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Veröffentlicht am 15.07.2025

Berührende Geschichte, bei der mich die Umsetzung enttäuscht hat

Forever, Interrupted
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Ich habe von der Autorin bereits eine Geschichte gelesen und wurde von ihrem Schreibstil als auch der Geschichte sehr positiv überrascht, deswegen habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Leider konnte es ...

Ich habe von der Autorin bereits eine Geschichte gelesen und wurde von ihrem Schreibstil als auch der Geschichte sehr positiv überrascht, deswegen habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Leider konnte es mit dem anderen Buch der Autorin nicht mithalten, war aber auch unabhängig davon für mich nicht gänzlich überzeugend.
Elsies Geschichte rund um den Verlust von Ben, mit dem sie gerade einmal neun Tage verheiratet war, ist tragisch und beginnt auch genauso. Die ersten Seiten habe ich gebannt gelesen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Die Gefühle von Elsie und ihre Betäubtheit ist für mich sehr greifbar geworden. Danach hat die Autorin mich mit jedem Kapitel ein Stück mehr verloren. Die Autorin springt bei ihrem Erzählen zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wobei ich gerade mit den Kapiteln aus der Vergangenheit irgendwie nicht warm geworden bin. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich mit jedem Wechsel aufs neue herausgezogen wurde. In der Gegenwart muss Elsie sich ihrer Trauer, aber auch Bens trauernder Mutter stellen, die es ihr alles andere als einfach macht. Für mich gab es sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit wenig Variation. Ich habe erwartet, dass Elsie sich mehr und tiefer mit der Mutter ausspricht, stattdessen sind beide sehr gefangen in sich selbst und erst am Ende gibt es eine Annäherung. Für mich hat es an einer langsamen Entwicklung gefehlt, denn auch in der Vergangenheit kam die Liebe plötzlich und mehr nicht. Um den Unfall von Ben lässt sich alles in ein klares davor und danach einteilen, ohne das sich da eine Entwicklung oder Veränderung sehen lässt. Am meisten gestört haben mich aber wohl die offenen Erzählstrenge, denn es ist nicht nur einmal vor gekommen, dass etwas zur Sprache gebracht wurde oder etwas passiert ist, ohne das es zu Ende geführt wird. Dadurch wirkt das gelesen für mich noch unwichtiger.
Alles in allem eine berührende Geschichte von plötzlicher Trauer, die für mich in der Umsetzung leider aber zu wenig transportiert hat.

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Veröffentlicht am 06.03.2025

War leider nicht gänzlich meins

Fake Dates and Fireworks
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Ich wurde durch die vielen positiven Stimmung aufmerksam und habe mich sehr auf das Lesen gefreut. Ein wenig hat auch das Cover seine Wirkung getan.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne. Locker ...

Ich wurde durch die vielen positiven Stimmung aufmerksam und habe mich sehr auf das Lesen gefreut. Ein wenig hat auch das Cover seine Wirkung getan.
Den Schreibstil der Autorin mochte ich sehr gerne. Locker zu lesen, mit tollen Anspielungen und Beschreibungen, wodurch ich sehr gut in die Story gefunden habe. Alleine der Schreibstil war für mich schon eine Besonderheit an dem Buch.
Darauf folgend waren es die Figuren. Becca ist eine flippige Protagonistin, die für mich oft irgendwie ein Wirbelwind war, trotzdem aber auch nie voller unruhe. Sie hat einen frischen Wind in die Geschichte gebracht, was mir zunächst noch sehr gut gefallen hat. Die ganze Story basiert auf einem skurrilen Plot, war für mich für eine lange Zeit recht amüsant. Die Mischung aus Enemies to Lovers und Fake Dating, gepaart mit komplizierten Beziehung zwischen Becca und Nils verspricht alles andere als langweilig zu werden. Ich muss aber leider gestehen, dass es für mich irgendwann etwas zu viel war. Für mich hat sich Becca zu lange zu sehr in die Abneigung Raphael gegenüber hineingesteigert, der sich hingegen alles irgendwie gefallen lässt. Dazu kam dann noch der Charakter von Nils, der mir von Anfang an unsympathisch war. Ich hatte aber auch irgendwann das Gefühl, dass die Autorin bloß irgendwie negative Aspekte zu Nils einbauen wollte, damit es ja Gründe gibt, warum Becca ihn nicht mehr lieben sollte und Raphael dafür eine bessere Partie abgibt. Das fand ich sehr schade und auch wenn Nils keine Frage eine klare Red Flag ist, hätte es das für mich einfach nicht gebraucht.
Ich fand der Schreibstil toll und der Plot bietet ein Stück weit eine gelungene RomCom, auf der anderen Seite habe ich mich dann aber doch auch von dem naiven und kindlichen Verhalten der Figuren gestört und das Ungleichgewicht zwischen ihnen.
Die Story ist mal etwas anderes und wen der Humor anspricht, der wird sicher seinen Spaß mit dem Buch haben. Ich bin hin und hergerissen, weswegen es von mir 3 Sterne gibt.

