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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2025

Ein Jahr an der Tiffin-Academy

The Academy
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Handlungsort der Geschichte ist die Tiffin-Academy, eine Elite‐Internatsschule in Neuengland, die es in diesem Jahr auf den zweiten Platz eines bedeutenden Schulrankings geschafft hat. Sehr zur Verwunderung ...

Handlungsort der Geschichte ist die Tiffin-Academy, eine Elite‐Internatsschule in Neuengland, die es in diesem Jahr auf den zweiten Platz eines bedeutenden Schulrankings geschafft hat. Sehr zur Verwunderung der Schulleiterin, da die Wohnheime nicht in bestem Zustand sind und auch die Sportteams eher unterer Durchschnitt sind.

Ich persönlich mag das Internat/ Campus-Setting sehr gerne. Bereits das Cover gibt eine gute Vorstellung vom Aussehen der Schule. Die vielen unterschiedlichen Perspektiven, machten für mich den Einstieg ins Buch nicht einfach. Trotzdem hat mit der Schreibstil der Autorin und die Geheimnisse, und Probleme der Schüler/innen und Lehrkräfte in ihren Bann gezogen. Innerhalb des geschilderten Jahres taucht man immer tiefer in den Mikrokosmos der Schule und ihrer Bewohner ein. Spätestens als über eine interne App Klatsch und Privates ausgeplaudert wird, stehen nicht nur Freundschaften und Beziehungen auf dem Spiel. Inhaltlich wird vieles verarbeitet: Familienprobleme, Essstörungen, mentale Gesundheit, Alkoholsucht, Ruhm, Erpressung. Vieles, aber nicht alles, klärt sich zum Ende des Schuljahres auf. Ich kann dieses Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Ich schenke dir einen schönen Schal

Der kleine Wal braucht einen Schal
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Ich mag die Buchreihe, rund um die kleine Eule mit der Beule und ihre Freunde, tatsächlich sehr gerne. Sie verspricht bunte, nicht überladene Bilder, humorvolle Reime und Tiere die einander mit Rat und ...

Ich mag die Buchreihe, rund um die kleine Eule mit der Beule und ihre Freunde, tatsächlich sehr gerne. Sie verspricht bunte, nicht überladene Bilder, humorvolle Reime und Tiere die einander mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dementsprechend wurde ich auch von "Der kleine Wal braucht einen Schal" nicht enttäuscht. Wie bereits am Titel zu erkennen ist, ist dem kleinen Wal kalt. Auch der Doktorfisch findet es im Meer kühl. Da sich der Wal weder dem Markrellenschwarm anschließen möchte, und auch die Südsee zu weit weg ist, hat der Hummer die rettende Idee und strickt einen Schal. Ich finde die Geschichte sehr süß und auch die Zeichnungen, insbesondere der kleine, frierende Wal, haben mich bezaubert. Auch die Idee das der Schal aus Seetang besteht ist super. Das stabile Pappbilderbuch ist für Kinder ab etwa einem Jahr geeignet und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Ich schenke dir einen schönen Schal

Der kleine Wal braucht einen Schal
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Ich mag die Buchreihe, rund um die kleine Eule mit der Beule und ihre Freunde, tatsächlich sehr gerne. Sie verspricht bunte, nicht überladene Bilder, humorvolle Reime und Tiere die einander mit Rat und ...

Ich mag die Buchreihe, rund um die kleine Eule mit der Beule und ihre Freunde, tatsächlich sehr gerne. Sie verspricht bunte, nicht überladene Bilder, humorvolle Reime und Tiere die einander mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dementsprechend wurde ich auch von "Der kleine Wal braucht einen Schal" nicht enttäuscht. Wie bereits am Titel zu erkennen ist, ist dem kleinen Wal kalt. Auch der Doktorfisch findet es im Meer kühl. Da sich der Wal weder dem Markrellenschwarm anschließen möchte, und auch die Südsee zu weit weg ist, hat der Hummer die rettende Idee und strickt einen Schal. Ich finde die Geschichte sehr süß und auch die Zeichnungen, insbesondere der kleine, frierende Wal, haben mich bezaubert. Auch die Idee das der Schal aus Seetang besteht ist super. Das stabile Pappbilderbuch ist für Kinder ab etwa einem Jahr geeignet und ich würde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 11.10.2025

Wenn das Ende der Anfang ist

Ever & After, Band 3 - Die letzte Stunde
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Der Wunsch wurde ausgesprochen. Der Wunsch wurde gewährt. Das Rad des Schicksals dreht sich zurück ...«

Mit ihrem Wunsch, dass nichts von alledem je passiert ist, katapultiert sich Rain an den Anfang ...

Der Wunsch wurde ausgesprochen. Der Wunsch wurde gewährt. Das Rad des Schicksals dreht sich zurück ...«

Mit ihrem Wunsch, dass nichts von alledem je passiert ist, katapultiert sich Rain an den Anfang der Geschichte. Nicht an den Beginn zu Teil Eins der Reihe, sondern zurück in die Zeit, vor den Anfang, bevor Cole zu Prinz Coalblack wurde und die Götter stürzte. Doch wie die Welt vor der Apokalypse retten, wenn man durch eine Zeitschleife immer Anfang und Ende der Geschichte zugleich ist?

Ever & After: Die letzte Stunde von Stella Tack ist ein unglaublich gut gelungener Abschluss für diese Reihe, den man allerdings nur mit Vorkenntnis der beiden vorherigen Bücher lesen sollte. Vom Ende des zweiten Bands war ich zuvor tatsächlich ein wenig enttäuscht. Ich dachte mir, all diese Seiten, nur damit dann alles nie passiert ist? Oh nein. Die anschließende Idee, die Protagonisten an den eigentlichen Beginn von Coles Geschichte zu versetzen und diese so praktisch auszulösen, hat mir hier sehr gut gefallen. Die Zeitschleifenhandlung, die jetzt im letzten Teil dazukommt, macht die Reihe zu etwas ganz Besonderem. Man trifft viele Charaktere aus den beiden ersten Bänden wieder, teilweise unerwartet, was mir gut gefallen hat. Die Welt die Stella Tack schafft, ist genauso märchenhaft wie schrecklich. Die Liebesgeschichte zwischen Cole und Rain schwankt für mich zwischen total romantisch und toxisch (immerhin löst sie die Apokalypse aus). Antagonisten der Geschichte sind diesmal die Götter, allen voran Coles Vater, der Sonnengott. Hier muss man sich auf etliche Grausamkeiten gefasst machen. Es wird definitiv brutal und blutig. Trotzdem findet man auch Humor in der Geschichte. Ich mag den Schreibstil der Autorin sehr gerne und hatte das immerhin fast 700 seitige Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung für die komplette Reihe.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Lissi's kleine Konditorei

Little Germany - Der Geschmack von Freiheit
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ich bereits den ersten Teil dieser mitreißenden Dilogie gelesen habe, habe ich mich wirklich auf die Fortsetzung gefreut. Band 1 endet mit dem schrecklichen Brand auf der General Slocum, einem Ausflugsdampfer, ...

ich bereits den ersten Teil dieser mitreißenden Dilogie gelesen habe, habe ich mich wirklich auf die Fortsetzung gefreut. Band 1 endet mit dem schrecklichen Brand auf der General Slocum, einem Ausflugsdampfer, bei dem über 1000 Menschen ihr Leben verloren. Unter ihnen auch Lissis Ehemann Paul, der zwar nicht ihre große Liebe war, den sie trotzdem sehr schätzte. Die Tragödie hat große Auswirkungen auf die Auswanderergemeinde in Little Germany. Die Gemeinde zerfällt, immer mehr Menschen ziehen in andere Stadtteile. Auch Julia und Lissi entscheiden sich für einen Neustart im Stadtteil Yorkville, am German Broadway. Beide begegnen Männern aus ihrer Vergangenheit und vor allem Julia muss sich für oder gegen eine Zukunft in New York entscheiden.

Ich war positiv überrascht, dass sich Little Germany - Der Geschmack von Freiheit von Maria Nikolai direkt an die Handlung des ersten Bandes anschließt. Schnell fand ich mich wieder im New York von 1904 zurecht. Die Autorin schafft es sehr anschaulich zu schreiben. Wie gerne hätte ich beim Lesen selbst in Lissis kleiner Konditorei Platz genommen und von den beschriebenen Kuchen gekostet. Durch viele Perspektivwechsel bleibt die Geschichte sehr lebendig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte mich gut in einige der Figuren hineinversetzen. Neben Lissis und Julias persönlichem Schicksal bekommt man einen kleinen Einblick in die Strafprozesse nach dem Schiffsunglück. Außerdem befasst sich ein interessanter Handlungsstrang mit Bandenkriminalität und der Schwierigkeit aus einer dieser Gangs auszusteigen. Auch der Abschluss der Geschichte ist rund und enttäuscht nicht.

Maria Nikolai hat mich mit ihrem historischen Roman über zwei starke Frauen, die auswandern und sich in New York ein neues Leben aufbauen, wirklich überzeugt. Sie schafft es ganz hervorragend fiktionale Lebenswege und historische Ereignisse zu verbinden. Man fühlt sie beim Lesen tatsächlich so, als wäre ins New York der 1900er versetzt. Von mir gibt es daher eine Leseempfehlung für beide Bände.

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