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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.08.2025

Cosy Romance

Love me in Autumn. Eine cinnamon spiced Romance
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„Love Me in Autumn“ ist eine süße, herbstliche Romance, die mit einer Mischung aus Kleinstadt-Charme, einer geheimnisvollen Schnitzeljagd und einer prickelnden Liebesgeschichte punktet.

Die Idee – eine ...

„Love Me in Autumn“ ist eine süße, herbstliche Romance, die mit einer Mischung aus Kleinstadt-Charme, einer geheimnisvollen Schnitzeljagd und einer prickelnden Liebesgeschichte punktet.

Die Idee – eine versteckte Nachricht in einem Buch, die zu einem Abenteuer führt – hat mir gut gefallen und bringt Abwechslung in die typische Kleinstadt-Romance. Hazel als Buchhändlerin ist sympathisch und Noah als attraktiver Fischer bringt das richtige Maß an Wärme und Humor mit. Die Chemie zwischen den beiden ist spürbar, und es gibt einige richtig süße und auch spicy Momente, die Fans dieses Genres lieben werden.

Allerdings war die Handlung für mich stellenweise etwas vorhersehbar, und die Spannung der Schnitzeljagd hätte noch mehr Tiefe vertragen können. Die Dialoge sind locker und leicht, aber manchmal ein wenig klischeehaft. Vor allem die angepriesene Herbst-Love-Story sucht man vergebens, da der Roman größtenteils im Sommer spielt.

"Love Me in Autumn" ist eine charmante Romance für zwischendurch, perfekt für den Herbst und für alle, die süße Love Stories mit garantiertem Happy End mögen.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Nett Idee

Sweet But Not Sweet
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Der Boys-Love-Einzelband "Sweet but not Sweet" bietet alles, was Fans von heißem Drama, emotionaler Spannung und expliziten Szenen erwarten. Allerdings mit einigen Abstrichen.

Die Grundidee ist vielversprechend: ...

Der Boys-Love-Einzelband "Sweet but not Sweet" bietet alles, was Fans von heißem Drama, emotionaler Spannung und expliziten Szenen erwarten. Allerdings mit einigen Abstrichen.

Die Grundidee ist vielversprechend: Keiichi, ein charismatischer Geschäftsmann, hat ein dunkles Geheimnis – er kann nicht allein schlafen. Sein treuer Sekretär Ibuki räumt seit Jahren nicht nur seinen Kalender auf, sondern auch die Spuren seiner zahlreichen Affären. Dass Ibuki heimlich in ihn verliebt ist, verleiht der Story eine bittersüße Note – oder sollte es zumindest. Denn obwohl das Potenzial für eine echte emotionale Entwicklung zwischen den beiden da ist, bleibt vieles auf der Oberfläche.

Die Geschichte setzt stark auf Erotik, was Fans expliziter Szenen sicher freuen wird. Leider kommt dabei manchmal der emotionale Tiefgang zu kurz. Gerade Ibukis Gefühle und innere Zerrissenheit hätten mehr Raum verdient, damit die Leserinnen sich in der Geschichte mehr verlieren können. Auch Keiichis Entwicklung wirkt etwas sprunghaft und wenig nachvollziehbar.

Die Zeichnungen hingegen sind hochwertig, mit ansprechendem Charakterdesig. Die beiliegende SNS-Card in der 1. Auflage ist ein nettes Goodie für Sammler
innen.

"Sweet but not Sweet" ist ein solider Boys-Love-Titel, der sich perfekt für eine schnelle, prickelnde Lektüre eignet.

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Veröffentlicht am 05.08.2025

Erwartungen leider nicht erfüllt

Crush on Teen Edge
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„Crush on Teen Edge“ verspricht auf den ersten Blick viel: Drama, Erotik und eine Prise Nostalgie durch die Konstellation zweier Jugendfreunde, die sich nach Jahren in völlig neuen Rollen wiederbegegnen. ...

„Crush on Teen Edge“ verspricht auf den ersten Blick viel: Drama, Erotik und eine Prise Nostalgie durch die Konstellation zweier Jugendfreunde, die sich nach Jahren in völlig neuen Rollen wiederbegegnen. Der Zeichenstil war leider auch nicht meins. Die Zeichnungen grundsätzlich gut, aber die Proportionen der Protagonisten hat nicht gepasst. Oft waren die Körper viel groß im Vergleich zum Kopf, was mich sehr verwirrt hat.

Inhaltlich konnte mich die Geschichte auch nicht mitreißen. Die Story blieb eher oberflächlich. Die Dynamik zwischen Chihaya und Shion hätte deutlich mehr Tiefe vertragen – gerade bei einem Spice-Level von 5 von 5 Chilischoten wäre es schön gewesen, wenn auch emotionale Entwicklungen und innere Konflikte intensiver ausgearbeitet worden wären. So wirkt die Handlung stellenweise überhastet, mit plötzlichen Wendungen, die nicht immer überzeugend aufgebaut sind.

