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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.09.2025

Ein solider Thriller

Der Weg – Jeder Schritt könnte dein letzter sein
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Julia und Nicki sind beste Freundinnen seit ihrer Studienzeit. Ihre gemeinsame Leidenschaft ist das Wandern. Deswegen schenkt Nicki Julia zum Junggesellinnenabschied eine Reise nach Schweden, um gemeinsam ...

Julia und Nicki sind beste Freundinnen seit ihrer Studienzeit. Ihre gemeinsame Leidenschaft ist das Wandern. Deswegen schenkt Nicki Julia zum Junggesellinnenabschied eine Reise nach Schweden, um gemeinsam den Kungsleden-Wanderweg zu bestreiten. Doch das Wetter spielt nicht mit und eines Morgens ist Julia auf einmal alleine in der rauen Natur. Sie weiß nicht, was mit Nicki geschehen ist und hat weder Karte, noch genügend Proviant und vor allem keinerlei Orientierung. Julia muss ums Überleben kämpfen.

Der Klappentext machte mich sofort neugierig auf die Geschichte. Und da ich schon bereits ein Buch der Autorin gelesen hatte, war ich auch gespannt, wie mir das neue Buch gefallen würde. Julia machte einen sympathischen Eindruck. Sie stand kurz vor ihrer Hochzeit und hatte eigentlich keine Zeit für eine große Wanderung. Doch da Nicki und sie sich in letzter Zeit aus den Augen verloren hatten, gab sie nach und flog mit Nicki äußerst spontan nach Schweden. Nicki wirkte zunächst nicht sehr umgänglich. Und als Julia auf einmal alleine ums Überleben kämpfen musste, wurde es richtig dramatisch.

Der Thriller gefiel mir sehr gut. Das Setting war perfekt für diese Story. Allerdings war auch einiges sehr vorhersehbar. Trotzdem war es eine spannende Geschichte.

Fazit:
Tolles Setting und eine spannende Geschichte. Allerdings vieles vorhersehbar.

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Veröffentlicht am 13.09.2025

Unterhaltsam und spannend

Hidden Shadows
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Neben ihrem Studium recherchiert Jodie in ungelösten Kriminalfällen. Sie ist mit ihrem YouTube Kanal recht erfolgreich. Der Selbstmord der jungen Alice Ramsay in den 70ern ist ihr neuester Fall. Sie glaubt ...

Neben ihrem Studium recherchiert Jodie in ungelösten Kriminalfällen. Sie ist mit ihrem YouTube Kanal recht erfolgreich. Der Selbstmord der jungen Alice Ramsay in den 70ern ist ihr neuester Fall. Sie glaubt nicht an Selbstmord. Doch um in diesem Fall überhaupt nachforschen zu dürfen, muss sie gemeinsam mit Alices Enkel Harry zusammenarbeiten. Je tiefer sie in die Vergangenheit eintauchen, umso näher kommen sich Jodie und Harry.

Die Geschichte wurde aus der Gegenwart und zum größten Teil aus den Tagebucheinträgen aus Alices Vergangenheit erzählt. So lernte man Alice schon in der Kindheit kennen. Der Prolog ließ einen sofort grübeln. War es Mord oder Selbstmord? Jodie fand ich sehr sympathisch. True Crime war ihre große Leidenschaft. Aber sie wollte nicht die Sensationslust ihres Publikums befriedigen, sondern die Menschen in den Fällen näher bringen und deren Geschichte erzählen. Harry wusste Ich zunächst nicht einzuschätzen. Aber nach und nach fand ich auch ihn sehr sympathisch. Und obwohl die Zeitzeugen mittlerweile alle ein hohes Alter erreicht hatten, deckten sie einige Geheimnisse auf.

Das Buch war sehr unterhaltsam. Es gab immer wieder neue Wendungen, wovon einige auch vorhersehbar waren. Die Liebesgeschichte war nicht ganz so emotional und intensiv. Trotzdem hatte man bis zum Schluss gerätselt, was denn damals passiert war. Mir war zuvor nicht bewusst, dass es sich um eine Reihe handelte. Ich werde auch den nächsten Teil lesen.

Fazit:
Ein spannender und unterhaltsamer Kriminalfall mit zusätzlicher Lovestory.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Klimahüter gegen Klimakiller

ENEMY – Stunde der Wahrheit
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Der Stromkonzern DSV beabsichtigt nach Zusage der Bundesregierung das Kohlevorkommen im Schwarzen Moor abzubauen. Die Umweltschutzverbände wollen dies unbedingt verhindern. Anouk Grunwaldt, das bekannteste ...

Der Stromkonzern DSV beabsichtigt nach Zusage der Bundesregierung das Kohlevorkommen im Schwarzen Moor abzubauen. Die Umweltschutzverbände wollen dies unbedingt verhindern. Anouk Grunwaldt, das bekannteste Gesicht der Umweltschützer, versucht in der Öffentlichkeit alles, um das Schwarze Moor zu schützen und liefert sich auch etliche TV-Duelle mit Utz Mildenberger, dem Vorstandsvorsitzenden des DSV. Durch einen Informanten erfährt die Ermittlerin des BKA, Karla Beneventi, dass ein Auftragskiller auf Anouk oder Utz angesetzt wurde. Auf der Suche nach dem Killer spitzt sich derweil die Lage zu. Kann das Attentat noch verhindert werden?

