Profilbild von sasa_moon9

sasa_moon9

Lesejury Star
offline

sasa_moon9 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit sasa_moon9 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.12.2025

So zuckersüß wie Weihnachtssüßigkeiten

Fake Wifey
0

Erste Gedanken: Nachdem mich „Nebelschimmern“ von der Autorin sehr berühren konnte, war ich sehr gespannt auf diese Geschichte, die ich vor der Neuauflage gar nicht auf dem Schirm hatte. Passend zur Weihnachtszeit ...

Erste Gedanken: Nachdem mich „Nebelschimmern“ von der Autorin sehr berühren konnte, war ich sehr gespannt auf diese Geschichte, die ich vor der Neuauflage gar nicht auf dem Schirm hatte. Passend zur Weihnachtszeit begleiteten mich Amerie, Maddy und Adrian über die Feiertage und schenkten mir ein paar schöne Lesestunden!

Das Cover: Es ist recht simpel gestaltet und gibt durch den Big Ben nur einen Hinweis auf das Setting – dennoch mag ich es sehr gerne. Es hat eine sehr schöne und beruhigende Atmosphäre und ist ansprechend gestaltet.

Die Handlung: Nachdem die Anwältin Amerie den ungewöhnlichen Auftrag von einem kleinen Mädchen bekommt den Weihnachtsmann zu verklagen, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt. Das Kind – Maddy – wünscht sich nämlich eine Freundin für ihren Vater, der seit Jahren Single ist und da der Weihnachtsmann ihr diesen Wunsch nicht erfüllt hat, will sie nun vor Gericht ziehen. Um seine Tochter zu beruhigen bietet ihr der Vater – Adrian – an, eine Fake-Beziehung einzugehen und im Gegenzug soll Amerie Hilfe bei einem neuen Job von ihm bekommen. Doch das Chaos beginnt damit erst…

Meine Meinung: Diese Geschichte war wirklich zuckersüß. Maddy sorgt für viele niedliche Momente und auch das Miteinander zwischen Amerie, Adrian und Maddy ist einfach nur herzerwärmend. Ich habe die Geschichte rund um die Feiertage gelesen und sie passt einfach perfekt zur Weihnachtszeit. Anyas Schreibstil führt spielend leicht durch die Geschichte, weshalb ich den Roman in nur zwei Tagen beendete. Besonders geliebt habe ich die Repräsentation von Maddy und Amerie, die ganz natürlich in die Geschichte einfließt. Es ist so wichtig, dass wir immer mehr BIPoC-Charakter (und vor allem Protagonistinnen) in Büchern haben, damit sich so viele Menschen wie möglich in den Geschichten wiederfinden können. Deshalb ist Anyas Geschichte nicht nur unterhaltsam und schön, sondern auch wichtig. Dennoch hätte ich mir manchmal gewünscht, dass die Autorin noch ein wenig mehr in die Tiefe geht. Ich weiß, dass sie den Roman als leichte und unterhaltsame Lektüre im Vorfeld beworben hat, ich hätte mir jedoch gerade auf Adrians Vergangenheit und Ameries Ängste für die volle Sternenzahl eine Vertiefung gewünscht.

Die Charaktere: Diese mochte ich unglaublich gerne. Ich habe sie alle unglaublich schnell ins Herz geschlossen und durch sie werde ich noch länger an die Geschichte zurückdenken.

Fazit:* Von mir gibt es hier 4/5 Sternen. Eine zuckersüße Geschichte für zwischendurch und perfekt für die Winterzeit!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.11.2025

Emotionale Dilogie, die lange nachhallen wird!

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
0

Erste Gedanken: „Moments so blue like our love” ist unglaublich traurig, doch ich finde diesen Roman so wichtig, da auch solche Liebesgeschichten tagtäglich passieren. Die Autorin hatte jedoch auf Lesungen ...