Chihayas plötzlicher Rollenwechsel vom Schauspieler zum Manager wirkt konstruiert, und Shions ablehnende Haltung scheint zu oft einfach dem Drama zuliebe inszeniert. Zwar blitzt zwischen den beiden gelegentlich eine interessante Chemie auf, aber wirklich mitfühlen oder mitfiebern kann man selten.

Leider konnte mich "Crush in Teen Edge" nicht abholen.

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Veröffentlicht am 15.07.2025

Ungewöhnlich

Shark Heart
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"Shark Heart" ist zweifellos ein sehr ungewöhnlicher Roman. Emily Habeck wagt etwas Anderes: eine Liebesgeschichte, die sich mit der Frage beschäftigt, was Menschsein bedeutet und das anhand eines bizarren ...

"Shark Heart" ist zweifellos ein sehr ungewöhnlicher Roman. Emily Habeck wagt etwas Anderes: eine Liebesgeschichte, die sich mit der Frage beschäftigt, was Menschsein bedeutet und das anhand eines bizarren Vorfalls indem ein Mann sich langsam in einen weißen Hai verwandelt. Der Mut zur Metapher ist beeindruckend, doch nicht jeder Aspekt dieser Geschichte funktioniert so, wie er vielleicht gemeint war.

Die Beziehung zwischen Lewis und Wren wird zu Beginn sensibel und atmosphärisch erzählt. Die Idee, körperliche Veränderung als Sinnbild für Verlust, Krankheit oder emotionale Entfremdung zu nutzen, ist stark. Doch im weiteren Verlauf verliert der Roman an Fokus.Manchmal wirkt das Ganze eher konstruiert und unlogisch.

Auch sprachlich schwankt das Buch zwischen fließen und atmosphärisch und stellenweise zu überladen. Wren als Figur bleibt faszinierend, aber schwer greifbar. Ihr innerer Konflikt ist nachvollziehbar, doch ihre Rückblenden und Beziehungen verlieren sich teilweise in einem Nebel aus Symbolik, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet.

"Shark Heart" ist ein etwas anderes Debüt, das mit einer außergewöhnlichen Idee aufwartet, aber nicht immer die emotionale Klarheit und Struktur findet, die nötig wären, um wirklich zu berühren.

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Veröffentlicht am 24.06.2025

Ein toller Titel für einen Sommerabend

Die Hummerfrauen
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"Die Hummerfrauen" von Beatrix Gerstbeger verspricht vieles: eine bewegende Geschichte über weibliche Solidarität, eine zweite Chance für die Liebe und eine bildstarke Kulisse vor der rauen Küste Maines. ...

"Die Hummerfrauen" von Beatrix Gerstbeger verspricht vieles: eine bewegende Geschichte über weibliche Solidarität, eine zweite Chance für die Liebe und eine bildstarke Kulisse vor der rauen Küste Maines. Tatsächlich gelingt der Autorin hier ein toller Roman mit überzeugenden Figuren, doch bei aller Stärke bleibt nicht alles ohne Schwächen.

Die Autorin beherrscht es besonders gut den Schauplatzes lebendig werden zu lassen. Die Inselwelt, das Hummerfischerdorf, das raue Wetter, die salzige Luft – all das wirkt authentisch und stimmungsvoll. Man glaubt beinahe, selbst barfuß über das nasse Deck zu laufen oder mit den Fischerinnen den ersten Kaffee am Hafen zu trinken.

Auch die Hauptfiguren, insbesondere Ann und Julie, sind kraftvoll gezeichnet. Sie tragen die emotionale Wucht der Geschichte und sind das Herzstück des Romans. Ihre Dialoge sind authentisch, ehrlich, manchmal bitter – aber nie platt. Besonders Ann mit ihrer zurückhaltenden Lebenserfahrung wirkt lange nach und steht für eine weibliche Resilienz, die selten so unsentimental erzählt wird.

Trotz der Atmosphäre fällt auf, dass die Handlung insgesamt recht vorhersehbar verläuft und vor sich hin plätschert. Man ahnt früh, in welche Richtung sich die Geschichte entwickeln wird. Auch die Lebensgeschichten der drei Frauen wirken nach der Hälfte des Buches etwas eintönig und langweilig.

Gerade die Liebesgeschichte zwischen Mina und Sam bleibt im Vergleich zu den vielschichtigen Frauenfiguren eher flach. Die emotionale Tiefe, die zwischen Ann, Julie und Mina so überzeugend gelingt, springt bei Mina und Sam nicht in gleicher Weise über. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, bildreich und insgesamt angenehm zu lesen.

"Die Hummerfrauen" ist ein tolles Buch für einen lauen Sommerabend. Jedoch sollte man sich nicht zu viel erhoffen, da der Roman keine große Spannung bietet.

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