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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2025

Interessant

6 aus 49
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Zum Inhalt:
Zunächst darf die junge Lina bei ihren ersten Anstellung nur die Kupferkessel spülen, doch schon bald ändert sich das und sie darf sich in einem Hotel in Garmisch um die Gäste kümmern. Durch ...

Zum Inhalt:
Zunächst darf die junge Lina bei ihren ersten Anstellung nur die Kupferkessel spülen, doch schon bald ändert sich das und sie darf sich in einem Hotel in Garmisch um die Gäste kümmern. Durch einen Zufall gat sie irgendwann sogar ihr eigenes Hotel, es werden arbeitsreiche und schwere Jahre, aber wenn sie Lottoscheine ausfüllt, steckt sie alle mit dem Glauben an das Glück an.
Meine Meinung:
Das Buch wird aus Sicht der Enkelin von Lina erzählt und man erlebt eine Reise durch die Zeit mit viel auf und ab, aber dem Willen etwas aus dem Leben zu machen und dem festen Glauben an das Glück. Was mir tatsächlich nicht bewusst war, dass die Autorin hier die Geschichte ihrer Großmutter erzählt, das machte es dann doch besonders. Was mich immer wieder amüsiert hat, war das der Ort gerne nur als Bindestrich bezeichnet wurde, welcher halt irgendwann aus Garmisch und Partenkirchen eine Bindestrich-Stadt wurde und das nicht zur Freude aller. Tja, wie fand ich dieses Buch nun am Ende? Ich würde sagen, ich fand es einfach interessant eine Familiengeschichte aus Sicht einer Enkelin zu lesen.
Fazit:
Interessant

Veröffentlicht am 03.08.2025

Habe schon bessere Slaughter-Bücher gelesen

Dunkle Sühne
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Zum Inhalt:
Als in der Nacht des Unabhängigkeitstags zwei Mädchen verschwinden ist die Stadt in Aufruhr. Für Deputy Emmy ist das Verschwinden besonders schlimm, denn eins der Mädchen ist die Tochter ihrer ...

Zum Inhalt:
Als in der Nacht des Unabhängigkeitstags zwei Mädchen verschwinden ist die Stadt in Aufruhr. Für Deputy Emmy ist das Verschwinden besonders schlimm, denn eins der Mädchen ist die Tochter ihrer Freundin. Während der Ermittlungen wird immer deutlicher, dass die Mädchen Geheimnisse hatten von denen keiner wusste und es scheint, dass noch mehr Menschen etwas zu verbergen haben.
Meine Meinung:
Eigentlich bin ich totaler Fan der Autorin und finde die Romane eigentlich immer gut. Diesmal hatte ich totale Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen und dann auch der Geschichte zu folgen. Auch hatte ich das Gefühl, dass nicht der sonst oft rasante Schreibstil vorhanden war, der einen mitgerissen hat sondern eher die Geschichte Längen entwickelte. Was ich zunächst überhaupt nicht begriffen hatte, war der plötzliche Sprung in der Zeit. Alles in allem war mir das Buch zu detailreich, zu sehr mit Längen und dadurch für mich nicht super spannend.
Fazit:
Habe schon bessere Slaughter-Bücher gelesen

Veröffentlicht am 22.07.2025

Interessant

Gesellschaftsspiel
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Zum Inhalt:
Annika und Isabelle sprechen eigentlich nicht mehr miteinander, doch jetzt am Sterbebett der Mutter sind sie dazu gezwungen. Auch ihre Tante Dagmar ist da und sie müssen sich erst wieder langsam ...