Erste Gedanken: „Moments so blue like our love” ist unglaublich traurig, doch ich finde diesen Roman so wichtig, da auch solche Liebesgeschichten tagtäglich passieren. Die Autorin hatte jedoch auf Lesungen versprochen, dass sie ein paar traurige Herzen mit dem 2. Band heilen möchte und das ist ihr definitiv gelungen!

Das Cover: Stellt man die Dilogie nebeneinander, ergibt sich ein melancholischer Sonnenaufgang, der von dem traurigen Blau in ein warmes Orange übergeht – so wie auch die Trauer in Hoffnung in der Geschichte wechselt. Ich finde es sehr schön, dennoch mag ich die Anordnung der Schrift irgendwie nicht. Ich hätte mir, wie beim Auftakt gewünscht, dass der Name der Autorin über dem Titel stünde.

Die Handlung (enthält Spoiler zu Band 1): Blairs Leben gerät aus allen Fugen: exzessive Partys, fremde Männer und das Gefühl, gar nichts mehr zu spüren. Seitdem ihr Bruder Sam an Krebs verstorben ist, versucht sie sich in allen Bereichen zu betäuben, doch hat die Rechnung ohne ihre Eltern gemacht. Als diese ihr ein Ultimatum stellen, dass sie ihre Wohnung und Atelier verlieren wird, wenn sie nicht die neue Bildreihe in St. Ives für die Tate anfertigt, sieht sie sich gezwungen, an die britische Küste zu ziehen. Dort angekommen trifft sie jedoch auf Connor. Sams bester Freund und der Partner ihrer ehemaligen Freundin Elle. Connor reißt neue Wunden in ihr auf, da sie schon immer in ihn verliebt war, aber er sich damals für ihre Freundin entschieden hatte…

Meine Meinung: Dieser Band zerstört die Lesenden nicht so tsunamiartig, wie der Auftakt, jedoch auf eine subtilere Art. Blairs Entscheidungen zu beobachten ist unglaublich schmerzhaft und ich wollte sie von Anfang an in den Arm nehmen. Jedoch ist auch Heilung ein großes Thema in der Geschichte und vor allem Hoffnung. „Memories so golden like us“ liest sich beinahe wie von selbst und konnte ich nicht aus der Hand legen. Ich musste die ganze Zeit wissen, wie es zwischen Blair und Connor weitergeht, wie ihre Heilung vorangeht und ob sie endlich, endlich glücklich werden kann. Ich habe durchgehend mitgefühlt und schätze vor allem das an Gabriellas Büchern: diese rohen und ungeschönten Gefühle, in denen sich so viele wiederfinden können. Auch hier führt ihr emotionaler Schreibstil gekonnt durch die Geschichte und ich merke immer wieder, dass ihr Schreibstil mit jedem Buch noch eine Schippe drauflegt (was ich nicht gedacht hätte, da er bereits auf einem so hohen Niveau ist).

Die Charaktere: Blair ist eine so authentische Protagonistin, die im Laufe der Geschichte wirklich viele Fehler machen kann. Aber ich finde genau das brauchen wir Lesenden in Geschichten. Keine Protagonist.innen die alles auf Anhieb perfekt und korrekt machen, sondern zuerst lernen und reflektieren müssen, um es besser zu machen. Mir ist oft das Herz bei ihrem Schmerz gebrochen, so weh tat mir ihr Schicksal. Doch auch Connor hat einige Päckchen zu tragen, die aufgearbeitet werden. Meine heimliche Lieblingsperson ist jedoch die Künstlerin, bei der Blair Aquarellmalerei lernt. Die Szenen mit den beiden waren so herzerwärmend und unglaublich wichtig. Dennoch muss ich sagen, dass ich mir irgendwie mehr Gespräche zwischen ihr und Connor gewünscht hätte. Mir fehlte ein bisschen eine intensivere Aufarbeitung der gemeinsamen Vergangenheit (die nur kurz gegen Ende kam). Es ging doch recht schnell in die körperliche Nähe, was so natürlich auch passieren kann, aber mir fehlte dadurch so ein bisschen der Zugang zu ihrer Beziehung. Daher muss ich sagen, dass ich Emmie und Sams Liebesgeschichte ein wenig berührender fand.

Fazit: Eine gelungene, emotionale Geschichte, die die Reihe gelungen zu einem Ende führt. Einzig die Liebesgeschichte konnte mich nicht in allen Bereichen überzeugen, aber ansonsten kann ich Gabriellas Geschichte nur weiterempfehlen. Ich vergebe hier 4/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2025

Sehr düster und ernst, aber nie trostlos!

A Theory of Dreaming (A Study in Drowning, Band 2)
0

Anmerkung: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen.

Erste Gedanken: „A Study in Drowning“ ist zu einem meiner Jahreshighlights geworden. Ava Reids Schreibstil verleitet mich dazu, regelmäßig Zitate zu ...

Anmerkung: Ich habe das Buch auf Englisch gelesen.

Erste Gedanken: „A Study in Drowning“ ist zu einem meiner Jahreshighlights geworden. Ava Reids Schreibstil verleitet mich dazu, regelmäßig Zitate zu unterstreichen und völlig in der Welt abzutauchen. Auch, wenn ich ganz andere Erwartungen an die Fortsetzung hatte, so wurde ich dennoch mit einem gelungenen Buch belohnt.

Das Cover: Noch viel schöner als das zum ersten Band. Das Blau leuchtet förmlich und ganz zentral sind Effy und Preston Hand in Hand abgebildet, was auf ihre starke Verbindung verweist. Ich finde es verträumt schön.

Meine Meinung: Die Inhaltsangabe lasse ich aufgrund von Spoilergründen zum Auftakt weg. Meine Rezension könnte dennoch kleine Spoiler zum ersten Band enthalten. Vorweg muss ich sagen, dass ich mit etwas ganz andrem gerechnet habe. Im ersten Band spielt sich das gesamte Geschehen auf einem zusammenbrechenden, sehr düsteren Anwesen ab. Dadurch ist es um einiges unheimlicher als Band 2, jedoch auch sehr viel atmosphärischer. Dafür ist „A Theory of Dreaming“ aufgrund der gewählten Thematiken schwerer (hier bitte die Content Notes lesen). Es baut sich wirklich sehr langsam auf. Gleichzeitig mag ich die eher gemächliche Erzählweise, da es sich anfühlt, als würde ich ewig durch die dunklen Flure der Universität wandern und nach und nach auf Geheimnisse stoßen. Besonders die Beziehung von Effy und Preston fand ich unglaublich gelungen dargestellt. Selten lese ich über ein Paar, das bereits zusammen ist. Hier werden z.B. die Hürden einer Beziehung aufgezeigt, nachdem gemeinsam etwas Nachhallendes erlebt wurde. Dennoch schenken sich die beiden so viel Kraft und Zuneigung, dass ich einfach unglaublich bei ihnen mitfühlen musste. Rückblickend passiert in diesem Band nicht so viel actionreiches, aber irgendwie mochte ich es trotzdem gerne.

Die Charaktere: Nur Liebe für Effy und Preston. Effy macht in diesem Band wirklich viel durch, aber ich habe sie auf jeder Seite angefeuert oder mir ist das Herz für sie gebrochen. Beide haben unglaublich viele Unsicherheiten, die sich auch auf die Beziehung auswirken. Doch die Gespräche, die die beiden darüber geführt haben, waren sehr emotional und berührend. Beide haben ihre großen Pakete zu tragen, aber wachsen gemeinsam an ihnen. Preston mag ich auch sehr, sehr gerne. Mir ist aufgefallen, dass ich schon lange keinen männlichen Protagonisten hatte, den ich so sympathisch und vielschichtig fand, wie Preston. Er ist unglaublich loyal, willensstark, aber lässt auch Schwäche zu. Doch auch die Nebencharaktere Lotto, Rhia und Maisie waren sehr gelungen!

