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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2025

Kurzweiliger und spannender Krimi.

Bärnauer Schatten
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Inhalt:
In Bärnau ist Mittelalterfest. Es herrscht ausgelassene Stimmung. Doch diese wird durch einen Leichenfund getrübt. Renate Meindl, Tochter einer bekannten Knopfdynastie, wird erschlagen gefunden. ...

Inhalt:
In Bärnau ist Mittelalterfest. Es herrscht ausgelassene Stimmung. Doch diese wird durch einen Leichenfund getrübt. Renate Meindl, Tochter einer bekannten Knopfdynastie, wird erschlagen gefunden. Hauptkommissar Johann Kranzfelder und seine Kollegin Klara Stern merken bei ihren Ermittlungen schnell, dass die Tote viele Feinde hatte......

Leseeindruck:
"Bärnauer Schatten" ist der dritte Band mit Hauptkommissar Johann Kranzfelder und seiner Kollegin Klara Stern. Von Anfang an war ich mittendrin. Der Krimi wirkte auf mich sehr lebendig. Wozu auch einige Dialoge im Oberpfälzer Dialekt beigetragen haben. Diese waren gut verständlich und haben mich in meinem Lesefluss nicht gestört. Teilweise hatte ich ein Kopfkino vor Augen. Die Figuren haben einen trockenen Humor. Zugegeben anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber je mehr ich gelesen habe, umso mehr wurde mein Grinsen breiter. Den Fall selbst habe ich als spannend empfunden. Bis zum Schluss hatte ich keine Ahnung wer der Täter sein könnte. Kein Wunder bei der Vielzahl an Verdächtigen. Da wurde man schnell auf die falsche Fährte gelockt.

Fazit:
"Bärnauer Schatten" ist schon wie die Vorgänger unterhaltsam, kurzweilig und spannend. Zudem konnte man viel über Knöpfe im allgemeinen und auch zum Mittelalter etwas lernen. Interessant fand ich an den Kapitelanfängen die Weisheiten, die alle etwas mit Knöpfen zu tun haben, teilweise aber aus längst vergangen Zeiten stammen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Spannend von Anfang bis Ende.

Zimmer 19
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Inhalt:
2019. Die Berlinale wird eröffnet und die Zuschauer freuen sich schon auf den Eröffnungsfilm. Doch stattdessen wird ein Snuff Video eingespielt, bei dem die Tochter des Bürgermeisters ums Leben ...

Inhalt:
2019. Die Berlinale wird eröffnet und die Zuschauer freuen sich schon auf den Eröffnungsfilm. Doch stattdessen wird ein Snuff Video eingespielt, bei dem die Tochter des Bürgermeisters ums Leben kommt. Oder doch nicht? Sicher sind sich Tom Babylon und sein Team nicht. Denn Sinje Keller ist Schauspielerin und hat schon einmal einen spektakulären Kurzfilm gedreht. Doch dann verschwindet ein weiteres Mädchen und Tom muss erkennen, dass jemand die Ermittlungen erschwert.....

Leseeindruck:
"Zimmer 19" ist der 2. Band der Tom Babylon Reihe. Ich war sofort wieder mittendrin. Der Thriller ist in 2 Zeitebenen geschrieben. Einmal wird der Leser 2019 hautnah in die Ermittlungen mit hineingezogen. Diese erweisen sich als schwierig, da Tom immer wieder Steine in den Weg gelegt werden. Zudem ist er manchmal auch etwas abgelenkt durch Gedanken an seine vor Jahren verschwunde Schwester Viola. Diese Nebengeschichte zieht sich seit Band 1 durchs Buch und bietet neben der Spannung im aktuellen Fall noch einen weiteren interessanten Erzählstrang. Die 2. Zeitebene führt zurück ins Jahr 2001 und handelt von der Psychologin Zita und was ihr widerfahren ist. Lange habe ich gerätselt was das mit dem Fall zu tun hat. Nach und nach ziehen sich die Fäden jedoch zusammen und ich hatte den ein oder anderen Aha-Effekt. Auch mit der Auflösung hatte ich gar nicht gerechnet.

Fazit:
"Zimmer 19" hat mich gut unterhalten und spannende Lesestunden beschert. Die losen Fäden sind bis zum Schluss gut zueinander gefügt worden. Die 2 Zeitebenen haben für zusätzliche Spannung gesorgt. Einen kleineren Cliffhanger gibt es am Ende. Mit so etwas habe ich aber gerechnet. Schließlich wird die Geschichte um Viola in den nächsten Bänden weitererzählt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Ritter Sport - Eine Erfolgsgeschichte.

Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade
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Inhalt:
1888. Die 10-jährige Clara Göttle kommt im Wirtshaus, das ihre Eltern in Tomerdingen betreiben, das erste Mal mit Schokolade in Berührung. Seit dem steht für sie fest, sie möchte einmal in einem ...

Inhalt:
1888. Die 10-jährige Clara Göttle kommt im Wirtshaus, das ihre Eltern in Tomerdingen betreiben, das erste Mal mit Schokolade in Berührung. Seit dem steht für sie fest, sie möchte einmal in einem eigenen Laden Schokolade verkaufen. Jahre später ergibt sich für Clara die Gelegenheit, in Ulm eine Lehre bei einem Kaufmann zu machen. Dort trifft sie auf eine frühere Bekannte, die ihr in Cannstatt tatsächlich zu ihrem ersten eigenen Schokoladenladen verhilft. Eines Tages kommt Alfred Ritter in den Laden, der ihr seine eigene hergestellte Schokolade verkaufen möchte. Was Clara und Alfred, die sich ineinander verlieben, noch nicht wissen: damit beginnt eine Erfolgsgeschichte......

