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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2024

Schreib Deine eigene Geschichte

Writing her own story
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In dieser Geschichte begleiten wir Emma, die Liebesromanautorin ist und dem kleinen Ort Athens im Süden der USA lebt.

Ihre Freundinnen überzeugen sie bei einem Besuch in Athens, bei dem sie auch Drew ...

In dieser Geschichte begleiten wir Emma, die Liebesromanautorin ist und dem kleinen Ort Athens im Süden der USA lebt.

Ihre Freundinnen überzeugen sie bei einem Besuch in Athens, bei dem sie auch Drew kennenlernt, dass sie zurück nach New York zieht.

Zwischen Emma und Drew sprühen die Funken, aber es bleibt schwierig.

Der Schreibstil ist flüssig, jedoch ist die Sprache deutlich derber, als ich es von anderen Büchern der Autorin kenne.

Das war mir etwas zuviel, wie auch die Häufung der spicy Szenen, die sehr ausführlich und direkt geschildert wurden.

Die Idee eine Liebesromanautorin als Protogonistin zu wählen fand ich gelungen.

Drew als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Gerne wäre ich Teil seiner Familie, die alle so herzlich miteinander umgehen.

Alles in allem konnte mich das Buch unterhalten, wenn es mich insgesamt doch nicht vollständig überzeugen konnte.

Deshalb dieses Mal von mir nur 3,5 Sterne gerundet auf 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Muss man sich zwischen Büchern und Filmen entscheiden ?

Nordwindworte
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Mit diesem Roman lasse ich mich nach Emden in Ostfriesland entführen. Ich begleite Mila, die frisch getrennt und nach einer Kündigung in ihre Heimat zurück kehrt, um den Buchladen ihres Vaters zu übernehmen.

Kaum ...

Mit diesem Roman lasse ich mich nach Emden in Ostfriesland entführen. Ich begleite Mila, die frisch getrennt und nach einer Kündigung in ihre Heimat zurück kehrt, um den Buchladen ihres Vaters zu übernehmen.

Kaum zurück steht schon die Organisation des Büchersommers an und auch Dreharbeiten zu einem Krimi finden statt.

Der Klappentext hat mich richtig neugierig gemacht, denn auch ich kenne das Gefühl der Enttäuschung, wenn man Verfilmungen anschaut, von Büchern, die man gelesen hat. Also dachte ich mal schauen, wie eine Buchhändlerin an diese Glaubensfrage Film oder Buch herangeht.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und es wird viel über den Tagesablauf von Mila berichtet, der sich komischerweise eher ausserhalb der Buchhandlung abspielt, als darin. Wenn der Laden doch von einer studentischen Aushilfskraft geführt werden kann, hätte Mila ja erst gar nicht zurück kommen müssen. Das erschien mir doch sehr an der Realität vorbei.

Wenn Mila dann doch mal in der Buchhandlung war, wurde diese so zauberhaft beschrieben, dass ich gerne mein Bücher dort erwerben würde.

Die Figuren waren mir zu stereotyp gestaltet, sodass ich kaum eine Beziehung zu ihnen aufbauen konnte. Am nachvollziebarsten waren für mich noch die Handlungen von Peer, wenn auch nicht immer. So erfrischend ich die Figur der Mila anfänglich fand, so sehr hat sie mich im Laufe der Geschichte mit ihrem Verhalten, sich immer zurück zu halten, alles gefallen zu lassen und nie Stellung zu beziehen, aufgeregt.

Der Roman beginnt spritzig, verliert zwischendurch deutlich an Schwung und am Ende serviert uns die Autorin ein schönes kitschiges, aber absolut vorhersehbares Ende.

Normalerweise liebe ich solche Abschlüsse, denn dann kann man das Buch mit einem guten Gefühl weglegen, doch dieses Mal strotzte der Weg zum Happy End nur so von Ungereimtheiten und Klischees, die den Lesefluss einfach gestört haben. Ich habe das Buch immer wieder zur Seite gelegt.

Alles in allem konnte mich die Geschichte leider nicht überzeugen. In meinen Augen wurde viel Potential verschenkt.

Da jedoch das Setting in Emden und ganz speziel in der Buchhandlung in meinen Augen sehr gelungen beschrieben war, vergebe ich insgesamt dann doch noch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 14.07.2025

Wenn Du einen Filmstar datest

Und plötzlich ist es wunderbar
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Ich liebe die Bücher von Mhairi McFarlane, deshalb bin ich immer schon ganz gespannt, wenn ein neues Buch erscheint. Dieses hier habe ich dann auch noch in einer wunderschönen Farbschnittausgabe ergattert ...

Ich liebe die Bücher von Mhairi McFarlane, deshalb bin ich immer schon ganz gespannt, wenn ein neues Buch erscheint. Dieses hier habe ich dann auch noch in einer wunderschönen Farbschnittausgabe ergattert und habe mich riesig auf die Lektüre gefreut.

In diesem Roman erzählt die Autorin die Geschichte der Beziehung von Elliot Owen, einem Filmstar und Edie Thompson, einer Werbetexterin, die vor geraumer Zeit als Ghostwriterin für Elliot Owen gearbeitet hat.

Aber sie hat nach dieser Zeit anscheinend den Kontakt zu ihm abgebrochen und sich getrennt.

DAs Buch beginnt quasi damit, dass er vor Ihrer TKür steht und um eine zweite Chance bittet.