Fazit: Für mich überwiegt dennoch das atmosphärische und verwunschene Setting vom 1. Band, was ich hier ein wenig vermisste. Dennoch vergebe ich hier 4/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2025

Ein winziger Funken Hoffnung, der durch Jahrhunderte trägt

Das unsichtbare Leben der Addie LaRue
0

Erste Gedanken: Wenn mir ein Buch von V.E.Schwab empfohlen wurde, dann immer Addie LaRue. Nach Beenden der Geschichte verstehe ich auch absolut, wieso es so viele anspricht. Es ist dramatisch, es ist berührend ...

Erste Gedanken: Wenn mir ein Buch von V.E.Schwab empfohlen wurde, dann immer Addie LaRue. Nach Beenden der Geschichte verstehe ich auch absolut, wieso es so viele anspricht. Es ist dramatisch, es ist berührend und besonders!

Das Cover: Ich habe das dunkle Cover mit den Vergissmeinnicht und finde es wirklich wunderschön! Nicht nur sind meine Lieblingsblumen auf einem Buchcover abgebildet, sondern es wurde auch noch unglaublich ansprechend umgesetzt!

Die Handlung: Addie LaRue hat einen Deal mit dem Teufel gemacht - wortwörtlich. Nach einem tragischen Ereignis wünscht sie sich eine Erlösung. Doch nun ist sie unsterblich, aber niemand kann sich an sie oder ihren Namen erinnern. So überlebt Addie mehrere Jahrhunderte, Kriege und Krankheiten, bis sie jetzt – im 21. Jahrhundert – auf jemanden trifft, der sich das erste Mal an sie erinnern kann…

Meine Meinung: Oftmals tue ich mich mit Rückblende in Geschichten schwer, doch hier freute ich mich tatsächlich mehr auf die Vergangenheitsszenen, als auf die Gegenwart. Durch die abwechselnden Zeitstränge wurde ein unglaublich gutes Worldbuilding geschaffen, was mir sehr gut gefallen hat. Auch Addies unbändige Hoffnung, der komplizierte Pakt mit Luc und die Reise durch die Jahrhunderte konnten mich an die Geschichte fesseln und ließen mich das Buch - trotz der hohen - Seitenanzahl schnell beenden. Ebenso wird hier eine toxische Beziehung gezeigt, die jedoch zu keiner Zeit romantisiert wurde, was für mich immer noch zu selten ist und ich hier sehr gut umgesetzt fand. Dennoch muss ich zugeben, dass mir Henry, einer unser Hauptcharaktere, ein wenig blass blieb und ich doch manchmal ein paar Längen verspürte. Auch aus seiner Perspektive zu lesen empfand ich teilweise ein wenig langatmig und merkte oft, dass mir Addies POV gereicht hätte. Trotzdem hat mir die Geschichte insgesamt sehr gut gefallen und hallt auch immer noch bei mir nach.

Die Charaktere: Addie LaRue mochte ich unglaublich gerne. Trotz all der furchtbaren Ereignisse verliert sie nie die Hoffnung, die Liebe am Leben und stellt sich jedem Tag dem Teufel. Letzter hört auf den Namen Luc und war für mich ein unglaublich spannender Charakter. Sympathisch ist er keinesfalls, aber dieses undurchsichtige und wechselhafte haben die Spannung der Geschichte aufrecht gehalten. Henry hingegen war immer ein wenig blass und ich hätte gerne mehr bei ihm mitgefiebert.

Fazit: Eine tolle Geschichte, die ich weiterempfehlen kann. Ich vergebe hier 4/5 Sternen und eine klare Leseempfehlung!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.08.2025

Ein intensiver (und spannender) Einblick ins Autorinnenleben

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
0

Erste Gedanken: „Fleur de Lavande“ besticht durch ein Setting zum Wegträumen, Gabriellas poetischen Schreibstil und eine Protagonistin, in der sich bestimmt viele wiederfinden werden. Für mich ein gelungener ...

Erste Gedanken: „Fleur de Lavande“ besticht durch ein Setting zum Wegträumen, Gabriellas poetischen Schreibstil und eine Protagonistin, in der sich bestimmt viele wiederfinden werden. Für mich ein gelungener Auftakt, der Lust auf die restlichen Bände der Reihe macht.

Das Cover: Dieses erinnert definitiv an das Etikett auf einem Flakon und auch die Lavendelillustrationen spiegeln den Titel noch einmal bildlich wider. Ich finde es wirklich wunderschön verträumt!

Die Handlung: Viola braucht dringend Abstand von ihrem Job als Autorin. All der selbstauferlegte Druck, die Erfolge von Kolleg:innen, der Verrat ihrer Schwester und eine bittere Absage lassen sie nach Südfrankreich zur Familie ihrer besten Freundin flüchten, um dort Urlaub zu machen. Als alles bei ihr überkocht, vertraut sie sich plötzlich einem Fremden auf einer Flughafentoilette an, nur damit sich herausstellt, dass es der Bruder ihrer besten Freundin ist. Jules hatte sie schon seit Jugendtagen vor ihm gewarnt, doch je öfter sich die beiden an Lavendelfeldern oder auf Nachtspaziergängen treffen, desto mehr verändert sich etwas zwischen ihnen.

Meine Meinung: Die Liebesgeschichten von Gabriella überzeugen mich schon immer durch ihre Echtheit und Rohheit, die sie so intensiv machen. Hier muss ich jedoch sagen, dass ich die Liebesgeschichte mochte, aber einfach total begeistert von dem Einblick in Violas Autorinnenleben war und da ständig mehr erfahren wollte. Auch die ganze Thematik rund um Jules und ihre Kampagne für mehr realistische Körperbilder waren so spannend, dass es für mich so viel mehr war als nur ein Liebesroman war. Ich brauchte anfangs zwar ein wenig, um in die Geschichte hineinzukommen, aber es lohnt sich, ein wenig Geduld zu haben! In meinen Augen ist der Auftakt der Trilogie ein sanftes Sommerbuch, welches berührt, aber auch viel Raum für Unsicherheiten und Selbstzweifel bietet, in denen sich bestimmt viele wiederfinden werden und vielleicht auch ein wenig Trost finden. Manche anderen Romane von Gabriella konnten mich zwar ein wenig mehr packen, trotzdem kann ich diese Geschichte nur empfehlen!

Die Charaktere: Das liebe ich so sehr an Gabriellas Protagonistinnen: sie sind so herrlich unperfekt und bilden so viel von Frauen/ Menschen in ihren 20ern ab. Viola hat unglaublich viel erreicht, trotzdem plagen sie jeden Tag Unsicherheiten und Gedankenspiralen, die so nachvollziehbar sind. Ich hätte sie gerne zwischendurch in den Arm genommen. Gleichzeitig habe ich auch ihre Entwicklung sehr bewundert und sie dabei angefeuert. Mit Lucas habe ich ein wenig Zeit gebraucht und auch gegen Ende habe ich ein wenig Distanz zu ihm verspürt. Dennoch fand ich seine Geschichte ebenfalls sehr stark und bin froh, wie Gabriella hier mit einem stigmatisierten Thema umgeht. Doch meine klare Favoritin war Jules. Ich finde sie einfach so spannend und vielschichtig und freue mich schon unglaublich auf ihr Buch!

Fazit: Eine sanfte Sommergeschichte, die ich gerne mochte. Von mir gibt es hier 4/5 Sternen und ich kann es kaum erwarten, weitere Geschichten von der talentierten Autorin zu lesen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere