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Veröffentlicht am 11.09.2025

Ein letztes Mal nach Arrowwood

Herbstweiden in Arrowwood
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Mit dem vierten Band der Arrowwood Reihe müssen wir unsere Charaktere gehen lassen. Ich durfte diese Reihe von Anfang an begleiten und sie jetzt gehen zu lassen, fällt mir echt schwer. Besonders, da Natascha ...

Mit dem vierten Band der Arrowwood Reihe müssen wir unsere Charaktere gehen lassen. Ich durfte diese Reihe von Anfang an begleiten und sie jetzt gehen zu lassen, fällt mir echt schwer. Besonders, da Natascha nochmal einiges ausgepackt hat und ich wirklich mitgefiebert habe

Im letzten Band kommen Kateri und Clay zu Wort, Clay hat im dritten Band schon seine Liebe zu Lainey gefunden, doch seine Geschichte war noch nicht zu Ende erzählt. Und Kateri musste auch noch ihren Weg finden, der bisher für sie noch nicht ersichtlich war.
Clay, der Cowboy-Poet hat seine Stimme verloren und versucht nun verzweifelt, diese wieder zu finden. Währenddessen arbeitet er als Barkeeper. Als er auf Philipp, den neuen Arzt im Dorf, trifft, erweckt dieser neue Hoffnungen in ihm. Auch wenn sie unterschiedlicher Meinung bei der Heilung sind, entwickelt sich eine Freundschaft, was mich freut, denn Philipp ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen
Dabei holt Clay auch seine Vergangenheit ein, von der niemand weiß. Ich hatte beim Lesen manchmal echt ein bisschen Unbehagen, als er sich von einer Lüge in die nächste verstrickt und ich immer darauf gewartet habe, dass es den großen Knall geben wird. Dabei ist Familie nicht immer von gleichem Blut.
Auch Kateri hat einen Weg vor sich, nachdem sie ein ereignisreiches Jahr hinter sich hat, muss sie sich nun entscheiden, was sie tun möchte. Da sie gerne auch etwas zurückgeben möchte an die Gemeinschaft, übernimmt sie eine Mädchengruppe. Was sich als Herausfordernder herausstellt als gedacht. Degan, ein alter Bekannter möchte sie bei ihrem Vorhaben unterstützen, aber nicht nur das, es schwingt definitiv mehr mit bei ihm. Doch ich muss ehrlich sagen, ich konnte ihn nicht so wirklich leiden. Seine Art kam mir einfach so falsch vor und ich hatte immer ein ungutes Gefühl, wenn er im Spiel war. Kennt ihr sowas? Dass man beim Lesen schon Bauchschmerzen hat, weil man genau weiß, dass ist falsch??
Zum Glück gibt es da noch einen gewissen Arzt, der auch Kateris Herz höherschlagen lässt, denn die beiden verbindet die Liebe zu Heilkräutern. So muss sich Kateri entscheiden, für wen ihr Herz schlägt: Philipp oder Degan.
Was ich an der Reihe sehr mag, dass wir weiterhin all die tollen Charaktere wiedersehen, die wir bisher kennengelernt haben. Ob Caroline, Tom, Nicky, Blake, Emily, Rabbit und den einen oder anderen Ältesten aus dem Volk der Cree, es ist immer wie nach Hause kommen
Ich kann die Reihe nur wärmstens ans Herz legen

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Perfekt für stürmische Herbsttage

Rewitched
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Rewitched von Lucy Jane Wood war dieses Jahr mein erstes herbstlich angehauchtes Buch. Mit Hexen verbindet man nun mal den Oktober und in diesem Zeitraum spielt es auch. Belle wird dreißig und das heißt ...

