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Veröffentlicht am 09.11.2025

Wissenschaftliche Themen erklären

Cosmic Bullshit
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„Jugendliche begegnen pseudowissenschaftlichen Behauptungen heute täglich in ihren Feeds. Umso wichtiger ist es, Werkzeuge zur Einordnung an die Hand zu geben, die nicht nur aufklären, sondern auch Spaß ...

„Jugendliche begegnen pseudowissenschaftlichen Behauptungen heute täglich in ihren Feeds. Umso wichtiger ist es, Werkzeuge zur Einordnung an die Hand zu geben, die nicht nur aufklären, sondern auch Spaß machen.“ So lautete der Text, der mich auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Der Autor ist Quantenphysiker und er fängt mit dem Text wörtlich bei Adam und Eva an, denn das erste Kapitel befasst sich mit den unterschiedlichsten Mythen rund um die Schöpfung. Dann geht es um die Sterne und was die Astrologie alles in ihnen liest. Weiter geht es mit Aliens und den verschiedensten literarischen und filmischen Werken, in denen sie vorkommen. Ufo-Sichtungen wurden von Wissenschaftlern ernst genommen und entsprechend untersucht. Nicht nur wegen der Kultfilme „Zurück in die Zukunft“ sind Zeitreisen immer wieder ein Thema, dass fasziniert. Selbst In Kinderbüchern wird eine Reise durch Zeit und Raum zum tollen Abenteuer, bei dem die Lesenden in andere Zeiten abtauchen können.
Ich muss leider zugeben so spannend sich die Themen anhören, so sehr habe ich mich durch den Text gekämpft. Über 200 Seiten voller Informationen und ein Humor, der nicht meiner ist. Die Leser*innen des Buches wurden gesiezt, was mich sehr erstaunt hat. Ich weiß auch nicht, warum es immer Wissenschaftlerinnen hieß, während Skeptiker männlich waren.
„Wir machen alle Fehler. Ich habe zum Beispiel eingewilligt, 10.000 Wörter zu schreiben, wodurch ich gezwungen war, totlangweiligen Schrott im Internet zu recherchieren.“ Ist ein Zitat aus dem Buch, das mir zu denken gibt. Dazu kommt der Titelbegriff „Bullshit“ sehr inflationär im Text vor, für mich nicht unbedingt eine wissenschaftliche Aussage.

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Zauberhaft gestaltet, voller Fantasie

Ich hab dich ganz genauso lieb
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Keira Knightley, die ich bisher nur von der Leinwand kannte, hat dieses Buch geschrieben und illustriert. Das Cover mit dem schwarzen Hintergrund zeigt eindrucksvoll, wie schön die Bilder gezeichnet wurden. ...

Keira Knightley, die ich bisher nur von der Leinwand kannte, hat dieses Buch geschrieben und illustriert. Das Cover mit dem schwarzen Hintergrund zeigt eindrucksvoll, wie schön die Bilder gezeichnet wurden. Es zeigt auch die Verlorenheit der großen Schwester, die uns den Rücken zukehrt.
Bisher gab es eine kleine glückliche Familie zu dritt und der Satz „Ich hab dich so lieb wie nichts auf der Welt“ galt einzig für die Tochter. Doch nun ist das Baby da und der Satz ändert sich in „Ich hab dich ganz genauso lieb.“ Lily nimmt den Platz in Mamas Bett ein und „die Große“ hört, wie Mama der kleinen Schwester das Schlaflied vorsingt. Doch dann beginnt eine Traum in dem Lily, das langweilige Baby weggewünscht wird. Doch als ein Vogel Lily mitnimmt, sagt das Mädchen mit in die Hüften gestemmten Fäusten und bösem Blick „Das ist mein Baby.“ So macht sie sich auf, um die kleine Schwester zu retten.
Danach wird die Handlung sehr fantastisch und die Illustrationen sind hervorragend gezeichnet. Der Text, der sich in großen Abschnitten reimt, ist sehr wortgewaltig und poetisch, aber auch schwierig zu verstehen. Manchmal viel es mir schwer zu folgen.
Ein zauberhaftes Buch über die Eifersucht auf ein Geschwisterchen, zu dem die Liebe aber erwacht, wenn es in Gefahr ist. So ist das häufig unter Geschwistern. Ein liebevolles Ende bei dem die kleine Familie zu viert eng zusammensitzt.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Das Känguru Blicki erklärt den Straßenverkehr

Blicki blickt's
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Auf dem Cover sind alle, die sich im Buch vorstellen und die immer wieder auf den Bildern zu sehen sind, abgebildet. Ganz vorne mit Kelle Blicki, das Känguru. Leider ist der Titel etwas sperrig.
Zunächst ...

