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Veröffentlicht am 16.02.2026

Cozy Romance1

Ein Zuhause im Frühling
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Inhalt
Ella braucht dringend eine Auszeit und nimmt deshalb das Angebot ihrer Tante an, 6 Monate ihr Cottage im verschlafenen Wilsgrave zu hüten. Eigentlich will Ella nur allein sein und malen. Doch da ...

Inhalt
Ella braucht dringend eine Auszeit und nimmt deshalb das Angebot ihrer Tante an, 6 Monate ihr Cottage im verschlafenen Wilsgrave zu hüten. Eigentlich will Ella nur allein sein und malen. Doch da machen ihr die Dorfbewohner und ein Hund einen Strich durch die Rechnung.

Sprache
Die Geschichte ist genau, was man erwartet - gemütlich, humorvoll und romantisch, aber trotzdem nicht oberflächlich oder kitschig.
Ich hab etwas gebraucht, um mit der Protagonistin Ella warm zu werden. Ich konnte viele Handlungen und Gedankengänge nicht so gut nachvollziehen. Doch das hat sich im Laufe der Geschichte gelegt. Sie findet Freunde und integriert sich in die Dorfgemeinschaft. Das hilft ihr offener zu werden und klarer zu sehen, was im Leben wirklich zählt.
Das Dorf, in das Ella kommt, vermittelt so ein typisches Kleinstadtsetting mit liebevollen, aber auch etwas schrägen Bewohnern, die zusammenhalten und ihre ganz eigenen Traditionen haben. Die Frühlingsstimmung, die der Titel verspricht, kam für mich leider nicht so gut rüber.
Man erhält außerdem ein wenig Einblick in die Welt der Kunst, in die Arbeit einer Illustratorin und auch in die eines Tierarztes. Auch das Thema Haustierhaltung bekommt seinen Platz. Das macht die Geschichte interessant und abwechslungsreich.
Die Liebesgeschichte, die sich entwickelt, hat mir gut gefallen. Ich finde die Protagonisten haben gute Gespräche geführt, Vertrauen aufgebaut und sich ganz langsam angenähert und das hat dazu geführt, dass sie später auch Hürden überwinden konnten.

Im zweiten Band dieser Reihe soll es um Bets gehen, deshalb reizt sie mich sehr. Denn Bets ist ein echter Sonnenschein.

Fazit
Genau was ich erwartete habe - eine gemütliche, romantische Geschichte.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2025

Poetisch und tragisch

Das Buch der verlorenen Stunden
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Inhalt
Um Lisavet zu beschützen, versteckt sie ihr Vater in einer riesigen, geheimen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert. Dort steckt sie dann aber fest und wandelt durch die Erinnerungen ...

Inhalt
Um Lisavet zu beschützen, versteckt sie ihr Vater in einer riesigen, geheimen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert. Dort steckt sie dann aber fest und wandelt durch die Erinnerungen anderer Menschen, bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft, der ihr Leben auf den Kopf stellt.

Sprache
Die Leseprobe dieses Buches hat mich sofort gefesselt. Durch den poetischen Schreibstil wird eine ganz besondere Stimmung vermittelt. Man fühlt sich eingehüllt und irgendwie genauso losgelöst von der Zeit wie Lisavet. Die Beschreibungen des Zeitraums in dem Lisavet sich aufhält haben mir besonders gut gefallen.
Und dann springt man in einen zweiten Handlungsstrang in die Zukunft und versteht erstmal gar nicht wie diese beiden Erzählungen zusammengehören. Erst nach und nach tut sich eine Verbindung auf. Die Verknüpfung dieser beiden Erzählstränge zu entdecken, hat mich sehr gefesselt.
Und so verzaubert ich auch jedes Mal war, wenn ich weiter gelesen habe, so schwer habe ich mich getan, das Buch überhaupt wieder zur Hand zu nehmen. Ich kann gar nicht genau erklären warum. Aber man muss sich schon auf das Lesen dieser Geschichte einlassen und die unglaublich langen Kapitel haben sicher auch ihren Teil dazu beigetragen. Wenn ich im Voraus weiß, ein Kapitel geht locker mal 30 Seiten, ist das für mich eine Hürde.
Die Geschichte an sich hat mir aber gut gefallen. Sie war einfühlsam, ein bisschen magisch und auch sehr tragisch. Und sie bringt einen zum Nachdenken - Welche Erinnerungen sind lohnenswert zu erhalten und welche nicht? Und wer entscheidet das? Was zählt im Leben wirklich?

