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Veröffentlicht am 15.01.2026

Starke Frauen im Widerstand...

Wir dachten, das Leben kommt noch
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- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch! -

"Wir dachten, das Leben kommt noch" von Elisabeth Sandmann ist als ungekürzte Ausgabe mit einer Laufzeit von 11 Stunden, 35 Minuten bei Hörbuch Hamburg ...

- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch! -

"Wir dachten, das Leben kommt noch" von Elisabeth Sandmann ist als ungekürzte Ausgabe mit einer Laufzeit von 11 Stunden, 35 Minuten bei Hörbuch Hamburg erschienen und wird gesprochen von Elisabeth Günther.

Gwen ist Moderatorin bei der BBC und bekommt den Auftrag, ein Buch zu schreiben über die wenig bekannten SOE-Agentinnen, die im zweiten Weltkrieg verdeckt im Widerstand tätig waren. Gwens Großmutter Ilsabé hat ebenfalls im Widerstand mitgekämpft und ihrer Enkelin Tonbänder hinterlassen, auf denen sie über diese Jahre, die sie in Paris verbracht hat, spricht. Eine weitere Hauptrolle hat hier Pat, eine junge Frau, die seinerzeit heimlich Funksprüche abgesetzt und empfangen hat, eine sehr brisantes Unterfangen in der von Nazis überwachten Metropole...

Der Roman spielt im stetigen Wechsel auf zwei Zeitebenen, was das ohnehin schon authentische, weil auf Fakten basierende Geschehen umso nahbarer und mitreißender macht.
Wenngleich mir der Erzählstil bisweilen ein wenig zu ruhig war und ich manchmal nicht sofort wusste, in welcher Zeit ich mich gerade befand, , hat mich das Geschehen doch sehr berührt und beschäftigt. Was die jungen Frauen (und natürlich auch die Männer) damals riskierten, war sagenhaft - nicht nur das eigene Leben, sondern das ihrer Familien, ihrer Freunde und oft auch unzählige andere...sie waren mutig, tapfer und riskierten einfach alles für ihr Land - bewundernswert!

Elisabeth Sandmann hat die Geschichte der SOE-Agentinnen wunderbar verpackt und umgesetzt, hat eine ausgesprochen authentische Atmosphäre erschaffen und mich mit ihren Charakteren mitfiebern lassen. Die Hoffnung, der Kampfgeist, die Melancholie und die Nöte der Menschen kommen deutlich herüber, und auch die Zerissenheit von Pat, deren Schwester Simone dachte, sie habe sie verraten, ist großartig dargestellt.

Elisabeth Günther hat mit ihrer empathischen und lebhaften Stimme das Ganze noch menschlicher, glaubhafter und bewegender gemacht.

Ein historischer Roman über mutige Frauen im Widerstand, den ich gerne weiterempfehle!

WirdachtendasLebenkommtnoch

NetGalleyDE!

DankeNetGalleyDE!

Widerstand #WWII

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Atmosphärisch, ergreifend und intensiv!

Heimat aus Eis und Asche
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"Heimat aus Eis und Asche" von Annette Oppenlander ist ein Taschenbuch mit 312 Seiten, dass seine Leserschaft in den bitterkalten, harten Winter 1945 mitnimmt (und das im wahrsten Sinne des Wortes) sowie ...

"Heimat aus Eis und Asche" von Annette Oppenlander ist ein Taschenbuch mit 312 Seiten, dass seine Leserschaft in den bitterkalten, harten Winter 1945 mitnimmt (und das im wahrsten Sinne des Wortes) sowie in das Jahr 1993.

Die Autorin erzählt von der Flucht dreier Frauen 1945 aus Ostpreußen, bei der Ellie Johansens Tochter Lenchen verloren geht. Und von Lena in Münster, die 1993 nach dem Tod ihrer Mutter erfährt, dass sie adoptiert war und sich sodann auf die Suche nach ihrer Herkunft macht.

Wie gewohnt gelingt es Annette Oppenlander vortrefflich, historische Fakten und wahre Begebenheiten mit Fiktion zu verknüpfen und herausgekommen ist auch diesmal eine Geschichte, deren Hintergründe bestens recherchiert wurden und die ans Herz und an die Substanz geht. Nicht nur die bittere Kälte, der beißende Hunger und die Umstände, die zur Flucht führten, haben mich ungemein bewegt und erschüttert, auch Ellies Verzweiflung und ihre erfolglosen Versuche, ihre Tochter wiederzufinden, waren herzzereißend und absolut authentisch.

Der Erzählstrang um 1993 konnte mich leider nicht vollends begeistern bzw. überzeugen, da ich mit Lena nicht recht warm wurde und ihre Handlungen in meinen Augen nicht so recht nachvollziehbar waren, leider.