Rewitched von Lucy Jane Wood war dieses Jahr mein erstes herbstlich angehauchtes Buch. Mit Hexen verbindet man nun mal den Oktober und in diesem Zeitraum spielt es auch. Belle wird dreißig und das heißt für sie, sie muss sich einer Überprüfung durch ihren Hexenzirkel stellen. Das wird nicht so einfach, wie vielleicht gehofft, denn Belle hat ihre Hexenkräfte eher im kleinen Rahmen verwendet. Und so kommt es dann auch und ihr bleibt nur wenig Zeit, ihre Kräfte zu stärken

Mich konnte die Geschichte von Anfang an begeistern. Auch wenn sie in der für mich nicht bevorzugten 3. Person geschrieben ist, konnte ich es hier doch recht schnell ausblenden, weil mir der Schreibstil sehr gefallen hat.
Belle ist sympathisch, weil sie einfach nur ihr Leben leben möchte, die kleine Buchhandlung ist ihr Herz und ihre beste Freundin ihre Seelenverwandte. Mehr bräuchte sie eigentlich nicht, wenn da nicht die Vorgaben ihres Zirkels wären. Als sie nun ihre zweite Chance erhält und mit dem kauzigen Artorius zusammen die sechs Aufgaben meistern soll, kommen da aber durchaus auch andere Herausforderungen auf sie zu (jemand, dem es nicht passt, dass sie ihre Aufgaben schafft und ein gutaussehender Hexer, der ihr doch auch gefällt, auch wenn sie das anfangs nicht zugeben würde). Wir begleiten sie nun durch diesen ganzen Prozess des Lernens, der sie an viele Grenzen bringt, denn sie kann nur neben ihrem Job in der Buchhandlung sich auf die Aufgaben vorbereiten, was sie irgendwann an ihre Grenzen bringt. Was mir da besonders gefällt, ist der Zusammenhalt aller Beteiligten, die ihr immer aufmunternde Worte (oder Zaubertränke) hat, um sie nicht scheitern zu sehen. Was sich letztendlich dann am Ende ergibt, darauf war ich dann nicht vorbereitet.
Die Mischung aus Hexen, Familie und Freunde, Buchhandlung, eine Prise Humor und tierische Sidekicks machen für mich das Buch zum perfekten Begleiter durch herbstliche Tage mit einem Tee oder Kaba

Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Perfekt für stürmische Herbsttage

Rewitched
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Rewitched von Lucy Jane Wood war dieses Jahr mein erstes herbstlich angehauchtes Buch. Mit Hexen verbindet man nun mal den Oktober und in diesem Zeitraum spielt es auch. Belle wird dreißig und das heißt ...

Rewitched von Lucy Jane Wood war dieses Jahr mein erstes herbstlich angehauchtes Buch. Mit Hexen verbindet man nun mal den Oktober und in diesem Zeitraum spielt es auch. Belle wird dreißig und das heißt für sie, sie muss sich einer Überprüfung durch ihren Hexenzirkel stellen. Das wird nicht so einfach, wie vielleicht gehofft, denn Belle hat ihre Hexenkräfte eher im kleinen Rahmen verwendet. Und so kommt es dann auch und ihr bleibt nur wenig Zeit, ihre Kräfte zu stärken

Mich konnte die Geschichte von Anfang an begeistern. Auch wenn sie in der für mich nicht bevorzugten 3. Person geschrieben ist, konnte ich es hier doch recht schnell ausblenden, weil mir der Schreibstil sehr gefallen hat.
Belle ist sympathisch, weil sie einfach nur ihr Leben leben möchte, die kleine Buchhandlung ist ihr Herz und ihre beste Freundin ihre Seelenverwandte. Mehr bräuchte sie eigentlich nicht, wenn da nicht die Vorgaben ihres Zirkels wären. Als sie nun ihre zweite Chance erhält und mit dem kauzigen Artorius zusammen die sechs Aufgaben meistern soll, kommen da aber durchaus auch andere Herausforderungen auf sie zu (jemand, dem es nicht passt, dass sie ihre Aufgaben schafft und ein gutaussehender Hexer, der ihr doch auch gefällt, auch wenn sie das anfangs nicht zugeben würde). Wir begleiten sie nun durch diesen ganzen Prozess des Lernens, der sie an viele Grenzen bringt, denn sie kann nur neben ihrem Job in der Buchhandlung sich auf die Aufgaben vorbereiten, was sie irgendwann an ihre Grenzen bringt. Was mir da besonders gefällt, ist der Zusammenhalt aller Beteiligten, die ihr immer aufmunternde Worte (oder Zaubertränke) hat, um sie nicht scheitern zu sehen. Was sich letztendlich dann am Ende ergibt, darauf war ich dann nicht vorbereitet.
Die Mischung aus Hexen, Familie und Freunde, Buchhandlung, eine Prise Humor und tierische Sidekicks machen für mich das Buch zum perfekten Begleiter durch herbstliche Tage mit einem Tee oder Kaba

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Eine wundervolle Graphic Novel Adaption

Emma - Die Graphic Novel nach Jane Austen
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Ich habe zwar noch nicht viel von Jane Austen gelesen, finde die Idee, ihre Romane in Graphic Novels umzusetzen wundervoll

Aber erstmal ein paar Sachen zum Buch. Ich liebe den Stil der Illustrationen, ...

Ich habe zwar noch nicht viel von Jane Austen gelesen, finde die Idee, ihre Romane in Graphic Novels umzusetzen wundervoll

Aber erstmal ein paar Sachen zum Buch. Ich liebe den Stil der Illustrationen, den Tara Spruit hier wieder zauberhaft umgesetzt hat. Das hat mir schon in der Graphic Novel zu Stolz und Vorurteil sehr gefallen. Claudia Kühn hat hierfür die wichtigsten Momente zusammengefasst.

Emma Woodhouse ist reich und eine gute Partie. Aber von der Liebe versteht sie nicht so viel, außer dass sie gerne ihre Mitmenschen miteinander verkuppelt. Als sie die mittellose Harriet kennenlernt, ist ihr oberstes Ziel, ihre eine gute Partie zu verschaffen, dass sie dabei sich selbst vergisst und dem einen oder anderen dabei auch auf den Schlips tritt. Emma ist dabei sehr von sich überzeugt, was dem einen oder anderen dann doch eine verletzende Wirkung aufbürdet. Und doch sieht sie selbst nicht, was vor ihrer Nase passiert

Ich kenne tatsächlich den Roman zu Emma noch nicht (werde ich aber nachholen), habe nur vor Ewigkeiten den Film gesehen, daher bin ich mit wenig Erinnerungen an diese Graphic Novel rangegangen. Es ist teilweise sehr sprunghaft, da wirklich nur das Wichtigste gezeigt wird, doch man kann dem Ganzen trotzdem folgen. Vorne im Buch gibt es eine Übersicht mit allen auftretenden Personen im Buch mit Bild, dort habe ich (gerade am Anfang) öfters hingeblättert. Die Sprache ist etwas vereinfachter als in den Romanen, etwas moderner, musste oft schmunzeln über die toll ausgearbeiteten Gesichtsausdrücke der Personen.
Für Fans von Jane Austen oder auch für diejenigen, die sich einen ersten Eindruck machen möchten (zB auch jüngeres Publikum), ist das hier genau das Richtige
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Veröffentlicht am 02.07.2025

Eine Weltreise mit besonderem Ziel

Our Not-So-Lonely Planet Travel Guide 01
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Zwei, die sich gefunden haben, aber doch sehr unterschiedlich sind. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten wird. Man bricht zusammen mit den beiden auf die Weltreise auf, durchläuft in Band eins drei ...

Zwei, die sich gefunden haben, aber doch sehr unterschiedlich sind. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten wird. Man bricht zusammen mit den beiden auf die Weltreise auf, durchläuft in Band eins drei Länder, die genauso unterschiedlich sind. Der Flug ist auf alle Fälle schon die erste Hürde für Mitsuki. Dann erst Thailand, dort gibt es interessante Begegnungen mit zwei Menschen aus der queeren Community, dabei war mir tatsächlich nicht so bewusst, wie offen das in Thailand ausgelebt werden kann 🥰 dann Indien, was völlig verrückt war und Georgien dagegen war wirklich ruhig und gemütlich. Dort dann die Ex von Mitsuki zu treffen ist auch sehr interessant gewesen.
Mir hat das zwischenmenschliche von Mitsuki und Asahi etwas gefehlt. Dafür, dass beide am Ende heiraten möchten, ist wirklich wenig Zärtlichkeiten ausgetauscht worden und wenn dann mit unter sich und auch da echt wenig. Kann natürlich sein, dass das Absicht ist und die Weltreise im Vordergrund steht, hat mir trotzdem gefehlt

Der Zeichenstil hat mir grundsätzlich gefallen, ab und zu, gerade wenn extreme Emotionen rübergebracht worden sind, fand ich es zu überspitzt. Aber das ist absolut persönlicher Geschmack. Die landschaftlichen Zeichnungen fand ich gelungen.

Eine interessante Idee, bei der mir in der Umsetzung etwas gefehlt hat.

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