Charaktere
Lisavet ist eine besondere Protagonistin, aber sie macht in dem Buch eine Entwicklung durch, die ich schwierig nachzuvollziehen fand. Ich kann darauf nicht näher eingehen, um nicht zu spoilern. Aber sie trifft einige Entscheidungen, die ich nicht gut fand und das führt auch irgendwie zu dieser Entwicklung, die mir nicht so gut gefallen hat - wahrscheinlich, weil ich die Lisavet vom Anfang so gern mochte.

Fazit
Eine wirklich tragische Geschichte, die sehr poetisch erzählt wird.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2025

Geheimnisse

The Academy
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Inhalt
Man begleitet ein Schuljahr an der Eliteschule Tiffin, Egal ob Lehrer oder Schüler jeder bringt seine Vergangenheit und Geheimnisse mit. Und als eine App beginnt diese aufzudecken und die Tiffin ...

Inhalt
Man begleitet ein Schuljahr an der Eliteschule Tiffin, Egal ob Lehrer oder Schüler jeder bringt seine Vergangenheit und Geheimnisse mit. Und als eine App beginnt diese aufzudecken und die Tiffin überraschend von Platz 17 auf Platz 2 der Ratings springt, wird das Schuljahr besonders herausfordernd.

Sprache
Die Geschichte ist in der Erzählerperspektive geschrieben und man beleuchtet den Verlauf der Geschichte immer wieder aus verschiedenen Perspektiven. Dadurch erfährt man viele Details über die einzelnen Charaktere der Geschichte.
Es gibt auch einige Kapitel die mit „Tiffin hautnah“ überschrieben sind und dort wechselt irgendwie der Erzählton, aber ich habe ehrlich gesagt nicht verstanden warum.
Das Internatssetting hat mich sehr gereizt, vor allem weil die Geschichte nicht in den Jugendbuchbereich fällt, in dem ich solche Geschichten schon häufiger gelesen habe.
Und es war auch wirklich anders - der Fokus lag weniger auf dem Drama zwischen den Schülerinnen und Schülern, sondern eher auf den Auswirkungen die die Geheimnisse und deren Enthüllungen verursachen und dem Internatsalltag mit all seinen Traditionen. Ich hätte mir dabei etwas mehr Spannung gewünscht.
Für mich war die Gefahr, die von der App ausging nicht so stark, denn natürlich hatten die Personen Sorge, dass ihr Geheimnis herauskommen könnte (denn alle haben eins), aber da man die meisten Geheimnisse als Leser bereits kannte, brachten die Enthüllungen keinen besonderen Überraschungseffekt. Ich habe allerdings die ganze Zeit gerätselt, wer hinter der App steckt und auf die Auflösung bin ich wirklich nicht gekommen. Das fand ich sehr gelungen.
Da noch nicht alle Rätsel aufgelöst sind und in der Danksagung angedeutet wird, dass Mutter und Tochter gemeinsam weiter schreiben, wird es wohl einen zweiten Band an der Tiffin geben.

Charaktere
Man trifft an dem Internat natürlich viele verschiedene Schüler und Lehrkräfte. Für mich stechen dabei die Rektorin Audre Robinson, die Schüler East, Charlotte, Dub und die Lehrkräfte Simone Bergeron und Rhode Rivera heraus.

Simone, die als Geschichtslehrerin neu an die Schule kommt, ging mir leider sehr auf die Nerven. Sie ist einfach unprofessionell und sehr anstrengend. Und ich habe nur gehofft, dass sie endlich auffliegt.

Die Charaktere sind alle sehr vielschichtig. Keiner ist einfach nur gut oder nur schlecht. Die verschiedenen Facetten der Persönlichkeiten waren gut ausgearbeitet.

Fazit
Eine gute Geschichte bei der mir ein wenig die Spannungskurve gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Second Chance

Level One: Feelings Reloaded
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Inhalt
Für Johanna lief es bisher beruflich nicht so gut, doch die Gamescom soll ihr Neustart sein. Sie will endlich als Narrative Designerin durchstarten. Doch dabei kommt Lukas, ihr Ex, ihr in die Quere. ...

Inhalt
Für Johanna lief es bisher beruflich nicht so gut, doch die Gamescom soll ihr Neustart sein. Sie will endlich als Narrative Designerin durchstarten. Doch dabei kommt Lukas, ihr Ex, ihr in die Quere. Er hat sie nicht nur einfach so verlassen, sondern auch ihre Videospielidee geklaut und sie bei einem live gestreamten Interview voll auflaufen lassen.

