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Veröffentlicht am 10.02.2026

Entschleunigung im Bücherdorf Redu

Mathilde und Marie
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Hörbuchrezension:
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen ...

Hörbuchrezension:
In Redu, einem kleinen Bücherdorf inmitten der belgischen Ardennen, wird die Zeit als Freund und nicht als Gegner empfunden: Umgeben von ausgedehnten Wäldern, rauschenden Flüssen und steilen Anhöhen gibt es hier lediglich einen Fernseher, während das Internet nur eine Stunde am Tag verfügbar ist. Dass der Kirchturm windschief in den Himmel ragt und man sein baldiges Herabstürzen befürchten muss, stört die 390 Einwohner ebenso wenig wie die gehörig aus dem Takt geratene Turmuhr. Als die junge Französin Marie kurzentschlossen ihr Leben in Paris hinter sich lässt und zu einer Reise mit unbekanntem Ziel aufbricht, ahnt sie nicht, dass sie bald an diesem bemerkenswerten Ort ankommen wird. Im Zug begegnet sie Jónína, einer Isländerin, die Menschen mit ungewöhnlicher Klarheit zu lesen vermag und somit auch Maries Situation schnell erfasst. Sie nimmt Marie mit zu sich nach Hause, nach Redu, wo sie eine kleine Buchhandlung betreibt. Mit jedem Tag fühlt sich Marie in Redu wohler. Hier lernt sie nicht nur neue Seiten des Lebens, sondern auch sich selbst kennen. Und sie trifft auf eine ganz besondere Gemeinschaft.

Ich bin sehr schnell in das Hörbuch reingekommen, denn der Schreibstil ist leicht und schnörkellos, so kann man sich gut auf die Geschichte konzentrieren. Dennoch muss man auch sagen, dass der Autor einen Hang hat die Geschichte sehr ausschweifend zu erzählen und gerade den ersten Teil der Geschichte, indem man auch kaum etwas von Mathilde erfährt, hätte doch in meinen Augen etwas gekürzt werden dürfen. Der Autor hat es geschafft eine Geschichte über Entschleunigung zu schreiben, weg von Handy und Stress, hin zu Natur, Büchern und selbstgemachtem Essen. Das Bücherdorf Redu wird auch sehr bildhaft und lebendig beschrieben und man merkt dem Autor seine Liebe zu diesem Ort an. Die Geschichte zwischen Marie und Mathilde, die eigentlich erst richtig in der zweiten Hälfte beginnt, konnte mich berühren, auch wenn alles ein bisschen an eine märchenhafte Erzählung erinnert und auch zum Ende hin ein wenig zu kitschig wird, aber das ist ja immer auch Geschmackssache. Insgesamt habe ich der Geschichte gerne gelauscht und finde es toll, dass es das Bücherdorf Redu auch tatsächlich gibt, wie der Autor im Nachwort kurz erklärt. Dadurch das die Geschichte für meinen Geschmack ein wenig zu ausschweifend erzählt wurde, erhält das Hörbuch 3,5 Sterne.

Die Sprecherin hat gut zur Geschichte gepasst und hat diese schön vorgelesen. Ein Hörbuch das selbst ein wenig entschleunigt.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Etwas sprunghafte Geschichte (Hörbuch Rezension)

Die Liebe, später
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Seit über zwanzig Jahren sind Kora und Anselm glücklich verheiratet: sie, die erfolgreiche Journalistin, er, der Biologe, der Woche für Woche in die Hauptstadt pendelt. Doch nach einer Herz-OP findet Kora ...

Seit über zwanzig Jahren sind Kora und Anselm glücklich verheiratet: sie, die erfolgreiche Journalistin, er, der Biologe, der Woche für Woche in die Hauptstadt pendelt. Doch nach einer Herz-OP findet Kora nicht mehr zurück in ihr Leben. Ihr Beruf, ihr Alltag, ihre Ehe – alles steht plötzlich infrage. Anselm wiederum hat die Rente eingereicht. Er will die verbleibende Zeit mit Kora genießen und einen alten Traum umsetzen: einen Libellenteich im Garten. Der sorgfältig zwischen Nähe und Distanz austarierte Alltag gerät aus dem Takt. Kora flüchtet – und begibt sich auf eine Reise zu Menschen und Orten, die sie als junge Frau geprägt haben. Wer ist sie einmal gewesen? Was hält das Leben noch für sie bereit? Und kann sie wieder mit Anselm glücklich sein?

In die Geschichte bin ich etwas schwer reingekommen, man wird quasi so mitten in das Leben von Kora geworfen und ist plötzlich als Leser mit dabei. Die Geschichte ist ausserdem ein wenig sprunghaft, mal wird von der OP erzählt, man ist Kora in Berlin unterwegs, dann wieder widmet sie sich einer verschwundenen Person. Da braucht man erst einmal etwas Zeit um wirklich anzukommen.