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Veröffentlicht am 28.01.2025

Konnte mich in vielen Punkten leider nicht überzeugen

Almost isn't enough. Whispers by the Sea (Secrets of Ferley 1)
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Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich schon unglaublich viel darüber gehört, dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen und ich habe mich sehr aufs Lesen gefreut. Nachdem ich es jedoch beendet ...

Bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich schon unglaublich viel darüber gehört, dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen und ich habe mich sehr aufs Lesen gefreut. Nachdem ich es jedoch beendet habe, muss ich sagen, dass ich sehr zweigespalten bin, was dieses Buch und die Geschichte angeht.
Summer hat vor Jahren ihre Eltern beim Brand ihres Elternhauses verloren und noch heute wird sie von Albträumen geplagt, vor allem, da sie sich sicher ist, dass es sich nicht um einen Unfall handelt. Nun lernt sie unerwartet Ares kennen und zwischen den beiden fliegen direkt die Fetzen. Am Ende ist es jedoch Ares, der ihr dabei hilft, die Wahrheit um den Brand aufzudecken.
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, mit dem ich gut in die Geschichte gefunden habe. Es findet sich eine gute Atmosphäre, es gibt gute abwechslungsreiche Szenen, wodurch es nie langweilig wird. Besonders die Streitereien zwischen Summer und Ares sorgen dafür, das immer etwas passiert. Ich mochte das Tempo der Entwicklung, aber auch wie sich die beiden sich gegenseitig nach und nach öffnen. Auch wenn ich die beiden mit jedem Kapitel ein Stück mehr mochte, bin ich trotzdem nicht gänzlich mit den beiden warm geworden. Für mich hat ein gutes Gesamtbild gefehlt, irgendwie hatten die beiden für mich eine zu große Abneigungen gegenseitig, dass ich ihre Gefühle für einander komplett nachvollziehen konnte. Nachdem die beiden sich näher gekommen sind, fand ich die intimen Szenen oft auch recht deplatziert und hatte das Gefühl, dass sie "einfach nur so" eingebaut wurden, damit sie da sind. Das fand ich sehr schade, weil ich mir lieber ruhigere Szenen gewünscht hätte, in denen besonders Ares noch mehr von sich selbst erzählt, was nicht unbedingt mit den tragischen Ereignissen aus der Vergangenheit zutun hat.
Als zweites hat mich die Auflösung um den Brandt enttäuscht. Sehr lange ist dies natürlich Thema und die Autorin bringt das auch immer irgendwie voran, aber die Auflösung lief mir dann leider irgendwie zu leicht. Auch wenn es sich um eine New Adult Geschichte handelt und nicht explizit um eine Romance Suspense Geschichte. Trotzdem habe ich nach dem Klappentext etwas mehr aus dieser Richtung gewünscht.
Mein größtes Manko hatte ich aber leider an noch einer anderen Stelle. Die Geschichte hält noch eine unerwartete und emotionale Wendung bereit, mit der ich nicht gerechnet hätte. Auch wenn ich für Überraschungen am Ende immer zu haben bin, fand ich das ganze hier leider schlecht umgesetzt. Auf den Inhalt möchte ich nicht weiter eingehen.
Die Autorin hat sich eine sehr emotionale Wendung überlegt, die für die ganze Geschichte sehr wichtig ist. Zwei Sachen haben mich da jedoch gestört. Zum einen konnte man das Ganze vorher nicht an einer Stelle erahnen. Auch wenn die Autorin im Nachwort schreibt, dass das ihre Absicht ist, habe ich mich dadurch sehr vor die Wand gefahren gefühlt. Das hat zum anderen dann dazu geführt, dass bei mir keinerlei Emotionen aufgekommen sind, weil es einfach so plötzlich kam. Für mich waren es irgendwie zwei unterschiedliche Geschichten mit zwei unterschiedlichen Figuren. Dadurch fand ich die Umsetzung sehr unbefriedigend. Es ist ein hin und her auf wenigen Seiten und für die Gefühle von Ares und Summer war für mich bei dem Thema einfach zu wenig Platz. Das hat mich am Ende schon fast frustrierend zurück gelassen, da ich sowas für die Gefühlsachterbahn eigentlich immer sehr gerne lesen und ich das Thema wichtig finde, hier aber ins kalte Wasser geschmissen wurde und es mich Gefühlstechnisch einfach nicht erreicht hat.
Ich bin sehr zwiegespalten, was die Geschichte angeht, denn zum einen habe ich es zunächst gerne gelesen und die Autorin hat durchaus einen schönen Schreibstil. Das, worauf es für mich bei der Geschichte jedoch angekommen ist, hat mich nicht erreicht und die Wendung fand ich in der Umsetzung leider nicht emotional. Deswegen bekommt die Geschichte von mir abschließend 3 Sterne, wobei ich aber trotzdem nicht direkt vom Lesen abraten würde.

