Profilbild von Luzi97

Luzi97

Lesejury Star
offline

Luzi97 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Luzi97 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2025

Leider etwas enttäuschend!

Off Limits
0

In Off Limits geht es um Joel und Faye, beides Anwälte, jedoch auf völlig anderen Seiten des Gesetzes und der moralischen Überzeugung.

Faye hat endlich ihren Traumjob ergattert, in dem sie als Juristin ...

In Off Limits geht es um Joel und Faye, beides Anwälte, jedoch auf völlig anderen Seiten des Gesetzes und der moralischen Überzeugung.

Faye hat endlich ihren Traumjob ergattert, in dem sie als Juristin Menschen helfen kann. Als ihr Boss jedoch plötzlich verstirbt und dann Joel seine Geschäfte übernimmt, der nicht nur ihr Fast-One-Night-Stand ist, sondern auch völlig andere Überzeugungen vertritt als sie, wird aus dem Traum-Job ein Alptraum-Job. Bis die beiden sich immer näher kommen…

Die Grundidee der Geschichte und vor allem das juristische Setting haben mir unheimlich gut gefallen. Und auch Fayes Charakter konnte mich überzeugen.

Allerdings hat mir auf der Gefühlsebene leider doch einiges gefehlt. Weder Joel noch Faye konnten mich emotional gesehen wirklich erreichen. Ich kann selbst nicht so recht in Worte fassen, woran das lag, für mich hat einfach das gewisse Etwas gefehlt, das Knistern, das Funkensprühen, wodurch einen die Geschichte und die Charaktere so richtig fesseln können.

Insbesondere habe ich die Gedankengänge der Protagonistin oft als zu lang und zu unübersichtlich empfunden. Sie hat so viel zerdacht, dass ich oft ab einem gewissen Punkt den Faden verloren habe und mich dann einfach nicht mehr in sie hineinversetzen konnte.

Außerdem hatte ich das Gefühl, dass das große Problem der völlig unterschiedlichen juristischen Ansätze und Überzeugungen der beiden nicht wirklich zufriedenstellend gelöst wurde. Es gab keine Einsicht von Joels Seite, vielmehr musste Faye nach meinem Empfinden zurückstecken, was mich doch sehr gestört hat.

Fazit: Eine nette Geschichte für zwischendurch, allerdings jedoch mit einigen Schwächen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2025

Schön für zwischendurch!

Fake Love
0

In Fake Love von Patricia Christina geht es um Elena, Stripperin und Putzfrau mit einem Haufen Problemen, und Marlon, angesehener Arzt mit familiären Schwierigkeiten.

Als Elena in der Villa, die sie ...

In Fake Love von Patricia Christina geht es um Elena, Stripperin und Putzfrau mit einem Haufen Problemen, und Marlon, angesehener Arzt mit familiären Schwierigkeiten.

Als Elena in der Villa, die sie regelmäßig putzt, auf Marlon trifft, ist sie direkt von diesem angetan. Dieser vergisst allerdings zu erwähnen, dass er nicht der Gärtner des Anwesens ist, wie Elena glaubt, sondern ihr Boss. Als die beiden sich dann auch noch im Stripclub, in dem Elena arbeitet, treffen, wird schnell klar, dass da eine Anziehung zwischen den beiden herrscht, der zumindest Marlon nachgehen will. Weil Elena Geld und Marlon eine Verlobte braucht, gehen die beiden einen Deal ein. Schnell drohen aber Elenas Geheimnisse und Marlons zwielichtiger Bruder nicht nur den Deal, sondern auch die aufkommenden Gefühle zu gefährden.

Beide Hauptcharaktere waren mir auf Anhieb sympathisch und insbesondere Elenas Stärke und Marlons Beharrlichkeit haben mir sehr gut gefallen.
Außerdem fand ich den Schreibstil der Autorin angenehm und flüssig zu lesen und auch die Grundidee der Geschichte und das etwas Märchenhafte konnten mich überzeugen.

