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Veröffentlicht am 28.10.2025

Die Mördermitzi zieht das Verbrechen an

Die MörderMitzi und der eiskalte Tod
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Mitzi gönnt sich eine Auszeit in einem Retreat im Dachsteingebirge, aber wie schon fast befürchtet, zieht sie das Verbrechen an, denn sie findet bei einem Spaziergang eine als Schneemann getarnte Leiche. ...

Mitzi gönnt sich eine Auszeit in einem Retreat im Dachsteingebirge, aber wie schon fast befürchtet, zieht sie das Verbrechen an, denn sie findet bei einem Spaziergang eine als Schneemann getarnte Leiche. Die Hütte ist eingeschneit. Hilfe zu holen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Daher bleibt ihr nichts anderes übrig, als den Täter unter den Teilnehmern zu überführen.

In ihrem bereits siebten Roman, in dem die etwas naive Mitzi wieder im Mittelpunkt steht, entführt uns die Autorin in die verschneite, malerische Landschaft des Dachsteingebirges. Doch die Idylle wird bald von einem aufkommenden Schneesturm gestört, der die Teilnehmer in eine ausweglose Lage bringt, da nach einem Mord von außen keine Hilfe zu erwarten ist.
Mitzi, die sich diesmal ohne die erfahrene Kommissarin Agnes einem kniffligen Kriminalfall stellen muss, bleibt dennoch nicht allein. Ihre Zwiegespräche mit Agnes bieten nicht nur einen Einblick in ihr Denken, sondern bringt auch etwas Spannung in der Handlung. Mitzi muss man einfach ins Herz schließen. Man kann förmlich miterleben, wie das Verbrechen sie anzieht,
Jeder der Teilnehmer hat seine eigenen Geheimnisse, und das ständige Spiel aus Misstrauen und Verdacht sorgt für eine besondere Atmosphäre.

Fazit: Der überraschende Schluss, der den Mörder überführt, und die anschließende Auflösung sind gut durchdacht, was mir ein zufriedenes Gefühl der Aufklärung gibt. Es ist ein unterhaltsamer Krimi mit einer besonderen Atmosphäre.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein Krimi mit regionalem Flair

Drei Tote am See
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Eine Frau wird leblos am Ufer eines Sees entdeckt, wobei ihre Leiche zur Schau präsentiert wurde. Mit diesem Fall beginnt Fenja Grothe ihre Karriere als neu ernannte Hauptkommissarin. Für das Team ist ...

Eine Frau wird leblos am Ufer eines Sees entdeckt, wobei ihre Leiche zur Schau präsentiert wurde. Mit diesem Fall beginnt Fenja Grothe ihre Karriere als neu ernannte Hauptkommissarin. Für das Team ist es eine schwierige Herausforderung, da zwei weitere grausame Morde an Frauen geschehen. Obwohl ein Verdächtiger rasch ermittelt wird, deuten die Beweise darauf hin, dass er nicht der Mörder sein kann.

Die Ermittlungen verlaufen für Grothe und ihr Team äußerst schleppend. Trotz einer Vielzahl an Hinweisen kommt es ihnen vor, als würden sie auf der Stelle treten und keine echten Fortschritte erzielen. Innerhalb der Gruppe gibt es besonders große Schwierigkeiten mit der neuen Kommissaranwärterin Ida. Ihre mürrische und distanzierte Art sorgt von Anfang an für Spannungen und es wird schnell klar, dass sie wenig Neigung zur Zusammenarbeit zeigt. Plötzlich vollzieht Ida jedoch eine überraschende Wende, die nicht nur ihre Kollegen, sondern auch mich überrascht.

Fazit: Es ist ein Kriminalkrimi mit regionalem Flair, und die Beschreibung der örtlichen Gegebenheiten trägt zur Schaffung einer angenehmen Atmosphäre bei. Allerdings lag der Fokus stark auf den Ermittlungen, wodurch die Spannung etwas gedämpft wurde. Doch zum großen Finale hin steigt die Spannung dann erheblich an, und die Situation wird gefährlich und dramatisch. Mir hat der erste Teil persönlich besser gefallen, aber auch dieser Krimi hat seine eigenen Stärken.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 17.10.2025

Nette Kurzgeschichten

Mensch sein – Mensch bleiben
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Dies ist eine Sammlung von 15 Kurzgeschichten, die in unterschiedlicher Weise das Menschsein thematisieren. Besonders hervorzuheben ist die interessante Erzählweise, da eine der Geschichten aus zwei verschiedenen ...