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Veröffentlicht am 11.01.2025

Tolle Atmosphäre, aber mir hat es an der Story gefehlt

The Hollow Places
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Bei dem Buch bin ich sehr hin und her gerissen, aber ich fange einfach mal von vorne an.
Ich habe sehr gut in die Geschichte gefunden und ich mochte Kara von Anfang an richtig gerne. Für mich hat sie ...

Bei dem Buch bin ich sehr hin und her gerissen, aber ich fange einfach mal von vorne an.
Ich habe sehr gut in die Geschichte gefunden und ich mochte Kara von Anfang an richtig gerne. Für mich hat sie richtig gut in das Antiquariat reingepasst, ohne das sie dafür selbst einen schrägen Charakter mitgebracht hat. Die Autorin hat sehr toll umgesetzt, dass ich sehr oft gespürt habe, dass Kara dort aufgewachsen ist. Es ist ein spezieller Ort, der mit direkt gefallen hat, ohne das es zu skurril oder komisch wird. Speziell ist es trotzdem, aber auf die genau richtige Art und Weise.
Es dauert dann auch nicht solange bis sie zusammen mit Simon, ein liebeswürdiger Charakter, der aber auch etwas eigenwilliges an sich hat, die Welt hinter der Wand entdeckt, die es in sich hat. Hier muss ich sagen, dass die Autorin mich leider enttäuscht hat. Ich habe auf eine gruselige Welt gehofft, die trotzdem aber auch eine Story mitbringt, Geheimnisse oder Rätsel die aufgedeckt werden müssen und neue Figuren, die etwas im Schilde führen. Präsentiert wurde dafür eine schaurige Welt, die voller unerklärlichem steckt und für die es irgendwie keine Antworten gibt. Die Story bleibt dabei die ganze Zeit sehr flach und war für mich eigentlich nicht wirklich vorhanden. Das Worldbuilding war passend und der Schreibstil hat einen guten Teil dazu bei getragen, aber mir hat dann doch ein entscheidender Teil gefehlt.
Ich mochte die Atmosphäre mit dem Antiquariat sehr gerne und die Figuren waren toll. Für die Welt hinter der Wand hält die Autorin dafür aber nur Beschreibungen bereit, ein paar unerklärliche Vorgänge, die dann doch recht schnell wieder ein Ende finden. Wer ein Buch sucht, das mit wenigen Figuren auskommt, keine richtige Story mitbringt, sondern viel mehr zum hineinfallen ist, mit gruseligen und grausigen Elementen und es dabei mehr um das Hier und Jetzt geht, ist bei dem Buch genau richtig. Dabei meine ich das wirklich nicht negativ, denn die Geschichte zeichnet sich durch die Atmosphäre aus, mit der man im Moment sein und lesen kann.
Da ich persönliche sehr viel Wert auf eine Storyline lege, war das Buch leider am Ende nicht das richtige für mich.

