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Veröffentlicht am 10.11.2025

Liebe zum Film und mehr

Mr. Saitos reisendes Kino
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Ich gebe zu, ich habe ein etwas anderes Buch erwartet und deswegen viel mir der Einstieg auch nicht leicht. Die Vorgeschichte, die sich, obwohl die Erzählerin Lita aus der Ich-Perspektive uns mit in das ...

Ich gebe zu, ich habe ein etwas anderes Buch erwartet und deswegen viel mir der Einstieg auch nicht leicht. Die Vorgeschichte, die sich, obwohl die Erzählerin Lita aus der Ich-Perspektive uns mit in das Buch nimmt, berichtet erst einmal über die Kindheit der Mutter, was dann natürlich länger vom "ich" abweicht.

Fabilosa wurde in einem Schuhkarton bei Nonnen abgegeben. So wächst sie hinter den Klostermauern auf, liebt den Tanz und Schuhe und wird unerwartet und früh Schwanger. Irgendwann macht sie sich mit ihrem Kind Lita auf den Weg in die Welt und landet auf Puffin Island. Ein Ort, an dem Lita sich schnell heimisch fühlt und nicht weiterziehen möchte. Denn in der gehörlosen Oona, findet sie schnell eine Freundin und lernt sich zu verständigen, auch wenn ihr die Sprache anfangs fremd ist. Und dann taucht endlich Mr. Saitos mit seinem reisenden Kino auf. Ja, die Bewohner der Insel haben ihn sich lange herbeigesehnt, ich ebenfalls, denn ich hatte mehr Liebe zum Film erwartet. Es dauert für mich zu lange, bis dieses dann auch in Litas Leben tritt und die Begeisterung bei ihr erwacht.

Es werden enorm wichtige Themen, wie Zugehörigkeit, Heimatgefühl, entdecken der Welt und des Ichs, Selbstfindung, Beeinträchtigungen, Angst um geliebte Menschen durch den Schrecken des 2. Weltkrieges. Um Leidenschaften (wie die Schuhleidenschaft und Liebe zum Tanz der Mutter, erste junge Liebe und die Leidenschaft zu Tönen und dem Film). Es gibt bedeutungssame Bilder und Symbolik wie die Tonaufnahmen der Herzschläge. Dass Töne nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen (auch im Übertragenen Sinne), dass man manchmal erst auf eine große Reise gehen muss, um sich selbst zu entdecken. Das sind wirklich schöne Botschaften, mir persönlich war es etwas zu viel für ein Buch. Aber wie gesagt, dass kann auch einfach daran liegen, dass ich etwas anderes erwartet hatte. Dennoch ein Buch, das mich (nachdem ich mich nach den Anfangsschwierigkeiten darauf eingelassen habe) mit auf die Reise nehmen konnte.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Zwischen Selbstfindung und der Suche nach Liebe

Crushing
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Marnie ist allein, schon wieder. Auch diese Beziehung ist gescheitert und das macht ihr enorm zu schaffen. Doch diesmal beschließt sie, sich selbst zur Hauptperson zu machen, die Männer sind zweitrangig. ...

Marnie ist allein, schon wieder. Auch diese Beziehung ist gescheitert und das macht ihr enorm zu schaffen. Doch diesmal beschließt sie, sich selbst zur Hauptperson zu machen, die Männer sind zweitrangig. Was in ihrem Entschluss am Anfang des Buches so stark rüberkam verpufft du jedoch direkt bei ihrem nächsten Crush, der nicht lange auf sich warten lässt. An sich behandelt das Buch super wichtige Themen, doch es bleibt ein wenig auf der Strecke. Wo Marnie sich hätte Hilfe holen müssen, um wirklich alte Muster zu durchbrechen, ertränkt sie ihren Kummer lieber in Alkohol und Selbstmitleid. Das fand ich enorm schade, weil das Buch echt Potenzial hatte. Thema Top, leider nicht ideal umgesetzt.