Die Handlung an sich ist teilweise wirklich interessant und toll geschrieben, dann aber wieder ziemlich banal und langatmig. Etwas gestört hat mich am Ende auch, dass gar kein Ergebnis zu der verschwundenen Person herauskommt, denn das hätte mich wirklich interessiert.

An die Charaktere bin ich stellenweise sehr gut herangekommen und konnte ihre Gefühle nachempfinden, teilweise haben sie aber auch sehr konfus reagiert.

Die Sprecherin hat das Hörbuch sehr schön vorgelesen, die Stimme hat gut zur Geschichte und zu Kora gepasst. Ich habe der Sprecherin wirklich gerne zugehört.

DIe Geschichte lässt mich etwas zwiegespalten zurück, es gab richtig gute Passagen darin, aber auch solche die für mich nicht gepasst haben. Die Geschichte bekommt deshalb 3-3,5 Sterne, aber da ich die Sprecherin sehr mochte, runde ich auf den Portalen auf 4 Sterne auf.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Happy End- oder doch nicht (Hörbuch)

Storybook Ending - Bis ans Ende aller Seiten
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Ich höre immer wieder sehr gerne kurzweilige Liebesgeschichten mit Irrungen und Wirrungen. Deshalb wusste ich gleich als ich den Klappentext zu diesem Hörbuch gelesen habe, dass es mein Geschmack sein ...

Ich höre immer wieder sehr gerne kurzweilige Liebesgeschichten mit Irrungen und Wirrungen. Deshalb wusste ich gleich als ich den Klappentext zu diesem Hörbuch gelesen habe, dass es mein Geschmack sein kann. Ich wurde auch gut unterhalten und es war eine wirklich ungewöhnliche Geschichte, auch wenn sie ein paar Längen hatte.

April ist einsam. Seit ihre Firma angeordnet hat, dass sie dauerhaft von zu Hause aus arbeiten soll, fühlt sie sich ein wenig verloren. Um aus dem Stimmungstief herauszukommen, hinterlässt sie dem attraktiven Mann aus der Buchhandlung in ihrer Nachbarschaft eine anonyme Notiz in einem Buch. Laura ist eine gestresste alleinerziehende Mutter. Zufällig ist sie diejenige, die Aprils Notiz findet und denkt, sie sei von dem Mann, der sie in der Buchhandlung bedient hat. Ein kleiner Flirt mit einem attraktiven Mann, der Bücher liebt, könnte genau das sein, was sie braucht. Währenddessen ist Westley, gutaussehend, aber nicht sehr aufmerksam, zu sehr von den Dreharbeiten für einen Film im Laden abgelenkt, um die verstohlenen Blicke der beiden Frauen zu bemerken, die sich gegenseitig Zettel zwischen den Büchern in den Regalen hinterlassen. Die fortgesetzte anonyme Korrespondenz von April und Laura wird alle drei Figuren aus ihrem Alltagstrott reißen und einen Hoffnungsschimmer entfachen, dass sie vielleicht doch noch bekommen, was sie wollen: ein eigenes märchenhaftes Ende.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und es ist ein schöner Hörfluss gegeben, der die Minuten nur so dahinfliegen lässt. Ich finde es zudem super, dass die Geschichte im Wechsel aus der jeweiligen Sicht von April, Laura und Westley erzählt wird. So kann man sich besser mit den Figuren identifizieren und ihr Denken und Handeln nachvollziehen und dies ist der Autorin auch wirklich gut gelungen und ist ein echter Pluspunkt gewesen.

Die Geschichte an sich ist recht interessant und unterhaltsam und es gibt durchaus auch ein paar kleine Wendungen, aber manche Passagen fand ich zu ausschweifend und gerade der Dreh im Buchladen war nicht so mein Fall und hatte seine Längen. Dafür fand ich die Personen teifgründiger als gedacht und vorallem Westley konnte mich mit seinen Gedanken auch immer wieder überraschen.

Die Sprecherin hatte eine angenehme und junge Stimme, die gut zu diesem Genre gepasst hat und gut unterhalten konnte. Ich habe ihr gerne zugehört.

Es gibt einige Irrungen und Wirrungen bis es am Ende ein Happy-End gibt, das ich auch bei einem solchen Roman natürlich erwartet habe. Mich hat die kurzweilige Geschichte gut unterhalten und ich vergebe 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

Norwegen zu einer dunklen Zeit

Wir sehen uns wieder am Meer
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Das Cover und der Klappentext hatten mir direkt zugesagt, leider kannte ich die Vorgängerbände der Reihe nicht, aber es war auch ohne Vowissen nicht problematisch in der Geschichte mitzukommen und ich ...

Das Cover und der Klappentext hatten mir direkt zugesagt, leider kannte ich die Vorgängerbände der Reihe nicht, aber es war auch ohne Vowissen nicht problematisch in der Geschichte mitzukommen und ich wollte nun zumindest das neuestes Werk der Reihe nicht verpassen.