Zum Inhalt:
Annika und Isabelle sprechen eigentlich nicht mehr miteinander, doch jetzt am Sterbebett der Mutter sind sie dazu gezwungen. Auch ihre Tante Dagmar ist da und sie müssen sich erst wieder langsam an ein Familiengefühl herantasten. Währenddessen bringt ein Tech-Milliardär eine App raus, mit der er die Welt verändern will. Start ist in Weimar, doch ist diese App wirklich so vielversprechend oder eher der Anfang vom Ende.
Meine Meinung:
Ich weiß gar nicht so recht, wie ich das Buch finden soll. Einerseits die doch nicht ganz einfache Familiengeschichte, andererseits diese App, die die Welt auf den Kopf stellen soll. Dieses Gesellschaftsspiel stellt alles schon ganz schön auf den Kopf. So richtig kann ich mir gar nicht vorstellen, wie es wäre, wenn jeder so seine Ideen einbringen könnte, über die dann quasi abgestimmt wird. Stell ich mir schwierig vor. Als Gedankenspiel aber sehr interessant. Die Familiengeschichte ging bei dieser Kombination fast unter, aber dennoch fand ich auch diesen Teil recht interessant.
Fazit:
Interessant

Veröffentlicht am 22.07.2025

Verwirrende Geschichte

Die Probe
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Zum Inhalt:
In einem Restaurant in New York begegnet eine berühmte Schauspielerin einem jungen Mann. Xavier, seines Zeichens Schauspielschüler, eröffnet der Schauspielerin, dass er ihr Sohn sein. Sie ist ...

Zum Inhalt:
In einem Restaurant in New York begegnet eine berühmte Schauspielerin einem jungen Mann. Xavier, seines Zeichens Schauspielschüler, eröffnet der Schauspielerin, dass er ihr Sohn sein. Sie ist sich aber sicher, dass sie nie ein Kind bekommen hat. Dann taucht auch noch ihr Mann in dem Restaurant auf und ihr wird klar, dass Xavier ihr gesamtes, bisheriges Leben aus den Angeln heben könnte.
Meine Meinung:
Durch die Begegnung mit Xavier beginnt die berühmte Schauspielerin ihr Leben zu hinterfragen, was ist wahr, was glaubt sie nur von ihrem Leben. Sie zeichnet ein Bild von ihrer Arbeit und Ehe, wirkt sehr präzise in der Erzählung, dennoch hat man immer wieder das Gefühl, dass man nicht weiß, was wirklich stimmt, denn die Wahrnehmung ihrer Familie und ihre eigene Wahrnehmung weichen von einander ab und es scheint so, als ob sie bei ihrer ganzen Schauspielerei sich selbst verloren hat. Das Buch ist nicht einfach zu lesen, denn man weiß oft selbst nicht, was denn jetzt gerade die Realität ist, aber es übt auch einen gewissen Reiz aus immer weiter zu lesen, obwohl man oft verwirrt ist.
Fazit:
Verwirrende Geschichte

Veröffentlicht am 22.07.2025

Guter Ansatz

Onigiri
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Zum Inhalt:
Akis Großmutter ist gestorben und da wächst in Aki die Idee ihre Mutter noch ein letztes Mal in die Heimat zur Familie nach Japan zu bringen, auch wenn sie weiß, dass es riskant ist, einen ...

Zum Inhalt:
Akis Großmutter ist gestorben und da wächst in Aki die Idee ihre Mutter noch ein letztes Mal in die Heimat zur Familie nach Japan zu bringen, auch wenn sie weiß, dass es riskant ist, einen dementen Menschen aus der gewohnten Umgebung zu reißen. Zunächst völlig verwirrt blüht Akis Mutter in der alten Heimat auf und Aki erkennt erst jetzt, was für eine mutige Frau ihre Mutter in jungen Jahren eigentlich war.
Meine Meinung:
Ja, die Erkrankung Demenz macht aus einem Menschen etwas anderes als er vorher war und das ist schwer zu ertragen. Dass Akis Mutter auf der Reise aufblüht, war schön zu lesen bzw. zu hören, aber war für mich, die selbst mit einem dementen Menschen zu tun hat, wenig realistisch. Insgesamt hatte das Buch berührende Momente, die auch schön zu lesen waren, aber es war auch schon etwas zäh und langatmig. Zudem fand ich es auch schwierig zu erkennen, ob wir gerade in der Gegenwart oder in der Vergangenheit unterwegs sind. Vielleicht war auch meine Erwartungshaltung bei dem Buch einfach zu hoch, da mich natürlich das Thema Demenz aufgrund persönlicher Erfahrung interessiert.
Fazit:
Guter Ansatz