Der Schreibstil hingegen ist richtig klasse, so dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin, genau das sieht auch dafür, dass ich den Buch noch 4 Sterne geben. Denn trotz meiner Probleme mit der Protagonistin und so machen red Flags, hat die Geschichte mich unterhalten.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Eine Hochzeit und kein Todesfall

Wedding People (deutsche Ausgabe)
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Eine suizidale Protagonistin bei ihrem letzten geplanten Urlaub und eine Hochzeitsgesellschaft. Das kann eigentlich nur turbulent werden. Denn während die eine Frau ihr Leben beenden möchte, fiebert die ...

Eine suizidale Protagonistin bei ihrem letzten geplanten Urlaub und eine Hochzeitsgesellschaft. Das kann eigentlich nur turbulent werden. Denn während die eine Frau ihr Leben beenden möchte, fiebert die andere dem vermeintlich schönsten Tag im Leben entgegen und setzt alles daran, dass es nicht zu einem katastrophalen Anlass wird. Und wer will schon eine Todesdrohungen kurz vor der eigenen Hochzeit in dem Hotel, in dem alle Gäste untergebracht werden? Eben …

Auch wenn die beiden sich nicht kennen, führen sie Gespräche, mal tiefgründig, mal egoistisch aus jeder ihrer Perspektiven und mal humorvoll. Eigentlich eine gute Mischung. Was mir gefallen hat, dass dieses schwere Thema (Depression und Suizid) hier gefühlvoll behandelt wird ohne zu schwer zu werden aber auch ohne es durch Witz zu verschleiern. Und beide Figuren machen eine Entwicklung durch. Auch wenn nicht er Stil nicht total fesseln konnte, ein gutes Buch.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Fake Ehe mit Folgen

The Paradise Problem – Wenn das Herz den perfekten Plan durchkreuzt
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Anna war verheiratet- mit West. Aber wirklich kennen gelernt haben sie sich in dieser Zeit nicht, während sie zusammenlebten. Denn es war zwar eine echte Ehe auf dem Papier, aber nur eine Zweckehe für ...

Anna war verheiratet- mit West. Aber wirklich kennen gelernt haben sie sich in dieser Zeit nicht, während sie zusammenlebten. Denn es war zwar eine echte Ehe auf dem Papier, aber nur eine Zweckehe für beide. Dich was die Beweggründe von West waren, soll Anna erst Jahre später erfahren, als West wieder vor ihrer Tür steht und um Hilfe bittet. Was sie nicht wusste, sie sind noch immer verheiratet (was einer meiner Kritikpunkte ist- wie kann man bitte so naiv sein und nicht sehen, was man unterschrieben hat?) und nun braucht er seine Frau auf der Hochzeit seiner Schwester an seiner Seite. In der traumhaften Kulisse einer Insel und einigen Familienaktionen lernt Anna nicht nur ihre Schwiegerfamilie sondern auch ihren Mann richtig kennen und es kommt wie es kommen muss.

Es ist wirklich gut erzählt und man kann der Geschichte Fichte gut folgen. Ich weiß nicht, ob alle die vielen Anspielungen auf andere Romane erkennen (zum Beispiel Esmes Insel aus Twilight) die ganz klar benannt werden, für mich waren die etwas zu viel, wie auch das Drama um die Nachfolge des Vaters am Ende. Aber an sich eine schöne Geschichte, die ich gerne gehört habe.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Süß

Could it be Love?
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Wer kennt es nicht? Man hat einen Crush auf jemanden, doch man traut sich einfach nicht, diese Person anzusprechen. Und es bleibt dieses "Was wäre, wenn?" Doch genau diese Frage bekommt Bonnie beantwortet, ...

Wer kennt es nicht? Man hat einen Crush auf jemanden, doch man traut sich einfach nicht, diese Person anzusprechen. Und es bleibt dieses "Was wäre, wenn?" Doch genau diese Frage bekommt Bonnie beantwortet, als sie dank Lieder ihrer Playlist, die sie für jede:n ihrer Crushs erstellt hat, in die Paralle welt gezogen wird, in der sie mit dieser Person zusammenkommt. Und plötzlich traut sie sich auch viel mehr in ihrer Realität.



Eine süße Geschichte über all die Möglichkeiten, die die Liebe und Begegnungen mit anderen, mit sich bringt.

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