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Veröffentlicht am 20.12.2025

Jupp Backes neunter Fall

Nur Gundula gärtnerte giftiger
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Das Ehepaar Gundula und Alfred Böttinger sind Nachbarn, die man sie nie wünschen würde. Über alles und jeden beschweren sie sich und dass das nicht lange gut geht, ist vorauszusehen. Als Alfred, nach dem ...

Das Ehepaar Gundula und Alfred Böttinger sind Nachbarn, die man sie nie wünschen würde. Über alles und jeden beschweren sie sich und dass das nicht lange gut geht, ist vorauszusehen. Als Alfred, nach dem Verzehr vom einem Stück Käsekuchen, tot in seinem Wintergarten liegt, ist schnell klar, dass es sich hierbei um Mord handelt. Aufgrund dessen, dass seine Ehefrau den Kuchen gebacken hat, gerät sie auch recht bald in den Fokus der Tatverdächtigen. Natürlich beteuert sie ihre Unschuld und ihre geköpften Gartenzwerge sollen ihr dabei helfen. Ob sie wirklich ein Motiv hat oder ob Jupp hier völlig falsch liegt, bleibt abzuwarten. Seine Ermittlungen gehen in sämtliche Richtungen und dabei bemerkt er, dass bei den Nachbarn die Nerven blank liegen. Je länger er die Nachbarn befragt, desto größer wird der Täterkreis. Auf einmal beschuldigt sich die Nachbarn gegenseitig Alfred Böttinger umgebracht zu haben. Wer ist denn nun der Täter und mit welchem Motiv?

Jupp Backes hat nicht nur bei der Arbeit viel um die Ohren, auch Zuhause geht es mal wieder drunter und drüber. Oma Käthe hat sich angemeldet und Ehefrau Inge hat Zoff mit ihrer Tochter Eva, die partout keine Gardinen vor ihre Fenster hängen will. Sollen Inge und Oma Käthe sich mal um den Hausfrieden kümmern. Ob sie es schaffen, bleibt abzuwarten.

Um wenigstens ein wenig Ruhe zu haben, konzentriert sich Jupp voll und ganz auf seinen Fall. Wäre da nicht Hasenkasten-Doris, die Jupp mit ihren Problemen nervt. Tja, in Jupps Leben wird es nie langweilig

„Nur Gundula gärtnerte giftiger“ von Dany R. Wood ist bereits der neunte Dorfkrimi um Hauptkommissar Jupp Backes, der im Dezember 2025 im Arturo Verlag erschienen ist. Seit der ersten Stunde bin ich ein großer Fan dieser Reihe und ich kann und mag es mir auch nicht vorstellen, dass diese irgendwann mal zu Ende geht. Einmal im Jahr muss ich nach Hirschweiler reisen….

Allein das Buchcover hat einen großen Wiedererkennungswert und passt perfekt zu den bisherigen Bänden.

Wer schon den einen oder anderen Krimi des Autors gelesen hat, weiß den unverwechselbaren flüssigen und leichten Schreibstil zu schätzen. Dies ist aber nur ein Punkt, denn ich erwähnen möchte. Allein die Charaktere, den eingestreuten Wortwitz und die Situationskomik sind einzigartig und lassen den Dorfkrimi zu was ganz Besonderem werden. Für mich ist es immer DAS Lesehighlight eines Jahres.

Bereits nach der ersten Seite kann ich dieses Buch kaum mehr aus den Händen legen. Selbst dann nicht, wenn ich vor lauter Lachen nicht mehr weiterlesen kann. Während des Lesens ermittele ich natürlich mit, wer der oder die Täter sein könnten. In den allerwenigsten Fällen komme ich drauf, wie hier. Viel zu oft bin ich von Tatverdächtigem zu Tatverdächtigen gesprungen. Mich stört es nicht, so bleibt es bis zum Ende spannend und ich freue mich, wenn ich mit Jupp den Fall beenden darf.

Was mich aber bei den Dorfkrimi stört, sie sind immer viel zu schnell ausgelesen. Zum Glück hat Dany R. Wood jetzt eine neue Krimireihe um Oma Käthe herausgebracht und somit kann ich mir die Wartezeit ein wenig „Versüßen“.

Wie immer gibt es auch für den neunten Fall um Jupp Backes 5 von 5 Sterne! Voller Vorfreude warte ich auf das große Jubiläum (Jupp Backes 10ter Fall). Ich bin gespannt, wie es mit Familie Backes weitergehen wird.

Für mich die allerbeste Cosy Crime Reihe die es auf dem deutschen Büchermarkt gibt!!!

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Veröffentlicht am 04.11.2025

Der Traum von zartschmelzender Schokolade geht weiter

Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2)
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Bern 1863: Der Apothekersohn Rudolph Lindt hat keine Lust in die Fußstapfen seines Vaters zutreten, viel lieber möchte er seinen eigenen Weg finden bzw. gehen. Beinahe wären seine Träume zerplatzt, wenn ...

Bern 1863: Der Apothekersohn Rudolph Lindt hat keine Lust in die Fußstapfen seines Vaters zutreten, viel lieber möchte er seinen eigenen Weg finden bzw. gehen. Beinahe wären seine Träume zerplatzt, wenn ihn das Blumenmädchen Binia nicht vor der vorbeifahrenden Kutsche gerettet hätte, die er, dank seiner Tagträume, nicht wahrgenommen hat. Ab diesem Moment, in dem ihm praktisch gesehen ein Leben geschenkt worden ist, ist Rudolph klar, dass er was ganz Großes vollbringen will. Sein Onkel nimmt ihn mit nach Lausanne, um ihn in seiner Fabrik arbeiten zu lassen. Zurück in Bern will er Nägel mit Köpfen machen und eröffnet seine eigene Schokoladenfabrik. Tag und Nacht arbeitet er an seinem Produkt, um es noch besser als die Konkurrenz zu machen und tatsächlich schafft er das unmögliche: eine Schokolade, die zartschmelzend ist. Dieses Produkt ist nicht nur eine wahre Neuheit, sie sorgt auch bei Familie Sprüngli für Aufsehen. Keiner kann glauben, dass dieser junge Rudolphe, wie er sich jetzt nennt, es geschafft hat, das Conchieren zu erfinden.

Nach der Veröffentlichung des Auftaktbandes „Lindt & Sprüngli – Zwei Familien, eine Leidenschaft“ 2024 hat Lisa Graf nun ihr neustes Werk „Lindt & Sprüngli -Zwei Rivalen, ein Traum“, dass im Oktober 2025 im Penguin – Verlag erschienen ist, vorgelegt. Mit großer Begeisterung habe ich den ersten Teil dieser Lindt & Sprüngli – Trilogie gelesen und wartete voller Neugierde und Ungeduld auf die Fortsetzung. Endlich geht es weiter

Wer bereits das eine oder andere Buch der Autorin schon gelesen hat, weiß ihren flüssigen und leichten Schreibstil zu schätzen. Wie schon bei dem vorherigen Band konnte mich auch diesmal nicht nur der Schreib- sondern auch der brillante Erzählstil in seinen Bann ziehen. Kaum das ich die ersten Sätze gelesen hatte, merkte ich bereits, dass ich diesen Roman nicht so einfach mehr zur Seite legen kann. Zu jedem Zeitpunkt wollte, nein, musste ich wissen, wie es mit dem jungen Lindt weitergehen wird. Zudem zogen mich auch die authentischen und sehr lebendig gestalteten Charaktere magisch an.

Die Handlung erstreckt sich über die Jahre 1863 – 1880. Wo es im ersten Band überwiegend über die Familie Sprüngli ging, ist der Fokus hier auf Rudolph „Rudolphe“ Lindt gerichtet. Der 8jährige Rudolph ist ein Tagträumer und kein guter Schüler. Wenn es nach Rudolphs Vater ginge, soll sein Sohn studieren und eines Tages die Apotheke übernehmen, aber genau dies will Rudolf nicht. Allerdings gibt es auch keine Zukunftspläne von ihm. Ein familiärer Schicksalsschlag bringt Rudolphs Leben ein wenig ins Wanken, aber sein Onkel will ihm helfen und nimmt ihn in sein Unternehmen mit. Dort lernt Rudolph alles über die Schokoladenherstellung und kaum ist dieser zurück in Bern, will er seine eigene Firma gründen. Allerdings ist dies nicht ganz so einfach und auch die Produktion seiner Schokolade erweist sich als heikle Angelegenheit. Trotz aller Widrigkeiten schafft er eine Weltneuheit: das Conchieren von Schokolade! Plötzlich schaut die ganze Welt auf den einstiegen Tagträumer, der mit seiner zartschmelzenden Schokolade den Markt erobert.

Für mich ist der Roman „Lindt & Sprüngli – Zwei Rivalen, ein Traum“ nicht nur eine Geschichte. Es ist eine sehr interessante und spannende Reise in die Schokoladenwelt. Lisa Graf hat es erneut geschafft, ihre Fakten und Informationen, die sie dank ihrer akribischen und detaillierten Recherche gesammelt hat, perfekt in ihre fiktive Handlung einzuweben. Fast könnte man meinen, dass sich die Geschehnisse genauso abgespielt haben. Leider ist dem nicht so, aber das Lesevergnügen ist dennoch sehr groß.

Schade, dass ich jetzt so lange warten muss, denn der dritte und somit Abschlussband soll erst Herbst 2026 erscheinen.

5 von 5 Sternen! Wer eine kalorienarme, aber zartschmelzende Geschichte über die Schokoladendynastie Lindt & Sprüngli lesen will, ist hier bestens aufgehoben. Ich kann sie nur weiterempfehlen, lesen muss jeder selbst!

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Das Geheimnis der silbernen Tür

Die Buchreisenden - Eine Tür aus Silber und Lügen
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Nachdem im April 2025 der erste Band der Reihe „Die Buchreisenden „Ein Weg aus Tinte und Magie“ erschienen ist, hat Akram El-Bahay nun sein Werk „Die Buchreisenden „Eine Tür aus Silber und Lügen“, dass ...

Nachdem im April 2025 der erste Band der Reihe „Die Buchreisenden „Ein Weg aus Tinte und Magie“ erschienen ist, hat Akram El-Bahay nun sein Werk „Die Buchreisenden „Eine Tür aus Silber und Lügen“, dass im Oktober 2025 im Lübbe – Verlag erscheint, vorgelegt. Mit großer Begeisterung habe ich den vorherigen Band gelesen und wartete voller Neugierde und Ungeduld auf die Fortsetzung. Jetzt endlich geht es mit Adam und Elisa weiter

Wer schon das eine oder andere Buch von Akram El-Bahay gelesen hat, weiß den flüssigen und leichten Schreibstil zu schätzen. Dieser Punkt ist nicht nur dafür verantwortlich, dass ich die Bücher des Autors so sehr liebe. Hier spielt kraftvolle Erzählstil eine große Rolle, der mir bei jedem seiner Werke ein wahres Kopfkino bereitet. Jedes Mal, wenn ich ein Buch von ihm beendet habe, denke ich: das kann man nie und nimmer toppen, aber der Autor beweist es immer wieder, dass er es kann. Ein großes Kompliment! Hinzu kommen noch die facettenreichen und außergewöhnlichen Charaktere, die die Geschichten so einzigartig machen. Das Buch vorzeitig aus den Händen zu legen fiel mir erneut sehr schwer, da ich zu jedem Zeitpunkt wissen möchte, wie es mit Adam und Elisa weitergehen wird.

Mit einem fiesen Cliffhanger wurden wir Leser in eine ungewisse Wartezeit geschickt, aber eines kann ich jetzt schon verraten: sie hat sich definitiv mehr als nur gelohnt! So spannend wie es aufgehört hat, so geht es auch weiter. Elias Mutter bleibt weiterhin verschwunden, aber Adam und ihre Tochter Elisa wollen sie unbedingt finden, um sie in ihre Welt zurückzubringen. So einfach wird dies nicht. Die mysteriöse Tür, die sie im Der Vampyr gefunden haben, lässt sich nicht so leicht öffnen. Um hinter ihr Geheimnis zu kommen, müssen sie sich erneut in literarische Werke reinlesen. Dieser Plan klingt recht einfach, doch droht an jedem dieser Orte die Gefahr. Ob die beiden es tatsächlich schaffen, die entsprechenden Codes zu finden, um die Tür öffnen zu können, bleibt abzuwarten. Eines ist sicher: auf der Suche müssen sie gefährliche und spannende Abenteuer überstehen, die wahrlich nicht ungefährlich sind. Was mich sehr gefreut hat, dass Kobold Luthin erneut an ihrer Seite ist. Ich liebe seine flapsige Art und Weise mit samt seiner coolen Sprüche, die mich immer wieder zum Lachen gebracht haben. Wer jetzt meint, dass nur die Guten zurück kehren der irrt. Adams Widersacher sind ebenfalls mit von der Partie und sie sind gefährlicher als je zu vor. Leider waren die 349 Seiten viel zu schnell ausgelesen, aber der Epilog hat mich versöhnlich gestimmt.
Mit seinem Buch „Die Buchreisenden – Die Tür aus Silber und Lügen“ hat Akram El-Bahay erneut bewiesen, dass er einer der großen Autoren in Sachen Fantasy ist. Für mich schreibt er nicht nur Geschichten, nein, er lässt seine Leserschaft in eine magische und geheimnisvolle Welt eintauchen, die man so nie kennenlernt. (Zu gerne würde ich mal in das eine oder andere Buch reisen, aber dies ist in der reellen Welt nicht möglich). Dank des Autors ist dies für zwei Bände möglich und lässt der Fantasie freien Lauf.

Schade nur, dass es sich hierbei auch schon um den Abschlussband handelt. Den einen oder anderen Teil hätte ich noch gerne gelesen, aber so freue ich mich auf sein neues Werk und bin gespannt, welche Ideen er dann umgesetzt hat.

Dieser Band reiht sich definitiv in die Liste meine Lesehighlights 2025 ein.

Eine spannende und fantasievolle Geschichte, die den Leser magisch in seinen Bann zieht.
5 von 5 Sternen! Wer Fantasie, Bücher und mystische Wesen liebt ist hier bestens aufgehoben!!!

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Veröffentlicht am 19.10.2025

Ein gefühlvoller und weihnachtlicher Roman, der einen tief berührt

Der Weihnachtssee
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Inhaltsangabe:

Wie alle Jahre zuvor will Jana auch dieses Weihnachtsfest wieder bei ihren Eltern im Bayrischen Wald verbringen. Allerdings hat sie die Pläne ohne ihre Schwester gemacht und genau jene ...

Inhaltsangabe:

Wie alle Jahre zuvor will Jana auch dieses Weihnachtsfest wieder bei ihren Eltern im Bayrischen Wald verbringen. Allerdings hat sie die Pläne ohne ihre Schwester gemacht und genau jene hat für die Eltern eine ganz spezielle Überraschung geplant, die aber ohne Jana stattfinden soll. Jetzt will Jana die Feiertage in ihrer Münchner Wohnung verbringen und als sie dorthin aufbricht, setzt ein heftiger Schneesturm ein. Ihre Reise endet vorzeitig im Graben. Ihre Rettung ist ein abgelegenes Haus, wo sie auf den ehemaligen Schulfreund Tom und dessen Neffen Finn trifft. Allerdings bleibt sie nicht der einzige Gast. Während des Tages stranden noch vier Personen bei Tom und einer unter ihnen ist ihr Ex- Verlobter Stephan, denn sie seit der Trennung nie wiedergesehen hat. Dank des schlechten Wetters ist ein vorzeitiger Aufbruch unmöglich und so müssen alle den Heilig Abend zusammen verbringen. Nicht nur für Jana wird Weihnachten zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. „Das Weihnachtsherz“ oder „Das Weihnachtslied“) hat Angelika Schwarzhuber nun ihr neues Werk „Der Weihnachtssee“, dass im September 2025 im Blanvalet - Verlag erschienen ist, vorgelegt. Seit Jahren gibt es für mich nichts Schöneres als die Vor- Weihnachtszeit mit einem stimmungsvollen Roman von dieser Autorin einzuläuten. Letztes Jahr gab es leider nicht die Möglichkeit und das war für mich wie ein Weihnachtsfest ohne Weihnachtsbaum. Meine Freude war riesengroß, als ich erfuhr, dass es diesmal wieder ein Weihnachtsroman gibt und so ging meine Reise in den bayrischen Wald, der mit einer einmaligen tiefverschneiten Winterwunderlandschaft beindruckte.

Wer schon das eine oder andere Buch der Autorin gelesen hat, weiß den leichten und flüssigen Schreibstil sehr zu schätzen. Hinzu kommt noch der bildhafte Erzählstil, der mein Kopfkino anwarf. Bereits ab der ersten Seite war ich so tief in die Handlung versunken, wie Janas Auto, dass im Straßengraben stand. Diesen Roman einfach so aus den Händen war einfach schier unmöglich, seine magische Anziehungskraft wusste dies zu verhindern. Während des Lesens hatte ich zudem das Gefühl, ein Teil der Geschichte sein zu dürfen. Nicht nur dass die Handlung so lebendig erzählt worden ist, nein, auch die authentischen und sehr lebensnahen Charaktere und die bezaubernde Kulissenbeschreibung trugen sehr viel dazu bei. Leider durfte ich nur buchtechnisch dabei sein, aber so ein improvisiertes Fest würde ich gerne auch mal erleben.

Zu der Handlung möchte ich nicht mehr schreiben, sonst würde ich vermutlich viel zu viel verraten. Dennoch kann ich verraten, dass es hier um Freundschaft, Liebe, Trauer, Vertrauen, Zusammenhalt und Familie geht und obendrauf gibt es ein stimmiges und wundervolles Happy End!!!

Mit „Der Weihnachtssee“ hat Angelika Schwarzhuber erneut bewiesen, dass sie zu Recht zum Kreis der Bestsellerautorinnen gehören darf. Für mich erzählt sie keine Geschichten, nein, sie nimmt ihre Leserschaft auf eine emotionale und stimmungsvolle Reise mit, die wirklich jedes, aber auch jedes Herz zu tiefst berührt und dies nicht nur zu Weihnachten. Jedes Mal, wenn ich einen ihrer Romane gelesen habe, denke ich mir, dass kann Angelika Schwarzhuber nie und nimmer toppen, aber sie kann. Auch wenn ich letztes Jahr auf ihren Roman verzichten musste, so hat sich die Warterei mehr als nur gelohnt. Für mich hat dieses Buch alle bisherigen Romane in den Schatten gestellt und ist für mich das Lesehighlight 2025 (auch wenn das Jahr noch nicht vorüber ist!!!)

Wer nach dem Lesen Lust auf das eine oder andere Gericht haben sollte, der findet am Ende des Buches diverse Rezepte, die man ausprobieren kann. Wünsche gutes Gelingen!!!

5 von 5 Sternen (gefühlte 10 Sterne) und ein absolute Leseempfehlung. Wer Weihnachtsgeschichten liebt, wird diese hier ebenfalls lieben.

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Veröffentlicht am 09.10.2025

Der Traum vom Rosenhag geht weiter

Die Frauen vom Rosenhag. Sehnsucht nach Freiheit
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Inhaltsangabe:
Marlene und Liv haben es geschafft ihren Traum wahr werden zu lassen. Mit dem Haus Rosenhag haben sie eine Zufluchtsmöglichkeit für Frauen erschaffen, wo ihnen nicht nur geholfen wird, sie ...

Inhaltsangabe:
Marlene und Liv haben es geschafft ihren Traum wahr werden zu lassen. Mit dem Haus Rosenhag haben sie eine Zufluchtsmöglichkeit für Frauen erschaffen, wo ihnen nicht nur geholfen wird, sie helfen sich auch untereinander. Doch der Traum währt nicht lange, denn Livs Ehemann versucht mit allen Mitteln dieses Haus zurückzubekommen. Wird er sein Ziel erreichen? Obwohl bei Marlene, dank Oskar, der Himmel voller Geigen hängt, ziehen dunkle Wolken über das Liebesglück. Ein unbekannter Mann, der ihr aber sehr vertraut erscheint, bringt ihr Leben mächtig ins Wanken. Nur wer ist diese Person und was will er in Karlskrona?

Nach zahlreichen Veröffentlichungen hat Corina Bomann nun ihr neustes Werk „Die Frauen vom Rosenhag – Sehnsucht nach Freiheit“, dass im August 2025 im Penguin-Verlag erschienen ist, vorgelegt. Bereits im März dieses Jahres durfte ich den ersten Teil dieser grandiosen Dilogie lesen und seitdem wartete ich sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Endlich war es so weit und reiste (buchtechnisch) nach Karlskrona.

Wer schon das eine oder andere Buch der Autorin gelesen hat, weiß ihren flüssigen und leichten Schreibstil zu schätzen. Aber nicht nur dieser kann überzeugen, sondern auch ihr bildhafter Erzählstil, der mich immer wieder in seinen Bann ziehen kann. Obwohl seit dem ersten Teil einige Monate vergangenen sind, so habe ich, dank des nahtlosen Übergangs, sofort in die Geschichte hineingefunden. Alles wirkte wieder so vertraut: die authentischen und lebensnahen Charaktere, ihr Leben samt Schicksal und auch die vertraute Umgebung. Bereits mit den ersten Zeilen entfachte das Kopfkino, dass bis zum letzten Satz anhielt. Was ich an Corina Bomann so schätze, ist, dass man mit den Personen mitfiebern darf. Alle guten und schlechten Momente waren auch die meine. Dies ist nur ein weiterer Punkt warum ich die Romane so liebe. Allerdings besitzen sie auch Suchtpotenzial. Kaum das ich mit diesem Buch begonnen habe, fiel es mir sehr schwer, den Roman vorzeitig aus den Händen zu legen. Was natürlich auch an den kurzen Kapiteln lag, die mich irgendwie dazu „überredeten“ immer noch das eine oder andere dran zu hängen. Zu jedem Zeitpunkt musste ich wissen, wie es hier mit Marlene und Liv weitergehen wird. Während des Lesens entstand das Gefühl, dass ich nicht nur Leserin bin, sondern ein Teil dieser Geschichte wäre.

Mit „Die Frauen vom Rosenhag – Sehnsucht und Freiheit“ hat Corina Bomann es geschafft, ihre Dilogie genauso packend weiterzuschreiben, wie sie im ersten Teil endete. Mit bereitete es große Freude Marlene und Liv auf ihren steinigen Weg begleiten zu dürfen und ihnen dabei zu zusehen, wie sie, trotz all der aufkommenden Widrigkeiten, ihr Ziel verfolgten. Ob sie es tatsächlich geschafft haben oder nicht, wer ich nicht verraten, aber eines kann ich schreiben: die Reise ist es mehr als wert, sie zu starten.

Schade nur, dass die 600 Seiten so schnell ausgelesen waren und dies der letzte Teil dieser Reihe war. Wenn es nach mir ginge, hätte es hier auch noch einen dritten Band geben können, aber so heißt es Abschied nehmen vom Rosenhag.

5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Wer emotionale, historische und auch spannende Frauenromane lesen will, der ist hier bestens aufgehoben.


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