Sie reist langfingrig durch die ganze Welt und häuft einen Berg an seltenen Schätzen an. Eines Tages landet sie schließlich im Reich der Azteken, wo sie den Regengott Tlaloc um seine Reichtümer erleichtern möchte. Auf ihrem gefahrvollen Weg zu Tlalocs Höhle trifft sie auf das gutherzige Mädchen Atzi, die ein Umdenken in ihr auslöst und ihre guten Seiten wieder zum Vorschein bringt.

Hierbei handelt es sich um den fünften Teil der „Professor Blausteins höchst ungewöhnliche Vorfahren“- Reihe, für den jedoch keine Vorkenntnisse benötigt werden. Da jeder Band in sich abgeschlossen ist, kann man die Bücher in beliebiger Reihenfolge lesen.
Ich bin ein riesengroßer Fan dieser Kindercomic-Reihe. Nachdem ich bereits die vier vorherigen Bände verschlungen und geliebt habe, war ich voller Vorfreude auf das nächste Blaustein-Abenteuer. Schon das Cover mit seinen goldschimmernden Elementen ist mal wieder der reinste Blickfang und es verspricht auch definitiv nicht zu viel!

Joe Todd-Stanton hat hier mal wieder eine ganz entzückende Graphic Novel gezaubert, die nicht nur junge Leserinnen in den Bann zieht. Die Erzählung beginnt wie üblich mit einem kurzen Abstecher in den sagenumwobenen Gewölbekeller von Professor Blaustein, wo uns der alte Wissenschaftler schon einmal darauf vorbereitet, wen von seinen heldenhaften Vorfahrinnen wir diesmal begleiten dürfen und wohin uns die Reise führt. Zum ersten Mal lernen wir eine Blaustein-Ahnin kennen, die gewissermaßen zu den schwarzen Schafen der Familie gehört: Luna Blaustein, die wohl gerissenste Blaustein überhaupt. Zusammen mit diesem diebischen Mädchen reisen wir nach Mexiko zu den Azteken. Das Abenteuer, das wir dort mit Luna bestreiten, ist nicht nur ziemlich aufregend und actionreich, sondern auch sehr lehrreich.
Man erhält einen tollen kleinen Einblick in die aztekische Mythologie, der neugierig auf mehr macht. So begegnet man unter anderem dem Regengott Tlaloc oder der gefiederten Schlange Quetzalcoatl. Besonders schön sind aber die Botschaften, die uns die Geschichte mitgibt: Es ist nie zu spät, sich zu ändern und Wiedergutmachung zu leisten. Kein Schatz ist so kostbar wie echte Freundschaft und gemeinsame Zeit mit seinen Liebsten. Genau das wird Luna erkennen. Durch das Aztekenmädchen Atzi wird sie ihr Gewissen entdecken und die Bedeutung von Zusammenhalt, Füreinanderdasein und Hilfsbereitschaft kennen und schätzen lernen. Sie wird endlich zu einer wahren Blaustein, was einfach großartig mitzuerleben ist.

Absolut fantastisch sind auch wieder die farbenfrohen Zeichnungen von Joe Todd-Stanton. Mit ihrer herrlichen Detailverliebt und den vielen Comic-Elementen machen sie dieses Buch zu einem einzigartigen Erlebnis und laden zum Verweilen und immer-wieder-Angucken an.

Fazit: In gewohnter Manier geht Joe Todd-Stantons mythische Abenteuercomic-Reihe in die fünfte Runde und überzeugt mal wieder auf ganzer Linie. „Luna und der Schatz der Azteken“ ist eine spannende, berührende und lehrreiche Geschichte, die auf eine magische Zeitreise ins Reich der Azteken entführt. Auch dieser Band besticht durch seine wunderschönen Illustrationen und wertvollen Lebenslektionen und ist nicht nur für Erstleserinnen und Lesemuffel ab 6 Jahren ein großes Vergnügen. Also ich bin mal wieder begeistert. Wer die ungewöhnlichen Vorfahrinnen von Professor Blaustein noch nicht kennt, hat eindeutig etwas verpasst! Ich kann diese Reihe jedem nur ans Herz legen.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Ein wunderschöner Kindercomic zum Schmunzeln, Nachdenken und Erinnern.

Pferde, Tränen, Lachanfälle | Unsere Woche im Ostertal
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Die 13-jährige Anke freut sich riesig auf die Herbstferien im Odenwald. Zusammen mit ihrer Schwester Eva und ihren beiden besten Freundinnen Tamara und Annette wird sie ein paar Tage auf einem Gasthof ...