Die Geschichte dreht sich um die junge Krankenschwester Birgit, diese begegnet Norwegen 1944 der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir erst aber nicht so leicht gefallen denn der Schreibstil war weniger locker und leicht, sondern glich eher einem Bericht der damaligen Zeit und ich konnte mich deshalb nicht gleich in die Geschichte hineinfallen lassen sondern habe meine Zeit gebraucht. Ich mag einen bildhafteren und lebendigeren Schreibstil normalerweise lieber um in der Geschichte mitzufiebern. Auch die vielen Namen der Charaktere haben es mir anfangs schwer gemacht diese richtig zuzuordnen.

Die beiden Protagonistinnen unterscheiden sich charakterlich, die eine ist Krankenschwester und möchte Menschen helfen und gelangt immer mehr in eine Wiederstandsgruppe hinein, die andere hat als Zwangsarbeiterin kein einfaches Leben und muss erst einmal wieder lernen den Menschen zu vertrauen. Beide Protagonistinnen wurden recht sympathisch und authentisch für die damalige Zeit beschrieben und ich konnte ihr Handeln und ihre Gedanken verstehen, aber so richtig nahe sind sie mir leider nicht gekommen und die Nebencharaktere konnte ich bis zuletzt nur schwer voneinander unterscheiden. Sicher wäre es deshalb leichter die Bücher doch in der richtigen Reihenfolge zu lesen, auch wenn man sonst kein richtiges Vorwissen braucht.

Die damalige Zeit wurde dafür wirklich sehr gut eingefangen und die sehr dunklen Zeit Deutschlands wurde ungeschönt beschrieben. Ich konnte einiges über die Zeit dazulernen, gerade wie es den Menschen in Norwegen damals ergangen und ich habe das Hörbuch gerne angehört und hatte ein paar Unterhaltsame Stunden damit, langweilig wurde es nicht.

Die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme und hat gut zur Geschichte gepasst. Sie hat sehr lebendig und schön vorgelesen und ich habe gerne zugehört.

Fazit: Eine Geschichte bei der man viel über damals lernen kann, der Schreibstil hat mir jedoch nicht so zugesprochen deshalb erhält das Hörbuch 3,5 von 5 Sternen.


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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.08.2025

Norwegen zu einer dunklen Zeit

Wir sehen uns wieder am Meer
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Das Cover und der Klappentext hatten mir direkt zugesagt, leider kannte ich die Vorgängerbände der Reihe nicht, aber es war auch ohne Vowissen nicht problematisch in der Geschichte mitzukommen und ich ...

Das Cover und der Klappentext hatten mir direkt zugesagt, leider kannte ich die Vorgängerbände der Reihe nicht, aber es war auch ohne Vowissen nicht problematisch in der Geschichte mitzukommen und ich wollte nun zumindest das neuestes Werk der Reihe nicht verpassen.

Die Geschichte dreht sich um die junge Krankenschwester Birgit, diese begegnet Norwegen 1944 der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir erst aber nicht so leicht gefallen denn der Schreibstil war weniger locker und leicht, sondern glich eher einem Bericht der damaligen Zeit und ich konnte mich deshalb nicht gleich in die Geschichte hineinfallen lassen sondern habe meine Zeit gebraucht. Ich mag einen bildhafteren und lebendigeren Schreibstil normalerweise lieber um in der Geschichte mitzufiebern. Auch die vielen Namen der Charaktere haben es mir anfangs schwer gemacht diese richtig zuzuordnen.

Die beiden Protagonistinnen unterscheiden sich charakterlich, die eine ist Krankenschwester und möchte Menschen helfen und gelangt immer mehr in eine Wiederstandsgruppe hinein, die andere hat als Zwangsarbeiterin kein einfaches Leben und muss erst einmal wieder lernen den Menschen zu vertrauen. Beide Protagonistinnen wurden recht sympathisch und authentisch für die damalige Zeit beschrieben und ich konnte ihr Handeln und ihre Gedanken verstehen, aber so richtig nahe sind sie mir leider nicht gekommen und die Nebencharaktere konnte ich bis zuletzt nur schwer voneinander unterscheiden. Sicher wäre es deshalb leichter die Bücher doch in der richtigen Reihenfolge zu lesen, auch wenn man sonst kein richtiges Vorwissen braucht.

Die damalige Zeit wurde dafür wirklich sehr gut eingefangen und die sehr dunklen Zeit Deutschlands wurde ungeschönt beschrieben. Ich konnte einiges über die Zeit dazulernen, gerade wie es den Menschen in Schweden damals ergangen und ich habe die Geschichte gerne gelesen und hatte ein paar Unterhaltsame Stunden damit, langweilig wurde es nicht.


Fazit: Eine Geschichte bei der man viel über damals lernen kann, der Schreibstil hat mir jedoch nicht so zugesprochen deshalb erhält das Buch 3,5 von 5 Sternen.

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