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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.08.2025

Ein Leben für die Sterne

Die Sternenforscherin
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Bereits das Cover dieses Romans ist mir direkt ins Auge gestoßen und nach dem Lesen des Klappentextes war für mich klar: Dieses Buch muss ich auf jeden Fall lesen. Und ich muss sagen, dass ich von der ...

Bereits das Cover dieses Romans ist mir direkt ins Auge gestoßen und nach dem Lesen des Klappentextes war für mich klar: Dieses Buch muss ich auf jeden Fall lesen. Und ich muss sagen, dass ich von der Geschichte so mitgerissen wurde, dass ich das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Ich liebe das Thema Sterne und Sternforschung und war deshalb sehr schnell Feuer und Flamme für diesen Roman.

Inhaltlich dreht sich die Geschichte um Maureen, diese weiss schon früh, dass die Sterne ihr Lebensthema sind. Sie will unbedingt Astronomin werden und setzt sich gegen alle Widerstände durch. Selbst die Liebe kann sie nicht aufhalten. So schafft sie es bis ganz nach oben: Als erste Chef-Astronomin der NASA arbeitet sie federführend an der Entwicklung des bahnbrechenden Weltraumobservatoriums. Der Sternenhimmel – überwältigend, bezaubernd und letztlich unerklärlich – bleibt die Leidenschaft ihres Lebens. Aber ist der Preis, den sie für ihre Karriere zahlen muss, letztlich zu hoch?

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre, ist auch schön bildlich und absolut informativ. Zudem ist ein sehr schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich konnte mich zudem mit dem Denken und Handeln der Protagonistin immer identifizieren, den Sterne sind einfach faszinierend. Ich habe es genossen Maureen bei ihrer persönlichen Entwicklung zuzusehen. Die Autorin schafft es, historische Ereignisse gut in die Handlung einzuflechten, dadurch habe ich wieder einiges dazugelernt und generell bleibt es sehr spannend. Ich habe die Charaktere und besonders Maureen richtig in mein Herz geschlossen und habe es genossen, ihr Leben mit allen Höhen und Tiefen zu verfolgen. Von mir erhält das Buch deshalb auch 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Geheimnisvoll und mitreißend

Das Geschenk des Meeres
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Ich liebe mitreißende Romane die spannend sind und voller Geheimnisse. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Hörbuch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Ich wurde richtig ...

Ich liebe mitreißende Romane die spannend sind und voller Geheimnisse. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Hörbuch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Ich wurde richtig gut von dem Hörbuch unterhalten. Es hat mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen und konnte mich packen.

Die Handlung führt nach Schottland in den Winter 1900. Am Strand von Skerry wird ein lebloser Junge angeschwemmt. Als der Fischer Joseph ihn ins Dorf trägt, erntet er ungläubige Blicke, denn das Kind ähnelt auf unheimliche Weise dem Sohn der Lehrerin Dorothy, der in einer längst vergangenen Nacht ans Meer ging und nie mehr gesehen wurde. Ausgerechnet Dorothy erklärt sich bereit, das rätselhafte Kind aufzunehmen, bis seine Herkunft geklärt ist. Doch die Anwesenheit des Jungen wühlt nicht nur Dorothy auf, sondern stellt die gesamte Dorfgemeinschaft vor Fragen. Weshalb war Joseph sowohl an dem Tag am Strand, als der fremde Junge angespült wurde, als auch in der Nacht, als Dorothys Kind verschwand? Worüber haben Dorothy und Joseph damals so erbittert gestritten? Und warum wurden sie nie ein Paar, obwohl sie sich für jedermann offensichtlich liebten?

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker und leicht ohne viel Geschnörkel, bildlich. Ich konnte mich deshalb sehr gut auf die Geschichte konzentrieren und wollte sie in jeder freien Minute anhören. Die Geschichte aus Sicht von Dorothy erzählt, doch später kommen auch noch andere Dorfbewohner zu Wort. Ich fande das wirklich toll, da man so die Gedanken und Gefühle der einzelnen Charaktere besser nachvollziehen konnte und es sich am Ende ein spannendes Gesamtbild ergeben hat. Ich konnte die Handlungen und Gedanken der Charaktere meist nachvollziehen und fand vorallem Dorothy sehr sympathisch und habe mit ihr mitgelitten. Die Geschichte hat auf jeden Fall etwas märchenhaftes an sich und ich fand sie wirklich toll geschrieben.

Die Spannung ist in diesem Roman ist von konstant spannender Art, ich wurde sehr von der Handlung mitgerissen und wollte immer wissen wie es weiter geht. Ausserdem gibt es bis zum Ende immer wieder überraschende Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe.