Die 13-jährige Anke freut sich riesig auf die Herbstferien im Odenwald. Zusammen mit ihrer Schwester Eva und ihren beiden besten Freundinnen Tamara und Annette wird sie ein paar Tage auf einem Gasthof im Ostertal verbringen – zum ersten Mal ganz ohne Eltern! Der Bauer zeigt ihnen, wie man die Pferde richtig sattelt und sie pflegt und geht zusammen mit ihnen ausreiten. Die Mädchen können gar nicht genug von den Fjordpferden bekommen. Doch auch mit den anderen Tieren auf dem Hof haben die vier sehr viel Spaß. Vor allem Anke kümmert sich hingebungsvoll um ein kleines schwaches Ferkelchen namens Wursti. Doch es zeigt sich, dass auch hier nicht alles eitel Sonnenschein ist. Während die Mädchen das Zusammensein genießen, abends in den kuscheligen Federbetten um die Wette kichern und sich die leckere Wurstsuppe der Bäuerin schmecken lassen, lernen sie auch, das Tod und Leben zusammengehören und die Präsenz des Kalten Krieges auch an diesem friedlichen Ort spürbar ist. Trotz allem wird es aber eine wunderschöne Woche im Ostertal, die Anke niemals vergessen wird.

„Pferde, Tränen, Lachanfälle. Unsere Woche im Ostertal“ ist ein weiterer Band der „Wir Kinder von früher“ – Reihe, in der namhafte Künstler*innen von ihren Kindheitserinnerungen in Ost oder West berichten. Es sind sehr persönliche und unvergessliche Geschichten zum gemeinsamen Lesen über Generationen hinweg. Ich habe bereits die beiden Auftaktbände von Gerda Raidt und Daniela Kulot sehr gerne gelesen. Und da auch Anke Kuhls erste autobiografische Graphic Novel „Manno!“ ein echtes Highlight für mich war, konnte ich ihren neuen Kindercomic kaum erwarten. Mit diesem knüpft sie an „Manno!“ an und wie nicht anders zu erwarten war, überzeugt sie mal wieder auf ganzer Linie.

Erneut lässt Anke Kuhl eine Episode aus ihrer Kindheit mit ihrem unverwechselbaren Strich wieder aufleben. Dieses Mal entführt uns die deutsche Illustratorin in das Jahr 1983. Auf ihre typisch charmante Weise erzählt sie in einem Wechsel aus kurzen Fließtexten und Comicsequenzen von ihren Reiterferien im Odenwald und balanciert dabei gekonnt zwischen Heiterkeit und Ernsthaftigkeit. Das Buch fängt wunderbar die kindliche Unbeschwertheit ein, ohne die harte Realität auszublenden. Neben wilden Ausritten in der idyllischen Natur, süßen Tieren, ausgelassenen Kicheranfällen und leckerer Wurstsuppe liest man hier auch von einem toten Ferkel, lauten Militär-Tieffliegern, Probealarm-Samstagen und Kriegsgefahr. Trotz der unterschwelligen Bedrohung des Kalten Krieges und den Ängsten der Mädchen ist das Buch zu keiner Zeit bedrückend oder belastend. Anke Kuhl beschreibt das Ganze mit sehr Feingefühl. Aus herrlich kindlich-naiver Erzählperspektive wird hier gezeigt, dass Freud und Leid nah beieinander liegen können. Und obwohl früher vieles anders war als heute sind die kindlichen Bedürfnisse nach Abenteuern und Geborgenheit, gemeinsamen Erlebnissen und neuen Erfahrungen immer noch die gleichen.

Auch wenn das Cover eine typische Pferdegeschichte vermuten lässt, richtet sich dieses Buch definitiv nicht nur an junge Pferdemädchen. Es ist für alle ab 7 Jahren lesenswert. Für Kinder im Grundschulalter bietet es einen sanften Einstieg in die damalige Zeit und regt vielleicht zu tollen generationenübergreifenden Gesprächen an. Erwachsenen wiederum beschert es einen Nostalgie-Trip in die eigene Kind- und Jugendzeit.

Auch optisch begeistert dieser Band vom ersten Moment an. Anke Kuhls bunte Illustrationen sind gewohnt ausdrucksstark, liebevoll-augenzwinkernd und unvergleichlich-treffend. Sie fangen die Atmosphäre der damaligen Epoche sowie die Gefühlswelt der Figuren perfekt ein und sorgen für eine herbstliche Wohlfühlstimmung.

Fazit: „Pferde, Tränen, Lachanfälle. Unsere Woche im Ostertal“ ist eine einzigartige Zeitreise in die 80er Jahre, die Jung und Alt gleichermaßen begeistert. Ein warmherziger und fröhlich-ernster Kindercomic für alle ab 7 Jahren zum Schmunzeln, Nachdenken und Erinnern. Wunderschön erzählt und illustriert. Ich kann die neue Graphic Novel von Anke Kuhl nur empfehlen, ich finde sie großartig! Von mir gibt es sehr gerne 5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Ein riesiger Vorlesespaß!