Insgesamt aber unbedingt empfehlenswert und toll geschrieben!

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Abenteuerliche Fantasy mit Witz und Romance - und natürlich Katzen! <3

Werecat Café
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- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch! -

Dorothoy ist eine Hexe. Und eine von drei Schwestern, Drillngen, um genau zu sein. Um sich ein wenig vin ihren Schwestern zu unterscheiden, möchte sich ...

- Meine Rezension bezieht sich auf das Hörbuch! -

Dorothoy ist eine Hexe. Und eine von drei Schwestern, Drillngen, um genau zu sein. Um sich ein wenig vin ihren Schwestern zu unterscheiden, möchte sich Dot die Haare schneiden und färben lassen. Bei ihrem Besuch in Canterbury traut sie sich letztendlich doch nicht in den Salon, findet stattdessen aber ein Kätzchen im Käfig, das sie zur kurzfristigen Verwahrung im örtlichen Katzencafé abgibt. Dort, im Werecat Cafè in Canterbury, steht Elliott mir nichts, Dir nichts vor einer totalen Herausforderung und muss sein Leben komplett umkrempeln, um das Café bzw. die Katzen nicht im Stich zu lassen, denn seine Freundin hat sich über Nacht aus dem Staub gemacht. - angeblich, um eine Weltreise zu machen, jedoch stellt sich heraus, dass sie einen riesigen Schuldenberg angehäuft hatte. Und zu allem Überfluss beißt ihn auch noch die Katze, die die Fremde ihm gebracht hat - und dieser Biss ist alles Andere als harmlos...!

Lea Melcher hat mit ihrem Roman eine ausgesprochen unterhaltsame Geschichte geschrieben, die sowohl Fantasy- als auch Romance-Liebhaber erfreuen dürfte. Das Geschehen ist abwechslungsreich, die Charaktere sind sympathisch und glaubhaft und die Katzen sind selbstverständlich ungemein liebenswert und überhaupt unwiderstehlich :)

Die zwischen Dorothy und Elliot wechselnden Perspektiven machen die Handlung abwechslungsreich, beleuchten sie aus unterschiedlichen Blickwinkeln und lassen immer wieder fiese kleine Cliffhanger entstehen.

Für meinen Geschmack ist das Werecat Café eine wundervolle Lektüre für zwischendurch, denn die Handlung ist packend und man kann bestens in die Story eintauchen, braucht aber nicht übermäßig viel Konzentration, um am Ball zu bleiben.

Gesprochen wird die Hörbuchversion, die ungekürzt bei Hörbuch Hamburg erschienen ist und 10 Stunden, 57 Minuten Hörvergnügen bietet, von Martha Kindermann und Richard Lingscheidt, die die Figuren noch authentischer und sympathischer gemacht haben. Auch das leichte (Gefühls-)Chaos, das hier herrschte, haben die beiden wunderbar unterstrichen.

Alles in Allem eine cosy Fantasy-Liebesgeschichte mit Wohlfühlfaktor und top Unterhaltungswert, kann ich empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.12.2025

Historischer Zeitreise-Krimi - außergewöhnlicher Genremix vom Feinsten!

Manche Schuld vergeht nie
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"Manche Schuld vergeht nie" von Elly Griffiths ist als Taschenbuch mit 352 Seiten beim Tropen Verlag erschienen und bildet den sehr gelungenen Auftakt der neuen Reihe um die Kriminalbeamtin Ali Dawson.

Ali ...

"Manche Schuld vergeht nie" von Elly Griffiths ist als Taschenbuch mit 352 Seiten beim Tropen Verlag erschienen und bildet den sehr gelungenen Auftakt der neuen Reihe um die Kriminalbeamtin Ali Dawson.

Ali Dawson ist 50 Jahre alt, alleinerziehende Mutter eines erwachsenen Sohnes und ist bei einer streng geheimen Ermittllingseinheit tätig - dort werden nicht einfach Cold Cases aufgeklärt, wie die Allgemeinheit glaubt, sondern dies geschieht mittels Zeitreisen! Erprobt ist das bisher bei Fällen, die erst wenige Jahre zurückliegen, doch dann wird Ali zurück ins viktorianische London im Jahr 1850 versetzt, um dort den Ruf des Ururgroßvaters des derzeitigen Justizministers Isaac Templeton reinzuwaschen. Leider geht etwas schief, und so hängt Ali plötzlich in jener Zeit fest, während in der Gegenwart ihr Sohn Finn eines Mordes beschuldigt wird - und sie kann nicht helfen...!