Ab und an war mir die Geschichte dann doch allerdings etwas zu klischeebelastet und zu sehr die Story von Pretty Woman, auch wenn die Autorin genau mit dieser Analogie gerne gespielt hat.
Außerdem hat mich gestört, dass manche Dinge als gegeben hingestellt wurden, ohne dass es eine Erklärung dafür gab, zum Beispiel, warum William über Elenas Schwäche Bescheid weiß und früher schon versucht hat, sie damit zu erpressen.

Fazit: Eine schöne Liebesgeschichte für zwischendurch, allerdings mit kleineren Schwächen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2025

Liebesgeschichte mit Schwächen!

Don't kiss your best Friend
0

In Don’t kiss your best friend geht es um Maddox, einen Personenschützer, den man schon in den vorherigen Bänden kurz kennenlernen konnte, und Grace, seine Nachbarin und beste Freundin, die allerdings ...

In Don’t kiss your best friend geht es um Maddox, einen Personenschützer, den man schon in den vorherigen Bänden kurz kennenlernen konnte, und Grace, seine Nachbarin und beste Freundin, die allerdings mit einem anderen verlobt ist.

Seit Grace gegenüber von Maddox eingezogen ist, sind die beiden beste Freunde. Mehr kann und darf ihre Beziehung aber nicht werden, denn Grace ist dem Mafioso Donatello versprochen. Und auch wenn ihn zu heiraten, das letzte ist, was sie will, hat sie keine Wahl und muss dem Willen ihrer Familie entsprechen. Als die Beziehung zwischen ihr und Maddox aber doch über bloße Freundschaft hinauszugehen beginnt, wird es für die beiden nicht nur kompliziert, sondern auch gefährlich.

Die Story und auch die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Die Anziehung zwischen den beiden war von Anfang an greifbar und auch die Entwicklung ihrer Beziehung war genau richtig und nachvollziehbar beschrieben. Deshalb hat mir auch die erste Hälfte des Buches sehr gut gefallen, ich konnte richtig in die Gefühle und in die Geschichte eintauchen.
Insbesondere in der zweiten Hälfte des Buches hat mir dann aber einfach noch etwas „mehr“ gefehlt. Ich hätte mir etwas mehr Tiefe, etwas mehr Drama und auch noch etwas mehr Spannung gewünscht. Die weitere Entwicklung der Geschichte war für meinen Geschmack auch etwas zu vorhersehbar.

Der Schreibstil der Autorin war grundsätzlich gut zu lesen. Allerdings haben manche Dialoge auf mich etwas zu künstlich und gezwungen und nicht wirklich natürlich gewirkt, was meinen Lesefluss etwas gestört hat. Und auch die Kapitel aus Donatellos Sicht konnten mich nicht ganz überzeugen, in diesen hätte ich mir etwas mehr Inhalt gewünscht.

Fazit: Eine Liebesgeschichte für zwischendurch, von der ich mir allerdings noch etwas mehr erhofft hätte!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2025

Mia & Chase

CHASE
0

Chase ist der dritte Band einer Reihe.
Mit Chase habe ich (mal wieder) mit dem dritten Band einer Reihe begonnen. Auch hier kann man die Geschichten unabhängig voneinander lesen, ich kann mein Vorgehen ...

Chase ist der dritte Band einer Reihe.
Mit Chase habe ich (mal wieder) mit dem dritten Band einer Reihe begonnen. Auch hier kann man die Geschichten unabhängig voneinander lesen, ich kann mein Vorgehen aber nicht weiterempfehlen, da man als Leser sonst einige Spoiler über das bisher Geschehene in Kauf nehmen muss. Außerdem war es zu Anfang etwas schwierig, die vielen Charaktere und Namen auseinanderzuhalten ohne das Vorwissen aus den ersten beiden Bänden.

Trotzdem hat mich das Buch relativ schnell in seinen Bann gezogen.
Chase ist Mitglied des Adler Kartells und hat eine Vergangenheit mit Mia, die sich dann am Ende doch anders darstellt, als man erwartet hat. Für mich waren beide Charaktere zu Anfang etwas schwer einzuschätzen. Während ich mich aber dann schnell in Mia hineinversetzen konnte und sie am liebsten vor Chase beschützt hätte, habe ich etwas länger gebraucht, um mit Chase warm zu werden. Aber spätestens als man dann auch seine verletzliche Seite kennenlernt, konnte mich auch Chase von sich überzeugen.
Eine weitere wichtige Figur in der Geschichte ist Noyce, der auf mich einen durchweg positiven Eindruck gemacht hat. Ich hoffe, bald mehr von ihm lesen zu können.

Interessant fand ich auch, dass es nur wenige explizite Szenen gibt, stattdessen überzeugt die Story mit Demütigungen und Psychospielen.
Einerseits haben mich die ganzen Andeutungen am Anfang zwar neugierig auf die Hintergründe der beiden Protagonisten gemacht, andererseits hätte ich mir dann aber doch gewünscht, dass diese etwas früher aufgedeckt werden. Ich fand das sich der Mittelteil und dabei insb. die Kapitel aus Chase Sicht etwas gezogen haben, ich hätte mir gewünscht, dass man als Leser etwas früher mehr über Chase und Mia erfähren hätte und man dann statt dem langen Mittelteil am Ende noch mehr darüber hätte erfahren können, wie die beiden es letztlich schaffen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und zusammenzuwachsen. Vielleicht kann man davon aber auch noch etwas in den nächsten Bänden lesen.

Das Buch endet noch mal mit einem Knall, der mich definitiv neugierig auf den nächsten Band macht.

Crystals Schreibstil ist angenehm zu lesen. Besonders positiv aufgefallen sind mir die kursiven Passagen, in denen die beiden Protagonisten sich gegenseitig in ihren Gedanken ansprechen.

Auch positiv zu erwähnen ist natürlich das sehr schöne Cover, das auch gut zu der Dark Romance passt.

Fazit: Insgesamt ein gutes Buch, das mich mit einer fesselnden Story und guten Protagonisten überzeugt hat und neugierig macht auf weitere Bände, auch wenn ich mir eine etwas andere Schwerpunktsetzung in der Geschichte gewünscht hätte. Man sollte aber besser die ersten beiden Bände vorher gelesen haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.01.2024

Enttäuschend!

Finding Perfect
0

Ich wusste bereits, dass Finding perfect die beiden Bücher Finding Cinderella und Was perfekt war zusammenführt und einen gemeinsamen Abschluss dafür bietet. Da mir insbesondere Was perfekt war extrem ...

Ich wusste bereits, dass Finding perfect die beiden Bücher Finding Cinderella und Was perfekt war zusammenführt und einen gemeinsamen Abschluss dafür bietet. Da mir insbesondere Was perfekt war extrem gut gefallen hat und auch Finding Cinderella eine nette Abwechslung war, hatte ich hohe Erwartungen, die allerdings nicht erfüllt wurden.

Die Geschichte war viel zu kurz, um echte Emotionen erzeugen zu können. Es wurde aus der Sicht von Daniel erzählt, der um einiges unreifer gewirkt hat als noch in Finding Cinderella. Auch was Finding perfect aus dem Ende und im Prinzip auch aus der Message von Was perfekt war gemacht hat, hat mich nicht nur enttäuscht, sondern ich habe es auch als unrealistisch empfunden. Über Quinns und Grahams Gefühlswelt hat man nichts weiter erfahren, dabei hätte mich gerade dieser Aspekt sehr interessiert.

Und normalerweise würde ich das nicht so krass ausdrücken, hier kann ich aber nicht anders: Ich habe die Geschichte in unter einer Stunde gelesen, weshalb ich es bei dem Preis für die Printausgabe ehrlich gesagt bereue, das Buch gekauft (und gelesen) zu haben.

Fazit: Leider enttäuschend und mal wieder eine Fortsetzung von Colleen Hoover, die keinen wirklichen Mehrwert hatte und mich nicht überzeugen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere