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Veröffentlicht am 03.12.2025

Monster im Schatten

Savage Hearts
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„Savage Hearts“ von J.T. Geissinger ist der dritte Band ihrer mitreißenden Mafia Romance Reihe Queens and Monsters.
Als Riley überraschend von ihrer seit Jahren entfremdeten Schwester zur Hochzeit eingeladen ...

„Savage Hearts“ von J.T. Geissinger ist der dritte Band ihrer mitreißenden Mafia Romance Reihe Queens and Monsters.
Als Riley überraschend von ihrer seit Jahren entfremdeten Schwester zur Hochzeit eingeladen wird, ahnt sie noch nicht, wie sich dadurch ihr Schicksal verändern würde. Die menschenscheue und vorlaute Lektorin wird aus er Luxusvilla ihres zukünftigen Schwagers entführt und das ausgerechnet vom gefürchteten Todesengel der Bratva. Malek Antonov will Rache für seinen getöteten Bruder. Während er den vermeintlich Verantwortlichen observiert, fällt ihm Riley ins Auge, die seine Beschützerinstinkte weckt. Da weiß Malek aber noch nicht, dass er Riley auch benutzen kann, um seine Pläne zu verwirklichen. Zumindest könnte er das theoretisch, wenn er seine Gefühle für die kleine Blondine mit der großen Klappe abstellen würde.

Queens and Monsters ist schon ein sehr treffender Ausdruck für diese Reihe und auch im dritten Teil trifft ein mächtiges und skrupelloses Mafiamitglied auf die eine Frau, die ihn in die Knie zwingt. J.T. Geissinger hat einen lockeren und humorvollen Schreibstil, der mich immer wieder begeistert.
Riley ist vielleicht das komplette Gegenteil ihrer Schwester Sloane und doch haben beide auch viele Gemeinsamkeiten. Die Schwäche für mächtige Mafia Könige gehört auf jeden Fall dazu. Ich mag Rileys ungefilterte und direkte Art, vor allem wenn sie im Wut-Modus ist und alle Hemmungen verliert. Ihr Kopf ist ein unterhaltsamer Platz und ich liebe ihre witzigen inneren Monologe.
Der stoische und professionelle Malek ist der dunkle Hangman und ein tödlicher Geist. Nur Riley bringt ihn aus seiner Ruhe und hat scheinbar überhaupt keine Angst vor ihm. Hinter seiner Rolle steckt eine berührende Geschichte und es ist irgendwie niedlich, wie er sich fürsorglich um Riley und ihr Wohlbefinden kümmert.
Das Grundschema bleibt gleich, aber es ist eben auch im dritten Teil immer noch sehr unterhaltsam und mitreißend. Die humorvollen Schlagabtausche machen einfach Spaß und die Lovestory trifft mitten ins Herz.

Mein Fazit:
Das nächste Monster verliert sein Herz an seine Queen und ich gebe dafür eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.12.2025

Herausforderung angenommen

Off to the Races
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„Off to the Races“ von Elsie Silver ist ihr Debüt und der Auftakt ihrer romantischen Reihe Gold Rush Ranch.
Der erfolgreiche Geschäftsmann Vaughn Harding zieht sich nach dem Tod seines geliebten Großvaters ...

„Off to the Races“ von Elsie Silver ist ihr Debüt und der Auftakt ihrer romantischen Reihe Gold Rush Ranch.
Der erfolgreiche Geschäftsmann Vaughn Harding zieht sich nach dem Tod seines geliebten Großvaters für einige Zeit aus seiner Firma zurück, um dessen Gestüt und Rennstall wieder zu altem Glanz zu verhelfen. Ein Wettskandal hat den Ruf der Gold Rush Ranch schwer geschädigt und Vaughn tut alles, um den Namen seines Großvaters reinzuwaschen. Ein erster Schritt ist der neue Pferdetrainer Billie Black, der sich als toughe und wunderschöne Frau entpuppt. Vaughn hat Zweifel an ihrer Kompetenz und so kracht es schon ab der ersten Begegnung. Aber Billie liebt die Herausforderung und weiß, was sie kann. Zudem lässt sie sich nichts von Vaughn gefallen und gibt ihm ordentlich Kontra. Und das ist etwas, was er noch nie bei einer Frau erlebt hat.

Ich habe schon einige Bücher von Elsie Silver gelesen und mag ihren humorvollen und mitreißenden Schreibstil. Jetzt geht es Back to the Roots und wir fangen ganz von vorne an, denn schon ihr Debüt kann mich ganz klar überzeugen. Cowboy-Vibes, witzige Schlagabtausche und tiefe Emotionen sind ein Mix, der bei der Autorin immer funktioniert.
Billie ist selbstbewusst, tough und lässt sich in der männerdominierten Welt des Pferderennsports nicht einschüchtern. Aufgrund ihrer Erfahrungen kann ich absolut nachvollziehen, warum sie Tiere lieber mag als Menschen. In einer meiner Lieblingsszenen im Buch habe ich sie dermaßen gefeiert, denn sie vertritt klar ihre Meinung und kämpft für die, die sie liebt.
Vaughn ist ein Held mit Ecken und Kanten, dessen Entscheidungen manchmal fragwürdig sind. Obwohl er es bei seiner Familie bereits wissen müsste, lernt er auf die harte Tour, dass es eben nicht nur schwarz und weiß, sondern jede Menge Grautöne gibt.
Die knisternde Chemie zwischen Billie und Vaughn ist sehr mitreißend und ich liebe ihre Dynamik. Hier fliegen die Fetzen und die Funken, was immer wieder unterhaltsam ist. Gleichzeitig gibt es aber auch gefühlvolle und stille Momente, die Elsie Silver sehr berührend erzählt.

Mein Fazit:
Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Death is calling

Whispers of Destiny
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„Whispers of Destiny“ von Justine Pust ist eine bitterböse Dystopie, in der der Tod sein Geschäft um das Ableben jetzt professioneller betreibt.
Ende des 21. Jahrhunderts ist die Erde überbevölkert und ...

„Whispers of Destiny“ von Justine Pust ist eine bitterböse Dystopie, in der der Tod sein Geschäft um das Ableben jetzt professioneller betreibt.
Ende des 21. Jahrhunderts ist die Erde überbevölkert und hat nur noch sehr begrenzte Ressourcen zur Verfügung. Diese werden größtenteils den privilegierten Bevölkerungsschichten zur Verfügung gestellt, die zu den höheren Zonen zählen. In Zone 3, wo die 21-jährige Blue lebt, sind Armut, Hunger, Atemnot und Säureregen an der Tagesordnung. Doch darüber muss sich Blue nicht mehr lange den Kopf zerbrechen, da sie gerade eine tödliche Diagnose erhalten hat, denn medizinische Behandlung gibt es ebenfalls nicht mehr. Zur Verfügung steht lediglich Death Call, ein Unternehmen des Todes, wo man sein Ableben professionell managen kann. Überraschend bietet Creek, ein Mitarbeiter von Death Call, Blue einen Deal an. Wenn sie dort einen Job annimmt, darf sie weitere 30 Jahre leben. Doch dafür ist sie es nun, die über Leben und Tod entscheidet.

Justine Pust zeichnet eine wirklich düstere und dystopische Welt, die gar nicht so viele Jahre von der Gegenwart entfernt ist. Leider sind auch die bitteren Folgen des Umgangs mit den Ressourcen gar nicht derart unrealistisch, so dass vielleicht lediglich die Erscheinung des personifizierten Todes garantiert in den Bereich der Fantasy fällt.
Ich mag den Schreibstil der Autorin und der Einstieg in die fesselnde Handlung ist wirklich nicht schwer. Blue ist eine Hauptfigur mit Ecken und Kanten, die ich von Anfang an mochte.
Sie ist direkt, schonungslos ehrlich und loyal, aber auch desillusioniert und pessimistisch. Ihre Ablehnung gegen das Todesgeschäft ist aufgrund ihrer Vergangenheit nachvollziehbar. Aber es werden auch unbequeme und wichtige Fragen aufgeworfen, die die Gegenseite nahbarer machen. Wer sollte über Leben und Tod entscheiden? Wer bekommt eine neue Chance und wer hat durch seine Entscheidungen alles verspielt? Ich glaube, niemand möchte diese Verantwortung tragen, und doch wird Blue mit all diesen Fragen konfrontiert.
Die Handlung ist ungewohnt düster, aber absolut mitreißend. Es gibt einige überraschende Twists und herzzerreißende Momente, aber auch humorvolle Szenen und natürlich etwas Romantik.
Die Thematik ist aufrüttelnd und regt zum Nachdenken an, damit hoffentlich einige ziemlich realitätsnahe Aspekte des Buches niemals Wirklichkeit werden.

Mein Fazit:
Ich gebe eine unbedingte Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Neue Chance

Two steps away - London Hearts 2
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„Two steps away – London Hearts 2“ von Valentina Fast und Lorena Schäfer ist der zweite Band ihrer gefühlvollen London Hearts Reihe.
Für Pippa ist das ganze Leben eine einzige durchgeplante To-Do-Liste, ...

„Two steps away – London Hearts 2“ von Valentina Fast und Lorena Schäfer ist der zweite Band ihrer gefühlvollen London Hearts Reihe.
Für Pippa ist das ganze Leben eine einzige durchgeplante To-Do-Liste, die sie zu ihrer angestrebten Karriere führen und ihre Eltern stolz machen soll. Umso mehr wirft es sie aus der Bahn, wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, wie zum Beispiel, dass ihr eigentlich sicherer Praktikumsplatz durch ein Versehen plötzlich überhaupt nicht mehr sicher ist. Das Topping auf dem Cupcake ist jedoch, dass ihre Konkurrenten ausgerechnet ihre manipulative ehemals beste Freundin Olivia und ihr früherer bester Freund und erster Crush Ben sind. Ben, der ihr vor vier Jahren das Herz gebrochen hat und anschließend einfach verschwand. Jetzt ist er zurück in London und Pippa will keinesfalls, dass er erneut irgendeinen Weg in ihr angeschlagenes Herz findet. Denn diesen Fehler will sie nicht zweimal machen.

Es geht zurück in die kleine WG in London, wo die vier Freundinnen Pippa, Neve, Quinn und Gemma zusammenleben. Diesmal widmen sich die beiden Autorinnen der ehrgeizigen Pippa, die im schwersten Moment ihres Lebens ihr Herz öffnete und tief enttäuscht wurde. Seitdem ist es verschlossen, damit sie nie wieder derartiges fühlen muss.
Pippa hat meterhohe Mauern um sich hochgezogen und doch wird sie ausgerechnet von den Menschen, die ihr am nächsten stehen, immer wieder verletzt. Ich konnte ihre abweisende Haltung, die Außenstehende als Arroganz wahrnehmen, hundertprozentig nachvollziehen. Deshalb ist es umso schöner, wenn sie mit Hilfe ihrer Freundinnen zu neuer innerer Stärke findet und endlich einen Wohlfühlort und Safe Space hat.
Ich gebe zu, dass ich als Team Pippa Ben anfangs überhaupt nicht mochte. Er sieht sich als Opfer und vielleicht ist er das in gewisser Weise auch, aber trotzdem verhielt und verhält er unterirdisch. Seine Entwicklung im Laufe der Handlung ist aber glaubwürdig, so dass er nach und nach meine Sympathie gewinnen konnte.
Manchmal braucht es eine zweite Chance, denn das Timing und die Umstände passen beim ersten Mal nicht. Das ist in dieser Lovestory gefühlvoll und berührend erzählt und so hat sie mir sogar besser gefallen, als der Auftakt.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Harte Überzeugungsarbeit

Die Sweet-Teddy-Theorie
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„Die Sweet-Teddy-Theorie“ von Lucy Chalice ist die romantische Fortsetzung vom Hot-Henry-Effekt und dreht sich diesmal um seinen charmanten Zwillingsbruder.
Dr. Hannah Havens ist eine geniale Veterinärin, ...

„Die Sweet-Teddy-Theorie“ von Lucy Chalice ist die romantische Fortsetzung vom Hot-Henry-Effekt und dreht sich diesmal um seinen charmanten Zwillingsbruder.
Dr. Hannah Havens ist eine geniale Veterinärin, aber ihre Social Skills sind eindeutig ausbaufähig. Nach der hässlichen Trennung von ihrem manipulativen Ex muss Hannah in ihre kleine Heimatstadt zurückkehren, wo sie in der örtlichen Tierarztpraxis anfängt. Dort stellt sie entsetzt fest, dass ausgerechnet Teddy Fraser ihr neuer Nachbar ist. Der attraktive und charmante Teddy muss Menschen nur anlächeln und schon sind sie ihm verfallen. Auch Hannah verfiel ihm mit achtzehn Jahren kurzzeitig, aber jetzt ist sie immun. Zumindest denkt sie das, denn Teddy will gern an ihre Vergangenheit anknüpfen und kämpft mit allen Mitteln darum, Hannah von sich und seinen ernsten Absichten zu überzeugen.

Ich mochte schon die süße Lovestory um Henry und Clara absolut gern und so war ich neugierig, welche Geschichte Frauenheld Teddy zu bieten hat. Das Grundschema bleibt bei Lucy Chalice ähnlich wie beim ersten Teil, obwohl Teddy im Gegensatz zu seinem Bruder nicht ebenfalls in der Wissenschaft zuhause ist.
Der humorvolle Schreibstil liest sich leicht und locker und ich musste einige Male laut lachen. Manchmal hätte ich mir ab und zu Teddys direkte Perspektive gewünscht, auch wenn eigentlich für alle außer Hannah seine Gefühle und Absichten hundertprozentig klar sind.
Hannah hat schon seit ihrer Kindheit Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein. Sie ist sehr direkt, wodurch sie kratzbürstig und unnahbar wirkt. Ihre letzte Trennung hat ihr Vertrauen in Männer definitiv nicht besser gemacht, aber oft ist sie zu stark in ihren Ängsten gefangen.
Bei Teddys teils unbeholfener Charmeoffensive möchte man einfach nur Dahinschmelzen. Es ist zuckersüß, wie er um seine Traumfrau kämpft, die wie die Nachbarsziege mit Blindheit geschlagen ist. Bei Teddy ist klar, dass er ein fiktiver Charakter ist, denn ich glaube nicht, dass es diese perfekte Kombination in der Realität gibt. Aber genau dafür sind Bookboyfriends ja da.

Mein Fazit:
Süß, süßer, Teddy. Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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