Leseeindruck:
"Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade" erzählt die Erfolgsgeschichte von Ritter Sport. Der Schreibstil ist locker und leicht. Ich war sofort mittendrin. In die Figuren konnte ich mich gut versetzen. Durch kleinere Cliffhanger an den Kapitelenden wird die Spannung gehalten. Denn manche Szene klärt sich erst etwas später auf. Während ich gelesen habe, ist die Zeit nur so verflogen. Die Erzählung umfasst einen Zeitraum von 1888 bis 1954. Ich fand es faszinierend wie Clara und Alfred einige Tiefschläge gemeistert haben. Sie waren mir beide von Anfang an sympathisch. Nebenbei erfährt man auch einiges Wissenswertes über die Gegenden, in denen sie lebten. Zudem gibt es einige Nebengeschichten, die ich nicht minder interessant fand.

Fazit:
"Ritter Sport - Ein Traum von Schokolade" gibt einen tollen Einblick in die Anfänge der Firmengeschichte und deren Erfolge. Ich habe den Roman begeistert gelesen und gebe gerne eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Klassischer Krimi. Spannend und kurzweilig.

Schwedenglut
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Inhalt:
Bei einem Hofbrand in Kvistofta nahe Helsingborg wird eine Leiche, die an einem Heizkörper angekettet ist, gefunden. Niklas Zetterberg und Emma Steen von der Mordkommission in Malmö werden zur ...

Inhalt:
Bei einem Hofbrand in Kvistofta nahe Helsingborg wird eine Leiche, die an einem Heizkörper angekettet ist, gefunden. Niklas Zetterberg und Emma Steen von der Mordkommission in Malmö werden zur Unterstützung bei den Ermittlungen hinzugezogen. Der Hof gehört einem umstrittenen Politiker, von dem jedoch jede Spur fehlt. Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig. Nicht nur die Dorfbewohner hüllen sich in Schweigen, auch die ansässige Polizei scheint kaum Interesse an genaueren Ermittlungen zu haben. Dann geschieht ein weiterer Mord. Niklas und Emma läuft die Zeit davon......

Leseeindruck:
"Schwedenglut" ist der 3. Band um die Malmöer Kommissare Niklas Zetterberg und Emma Steen. Auch wenn man die Vorgänger nicht gelesen hat und die Hauptfiguren eine Vergangenheit haben, kann man den Krimi unabhängig lesen. Mir hat dabei gut gefallen, dass wichtiges erwähnt wurde, gleichzeitig aber nicht unnötig zu viel. Diesen Spagat schafft nicht jeder. Ich war gleich mittendrin und habe kaum gemerkt wie die Zeit vergeht. Den Fall empfand ich als spannend und am Ende gab es die eine oder andere Überraschung. Sowohl was die Ermittlungen betrifft, als auch im Privaten.

Fazit:
"Schwedenglut" hat mir kurzweilige und spannende Lesestunden beschert. Wozu auch die Kapitel aus wechselnder Perspektive beigetragen haben. Ich mag die Reihe und gebe gerne eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 28.06.2025

Krakau im 2. Weltkrieg.

Die Schwestern von Krakau
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Inhalt:
Paris 2017. Nach dem Tod ihres Vaters Simon Mercier findet Èdith zufällig Unterlagen, die darauf hinweisen, dass Simon wohl nicht der leibliche Sohn der Familie Mercier war. Tante Adi, die als ...

Inhalt:
Paris 2017. Nach dem Tod ihres Vaters Simon Mercier findet Èdith zufällig Unterlagen, die darauf hinweisen, dass Simon wohl nicht der leibliche Sohn der Familie Mercier war. Tante Adi, die als einzige noch etwas wissen könnte, schweigt. Eine erste Recherche führt Èdith in die Nähe von Stuttgart zu Tatjana, eine bisher unbekannte Großcousine von ihr. Tatjanas Großmutter stammte aus Polen und hatte bis kurz vor Ende des 2. Weltkrieges in Krakau gelebt, allerdings immer über die Zeit geschwiegen. Tatjana fährt nach Krakau und lernt dort den Historiker Adam kennen. Gemeinsam begeben beide sich auf eine emotionale Zeitreise.....

Leseeindruck:
"Die Schwestern von Krakau" spielt auf 2 Zeitebenen. In 2017 reist Tatjana nach Krakau, um mehr über ihre Großmutter Lilo und deren Wurzeln zu erfahren. Dabei behilflich ist ihr der Historiker Adam. Beide begeben sich auf eine Zeitreise zurück in den 2. Weltkrieg. Krakau war von den Deutschen besetzt, die polnischen Einwohner wurden unterdrückt und die Juden in einem Ghetto zusammen gepfercht. Lilo erfährt, dass ihre Großmutter früher in einer Apotheke mitten im Ghetto gearbeitet hat. Offizielle Unterlagen dazu gibt es jedoch nicht. Was war also passiert? Während Adam und Tatjana nur spekulieren können, konnte ich als Leserin in einem 2. Erzählstrang, der in den Jahren des 2. Weltkrieges in Krakau spielt, hautnah erfahren was damals passierte. Das hat mich teilweise schockiert. Zudem habe ich noch einiges geschichtliches über den Widerstand der Juden und der polnischen Bevölkerung gelernt. Gegen Ende erfährt man, bei einem passenden Setting, dann auch wie Simon als Kind in die Familie Mercier kam.

Fazit:
"Die Schwestern von Krakau" ist keine leichte Kost. Ausgehend vom damaligen Wiederstand der Juden im Krakauer Ghetto wird eine fiktive Geschichte um Lilos Familie erzählt, die so oder so ähnlich stattgefunden haben könnte. Mich hat der Roman zum Nachdenken angeregt. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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