Sprache
Die Idee und das Setting der Geschichte hat mir richtig gut gefallen. Ich bin zwar nicht so tief in der Videospielszene drin, aber ich spiele ab und an gerne mal und fand es sehr spannend zu erfahren, was alles dazu gehört, bis so ein Spiel veröffentlicht werden kann. Deshalb waren die Szenen, die man mit dem Entwicklerteam verbracht hat sehr interessant.
Auch die Hintergrundgeschichte von Johanna und Lukas hat mich gefesselt, weil ich natürlich unbedingt wissen wollte, warum sich die beiden damals getrennt haben und warum da noch so viel Unausgesprochenes zwischen den beiden liegt.
Allerdings ist die Kommunikation zwischen den beiden wirklich nicht gut. Dinge, die in meinen Augen sofort hätten geklärt werden müssen, werden lange Zeit ignoriert. Dass Lukas ihre Spielidee geklaut hat, steckt Johanna zum Beispiel überraschend gut weg.

Charaktere
Eigentlich mochte ich Johanna und Lukas gern. Einzeln, aber auch zusammen, waren das tolle Personen. In ihrer Jugend waren die beiden schon einmal zusammen und die Rückblenden haben mir ein süßes Paar gezeigt. Deshalb konnte ich auch den Bruch nicht wirklich nachvollziehen. Er hat so gar nicht zu dem einfühlsamen Lukas, den ich in der Vergangenheit und der Gegenwart erlebt habe, gepasst. Es wird später zwar aufgelöst, wie alles gelaufen ist, aber es hat sich für mich einfach nicht authentisch angefühlt.
Nach der Trennung hat es das Leben mit Johanna nicht so gut gemeint, Lukas hingegen hat sich aus seiner schwierigen Jugend heraus gekämpft und ist sehr erfolgreich geworden. Doch auch er hat zu kämpfen.
Ihre Annäherung hat mir gut gefallen, weil ich nachvollziehen konnte, warum da noch Gefühle füreinander da waren.
Es gibt auch tolle Nebenfiguren, die in den Folgebänden der Reihe ja noch ihre eigenen Geschichten bekommen werden.

Fazit
Tolles Setting, fesselnde Story, aber leider nicht so authentische Protagonisten.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Schwierige Lovestory

In Case We Forget
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Inhalt
Jude ist der unnahbare Typ in der Gruppe der Anfänger der Anwaltskanzlei Gold, Bright & Partners.
Als er einen Scheidungsfall übernimmt, trifft er als Anwältin der Gegenseite auf seine Ex-Freundin ...

Inhalt
Jude ist der unnahbare Typ in der Gruppe der Anfänger der Anwaltskanzlei Gold, Bright & Partners.
Als er einen Scheidungsfall übernimmt, trifft er als Anwältin der Gegenseite auf seine Ex-Freundin Nora. Und dieses Zusammentreffen reißt viele alte Wunden auf.

Meinung
Die beiden ersten Bände der Reihe haben mir schon sehr gut gefallen. Gracie und Ira sind mein absolutes Lieblingspaar, aber ich war auch sehr gespannt auf Judes Geschichte. Denn ich wollte erfahren, was hinter seiner kühlen Fassade steckt und warum er alle anderen so auf Abstand hält. Und da wurde ich nicht enttäuscht. Ich habe Jude sehr viel besser kennengelernt und verstanden, warum er so ist. Da wurden so einige harte Themen aufgearbeitet. Das war wirklich gut gemacht.
Auch Nora hat ihr Päckchen zu tragen - ihr Vater ist vor Kurzem verstorben, die Beziehung zu ihrer Mutter nicht einfach und dann holt sie durch Jude auch noch ihre Vergangenheit ein.
Leider konnte ich mich in die Beziehung zwischen Nora und Jude nicht so einfühlen. Die beiden haben eine wirklich schwere Vergangenheit. Sie haben sich gegenseitig sehr verletzt. Trotzdem fühlen sie sich bei ihrem Zusammentreffen direkt wieder körperlich extrem zueinander hingezogen und sie fühlen auch noch immer eine tiefe Verbundenheit. Das konnte ich spüren.
Um die Annäherung für mich allerdings romantisch zu machen, hätte da so einiges erst geklärt werden müssen. Es wird zu wenig miteinander gesprochen. Deshalb hat sich das für mich nicht so richtig gut angefühlt.

Tess Tjagvads Schreibstil ist einfach toll. Man fliegt nur so durch die Seiten und entdeckt wirklich tolle Sätze. Und in diesem Buch gab es so spannende Wortneuschöpfungen von Nora. Das habe ich sehr gemocht.

Fazit
Spannende Hintergrundgeschichten der Protagonisten, schwierige Lovestory.

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