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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.12.2025

Packende Dystopie

To Cage a Wild Bird
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Das Buch klang schon richtig cool und hat mich quasi von Beginn an abgeholt. Die Geschichte hat alles um den Leser in den Bann zu schlagen und bis zum Ende darin gefangen zu halten. Absolut grandios, mit ...

Das Buch klang schon richtig cool und hat mich quasi von Beginn an abgeholt. Die Geschichte hat alles um den Leser in den Bann zu schlagen und bis zum Ende darin gefangen zu halten. Absolut grandios, mit epischen Szenen, die mich auf eine Verfilmung hoffen lassen

Obwohl ein Großteil der Handlung innerhalb des Gefängnis-Settings von Endlock spielt, wird ein anschauliches Bild der drei Ebenen von Dividium und auch der anderenen verbliebenen Städte gezeichnet, sodass der Leser einen Eindruck von der Größe der bestehenden Welt bekommt.

Der dystopische Charakter schlägt immer wieder eindrucksvoll durch und verknüpft Politik und Sozialstruktur mit dem tödlichen Entertainment für die Elite. Die Figuren werden herausgefordert ihre virgefertigten Meinungen und Denkmuster zh hinterfragen, Allianzen zu schmieden und Vertrauen im Angesicht des ungewissen zu fassen.

Die Arena erinnert teilweise stark an Tribute von Panem hat aber einen nich düstereren Vibe, bei dem ich total mitgefiebert habe.
Das Finale ist absolut fulminant. Es ist eine mitreißende Geschichte über Freundschaft, Loyalität und den simplen Willen zu überleben und sich nicht einem korrupten System zu beugen. Das Ende macht so Lust auf Band 2, ich kanns kaum erwarten

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Wenn mächtige Frauen sich in egoistische Männer verlieben

Medea
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Ich weiß gar nicht, wieso Frauen in der griechischen Geschichte immer derart tragische Figuren sind. Fremdbestimmt, behandelt wie Eigentum, verschmäht und verachtet ist Medea das glänzende Beispiel einer ...

Ich weiß gar nicht, wieso Frauen in der griechischen Geschichte immer derart tragische Figuren sind. Fremdbestimmt, behandelt wie Eigentum, verschmäht und verachtet ist Medea das glänzende Beispiel einer mächtigen Frau, die durch ihre Liebe zu einem ehrgeizigen Mann zu Fall gebracht wird.

Medeas Geschichte macht wütend, betroffen und stimmt nachdenklich. Sie kann nichts für das Leben in das sie hineingeboren wird und trotzdem ist sie die Schuldige für alles, was im weiteren Verlauf der Geschichte passiert. Denn die Geschichten der Frauen sind nie die des Ruhmes, wie ihre zeitweise Weggefährtin Atalante beweist. Es ist eine Geschichte über das männliche Narrativ, über Manipulation und Missbrauch.

Jason schreibt Medeas Geschichte während er ihre Seele vergiftet und ihren Kopf mit Lügen füllt. Und ihre Rache ist so wunderbar, so mächtig, so alles verzehrend. Female Rage auf eine ganz andere Ebene erhoben- liest sich wie alles, was schon immer aus einem herausbrechen wollte.

Das Buch ist toll geschrieben und die Geschichte absolut catchy und mitreißend. Gerne mehr davon

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Angenehm märchenhaft

Das Dreizehnte Kind
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Ich hab das Buch als Hörbuch gehört, was für mich vermutlich die perfekte Wahl war. Die gesamte Geschichte mutet wie eine märchenhafte Erzählung an und das ist im Hörbuch perfekt rübergekommen.
Ich fand ...

Ich hab das Buch als Hörbuch gehört, was für mich vermutlich die perfekte Wahl war. Die gesamte Geschichte mutet wie eine märchenhafte Erzählung an und das ist im Hörbuch perfekt rübergekommen.
Ich fand die Prämisse rund die Kraft und Macht von dreizehnten Kindern total interessant und ich mochte Hazels Geschichte richtig gern.

Ich finde zwar, dass das Cover deutlich düsterer wirkt als die Geschichte selbst, wobei auch diese nach dem ersten Drittel in Sachen Atmosphäre nochmal düsterer wird und die Geister und Behandlungsmethoden fast schon ein bisschen ekelerregend sind. Das wirkt aber überhaupt nicht effektheischerisch, es passt eher so Hazels unverblümter Art, dass auch hier nichts geschönt wird.

Im Handlungsverlauf scheint es einige fast schon schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse zu geben, die Hazel Werdegang bestimmen. Die Götter, die hier über allem schweben, werden dabei auf gelungene Art mit der Handlung verwoben. Zwischenzeitlich hatte es, vor allem gegen Ende, so ein paar Längen wo die Geschichte gefühlt so ein bisschen künstlich dramatisiert wurde. Aber insgesamt hat das im Rahmen der Handlung alles gepasst.

Ich fands einfach total angenehm der Geschichte zu lauschen und mich in diese Welt hineinziehen zu lassen. Ich hatte keine großen Erwartungen an dieses Buch, aber es hat mir richtig gut gefallen.

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Was bleibt

Gute Gründe
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Das Buch ist tought, bin ich ganz ehrlich. Es geht um mentale Gesundheit, Suizidgedanken, Verlust und Krankheit generell und alles, was mit diesen Themen einhergeht und die Seele belastet. Das ist nicht ...

Das Buch ist tought, bin ich ganz ehrlich. Es geht um mentale Gesundheit, Suizidgedanken, Verlust und Krankheit generell und alles, was mit diesen Themen einhergeht und die Seele belastet. Das ist nicht unbedingt angenehm zu lesen, gleichzeitig super wichtig diesen Themen eine Plattform zu geben. Und das passiert hier auf sehr nahbare Weise.

Die Erzählweise ist sprunghaft, fast schon fragmentiert. Bei Yael weiß man nie do genau, wo ihr Kopf grade ist, was in ihren Fokus rückt, aber genau das macht die Geschichte in ihren ganzen Tragik und Traurigkeit so unterhaltsam. Yael ist Chaos auf zwei Beinen, aber gleichzeitig großherzig, witzig, gütig. Sie wirkt wie jemand, mit dem man gerne befreundet wäre.

Die Geschichte ist eine Aneinanderreihung kleiner Momente, Anekdoten und Erinnerungen. Es geht um Familie, Freundschaft, Liebe. Aber auch um ganz banale Sachen wie den Alltag einfach irgendwie zu meistern, um Existenzkrisen, unerfüllte Träume und darum, auch mal gnädig zu sich selbst zu sein.

Das Buch gibt einem echt viel und mit durch lustige und traurige Episoden hindurch mitgerissen, berührt und zum Nachdenken gebracht. Ich fands richtig toll

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Veröffentlicht am 23.11.2025

Eiskalt

Der Kurator
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Die Reihe um Washington Poe ist ja für mich ein absolutes Thriller-Spektakel. Es ist schrill, abgedreht, auf nerdige Art cool und gleichzeitig Super beängstigend. Aber dieser Band setzt nochmal locker ...

Die Reihe um Washington Poe ist ja für mich ein absolutes Thriller-Spektakel. Es ist schrill, abgedreht, auf nerdige Art cool und gleichzeitig Super beängstigend. Aber dieser Band setzt nochmal locker einen obendrauf, ist absolut abscheulich und unfassbar perfide. Ich fands unfassbar gut, für mich ein absoluter Pageturner.

Bin ehrlich, mir hat in diesem Band so ein bisschen der besondere Freundschafts-Vibe und das charmante Geplänkel zwischen Tilly und Poe gefehlt. Es gab zwar so ein paar Momente, aber charakterlich war das für mich nicht der stärkste Band.

Dafür ist der Fall selbst absolut spektakulär und so ein bisschen als Fall in einem Fall konstruiert. Ich hab hier echt versucht mitzurätseln und bin kläglich gescheitert. Aber die Ermittlungsarbeit von Poe und Tilly ist wieder allererste Sahne und ich hab es sehr genossen ihnen beim Zusammensetzen des Puzzles über die Schulter zu schauen.

Die Auflösung war absolut mindblowing. Darf man das? Ich war ja völlig geschockt und gleichzeitig wars ein absoluter Geniestreich.
Ich hoffe diese Reihe endet niemals.

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