Ich hatte schon die beiden vorherigen Bücher des Autors mit Begeisterung gelesen. Der Klappentext machte neugierig, da es auch ein brandaktuelles Thema war. Mit Anouk wurde ich nicht ganz warm. Einerseits fand ich ihr Engagement für die Umwelt bemerkenswert, andererseits fand ich sie in einigen Situationen sehr widersprüchlich. Allerdings fand ich es witzig, dass sie andere mit seltenen Vogelnamen beschimpfte. Utz Mildenberger mochte ich überhaupt nicht. Ein Gewissen hatte er nicht und dazu war er noch ein Workaholic.

Mir gefiel auch dieses Buch sehr gut, aber es hatte ein paar Schwächen. Der angeblich professionelle Auftragskiller war sehr dilettantisch. Das fand ich irgendwie unpassend. Karla Beneventi hatte eigentlich wie aus dem Nichts als Zielpersonen Anouk und Utz hervorgezaubert. Und auch ihre Vorgehensweise war nicht sehr vorschriftsmäßig. Ohne Background einfach Ermittlungen zu einem möglichen Attentat aufzunehmen, war doch sehr unrealistisch.
Allerdings gefielen mir sehr die Einblicke bei den Klimahütern. Da konnte ich im Nachhinein einiges nachvollziehen. Es war auch schade, dass die Bilder in der Klappenbroschur nicht zu den Protagonisten passten. Trotzdem hatte mich das Buch sehr gut unterhalten und es war auch immer wieder spannend. Außerdem regte es zum Nachdenken an.

Fazit:
Eine spannende Story mit ein paar Schwächen.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Eine informative Opus-Zeitreise

Live is Life
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Ewald Pfleger ist bis heute ein Vollblutmusiker durch und durch. Das merkte man sofort beim Lesen des Buches. Schon in seiner Kindheit beherrschte die Musik sein Leben. Und als dann der große Durchbruch ...

Ewald Pfleger ist bis heute ein Vollblutmusiker durch und durch. Das merkte man sofort beim Lesen des Buches. Schon in seiner Kindheit beherrschte die Musik sein Leben. Und als dann der große Durchbruch mit Live is Life gelang, gehörte Opus zu den Großen der damaligen Zeit. Das Buch gab interessante Einblicke in die Entstehung der Band und natürlich des Welthits. Allerdings wurden so viele Namen erwähnt von Leuten aus der österreichischen Musikbranche, die mir absolut nichts sagten. Auch war der Autor extrem detailverliebt, wenn es um seine Musik ging. Das war für mich etwas zu viel. Und es wurden auch des Öfteren Nebensächlichkeiten ausführlich geschildert. Aber das ist vielleicht auch Geschmacksache.

Ich fand die Geschichte äußerst informativ und interessant. Allerdings für österreichische Fans der ersten Stunde wohl am besten geeignet. Vieles sagte mir halt nichts. Vor allem in der Anfangszeit waren so viele Personen, die mir einfach unbekannt waren. Ich war schon froh, wenn zwischendurch die EAV oder Falco erwähnt wurden. Sehr interessant fand ich, wo Opus überall aufgetreten war. In Europa verständlich, aber Mexiko, Venezuela, die USA und andere wusste ich bis dato auch nicht. Allerdings hätte man vieles ein bisschen zusammenfassen können. Die Anekdoten waren trotzdem sehr amüsant.

Fazit:
Eine informative Geschichte mit einigen Längen.

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Sehr informativ

Verbrannte Wörter
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Dieses Buch sprach mich schon alleine wegen der Wörter auf dem Cover an. Mir stellte sich sofort die Frage, was diese Wörter mit der NS-Zeit verbindet. Bei dem Buch handelte es sich um eine aktualisierte ...

Dieses Buch sprach mich schon alleine wegen der Wörter auf dem Cover an. Mir stellte sich sofort die Frage, was diese Wörter mit der NS-Zeit verbindet. Bei dem Buch handelte es sich um eine aktualisierte und erweiterte Neuauflage. Alle Wörter waren in alphabetischer Reihenfolge. Wenn man etwas nachlesen möchte, stellt das kein Problem dar. Ein Großteil der Wörter kannte ich. Am Ende jedes Wortes hatte der Autor darauf hingewiesen, ob man diese Wörter noch nutzen sollte oder nicht. Es kam bei vielen Wörtern auch auf den Kontext an. Es gab auch Wörter, die weitaus älter waren und die die Nazis stigmatisiert hatten. Bei vielen Wörtern wusste man einfach, dass man sie nicht benutzen darf. Bei anderen war ich erstaunt, dass sie überhaupt etwas mit dieser schrecklichen Zeit zu tun hatten. Es gab aber auch einige Wörter, denen nachgesagt wurde, dass diese zu jener Zeit geprägt wurden. Dem war aber nicht so.

Jedes der Worte wurde sehr gut recherchiert und der Ursprung reichte sogar des Öfteren in frühere Jahrhunderte zurück. Bei manchen Wörtern werde ich wohl zukünftig über dessen Herkunft nachdenken, wenn sie fallen.

Fazit:
Informativ und lehrreich.

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