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Veröffentlicht am 21.11.2024

Mir waren die Figuren manchmal etwas zu viel

Heart Racing
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Ich habe noch keine Romancegeschichte gelesen, die sich um das Thema Formel 1 dreht und ich habe auch so eigentlich keine Berührungspunkte damit. Umso mehr habe ich mich aber auf die Geschichte und das ...

Ich habe noch keine Romancegeschichte gelesen, die sich um das Thema Formel 1 dreht und ich habe auch so eigentlich keine Berührungspunkte damit. Umso mehr habe ich mich aber auf die Geschichte und das neue Setting gefreut.
Für mich hat die Autorin das Thema auch sehr schön mit der Geschichte verflochten. Als Leser*in wird man nicht mit Fachbegriffen oder Erklärungen überschüttet, bekommt aber trotzdem ein kleines Gefühl davon, wie dort alles läuft. Genauso weckt die Autorin auch nicht nur einmal das Gefühl des Mitfieberns. Ich hatte zwischendrin öfter das Gefühl, irgendwie Teil von dem Team zu sein. Manchmal hätte es sicherlich etwas mehr Platz für Erklärungen gegeben, die mir beim Lesen nicht geschadet hätten, aber für mich waren sie jedoch nicht notwendig.

Auch wenn mich das Grundkonzept der Geschichte überzeugen konnte, wurde ich trotzdem auch ein Stück enttäuscht. Liam und Ronja machen es sich gegenseitig nicht gerade einfach, obwohl sie gemeinsam ein Team sein sollten. Für mich waren die Figuren aber an vielen Stellen zu spitz gestaltet. Liam bekommt sehr viel Druck von seinem Vater, was sich auch in seinem eigenen Verhalten wieder spiegelt, Er möchte es allen beweisen, was ich an sich nachvollziehen kann. Besonders weil er auch mit dem Erfolg seines Bruder konfrontiert und verglichen wird. Dennoch hat es mich zunehmend gestört, wie sehr er sich häufig überschätzt und immer denkt, er könnte es besser, nur um am Ende zu merken, dass sich doch nicht alles so einfach gestaltet. So richtig einsehen tut er es aber nicht. Dafür begegnet er Ronja genau mit dem Verhalten, dass ihn bei seinem Vater so Unterdruck setzt und stört. Nicht nur einmal zeigt er Ronja, dass er denkt, dass sie es nicht drauf hat und das fand ich sehr unsympathisch und das hat er mich auch nie wirklich aufwiegeln können. Ronja versucht hingegen ihr bestes und versucht sich unter den vielen Vorurteilen zu behaupten. Sie lässt sich nicht unterkriegen und nutzt jede Chance die sich ihr bietet. Ich konnte es dann aber umso weniger verstehen, dass sie in der Formel 1 eingestellt wird und am Ende eigentlich irgendwie null Entscheidungsrecht zu haben scheint. Für mich ein unglaublich starkes Ungleichgewicht, was sicher die Realität widerspiegelt, für mich für die Geschichte aber hinderlich war. Besonders weil ich kein Gefühl dafür bekommen habe, ob Ronja es denn nun wirklich drauf hat und ihre Vorschläge Können Beweisen oder nicht.

Für mich hat die Geschichte an der Stelle nie so richtig die Kurve gefunden, auch wenn mir die Umsetzung mit dem Formel 1 sehr gut gefallen hat und auch der Schreibstil viel mitbringt. Die Autorin setzt die Konflikte klar in den Fokus, was ihr gelungen ist und durchaus auch positiv hervorsticht, für mich dann aber doch einfach ab irgendeinem Punkt einfach zu viel war.

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