Das Konzept zu diesem tollen Krimi hat mir wahnsinnig gut gefallen - einen Mix aus Krimi, historischem Roman und Dystopie / Zeitreisen kenne ich bisher nicht und es handelt sich um eine ausgesprochen reizvolle Kombination, finde ich. Dadurch, dass erstmal Vieles erklärt, die Charaktere eingeführt und die unterschiedlichen Zeiten beleuchtet werden, ist die Handlung nicht durchgehend spannend und bisweilen werden Geschehnisse lediglich angerissen, aber schlußendlich nicht aufgeklärt, das hat mich dazu bewogen, einen Stern abzuziehen in meiner Bewertung - der folgende Band der Reihe wird aber sicherlich eine Menge Licht ins Dunkel bringen.

Sehr gut gefallen haben mir hingegen die lebhaften und detaillierten Schilderungen der viktorianischen Zeit mit ihrer einzigartigen Atmosphäre, Ali mochte ich auch wirklich gern mit ihrer unerschrockenen und empathischen Art und ich habe definitiv mitgefiebert, weil sie so hilflos in ihrer Lage gefangen war. Finn ist ebenfalls ein ausgesprochen sympathischer Charakter, der im Gegensatz zu seiner Mutter absolut bodenständig herüberkommt.

Sowohl die Zeit- als auch die Perspektivwechsel haben Schwung in den Plot gebracht und so hat mich die Lektüre von Anfang bis Ende gekonnt unterhalten.

Mein Fazit: Außergewöhnliches, reizvolles Konzept, das in der Umsetzung durchaus noch Luft nach oben hat und definitiv neugierig auf die Fortsetzung macht!

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Veröffentlicht am 16.12.2025

Berliner Nachkriegskrimi - atmosphärisch und spannend...

Die weiße Nacht
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"Die weiße Nacht" von Anne Stern ist als Hardcover mit Schutzumschlag bei Piper erschienen und umfasst 400 Seiten. Es handelt sich um den sehr gelungenen Auftakt der historischen Krimiserie um Kriminalkommissar ...

"Die weiße Nacht" von Anne Stern ist als Hardcover mit Schutzumschlag bei Piper erschienen und umfasst 400 Seiten. Es handelt sich um den sehr gelungenen Auftakt der historischen Krimiserie um Kriminalkommissar Alfred König und die Fotografin Lou Faber.

Berlin, 1946. Eisige Kälte, strenger Frost, Hunger, Armut und Not herrschen vor auf Berlins Strassen in diesem Nachkriegswinter. Auch Lou Faber kämpft ums Überleben - sie zieht umher und macht Fotos, die sie dann zu veräußern hofft. Dabei stößt sie eines Tages auf eine Frauenleiche, die daliegt wie aufgebahrt, mit gefalteten Händen.
Bevor die Polizei zum Fundort der Leiche kommt, schießt Lou einige Fotos der Frau. Und diese wird nicht die einzige Tote bleiben, die Zeitungwn betiteln den Täter alsbald "Ruinenmörder"!

Man merkt, dass Anne Stern Historikerin ist, sie hat die historischen Gegebenheiten detailliert, ausdrucksvoll und sehr bildhaft beschrieben. Durch ihre Schilderungen der Not, Kälte und Armut, aber auch der aufkeimenden Hoffnung, den Schwarzmärkten und den "Hamsterausflügen" hat sie eine ausgesprochen authentische Atmosphäre erschaffen.

Die Protagonisten haben mir gut gefallen, insbesondere Lou. Sie ist empathisch und gründlich, was vermutlich daran liegt, dass sie ja auch das Besondere sucht, wenn sie die Welt durch die Linse ihrer Leica betrachtet.
König ist erstmal recht in sich gekehrt und wirkt etwas abweisend, trotzdem strahlt er etwas aus, das ihn mir sympathisch gemacht hat - er muss vermutlich nur etwas auftauen...Ich denke, der Grundstein ist gelegt und Lou und König werden vermutlich von Fall zu Fall zu einem immer besseren Team zusammenwachsen :)

Etwas rätselhaft blieb der Erzählstrang um den Kriegsgefangenen Gregor, hier wird die Autorin vermutlich im nächsten Band Licht ins Dunkel bringen.

Im letzten Drittel des Buches nimmt die Handlung deutlich Fahrt auf, es wird wirklich richtig spannend und ebenso überraschend. Gegen Ende wurden dann noch einige kleine Cliffhanger eingebaut, die die Neugier auf den nächsten Band enorm schüren - aber den hätte ich ohnehin lesen wollen, denn das Buch hat mich, trotz kleinerer Längen zwischendrin, bestens unterhalten und überzeugt.

Nachdem mich Anne Sterns "Fräulein Gold"-Reihe total begeistert hat, mag ich nun auch Lou & König und bin gespannt, welche Fälle die beiden als Nächstes zu lösen haben!

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