Auf dem Cover sind alle, die sich im Buch vorstellen und die immer wieder auf den Bildern zu sehen sind, abgebildet. Ganz vorne mit Kelle Blicki, das Känguru. Leider ist der Titel etwas sperrig.
Zunächst geht es ins Stadtzentrum. Von den Stickern hinten im Buch kann man den Rad fahrenden Kindern Helme aufsetzten. Es gibt Textfelder mit Tips zum Verhalten im Verkehr und Aufgaben, die sich auf die Szene beziehen. So werden wir aufgefordert Gehweg und Straße zu zeigen. Da mittels QR-Code ein Lied zu hören ist, gibt es auf jeder Seite den entsprechenden Text, den Blicki uns vorsingt. Auf der nächsten Seite will Blicki zum Eisladen und wir sollen einen sicher Weg für ihn finden. Im Park füttert der Bürgermeister Tauben mit Brot! Es gibt viel zu sehen, auch spaßige Sachen, wie einen Weihnachtsmann, der am Wegrand sitzt und sich sonnt. Danach leuchtet es im Dunkel, denn es geht vor Sonnenaufgang in die Schule (warum steht am Gebäude School?) Blicki will zum Sportplatz und wieder gilt es einen sichern Weg zu finden. Leider verdeckt ein wichtiger Fahrrad-Tip eine Ampel. Dass wir LKW-Fahrer*innen immer ins Gesicht schauen sollen, finde ich sehr wichtig. Dann geht es zum Einkaufen und die Polizei kümmert sich um das Abschleppen eines Falschparkers. (Bei uns macht das das Ordnungsamt?)
Alle Seiten sind schöne Wimmelbilder mit vielen spaßigen Einfällen. Dazu gibt es Texteile, Aufgaben und wichtige Informationen. Mit den Stickern kann man die Bilder ergänzen und sich über das Warum informieren. So ganz überzeugt mich das Buch trotz des Stickers „Unterstützt von Polizei Berlin“ und der Vorstellung durch Kanzler Merz nicht. Trotzdem ist des immer gut, wenn mit den Kleinsten über die Gefahren des Straßenverkehrs gesprochen wird.

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Veröffentlicht am 29.08.2025

Demokraten-Biografien

100 Köpfe der Demokratie
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Ich fange einfach mal mit Seite 210 an, denn dort sind die vorgestellten 100 Personen mach Wirkungsphasen eingeteilt. Es beginnt mit dem Jahr 1789, der Zeit der französischen Revolution und Georg Forster, ...

Ich fange einfach mal mit Seite 210 an, denn dort sind die vorgestellten 100 Personen mach Wirkungsphasen eingeteilt. Es beginnt mit dem Jahr 1789, der Zeit der französischen Revolution und Georg Forster, dem in der Aufstellung die letzte Seite gewidmet wird. Sein Zitat endet mit den Worten „…mit dem stolzen Bewusstsein, dass die Herrschaft dem ganzen Volk gehört!“ Die nächste Phase behandelt die Jahre 1815-1849 und Georg Büchner ist sicher der bekannteste Vertreter. 1918 endet der nächste Abschnitt und sind Anita Augspurg und Lida Heymann, die gemeinsam vorgestellt werden, Vorkämpferinnen der Frauenbewegung. Natürlich gibt es in der Weimarer Republik viele Namen, die sich für die Demokratie einsetzten. Von Friedrich Ebert, über Rosa Luxemburg, bis Gustav Stresemann geht da die Bandbreite. Auch in der NS-Zeit gab es Menschen, die die schwindende Demokratie anprangerten. Der Abschnitt 1945-1989 ist zweimal vorhanden, einmal für die BRD und einmal für die DDR. Die Zeit ab 1990, Wiedervereinigtes Deutschland, endet dann mit May Ayim, die die ersten Seiten im Buch füllt. Eine Afrodeutsche, die als Stimme der People of Color in Deutschland galt. Ich habe mit der Aufstellung hinten im Buch angefangen, aber die bebilderten Biografien sind genau andersherum angeordnet, wir gehen also beim Lesen immer weiter in der Zeit zurück, was mich verwundert hat. Viele der Demokraten sind mir ein Begriff, aus der Geschichte oder weil ich sie im Laufe meines Lebens gekannt habe. Aber viele der Namen sind mir völlig unbekannt und ich fand es interessant sie kennen zu lernen, was besonders für die Menschen gilt, die in der ehemaligen DDR für die Demokratie gekämpft haben.
Das Cover zeigt einige der 100 Köpfe und mir fällt es ein wenig schwer die Menschen, die ich kenne zu erkennen. Auch die Portraits in den Collagen, die es zu jeder der Personen gibt, fand ich manchmal schlecht getroffen.
Weshalb gerade diese 100 Biografien im Buch abgedruckt wurden und ob es andere gibt, die hier zu Worte hätten kommen müssen, kann ich nicht entscheiden, auf jeden Fall ist eine ein interessante Zusammenstellung.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Abenteuer in Edo

Die Zeit-Agenten 6. Die Mission des Samurai
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Acht Kinder aus aller Welt verbergen sich unter dem Begriff „Zeit-Agenten“, sie werden eingesetzt, wenn der Zeitdieb Mora versucht in der Vergangenheit Einfluss zu nehmen.
Diesmal werden Sarah aus Jordanien, ...

Acht Kinder aus aller Welt verbergen sich unter dem Begriff „Zeit-Agenten“, sie werden eingesetzt, wenn der Zeitdieb Mora versucht in der Vergangenheit Einfluss zu nehmen.
Diesmal werden Sarah aus Jordanien, die gerne schreibt und Notizbücher sammelt, und Alex nach Edo, das ehemalige Tokio, geschickt. Unterstützt werden sie von dem magischen Vogel Tempo, der immer wieder „Kuckuck“ ruft.
Natürlich tragen die beiden die passende Kleidung, die uns zum Ende des Buches beschrieben und erklärt wird. Bald treffen die beiden auf einen Samurai, der eine Botschaft überbringen soll. Wenn der Shogun diese Nachricht nicht erhält, könnte es in Japan zu Kampfhandlungen kommen. Die beiden Zeit-Agenten tun alles um den jungen Krieger zu unterstützen, denn Mora versucht mit allen Mitteln, die Übergabe der Nachricht zu verhindern.
Das Buch ist reich mit schwarz-weiß-Zeichnungen bebildert und der Text ist leicht zu lesen. Allerdings habe ich Zweifel, dass es 1750 schon Nudeln-to-go gab. An einer Stelle leiht sich Sarah Strohhüte, die auf den Bildern nicht betragen werden. Kleinigkeiten sicher, aber da bin ich etwas pingelig.

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