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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2021

warmherziger und berührender Roman

Der Duft von Pfirsichen
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Zoe fährt zur Beerdigung ihrer Großmutter und erbt überraschend die Pfirsichfarm die sie als Kind sehr geliebt hat.
Ihrem Freund Kyle passt das alles nicht so ganz und dann ist da ja noch Cruz ihre erste ...

Zoe fährt zur Beerdigung ihrer Großmutter und erbt überraschend die Pfirsichfarm die sie als Kind sehr geliebt hat.
Ihrem Freund Kyle passt das alles nicht so ganz und dann ist da ja noch Cruz ihre erste große Liebe.

Zoe ist nicht gerne in ihrer Heimat, zu viele Verletzungen sind geschehen und die Wunden sind zwar dick verschorft aber noch lange nicht verheilt.

Ich fand die Geschichte so stimmig und schön, sie war spannend, hatte überraschende Wendungen und ein schönes und berührendes Ende.

Zoe war wundervoll beschrieben, ihr Kummer, ihre Ängste, die Gefühle, die Gedanken die zu Entscheidungen geführt haben sind so verständlich, so echt und sehr gut nachzuempfinden. Ich konnte mich so in sie hineinversetzen und hätte wohl ähnlich gehandelt.

"Der Duft von Pfirsichen" ist ein Buch in dem man sich wiederfinden kann.
Wer von uns war nicht schon verletzt und traurig? Es ist leicht ins Buch zu tauchen und Zoes Leben mitzuerleben, mitzufiebern und zu warten ob das Leben nicht doch Wundervolles für sie bereit hält.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2026

ein tolles Buch

Die Hüterin der verlorenen Schätze
1

Wie erwartet bin ich gut in die neue Geschichte von Elisabeth Büchle gekommen und dabei der Sogwirkung des Buches erlegen.
Auf zwei Zeitebenen begleitet man zum einen Emilia und zum anderen Trixie. Emilia ...

Wie erwartet bin ich gut in die neue Geschichte von Elisabeth Büchle gekommen und dabei der Sogwirkung des Buches erlegen.
Auf zwei Zeitebenen begleitet man zum einen Emilia und zum anderen Trixie. Emilia stößt auf das Geheimnis ihres Großvaters und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit.
Trixie lebt zur Zeit des Dritten Reiches und kämpft im Grunde gegen die Nazis.

Anders als erwartet hat mich in diesem Buch allerdings der zeitgenössische Teil mehr begeistert. Emilia war eine so liebenswerte Person. Ich konnte ihr Gefühlsdurcheinander gut nachvollziehen und fand es anschaulich und realistisch beschrieben. Außerdem waren die Dialoge mit Paul und Fynn teils so witzig und erfrischend, dass ich trotz aller Schwere sehr viel Spaß hatte.

Auch Trixie war mir sympathisch, leider konnte ich mich nicht ganz in sie hineindenken, weshalb sie und ihre Mädels mir etwas fremd blieben und mich bei aller Spannung – ja, ich musste auch mal das Buch zuklappen und nach Luft schnappen – dieser Teil der Geschichte nicht völlig erreichen konnte.

Dazu kam, dass im Buch – auf beiden Zeitebenen – einige bekannte Gesichter zu finden waren, was direkt ein vertrautes Gefühl in mir ausgelöst hat.
Das war auch gut so, denn dieses Buch war mir teilweise schon zu spannend, es gab eine Menge Gefahr, sich überstürzende Ereignisse, viele Geheimnisse und noch mehr Fragen. Darüber hinaus aber auch eine zarte Liebe, tiefe Gemeinschaft und eine Verbundenheit, die ihresgleichen sucht.
Es war spannend, mit Paul, Fynn und Emilia auf Spurensuche zu gehen und gleichzeitig die gefährlichen Erlebnisse mit Trixie und Team mitzuerleben.
Es war ein lesenswerter und guter Roman, auch wenn ich persönlich mit dem Ende – sowohl im historischen als auch im zeitgenössischen Teil – nicht ganz glücklich war. Irgendwie hatte ich es mir anders vorgestellt, denn so ging es mir fast etwas zu gut aus. Trotzdem, ich mochte das Buch und empfehle es gerne weiter.

Im Übrigen ist auch das Nachwort lesenswert, denn dort wird aufgeführt, welche Teile der Geschichte auf wahren Begebenheiten beruhen, welche historischen Persönlichkeiten ihren Platz in der Geschichte gefunden haben und was frei erfunden ist. Zum Abschluss gibt es noch ein Glossar, welches ich persönlich gerne nutze und wichtig finde.

Zum Schluss möchte ich nur noch sagen, dass ich diesen Roman gerne gelesen habe und erneut von Elisabeth Büchles Erzählkunst begeistert bin.

Veröffentlicht am 04.02.2026

Machtmissbrauch, Angst, Hoffnung, Liebe

Das Wagnis der Wäscherin
1

"Das Wagnis der Wäscherin" ist mein erstes Buch von Christine Hill Suntz, aber definitiv nicht mein letztes. Es hatte vor allem zu Beginn eine enorme Sogwirkung auf mich.

Kaum angefangen, bin ich versunken ...

"Das Wagnis der Wäscherin" ist mein erstes Buch von Christine Hill Suntz, aber definitiv nicht mein letztes. Es hatte vor allem zu Beginn eine enorme Sogwirkung auf mich.

