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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2025

Wundervoll geschriebener Roman

Glück aus heiterem Himmel
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Dieser Roman entpuppte sich für mich, nachdem ich beim pinken Cover und dem Titel, einen unterhaltsamen, aber seichten Liebesroman erwartet habe, als ein Glücksgriff, denn von "seicht" keine Spur, sondern ...

Dieser Roman entpuppte sich für mich, nachdem ich beim pinken Cover und dem Titel, einen unterhaltsamen, aber seichten Liebesroman erwartet habe, als ein Glücksgriff, denn von "seicht" keine Spur, sondern auf intelligente Weise unterhaltsam und tiefgründig. Ich habe die Biologin Elsie, die gerade in einer Krisensituation steckt und von einer Karriere als Wissenschaftlerin weit eintfernt ist, sofort in mein Herz geschlossen. Ich konnte dieses spezielle Café, in dem sie jobbt, förmlich vor mir sehen und musste über die Beschreibungen schmunzeln. Ich glaube genau dieser Schreibstil, der mit kleinen Details, alle Sinne anspricht, macht diesen Roman zu einem besonderen Leseerlebnis. Mittendrin ist Elsie, die einen sympathischen, ihr unbekannten Fremden beim Steckenbleiben im Aufzug kennenlernt, mit der Liebe abgeschlossen zu haben glaubt - na, wir wissen hoffentlich alle, dass eine Chance auf Liebe immer besteht, wenn man sich und ihr eine Chance gibt. Außerdem gibt es da ihre Schwester Celina, bei der Elsie nach ihrer "Katastrophe" unterkommen konnte, die sehr liebenswert ist, aber "Liebe und Beziehung" in ihrem Alltag als vielbeschäftigte Wissenschaftlerin, auch keinen Platz hat. Ich bekomme einen sehr informativien Einblick in die Forschunng - okay, es waren manchmal ein paar Fachausdrücke dabei, die ich gerne in einer Fußnote erklärt bekommen hätte - aber genau dies unterstrich nochmal den wissenschaftlichen Touch - , doch für mich das Schönste an diesem Roman war, wie nah ich mich den meist liebenswerten Menschen gefühlt habe und ich in sehr unterschiedlichen Situationen bei ihnen war. Der Roman zeigte die ernsten Seiten des Lebens, versprühte Optimismus und natürlich lag ganz viel Liebe in der Luft. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.

Fünf Sterne *****

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.11.2025

Spannender dritter Fall mit persönlichem Hintergrund der Ermittlerin

Dann ruhest auch du (Ein Fall für Maya Topelius 3)
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Für mich sind das Ermitllerteam Maya und Pär keine Unbekannten und ich hatte sie in positiver Erinnerung, so dass ich unbedingt ihren dritten Fall lesen wollten. Eigentlich befindet sich Maya gerade für ...

Für mich sind das Ermitllerteam Maya und Pär keine Unbekannten und ich hatte sie in positiver Erinnerung, so dass ich unbedingt ihren dritten Fall lesen wollten. Eigentlich befindet sich Maya gerade für einen Kurzurlaub in ihrer Heimat bei ihren Eltern, die ziemlich abseits gelegen wohnen und möchte ihren Eltern dort ihren neuen Freund vorstellen. Parallel dazu erfahre ich, dass ein junger Mann, der schriftstellerisch tätig ist, in einer Burgruine eine Leiche findet. Maya wird gemeinsam mit ihrem Partner Pär zu dem Fall beordert und während sie privat noch versucht ihrer Freundin Clara zu helfen, stellt sich heraus, dass ein Vorfall aus ihrer beider Vergangenheit und eine verschwundene Person, mit dem heutigen Fall in Verbindung stehen.
Die Autorin schreibt so, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen, denn die Geschichte ist spannend und auch tiefgründig. Ich mag es sehr, wie sie ihre einzelnen Figuren lebendig werden lässt und immer eine einzelne Geschehnisse miteinander verwebt. Außerdem gefällt mir, dass Sozialkritik geübt wird, aber ohne den erhobenen Zeigefinger. Ich hoffe sehr, dass es noch weitere Fälle mit Maya und Pär gibt, denn es sind sicherlich noch längst nicht alle Geschichten erzählt.
Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 26.10.2025

Emotional sehr aufwühlende Geschichte

Lebensbande
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Der Roman erzählt auf zwei Zeitebenen wechselweise die Geschichte dreier Frauen Nora, Lene und Lotte. Die Vergangenheit beginnt Anfang der dreißiger Jahre in Ratingen und und am Niederrhein, sowie in Holland, ...

Der Roman erzählt auf zwei Zeitebenen wechselweise die Geschichte dreier Frauen Nora, Lene und Lotte. Die Vergangenheit beginnt Anfang der dreißiger Jahre in Ratingen und und am Niederrhein, sowie in Holland, Danzig und Russland, wo die Geschichte der Vergangenheit Ende der Vierziger Jahre endet. In der Gegenwart 1991-1993 spielt die Geschichte in Kühlungsborn und am Niederrhein. Zu Beginn erfahre ich wie wenig Frauen in der damaligen Zeit zu entscheiden hatten, denn Lene wird der Umgang mit dem Holländer, in den sie sich verliebt hat, verboten und sie wird sogar von den Eltern durch Vermittlung einer Tante in einer anderen Stadt bei einer Familie als Dienstmädchen eingestellt. Nora darf zwar mit widerwilligem Einverständnis ihres Vaters eine Ausbildung als Krankenschwester machen, aber erlebt dann in den nächsten Jahren Unterdrückung durch Vorgesetzte und Ärzte ebenso wie der Zustand der Kinder sich durch die Behandlung immer mehr verschlechtert. Lotte ist Verfechterin des Nationalsozialismus und Nora lernt sie in Danzig kennen, wo Nora als Krankenschwester zwangsversetzt wird. Die beiden unterschiedlichen Frauen werden Freundinnen und gemeinsam werden nach Russland verschleppt, wo sie Zwangsarbeit leisten. Was alles genau passiert und was die Zukunft für alle drei Frauen und ihre Angehörigen bringt, das möchte ich nicht vorwegnehmen. Der Autorin ist es gelunden, dass ich das Leben aller drei Frauen und das ihrer Familien und Freunden vor Augen hatte und ich mit ihnen geliebt und gelitten habe. Es ist ein Stück Zeitgeschichte, wobei vieles wieder sehr aktuell ist.
Fünf Sterne und absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 14.10.2025

Wir dachten, das Leben kommt noch

Wir dachten, das Leben kommt noch
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Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt und zwar in der Vergangenheit, die über deb Zeitraum von 1939-1942 spielt sowie in der Gegenwart von 1998. Schon das Cover hat mich sehr angesprochen, da die ...

Der Roman wird auf zwei Zeitebenen erzählt und zwar in der Vergangenheit, die über deb Zeitraum von 1939-1942 spielt sowie in der Gegenwart von 1998. Schon das Cover hat mich sehr angesprochen, da die Optik der Frauen schon auf die Zeit des zweiten Weltkrieges hindeutete und ich gerne historische Geschichten lese. In der Geschichte stehen Frauen im Mittelpunkt und zwar in beiden Zeitebenen. In der Gegenwart bekommt Gwen, alleinerziehende Mutter, die beim BBC arbeitet und dort unter anderem sich mit "berühmten" Frauen befasst, über die sie recherchiert und Portraits erstellt. Nun bekommt sie von ihrer vorgesetzten Redakteurin über Frauen zu recherchieren, die im zweiten Weltkrieg als Special Operative Executive oder mit anderen Worten von England als Agentinnen in Frankreich im Widerstand eingesetzt worden sind, und darüber ein Buch zu schreiben. Die gefährliche Arbeit dieser Frauen ist nie offiziell anerkannt worden und dies soll jetzt im Nachgang geschehen. Wer waren diese Frauen? Dies soll Gwen recherchieren und selbst hat sie mehr Verbindungen persönlicher Art als ahnt. Erste Hinweise erhält sie durch ihre Tante. Gwen möchte bei ihrem Aufenthalt in Paris auch so "nebenbei" herausbekommen, was ihre Großmutter zu Kriegszeiten in Paris gemacht hat und Unterlagen dazu abholen.
Ich konnte mich, nachdem ich begonnen hatte zu lesen, kaum mehr von der Geschichte lösen, denn durch die parallelen Erzählstränge, sehe ich die Verbindungen zwischen beiden Zeiten und die Personen, insbesondere die Menschen bzw. die Geschichte in der Vergangenheit, kommen/ geht mir sehr nahe. Die kleinen privaten Details , die im ganzen Roman eingeflochten werden, macht die Geschichte so besonders. Die Geschiche in der Gegenwart und das, was Gwen alles entdeckt, ist faszinierend und berührend zugleich, zugleich mag ich auch den Humor, der eingestreut wird, denn Gwens Tochter und die Tante sind "speziell", sicherlich anstrengend für ihre Umgebung, aber auch sehr unterhaltsam.
Die Autorin hat die Quellen ihrer Recherche und die Fakten, die darauf beruhen und im Roman eingeflochten werden, im Anhang angegeben und zugleich noch im Nachwort/Danksagung einiges erklärt. Außerdem wird zu Beginn des Romans auf das Personenregister am Ende des Buches hingewiesen, was ich sehr gut gefunden habe, um den Überblick zu bewahren.
Mich hat der Roman bewegt und ich habe den Mut der Menschen sehr bewundert.
Fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Sehr ansprechendes Bilderbuch

Ich war das nicht!
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In dem Bilderbuch geht es um Klara, die zum ersten Mal bei ihrem Freund Leo zu Besuch ist und trotz seines Verbotes an seinen selbstgebauten Elefanten geht, der leider dabei auseinanderfällt. Leo ist sauer, ...

In dem Bilderbuch geht es um Klara, die zum ersten Mal bei ihrem Freund Leo zu Besuch ist und trotz seines Verbotes an seinen selbstgebauten Elefanten geht, der leider dabei auseinanderfällt. Leo ist sauer, da nicht nur der Elefant kaputt, sondern Klara auch nicht zugibt, dass sie es war. Am Ende entschuldigt sich Klara bei Leo und sie bauen gemeinsam.

Die Geschichte wird in kurzen, einfachen Sätzen erzählt, wobei die Geschichte auch ohne Text alleine durch die wunderschönenen großflächigen Illustrationen zu verstehen ist. Die Handlung sowie die Gefühle werden sehr gut daragestellt.

Das Buch hat den Kindern, mit denen ich es mir angeschaut sowie auch vorgelesen habe, sehr gut gefallen.

Fünf Sterne

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