Dies ist eine Sammlung von 15 Kurzgeschichten, die in unterschiedlicher Weise das Menschsein thematisieren. Besonders hervorzuheben ist die interessante Erzählweise, da eine der Geschichten aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt wird, was neue Einsichten ermöglicht.
Mit einem Augenzwinkern lädt der Autor dazu ein, über alltägliche Situationen nachzudenken und eigene Erfahrungen zu reflektieren.
Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen, weshalb es sich perfekt für die kurze Auszeit im Alltag eignet, und es ist ideal für zwischendurch.

Fazit: Wer auf der Suche nach anregenden und unterhaltsamen Geschichten ist, ist hier richtig.
Meine Lieblingsgeschichte war Der Schuhputzer.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Interessantes Thema

Himmelerdenblau
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Die True-Crime-Podcasterin Liv hat sich zum Ziel gesetzt, ungelöste Fälle zu beleuchten, und berichtet über Julie, die seit fast zwei Jahrzehnten als vermisst gilt. Liv nimmt Kontakt zu Julies Vater Theos ...

Die True-Crime-Podcasterin Liv hat sich zum Ziel gesetzt, ungelöste Fälle zu beleuchten, und berichtet über Julie, die seit fast zwei Jahrzehnten als vermisst gilt. Liv nimmt Kontakt zu Julies Vater Theos auf. Er möchte die Gelegenheit nutzen, doch er leidet unter Demenz und hat nur selten klare Momente. Seine Tochter Sophie versucht zunächst, dies zu verhindern. Wird das Rätsel um Julies Verschwinden endlich gelöst?

Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt.
Theo, der einst ein angesehener Klinikleiter war, kämpft nun gegen seine zunehmende Demenz, während er gleichzeitig die geheimnisvollen Umstände des Verschwindens seiner Tochter Julie aufklären möchte. Gemeinsam mit der Podcasterin Liv versucht er, sich an die Geschehnisse zu erinnern.
Sophie kümmert sich rührend um ihren Vater. Daniel, der immer wieder ins Visier der Ermittlungen gerät, sorgt für zusätzlichen Verdacht. Die Autorin versteht es, die Figuren lebendig und glaubwürdig darzustellen.
Der Erkrankung an Demenz wird viel Aufmerksamkeit geschenkt, was auf eine sehr einfühlsame Weise geschieht und auch interessant ist, die Spannung jedoch etwas mindert. Es gibt Längen und hat den Thrill, den ich mir erwartet hatte, etwas vermissen lassen.

Fazit: Das Buch macht nachdenklich. Insgesamt ist es eher ein Roman als ein Thriller, bietet aber Einblicke in das schwierige Thema der Demenz und die damit verbundenen Schwierigkeiten.
Ich rätselte mich und dennoch überraschte das Ende mit einer unerwarteten Wendung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Der Krimi spielt an der wunderschönen Riviera

Riviera Express - Schatten über Triora
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Bei einer Wildschweinjagd wird die Leiche eines Jägers gefunden und ein weiterer Jäger ist verschwunden. Alle Hinweise deuten darauf hin, dass der vermisste Jäger der Täter sein könnte. Commissario Tomas ...

Bei einer Wildschweinjagd wird die Leiche eines Jägers gefunden und ein weiterer Jäger ist verschwunden. Alle Hinweise deuten darauf hin, dass der vermisste Jäger der Täter sein könnte. Commissario Tomas Gallo hat außerdem mit einer verschwundenen Naturforscherin zu kämpfen und vermutet einen Zusammenhang.

Dies ist bereits der zweite Fall für Commissario Gallo und er spielt erneut an der italienischen Riviera. Neben dem Mordfall begleiten wir Gallo und sein Team in der Gegenwart und es gibt auch Rückblenden ins 16. Jahrhundert, als in Triora Hexen hingerichtet wurden. Die Ermittlungen gestalten sich als herausfordernd, da das Halloween-Fest in Triora bald viele Touristen anziehen wird. Auch die Charaktere, vor allem Commissario Gallo, sind wie im ersten Band sehr lebendig gestaltet.

Fazit: Die Spannung kommt erst gegen Ende richtig auf. Dafür entschädigen die Geschichten über die Hexen und die großartigen Landschaftsbeschreibungen von Triora mit den blühenden Safranfeldern. Es ist eine interessante Mischung aus Krimi und historischer Erzählung.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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