Die unglaubliche Geschichte vom verrücktesten, riesigsten Mitmachmobil der Welt
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Bruno hat seit ein paar Tagen einen neuen Wagen. Einen schicken, kleinen roten Flitzer. Er liebt es, mit ihm herumzudüsen, stundenlang könnte er das machen. Wäre da nur nicht dieser nervige dichte Verkehr. ...

Bruno hat seit ein paar Tagen einen neuen Wagen. Einen schicken, kleinen roten Flitzer. Er liebt es, mit ihm herumzudüsen, stundenlang könnte er das machen. Wäre da nur nicht dieser nervige dichte Verkehr. Dieser Gestank und das ständige Gedrängle, Geschimpfe und Gehupe. Und dann passiert es: Bumm! Bruno war einen kurzen Moment unaufmerksam und ist mit Vollgas in zwei andere Autos reingebrettert. Zum Glück ist keinem etwas passiert, aber die Autos sind total im Eimer. Völlig kaputt und zerbeult. Auch Hansi Hase und Karla Katze lassen traurig die Köpfe hängen. Doch während Bruno die Blechhaufen betrachtet, kommt ihm eine ziemlich geniale Idee. Er bastelt aus den drei Autowracks ein neues cooles Vehikel. Es sieht ein bisschen merkwürdig aus...aber die drei lieben es! Als sie an einem anderen schrottreifen Karren vorbeifahren, wird es kurzerhand auch noch an ihren Wagen drangeschraubt. So geht es weiter, bis sie schließlich an einem Schrottplatz vorbeikommen mit Bergen von alten Motorhauben, Reifenfelgen, Autositzen und noch ganz viel mehr. So viele alte Dinge, die keiner mehr braucht. Voller Eifer und Begeisterung machen sie sich ans Werk und bauen ein noch größeres und verrückteres Gefährt. Das gemeinsame Schrauben, Tüfteln und Basteln macht ihnen riesig Spaß und wirkt richtig ansteckend. Doch wie wird das fertige Mitmachmobil wohl bei den anderen Tieren ankommen? Nun, das wird hier nicht verraten, das gilt es schon selbst herauszufinden.

Nachdem mir Sven Maria Schröder bereits mit seiner Beuteldachs-Reihe echte Schätzchen für meine Bilderbuchsammlung beschert hat, war ich sehr gespannt auf sein neues Werk. Schon das Cover verspricht ein fantasievolles Wimmelabenteuer und genau das bekommt man hier auch!

In schwungvollen Reimen erzählt Sven Maria Schröder eine herzerfrischende Vorlesegeschichte, die vor Witz und Einfallsreichtum nur so sprüht. Nicht nur für kleine Fahrzeug-Fans ist dieses Buch ein echter Renner – auch weniger autobegeisterte Kinder werden davon gar nicht genug bekommen können. Und als Erwachsener und Vorlesender hat man natürlich ebenfalls seine helle Freude daran. Es ist einfach ein Riesenvergnügen mitzuerleben, wie Bruno und seine Freundinnen aus verbeulten Autowracks ein neues abgefahrenes Gefährt bauen. Wie sie andere mit ihrem Tüftlereifer anstecken und der Wagen immer größer, spektakulärer und verrückter wird. Man ist bei jedem Seitenumblättern immer ganz gespannt, was wohl als nächstes drangeschraubt und montiert wird und kann es kaum erwarten, endlich das fertige, unglaubliche Mitmachmobil mit seiner gesamten Crew zu sehen. Die Erzählung ist sehr inspirierend und regt dazu an, selbst kreativ zu werden. Sie zeigt uns, wie schön und spaßig es sein kann, etwas gemeinsam zu machen und alten Dingen neues Leben einzuhauchen.

Optisch ist dieses Buch ein besonderes Highlight. Die Illustrationen von Sven Maria Schröder sind gewohnt witzig und farbenfroh und mit unheimlich viel Liebe zum Detail gezeichnet. Sie stecken voller lustig-wimmeliger Kleinigkeiten und werden von Seite zu Seite immer wuseliger und detailreicher. Es gibt hier einfach so viel zu entdecken und zu bestaunen, sodass das Betrachten nie langweilig wird und man auch nach mehrmaligem Anschauen ständig etwas Neues findet.

Fazit: „Die unglaubliche Geschichte vom verrücktesten, riesigsten Mitmachmobil der Welt“ ist ein wunderbar gereimtes und illustriertes Wimmelbuch ab 4 Jahren, das an die Kraft des Upcyclings erinnert und die Fantasie und Kreativität feiert. Ein riesiger Vorlesespaß für die ganze Familie mit herrlich detailverliebten Illustrationen zum immer-wieder-Angucken. Also ich bin richtig begeistert, was uns Sven Maria Schröder hier gezaubert hat, ich kann sein neues Bilderbuch nur empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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