Es scheint damit eine Fortsetzung zu sein von einem Buch, das ich nicht kenne, aber das schien mir keine Schwierigkeiten zu bereiten.

Allerdings konnte mich das Buch nicht so mitreißen wie andere Titel der Autorin, weshalb ich es beim Lesen immer mal wieder auf die Seite legen musste.

Was mich genau gestört, kann ich irgendwie nicht so wirklich in Worte fassen, es war die Gesamtheit der Geschichte zu der ich schlecht Zugang gefunden habe.

Die Figuren waren spannend gestaltet, jedoch war mir Elliot Owen, dann doch eine Spur zu perfekt, Meg, die Schwester von Edie, zu "verrückt" und die ewigen Zweifel von Edie Thompson sind mir nach der mehrmaligen Wiederholung in unterschiedlichsten Situationen einfach nur auf die Nerven gegangen.

Durch diese ständigen Wiederholungen empfand ich die Lektüre dann auch teilweise ermüdend und konnte mich dem britischen Humor, der in diesem Roman sehr trocken war, nicht wirklich öffnen.

Das Ende konnte mich jedoch überraschen und hat mich etwas mit dem Buch versöhnt, sodass ich 3 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Wenn Du Deine Moralvorstellung in Frage stellen musst

Unsere Suche nach Zärtlichkeit
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In diesem Buch von Martin Ehrenhauser erfahren wir die Geschichte von Dumont, einem Uhrmacher aus Brüssel, der nachts ehrenamtlicher Telefonseelsorger ist.

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ...

In diesem Buch von Martin Ehrenhauser erfahren wir die Geschichte von Dumont, einem Uhrmacher aus Brüssel, der nachts ehrenamtlicher Telefonseelsorger ist.

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich war neugierig auf die Geschichte, auch weil selbst mal mit einer Tätigkeit in der Telefonseelsorge geliebäugelt hatte.

Der Schreibstil ist in schöner Sprache gehalten und die Geschichte entwickelt sich gemächlich.

Leider war die Entwicklung für mich dann doch etwas zu träge. Ich empfand es als quälend langsam erzählt und habe das Buch deshalb immer wieder zur Seite gelegt in der Hoffnung, dass es mich beim nächsten Ansatz dann doch packt.

Die Figuren waren interessant gestaltet, aber es gab für mich zuviele Ungereimheiten.

Es wird berichtet, dass das Uhrmachergeschäft von Dumont mehr schlecht als recht läuft, aber dann kann er es von einem auf den anderen Tag schliessen und auch noch über 5 Wochen geschlossen halten, weil er eine Reise nach Antibes unternimmt.

Da hat mir jeglicher Bezug zur Realität gefehlt, denn Fragen wie er sich das alles leisten kann und ob er sich damit seine Existenzgrundlage nicht vollkommen zerstört, blieben vollkommen unbeantwortet.

Die Figur der Florence blieb für mich die ganze eher diffus und mein Verhältnis zu ihr deshalb eher distanziert, was es zusätzlich erschwert hat in die Geschichte einzutauchen.

Ich hatte mir aufgrund des Klappentextes und auch der anderen begeisterten Meinungen anderes erwartet und bin vielleicht auch aus diesem Grund etwas enttäuscht von dem Buch, dass mich leider überhaupt nicht aholen konnte.

Aufgrund der wunderschönen Sprache und der bildhaften und ansprechenden Ortsbeschreibungen vergebe ich dennoch 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Gutes Thema, leider einseitig umgesetzt

The Freedom Clause
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Ich hatte nach Lesen des Klappentextes sehr große Erwartungen an das Buch.

Am Anfang hat mich die Geschichte auch in ihren Bann ziehen könnnen.

Im weiteren Verlauf jedoch hat mich die Autorin verloren, ...

Ich hatte nach Lesen des Klappentextes sehr große Erwartungen an das Buch.

Am Anfang hat mich die Geschichte auch in ihren Bann ziehen könnnen.

Im weiteren Verlauf jedoch hat mich die Autorin verloren, da kam ich überhaupt nicht mehr mit der Richtung, die der Plot nahm, zurecht.

Die Figurengestaltung war sehr unterschiedlich. Während die Figur der Daphne stetig weiterentwickelt wurde , darf die Figur des Dominic, die anfänglich sehr sympatisch geschildert wurde, nur noch platt und stereotyp agieren. Das passte für mich nicht und ich empfand es als ärgerlich, bis mir klar wurde, dass die Autorin augenscheinlich eine Mission verfolgt, nämlich alle Männer im schlechten Licht und als Wurzel allen Übels darzustellen.

Ab einem bestimmten Punkt war das Ende für mich sehr vorhersehbar. Und ab diesem Punkt hat die Autorin in meinen Augen dann vollends in die Klischee Kiste gegriffen. Da kam der erhobene Zeigefinger ganz groß hervor: "Seht her, alle Männer versuchen ihren Willen durchzusetzen und hören Frauen sowieso nicht zu" .

Im Prinzip war es dann ein Buch über die Stärke der Frau in dem die männlichen Protagonisten zu Statisten wurden.

Scheinbar hat die Autorin ein Problem, was den Umgang mit Männern betrifft, wenn ich das Nachwort richtig interpretiere.

Ich war vom Buch und seiner doch sehr einseitigen Aussage sehr enttäuscht, hatte mir von diesem Thema mehr erwartet.

Aufgrund des angenehmen Anfanges des Buches kann ich mich noch wohlwollend zu 3 Sternen durchringen.

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