Die Sprecherin hat mir alle gut gefallen und hatte eine angenehme Stimme, die gut zu diesem märchenhaften Buch gepasst hat. Das Hörbuch wurde immer lebendig vorgelesen und ich habe gerne zugehört.

Zusammengefasst ist "Das Geschenk des Meeres“ ein mitreißender Roman voller Geheimnisse, den ich in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe. Von mir erhält das Hörbuch deshalb auch die volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Psychologisch spannend

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Ich liebe mitreißende Thriller die psychologisch spannend sind. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Hörbuch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Ich wurde richtig ...

Ich liebe mitreißende Thriller die psychologisch spannend sind. Deshalb war ich gleich sehr gespannt auf das Hörbuch, als ich das Cover gesehen habe und den Klappentext gelesen habe. Ich wurde richtig gut von dem Hörbuch unterhalten. Es hat mich von Anfang bis zum Ende mitgerissen und konnte mich packen.

Die Handlung dreht sich um Sloane Caraway, diese ist eine Lügnerin. Sie lügt nicht, um anderen zu schaden, sondern meist nur, um sich selbst ein wenig interessanter zu machen. So auch an jenem Nachmittag im Park, als sie einem weinenden Mädchen hilft und dabei vorgibt, Krankenschwester zu sein. Es kommt ihr ganz leicht über die Lippen, und der Vater des Mädchens, Jay Lockhart, glaubt ihr auf Anhieb. Aus Dankbarkeit stellt er Sloane seiner Frau Violet vor, und die beiden Frauen freunden sich an. Als Violet Sloane erzählt, dass sie dringend auf der Suche nach einem Kindermädchen ist, sieht Sloane ihre Chance gekommen, Teil dieser privilegierten Familie zu werden. Fortan passt sie immer häufiger auf die kleine Harper auf und macht sich unentbehrlich. Irgendwann fängt sie an, Violet zu imitieren, gleicht ihr äußerlich immer mehr. Was Violet nicht zu stören scheint, im Gegenteil, sie ermutigt Sloane sogar dazu. Sloane nimmt dafür gern in Kauf, weitere kleine Lügen zu erfinden. Doch ist sie die Einzige, die lügt? Kann sie glauben, was man ihr erzählt? Oder hat sie dieses Mal die Falschen belogen?

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist dabei locker und leicht ohne viel Geschnörkel, bildlich und es hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Die Geschichte wird zunächst aus Sicht von Sloane erzählt, doch später kommen auch Violet und Jay noch zu Wort. Ich fande das wirklich toll, da man so die Gedanken und Gefühle der einzelnen Charaktere besser nachvollziehen konnte und es sich am Ende ein spannendes Gesamtbild ergeben hat.

Die Protagonistin Sloane fand ich nicht unbedingt sympathisch und ihre Lügen konnte ich nicht gutheißen, aber sie ist auf jeden Fall ein faszinierender Charakter, den ich gerne begleitet habe und ich konnte auf jeden Fall mit ihr mitfiebern. Die Spannung ist in diesem Thriller eher unterschwellig und von psychologisch spannender Art, dies ist sicher nicht für jeden etwas, aber ich wurde sehr von der Handlung mitgerissen und wollte immer wissen wie es weiter geht. Ausserdem gint es bis zum Ende immer wieder überraschende Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe.

Die verschiedenen Sprecher haben mir alle gut gefallen und haben in ihre Rollen gepasst. Das Hörbuch wurde immer lebendig vorgelesen und ich habe allen drei gerne zugehört.

Zusammengefasst ist "Eine falsche Lüge“ ein mitreißender psychologischer Thriller, den ich in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe. Von mir erhält das Hörbuch deshalb auch ganz klar 5 von 5 Sternen.


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Veröffentlicht am 18.08.2025

522 Tage

Der Fall Leon
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Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde und mir den Klappentext dazu durchgelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf und wusste, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Nachdem ich das ...

Als ich auf dieses Buch aufmerksam wurde und mir den Klappentext dazu durchgelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf und wusste, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen möchte. Nachdem ich das Buch nun beendet habe, kann ich sagen, dass mich die Geschichte von Florian Apler sehr bewegt hat und ich noch eine Weile darüber nachdenken werde.

Inhalt: Es ist der 28. August 2022 gegen fünf Uhr morgens in St. Johann in Tirol, als Florian Apler auf der Uferpromenade der Kitzbüheler Ache aufgefunden wird. Neben dem bewusstlos geschlagenen Mann der Kinderbuggy seines Sohnes – umgestürzt und leer. Wenig später wird der Leichnam des sechsjährigen Leon flussabwärts geborgen. Mit diesem Buch tritt Florian Apler erstmals an die Öffentlichkeit und berichtet schonungslos und gestützt auf seine Tagebuchaufzeichnungen über jene Ereignisse, die nicht nur das eigene Leben, sondern das seiner Familie für immer verändert haben. Vom Verlust des Kindes, seinen Ängsten und Sorgen, dem unverbrüchlichen Vertrauen seiner Familie und engsten Freunde und wie es ihm gelang, die Zeit im Gefängnis zu überstehen. Vor allem aber zeigen er und seine Mitstreiter die Mängel in der Polizeiarbeit und die skandalösen Methoden der Justiz auf. Methoden, die Florian Apler 522 Tage seines Lebens geraubt haben. Tage, die er nie wieder zurückbekommen wird.

Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite wirklich berühren können, es hat mich aufgewühlt und ich wollte einfach immer weiter lesen, da die Geschichte mich so mitgerissen hat! Die Zeit im Gefängnis wird sehr greifbar geschrieben, ich konnte mir immer alles gut vorstellen und so gut, dass ich manchmal schlucken musste und es mir teilweise auch kalt den Rücken hinuntergelaufen ist. Die Tagebucheinträge von Florian Apler waren wirklich berührend und emotional zu lesen und hat einen bedrückt zu wissen das einem unschuldigen Menschen so etwas passiert. Aber auch die Worte der Familienmitglieder und Freunde waren bewegend und werden nachhallen. Die Zustände und wie mit Florian Apler umgegangen wird, sind schonunglos und hart zu lesen. Man ist auch als Leser dankbar und erleichtert, dass am Ende zum Glück die Wahrheit ans Licht kommt und Florian Apler nach 17 Monaten das Gefängnis dann doch verlassen kann!

Es handelt sich hier um ein sehr emotionales und aufwühlendes Buch. Es regt zum Nachdenken an und ich werde es so schnell nicht vergessen. Eine klare Leseempfehlung von mir und volle Punktzahl.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Düster und atmosphärisch

Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben
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Ich höre immer wieder gerne Hörbücher, die für Kinder geschrieben worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern ...

Ich höre immer wieder gerne Hörbücher, die für Kinder geschrieben worden sind, denn sie haben oft sehr gute Ideen und sind abwechslungsreich. Auch bei diesem Hörbuch wurde ich nicht enttäuscht, sondern hatte im Gegenteil ein paar richtig spannende und tolle Stunden!

Die Geschichte führt ins Jahr 1880 und im bitterkalten Stockholm lauert der Tod hinter jeder Ecke. Die zwölfjährige Waise Mika weiß, wie viele Menschen jeden Winter ums Überleben kämpfen müssen. Aber wenigstens ist der berüchtigte Serienmörder, der "Nachtrabe", endlich gefasst worden ... oder doch nicht? Gemeinsam mit Kriminalkommissar Hoff, dem Mikas außergewöhnliche Fähigkeit, kleinste Details wahrzunehmen, imponiert, soll Mika im jüngsten Mordfall ermitteln. Doch was hat das alles mit dem Baby zu tun, das eines Nachts von einem zu Tode verängstigen jungen Mann im Waisenhaus abgegeben wird? Eine Kette unvorhergesehener Ereignisse bringt Mika in größere Gefahr, als sie sich je hatte vorstellen können.

In die Geschichte habe ich sehr schnell hineingefunden, der Schreibstil war sehr angenehm und leicht und so konnte ich mich ganz auf die Geschichte konzentrieren. Ausserdem wurde Stockholm und das Leben um 1880 wirklich eindrücklich beschrieben und deshalb ist das Hörbuch auch nichts für schwache Nerven und ich würde die Altersempfehlung auch tatsächlich beachten! Ungeschönt wird das Leben im Waisenhaus beschrieben und wie sich Kinder auch in der bitteren Kälte damals durchschlagen mussten, immer auf der Hut vor den Erwachsenen und ihrem Unmut. Mika ist ein wirklich tolles Mädchen, dass ich sehr schnell ins Herz geschlossen habe. Sie ist sehr mutig und setzt sich für andere ein, versucht die anderen Kinder im Waisenhaus immer wieder zum lachen zu bringen und hat das Herz am rechten Fleck. Ich bin mit ihr und Kommisar Hoff sehr gerne auf Spuren- und Tätersuche gegangen und der Kriminalfall war auch die ganze Zeit über wirklich spannend bis zum Schluss.

Die Sprecherin des Hörbuchs hatte eine angenehme und etwas dunkle Stimme, die hervorragend zur Geschichte gepasst hat. Ich habe gerne zugehört und die Sprecherin hat lebendig und emotional gelesen.

Fazit: Ein ziemlich düsterer Kinderkrimi, der nichts für schwache Nerven ist, der aber begeistern und mitreißen kann. Volle Punktzahl und eine Empfehlung für ältere Kinder und junggebliebene Erwachsene.

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