Kaum angefangen, bin ich versunken und musste mich zwingen, das Buch nach der Hälfte aus der Hand zu legen. Anschließend wieder reinzukommen, fiel mir allerdings etwas schwerer. Es gab Passagen, die mich trotz der Spannung nicht mehr ganz fesseln konnten, und doch habe ich den zweiten Teil ebenfalls in einem Rutsch durchgelesen und mag das Buch sehr gerne.

Es ist eine tolle Geschichte, warmherzig, intensiv, mit einigen Überraschungen, wenn auch mit einem vorhersehbaren Ende. Doch der Weg dorthin war turbulent und aufregend, und nicht alles habe ich kommen sehen, ja, in einem Punkt war ich auf dem falschen Weg. Dadurch blieb die Geschichte grundsätzlich interessant, und ich habe sowohl Sara als auch Evie und ihren Vater gerne kennengelernt und begleitet.

Dabei geht es um Armut, Standesunterschiede, Machtmissbrauch, Herzlichkeit, Vergebung, Neuanfänge und Glück.

Die Charaktere waren realistisch und liebenswert beschrieben und vor allem Sara und James machen eine große Entwicklung durch.

Meine Lieblinge waren allerdings Großmutter O'Conner und Mrs. Hobbes. Ich mochte ihre Aussagen, ihre Weisheit und ihre herzliche Liebe dem Nächsten gegenüber. Sie sahen oft tiefer und wussten, wann es zu sprechen galt.

Dieses Buch ging mir tief ins Herz und beim Lesen habe ich den Schmerz gespürt, die Emotionen allesamt durchlebt und bin der stillen Sehnsucht nach einem friedlichen Leben gefolgt.

Am Ende habe ich das Buch mit einem wohligen Gefühl und einem Lächeln auf den Lippen geschlossen und kann sagen: Dieses Buch ist lesenswert und schenkt tolle und intensive Unterhaltung.

Veröffentlicht am 13.12.2025

lesenswert

Melody of Silence
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Es wurde mal wieder Zeit für ein neues Buch von Vanessa Siemens, weshalb ich mich sehr auf dieses hier gefreut habe und es voller Begeisterung gelesen habe.
Ich denke, gerade junge Menschen werden diese ...

Es wurde mal wieder Zeit für ein neues Buch von Vanessa Siemens, weshalb ich mich sehr auf dieses hier gefreut habe und es voller Begeisterung gelesen habe.
Ich denke, gerade junge Menschen werden diese Geschichte lieben und richtig abtauchen um dabei die Welt um sich herum zu vergessen.

Es war spannend und aufregend geschrieben und hat intensive Themen angesprochen. Dabei ging es unter anderem um Mobbing. Angst, Gewalt und Trauer. Jeder einzelne Punkt war gut beschrieben und konnte nachempfunden und gefühlt werden.

Die Charaktere waren toll ausgearbeitet und ich habe Keana und Luca sehr gemocht.
Schön fand ich, dass der Glaube eine große Rolle spielt und dabei natürlich und leicht eingearbeitet wurde. Er war stärker zu finden, als ich gedacht und erwartet habe. Außerdem mag ich, dass die Autorin das Augenmerk zusätzlich auf das Thema Freundschaft legt und zwischen den Zeilen eine Menge zu sagen hat.

Ja, diese Geschichte hat mich sehr gepackt. Die Spannung hat kontinuierlich zugenommen. Immer wenn ich dachte, dass sich nun vieles klärt, gab es eine neue Wendung, die die Spannung nochmals steigerte, und dann das Ende – hach, ich habe es geliebt. Das Ende war wundervoll, auch wenn mir ansonsten manche Handlungen zu viel waren. Ein bisschen drüber, ein bisschen übertrieben und manchmal etwas unrealistisch – trotzdem, ich feier’ diese Geschichte und freue mich auf weitere Bücher dieser Autorin.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
Veröffentlicht am 23.10.2025

ein gutes Buch

Gott hat einen Namen
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Dieses Buch beinhaltet so viel, dass es kaum Worte dafür gibt. Jede einzelne Seite hat Schätze für mich bereitgehalten.

Der Autor führt durch 2. Mose 34, 6–7 und zeigt anhand dieses Verses Gottes Größe, ...

Dieses Buch beinhaltet so viel, dass es kaum Worte dafür gibt. Jede einzelne Seite hat Schätze für mich bereitgehalten.

Der Autor führt durch 2. Mose 34, 6–7 und zeigt anhand dieses Verses Gottes Größe, Allmacht und Kraft auf.

Das ganze Buch ist intensiv und ich konnte mehr und mehr verstehen, wer Jahwe ist, was sein Name aussagt, und ihn dadurch nochmal neu kennenlernen.
Der Text ist gehaltvoll, aber auch locker geschrieben, sodass ich neben dem Staunen auch immer wieder ein Schmunzeln erleben durfte.
Alles ist gut verständlich und es macht Freude, sich in diese Zeilen zu vertiefen.

Hier geht es um Gott, um sein Sein, seine Allmacht, aber auch um die Gefahren der anderen Götter und Götzen. Hier muss ich sagen, dass ich manchen Gedanken sehr aufschlussreich fand und einiges zu durchdenken hatte.
Zum Ende hin wurde ich allerdings etwas müde und mich konnte nicht mehr alles richtig fesseln.
Ja, es gab auch Punkte, bei denen ich nicht so mitgehen konnte, und doch hat mir das Buch gefallen, und ich kann sagen: Es ist lesenswert, hat viele wertvolle Aussagen und macht Gott groß.