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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.06.2025

Versteckte Botschaften

Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch
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Michael Ende entwirft in diesem Werk eine fabelhafte Erzählung voller versteckter Botschaften. Zwischen den Zeilen offenbart sich eine deutliche Umweltkritik: verschmutzte Flüsse, vergiftete Luft, Hinweise ...

Michael Ende entwirft in diesem Werk eine fabelhafte Erzählung voller versteckter Botschaften. Zwischen den Zeilen offenbart sich eine deutliche Umweltkritik: verschmutzte Flüsse, vergiftete Luft, Hinweise auf den menschlichen Umgang mit der Natur. Die Tiere im Buch bilden eine ungewöhnliche Allianz, um dieser Zerstörung entgegenzuwirken, darunter die Katze Mauricio und der Rabe Jakob.
Mauricio, mein persönlicher Liebling, ist etwas tölpelhaft, aber mutig, dadurch absolut liebenswert. Jakob, klug und eher pessimistisch, bildet das perfekte Gegengewicht, was zu wunderbar humorvollen Momenten führt. Auf der Gegenseite stehen Figuren wie der oberflächliche Irrwitzer oder die macht- und geldgierige Tyrannja, Sinnbilder menschlicher Schwächen, wie ich sie interpretiere.
Auch wenn das Buch als Kinderliteratur gilt, richtet sich sein komplexer Aufbau, gespickt mit grammatischen und mathematischen Elementen, meiner Meinung nach eher an ein erwachsenes Publikum. Es verlangt nach genauem Lesen, Verstehen und Nachdenken.
Mit etwas über 200 Seiten ist es schnell gelesen, aber inhaltlich überaus gehaltvoll. Für ein besonderes Hörerlebnis empfehle ich das Hörbuch mit Christoph Maria Herbst, dessen Lesung die Geschichte brillant zum Leben erweckt. Eine klare Leseempfehlung und die Illustrationen sind ein Traum.

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Veröffentlicht am 17.06.2025

Rassismus als großes Thema

Changers - Band 2, Oryon
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Auch im Band 2 wird klar, welche Botschaft uns Leser erreichen soll. Es ist der Rassismus gegenüber Schwarzen in Amerika. Oryon muss in diesem Teil ganz schön was mitmachen und um sein Recht kämpfen. Leider ...

Auch im Band 2 wird klar, welche Botschaft uns Leser erreichen soll. Es ist der Rassismus gegenüber Schwarzen in Amerika. Oryon muss in diesem Teil ganz schön was mitmachen und um sein Recht kämpfen. Leider fand ich die erste Hälfte des Buches ziemlich schwach und erst die zweite haute das ein wenig raus. Das Ende ist sehr spannend und jetzt sollte ich eigentlich weiterlesen. Muss mich aber noch ein wenig gedulden 🙈 insgesamt ein passabler Band.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Gut für zwischendurch

Die Spiele der Unsterblichen
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Der Einstieg in das Buch fiel mir zunächst etwas schwer, doch nach einigen Kapiteln gewann die Geschichte deutlich an Tempo und Tiefe. Die „Spiele der Unsterblichen“ wecken unweigerlich Assoziationen zu ...

Der Einstieg in das Buch fiel mir zunächst etwas schwer, doch nach einigen Kapiteln gewann die Geschichte deutlich an Tempo und Tiefe. Die „Spiele der Unsterblichen“ wecken unweigerlich Assoziationen zu den „Tributen von Panem“, die vermutlich als Inspirationsquelle dienten. In Kombination mit Elementen der griechischen Mythologie entfaltet sich eine fesselnde und vielschichtige Handlung.

Die Protagonistin Ara wird als starke, suchende Persönlichkeit dargestellt, deren innere Entwicklung nachvollziehbar geschildert wird und maßgeblich zur Dynamik des Finales beiträgt. Der Schreibstil ist insgesamt flüssig und gut lesbar. Auffällig ist jedoch, dass manche Satzanfänge etwas konstruiert wirken. Möglicherweise bedingt durch redaktionelle Eingriffe oder die deutsche Übersetzung.

Insgesamt handelt es sich um ein spannendes Buch, das sich auch hervorragend für eine kurzweilige Lektüre zwischendurch eignet. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 16.05.2025

Science Fiction Abenteuer in Neo-Honkong

Zefira. Es hätte sie nie geben dürfen
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Das Buch beginnt eher gemächlich und lässt zunächst offen, wohin die Handlung führen wird. Doch mit der Zeit nimmt die Geschichte an Intensität zu, und es ereignen sich drastische Szenen – darunter Mordversuche ...

Das Buch beginnt eher gemächlich und lässt zunächst offen, wohin die Handlung führen wird. Doch mit der Zeit nimmt die Geschichte an Intensität zu, und es ereignen sich drastische Szenen – darunter Mordversuche und sogar tatsächliche Morde –, die definitiv nicht für jüngere Leser geeignet sind. Die wissenschaftlichen Aspekte der Handlung verleihen dem Roman zusätzliche Tiefe, weshalb ich die empfohlene Altersgruppe bei etwa 14 Jahren sehe.

Besonders gelungen ist die Wahl des Schauplatzes: Neo-Hongkong, eine faszinierende Vision der Zukunft, die das Setting einzigartig macht. Die Protagonistin ist ebenfalls eine starke Figur – moralisch gefestigt, mit einem guten Herzen, das ihre Entscheidungen leitet. Doch in ihr regt sich etwas Unbekanntes, etwas Bedrohliches, das ihre Persönlichkeit verändert. Was steckt dahinter?

Die ethischen Fragestellungen, die der Autor aufwirft, sind von großer Bedeutung. Wie weit würde ein Mensch gehen, um das Erbgut zu manipulieren? Sind Experimente an Kindern, Säuglingen oder sogar Embryonen vertretbar? Auch die Idee eines Supercomputers, der unbegrenzte Fähigkeiten besitzt, wird thematisiert. Solche Überlegungen verleihen dem Buch eine nachdenkliche Dimension.

Ein besonderes Highlight sind die Grafiken im Comicstil, die die Geschichte visuell untermalen und ihr eine zusätzliche Dynamik verleihen. Sie machen das Buch zu einem einzigartigen Leseerlebnis.

Das Ende war zwar ein wenig vorhersehbar, aber insgesamt konnte mich der Roman gut unterhalten. Da dies bereits mein viertes Buch von Thomas Thiemeyer ist, freue ich mich sehr auf sein nächstes Werk. "Zefira" bekommt eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.05.2025

Anderer Zeichenstil

Droners 3
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Corto sieht durch den neuen Zeichner viel weiblicher aus, davor sah sie aus wie ein Junge. Insgesamt macht der neue Zeichenstil was her. Die Geschichte war gut, nur das offene Ende und das, dass wir Oro's ...

Corto sieht durch den neuen Zeichner viel weiblicher aus, davor sah sie aus wie ein Junge. Insgesamt macht der neue Zeichenstil was her. Die Geschichte war gut, nur das offene Ende und das, dass wir Oro's Geheimnis nie erfahren werden, ergeben den einen Stern Abzug. Ansonsten eine schöne Story für junge und ältere Leser.

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