Profilbild von labelloprincess

labelloprincess

Lesejury Star
offline

labelloprincess ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit labelloprincess über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.11.2025

solider Thriller

The Final Wife
2

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen – schlicht, geheimnisvoll und perfekt auf das Genre abgestimmt. Es vermittelt auf Anhieb die richtige Atmosphäre und macht neugierig auf die Geschichte, die ...

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen – schlicht, geheimnisvoll und perfekt auf das Genre abgestimmt. Es vermittelt auf Anhieb die richtige Atmosphäre und macht neugierig auf die Geschichte, die sich dahinter verbirgt.
Der Schreibstil von Jenny Blackhurst ist angenehm und flüssig. Man findet sofort in die Handlung hinein, und durch die kurzen Kapitel entsteht ein richtiger Sog – „nur noch ein Kapitel“ wird schnell zu „ich lese das Buch in einem Rutsch durch“. Die Autorin versteht es, Spannung kontinuierlich aufzubauen, ohne dass Längen entstehen. Besonders gelungen finde ich, dass die verschiedenen Erzählperspektiven sich abwechseln. Das macht die Handlung abwechslungsreich und lebendig, und man bekommt nach und nach immer mehr Puzzleteile, um das Gesamtbild zu verstehen.
Während des Lesens habe ich ständig mitgerätselt, wer wirklich hinter dem Mord steckt. Die vielen Andeutungen und falschen Fährten sorgen dafür, dass man bis kurz vor Schluss nicht sicher sein kann, wem man trauen darf. Jenny Blackhurst schafft es hervorragend, ihre Figuren so vielschichtig zu gestalten, dass jede und jeder potenziell verdächtig wirkt.
Was mir allerdings nicht ganz so gut gefallen hat, war das Ende. Es fühlte sich für meinen Geschmack etwas zu konstruiert an. Trotzdem hat das meinen Lesegenuss nicht wesentlich geschmälert, denn der Weg dorthin war wirklich spannend und unterhaltsam.
„The Final Wife“ ist ein fesselnder, atmosphärischer Thriller mit angenehmem Schreibstil, spannenden Perspektivwechseln und einer durchgehend hohen Spannung. Auch wenn das Ende mich nicht ganz überzeugen konnte, hat mich das Buch insgesamt begeistert und bestens unterhalten. Ich vergebe für den Thriller 4 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 04.10.2025

solider Krimi

Bittere Nacht
0

„Bittere Nacht“ ist ein solider Kriminalroman, der mit einer gelungenen Mischung aus Ermittlungsarbeit, persönlichen Einblicken und einer authentischen Erzählweise überzeugt. Schon das Cover passt sehr ...

„Bittere Nacht“ ist ein solider Kriminalroman, der mit einer gelungenen Mischung aus Ermittlungsarbeit, persönlichen Einblicken und einer authentischen Erzählweise überzeugt. Schon das Cover passt sehr gut zum Genre und weckt sofort die richtige Stimmung für einen spannenden Krimi.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und leicht zu lesen. Besonders positiv hervorzuheben ist die wechselnde Erzählperspektive: Die Sicht der beiden Ermittler wird immer wieder durch Einblicke in andere Charaktere ergänzt. Dadurch wirkt die Handlung lebendiger, echter und insgesamt authentischer. Auch die gelegentlichen Zeitsprünge sorgen für zusätzliche Spannung und Abwechslung.
Obwohl es sich bereits um den zweiten Band handelt, hatte ich keinerlei Probleme, ohne Vorkenntnisse einzusteigen. Die Autoren schaffen es, die Figuren und die Vorgeschichte so zu vermitteln, dass man sich auch ohne den ersten Teil gut zurechtfindet.
Die Ermittler selbst sind sympathisch und man begleitet sie gerne bei ihrer Arbeit. Normalerweise mag ich es sehr, wenn auch das Privatleben der Hauptfiguren beleuchtet wird – hier war mir dieser Teil allerdings etwas zu umfangreich. Das hat an einigen Stellen den Lesefluss verlangsamt und die Spannung ein wenig ausgebremst.
Auch wenn die Handlung insgesamt unterhaltsam ist, hätte sie für meinen Geschmack etwas packender und weniger vorhersehbar sein können. Ein paar mehr unerwartete Wendungen hätten den Krimi noch fesselnder gemacht.
„Bittere Nacht“ ist ein gut geschriebener, lesenswerter Kriminalroman mit sympathischen Ermittlern, einer authentischen Erzählweise und einer gelungenen Perspektivvielfalt. Kleine Abstriche gibt es bei der Spannung und dem etwas zu ausführlichen Privatleben der Figuren. Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen – ein guter Krimi, der Lust auf mehr macht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2025

solider Krimi

Kreidemord
0

„Kreidemord“ von Katharina Peters ist ein solider Kriminalroman, der vor allem durch seine Atmosphäre und den angenehm lesbaren Schreibstil überzeugt. Schon das Cover spricht für sich: Es ist stimmungsvoll ...

„Kreidemord“ von Katharina Peters ist ein solider Kriminalroman, der vor allem durch seine Atmosphäre und den angenehm lesbaren Schreibstil überzeugt. Schon das Cover spricht für sich: Es ist stimmungsvoll gestaltet, passt hervorragend zum Genre und weckt sofort Neugier auf die Geschichte, die sich dahinter verbirgt.
Der Schreibstil ist flüssig, gut verständlich und angenehm zu lesen. Peters versteht es, Orte und Situationen detailliert zu beschreiben, sodass man sich schnell ein Bild von der Umgebung machen kann. Gerade Fans von klassischen Krimis dürften diesen Stil zu schätzen wissen. Allerdings hatte ich beim Lesen den Eindruck, dass sich der Einstieg etwas in die Länge zieht. Die Handlung entwickelt sich nur langsam und nimmt erst nach und nach Fahrt auf. Besonders im ersten Drittel hätte ich mir mehr Spannung und Tempo gewünscht, um direkt in die Geschichte hineingezogen zu werden.
Die Figuren blieben für mich leider etwas blass. Obwohl sie ausreichend beschrieben werden, konnte ich keine wirkliche emotionale Verbindung zu ihnen aufbauen. Ihre Handlungen wirkten stellenweise distanziert, sodass ich nicht immer mit ihnen mitfiebern konnte. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe und Entwicklung gewünscht, um stärker mit den Charakteren mitzufühlen.
Alles in allem ist „Kreidemord“ ein lesenswerter Kriminalroman mit kleinen Schwächen. Wer eine eher ruhige, atmosphärisch dichte Geschichte bevorzugt und Wert auf einen angenehmen Schreibstil legt, wird hier sicherlich auf seine Kosten kommen. Die kleinen Längen zu Beginn und die eher blassen Figuren trüben das Gesamtbild etwas, dennoch habe ich das Buch gerne gelesen. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.09.2025

Kleinstadt zum Verlieben

Honeybridge. All Mine
0

Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich begeistert: Das Motiv und die verspielte Schriftart vermitteln sofort ein warmes, herbstliches Gefühl. Besonders der farbige Buchschnitt macht den Roman auch ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich begeistert: Das Motiv und die verspielte Schriftart vermitteln sofort ein warmes, herbstliches Gefühl. Besonders der farbige Buchschnitt macht den Roman auch optisch zu einem echten Highlight im Regal – ein richtiges Schmuckstück für Buchliebhaber.
Der Schreibstil von Pippa Nixon ist angenehm und flüssig, sodass man schnell durch die Seiten fliegt. Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, was ihr zusätzliche Tiefe gibt. Dadurch wirkt das Geschehen runder und lebendiger, und ich konnte mich besser in die Figuren hineinversetzen. Besonders gelungen fand ich das Kleinstadt-Setting: Das Gemeinschaftsgefühl, das gegenseitige Unterstützen und die liebevoll ausgearbeiteten Nebencharaktere verleihen dem Roman eine wohltuende Atmosphäre. Diese Figuren sind es auch, die die Geschichte für mich noch interessanter gemacht haben.
Etwas schade war allerdings, dass die Gefühle zwischen den beiden Hauptprotagonisten bei mir nicht richtig angekommen sind. Zwar war ihre Dynamik nachvollziehbar, aber die emotionale Intensität, die ich mir bei einem Romance-Roman wünsche, blieb aus. Auch der angekündigte herbstliche Flair, den Cover und Gestaltung so stark vermitteln, hat sich für mich beim Lesen nicht wirklich entfaltet.
Insgesamt hat mir Honeybridge. All Mine dennoch gut gefallen. Es ist ein Wohlfühlroman mit charmantem Kleinstadtfeeling, tollen Nebencharakteren und einem Schreibstil, der sich leicht lesen lässt. Für mich reicht es daher zu soliden 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 13.07.2025

guter, historischer Krimi

Das Mahnmal
0

Das Mahnmal von Kiara Lameika ist ein eindrucksvoller historischer Roman, der mit einem flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil überzeugt. Die Autorin versteht es, ihre Leserinnen und Leser emotional ...

Das Mahnmal von Kiara Lameika ist ein eindrucksvoller historischer Roman, der mit einem flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil überzeugt. Die Autorin versteht es, ihre Leserinnen und Leser emotional mitzunehmen und gleichzeitig ein authentisches Bild vom Leben in jener Zeit zu zeichnen. Besonders gelungen ist die Charakterentwicklung von Mathes, der durch seine Erlebnisse und Herausforderungen sichtbar wächst. Seine Geschichte hat mich berührt und nachhaltig beschäftigt. Die Handlung entwickelt sich insgesamt stimmig, auch wenn es zwischenzeitlich zu einigen Längen kommt, die den Lesefluss ein wenig ausbremsen. Etwas kürzere Kapitel hätten hier sicher zu mehr Spannung beigetragen. Das Cover hat mich persönlich nicht besonders angesprochen, wirkt aber dennoch stimmig zum Genre und vermittelt die ernste Thematik des Romans passend. Trotz kleiner Kritikpunkte ist Das Mahnmal ein lesenswertes Buch, das inhaltlich überzeugt, zum Nachdenken anregt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Gut gefallen hat mir auch, dass am Ende alles gut nachvollziehbar aufgeklärt wurde.
Ich vergebe dafür 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere