Irida und ihre Freund:innen wissen nun, was sie ist, und nicht nur das, sie wissen, dass und von wem die Anderswelt bedroht wird, und versuchen alles, um zu verhindern, dass diese Erfolg haben.
Die Fronten ...
Irida und ihre Freund:innen wissen nun, was sie ist, und nicht nur das, sie wissen, dass und von wem die Anderswelt bedroht wird, und versuchen alles, um zu verhindern, dass diese Erfolg haben.
Die Fronten sind nun klar, es geht jetzt darum, Schlimmes zu verhüten und Klarheiten zu schaffen. Es stellt sich zudem auch weiterhin heraus, dass Sagen und Legenden manchmal realer sind, als gedacht. So müssen sich die Furchtlosen erneut Wesen stellen, die ziemlich gefährlich sind, erhalten aber auch Unterstützung, mit der sie nicht gerechnet haben. Die Geschichte bleibt spannend.
Dieses Mal bleibt man nicht in Hohenburg und Umgebung, es steht ein interessante Reise an, die viele neue Informationen, aber auch weitere Gefahren mit sich bringt, und eine Auflösung, die ich hier noch gar nicht erwartet habe. Zudem muss sich Irida, und nicht nur sie, mehr mit ihrer wahren Natur auseinandersetzen.
Im zweiten Band der Reihe werden einige Fäden zusammengebracht, einige Fragen geklärt, aber auch neue gestellt. Ich war überrascht, dass sich hier schon so viel aufgelöst wird, aber tatsächlich gibt es noch genug Material, um einen weiteren Band zu füllen. Ich bin gespannt.
Nachdem seine Ehefrau während eines Urlaubs in Nigeria vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist, leidet Kommissar Johannes Waldmann immer noch unter dem Trauma. Während eines Einsatzes, bei dem der Verdächtige ...
Nachdem seine Ehefrau während eines Urlaubs in Nigeria vor sieben Jahren spurlos verschwunden ist, leidet Kommissar Johannes Waldmann immer noch unter dem Trauma. Während eines Einsatzes, bei dem der Verdächtige entkommen kann, wird er gegen einen Kollegen gewalttätig, und muss sich einer Therapie unterziehen. Eigentlich will ihn sein Vorgesetzter danach einem anderen Kommissariat zuordnen, doch der Zufall will es, dass er bei einem Mordfall als erster am Tatort ist, und somit zunächst weiter daran arbeiten kann. Wie sich herausstellt, bleibt es nicht bei dem Mordfall, der Fall ist deutlich komplexer.
Der Roman ist sehr spannend. Ein traumatisierter Kommissar, eine Journalistin, die geheimnisvolle Susanna und mehrere ukrainische Zwangsprostituierte, dazu eine länderübergreifende Ermittlung, ergeben eine Melange, die es in sich hat.
Erzählt wird aus mehreren Perspekiven, neben Waldmann zum Beispiel auch die Susannas und die der Journalistin Pia Ludinger, so dass man einen größeren Überblick über das Geschehen hat, als es eine reine Erzählung der Ermittlungsarbeit hätte. Auch die Antagonisten kommen dabei zu Wort. Gestört hat mich die sich andeutende Liebesgeschichte, die ich überhaupt nicht passend finde.
Thomas Ziebula hat es schnell geschafft, mich in seinen Roman zu ziehen, ich konnte mit den Protagonist:innen mitfühlen, und meine Abneigung gegen die Antagonisten war stark. Ich habe Daumen gedrückt und gehofft. Nicht jede Handlung der Protagonist:innen konnte ich nachvollziehen, dazu lag ihre Lebenswelt vielleicht zu weit von meiner entfernt. Susanna zum Beispiel, aber auch Waldmann, taten mitunter Dinge, die auf mich undurchdacht, manchmal fast naiv wirkten, in der Logik der beiden aber wohl richtig schienen. Susannas Hintergrund hat man erst nach und nach erfahren, wodurch manches verständlicher wurde. Beide sind gebrochene Individuen, haben ihre ganz eigenen Päckchen zu tragen.
Dazu passt dann auch das Ende. Es bleiben Fragen offen, was eine Fortsetzung möglich macht, aber, es könnte auch hiermit enden. Ein nicht alltäglicher Kriminalroman, der eher ein Thriller ist, benötigt kein übliches Ende.
Für mich ist dieser, als Kriminalroman betitelte, Roman eher ein Thriller. Die Geschichte ist komplex und spannend, die Charaktere haben Kanten und Probleme. Für mich war der Roman ein packender Pageturner, den ich gerne weiterempfehle.
Ein Protagonist, der unsterblich und übermenschlich stark ist, und töten muss, eine Regierung, die ihm ein Versprechen gibt, auch ihren Nutzen aus ihm ziehen möchte …
Das ergibt einen sehr blutigen Comicband, ...
Ein Protagonist, der unsterblich und übermenschlich stark ist, und töten muss, eine Regierung, die ihm ein Versprechen gibt, auch ihren Nutzen aus ihm ziehen möchte …
Das ergibt einen sehr blutigen Comicband, der erst der erste einer Reihe ist, wirft aber auch viele Fragen auf, und erzeugt nach einiger Zeit auch ein gewisses Mitgefühl für den Protagonisten.
Dieser lebt schon tausende von Jahren und hat bereits in sehr jungen Jahren Ausbeutung erlebt. Wer ist er, woher kommt er, und warum er nicht sterben kann, das sind nur ein paar der Fragen, die man sich stellt.
Interessiert hat mich diese Reihe, weil der Schauspieler Keanu Reeves, der mir in seinen Rollen meist gefällt, und der auch abseits von Hollywood mein Interesse geweckt hat, als einer der Autoren gelistet wird. Der Protagonist erinnert im Aussehen sehr an ihn.
In den Zeichnungen, wie schon auf dem Cover, findet sich oft die Farbe Rot, wen wundert es, bei diesem Thema, und sie sind sehr explizit. Ganz klar ist diese Reihe nur für erwachsene Leser:innen geeignet. Im Anhang findet sich eine Covergalerie. Wer sich über den Titel wundert, sollte an Berserker denken.
Mich hat der erste Band der Comicreihe neugierig gemacht, ich möchte nun gerne wissen, welche Geheimnisse es um den Protagonisten gibt, die aufgeworfenen Fragen und seine Herkunft geben der sehr blutigen Geschichte eine gewisse Tiefe und wecken Mitgefühl.
Vor einigen Jahren fielen die Sterne vom Himmel, Magie kam in die Welt und neue Götter. Dämonen nutzen Risse zwischen den Welten, und müssen bekämpft werden. Die Gilde der Dämonenreiter entstand, Menschen ...
Vor einigen Jahren fielen die Sterne vom Himmel, Magie kam in die Welt und neue Götter. Dämonen nutzen Risse zwischen den Welten, und müssen bekämpft werden. Die Gilde der Dämonenreiter entstand, Menschen die von Dämonen besessen wurden, können, wenn sie diese bezwingen, deren Fähigkeiten nutzen. Velvet Rose Devereaux ist eine von ihnen. Eine der Fähigkeiten, die sie von ihrem Dämon erhielt, sind Visionen, die sie vor Gefahr warnen. Doch seit neuestem nehmen diese Visionen überhand und zeigen immer dasselbe, offenbar handelt es sich um den Tod der Götter. Um diese Zukunft zu verhindern, muss Velvet Kontakt mit ihrem Ex Kashmere Sinclaire aufnehmen. Kashmere ist nicht irgendwer, denn er ist einer von sieben Göttersöhnen. Leider war die Trennung vor fünf Jahren für beide traumatisch, und so ist eine Zusammenarbeit nicht einfach.
Schon der Start in den Roman ist heftig, Velvet ist eine toughe Protagonistin, die sie zu wehren weiß, aber auch Emotionen kennt. Bis Seite 139 steht sie im Fokus und erzählt die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive. Danach kommt eine zweite Ich-Perspektive dazu, die Kashmeres, Velvets überwiegt aber weiterhin.
Beide Protagonist.innen haben ihre Geheimnisse, und sind nicht einfach im Umgang mit anderen, wobei Kashmere der Smartere ist. Was genau zwischen ihnen in der Vergangenheit passiert ist, erfährt man nach und nach in Rückblenden, das wahre Ausmaß wird aber erst gegen Ende klar. Überhaupt gibt es einige Fragen, die lange offen bleiben, und einen als Leser:in ins Grübeln bringen. Ich kann aber hier schon sagen, dass man nicht mit allen Fragezeichen in den nächsten Band gehen wird, es handelt sich hier um eine Dilogie. Dennoch gibt es, natürlich, am Ende Cliffhanger, die erst im zweiten Band aufgelöst werden.
Mir persönlich ging vor allem Velvet manchmal auf die Nerven, statt zu reden oder zuzuhören, geht sie lieber in unklare Situationen oder macht unüberlegte Dinge. Wie so oft, könnte ein klärendes Gespräch wirklich helfen, aber dann wäre der Roman vielleicht auch nur halb so lang. Kashmere dagegen mochte ich, auch wenn auch er nicht immer richtig handelt. Dennoch scheint er mir mehr kopf- als bauchgesteuert zu sein, im Gegenteil zu Velvet.
Mehr als die beiden mochte ich jedoch andere Charaktere. Da ist zum Beispiel Eddie, der Velvet von der Gilde als Lehrling regelrecht aufgezwungen wird, sich dann aber doch als nicht nur störend und vor allem sehr sympathisch entpuppt. Auch Kashmere hat einen Sidekick, in seinem Fall zwar eher dämonischer Art, man muss ihn aber auf seine Art trotzdem gernhaben, zudem bringt er Humor ins Spiel. Interessant fand ich die anderen sechs Göttersöhne, die alle sehr unterschiedlich sind, ich hätte mir über sie mehr Hintergrundinformationen gewünscht, und hoffe, sie bekommen im zweiten Band auch noch eine Rolle.
Die Antagonisten sind im Grunde durchweg böse, ihre Motivation habe ich noch nicht wirklich durchschauen können. Es gibt weitere Charaktere, die man noch nicht gänzlich einordnen kann.
Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist unsere, aber eben nach dem oben erwähnten Fall der Sterne und den Folgen daraus. Der Roman spielt größtenteils in den USA, es gibt nur wenige kurze Ausflüge in andere Länder, diese lernt man dadurch nicht näher kennen. Im Anhang gibt es ein paar Erklärungen zur Welt, für mich waren diese nicht nötig, um die Geschichte verstehen zu können.
Natürlich gibt es auch hier einige unerwartete Wendungen, die man nicht alle vorhersehen konnte. Wer nicht so gerne spicy Szenen liest, davon gibt es mehrere im Roman, kann sie gut überspringen, denn sie sind extra gekennzeichnet. Ich finde aber, dass einem dann auch ein Teil Hintergrundwissen fehlt.
Ich persönlich finde den Roman sehr spannend, er hat mich gut unterhalten, so dass ich mich schon auf die Fortsetzung freue. Man muss sich ein bisschen auf die Geschichte einlassen, die man erst nach und nach durchschaut, und man sollte sich auf Blut, Gewalt und Spice einstellen. Für mich war es der erste Roman von Julia Dippel, hat mich aber neugierig auf ihre anderen Werke gemacht.
Irene Winters ist Bibliothekarin der Bibliothek, einer Institution, die besondere Bücher aus allen Parallelwelten einsammelt, um sie zu bewahren. Irenes neuer Auftrag scheint harmlos, sie bekommt sogar ...
Irene Winters ist Bibliothekarin der Bibliothek, einer Institution, die besondere Bücher aus allen Parallelwelten einsammelt, um sie zu bewahren. Irenes neuer Auftrag scheint harmlos, sie bekommt sogar einen neuen Lehrling, Kai Strongrock, zur Seite gestellt. Doch dann entpuppt es sich als sehr gefährlich, und Irene und Kai müssen all ihr Können aufbieten.
Für mich ist dieser erste Band der Reihe nicht der erste, den ich gelesen habe, ich bin mit Band 3 eingestiegen, wollte aber immer die ersten Bände nachholen. Ich finde es schön, zu erfahren, wie alles angefangen hat, und auch, dass ich manchen der Charaktere bereits kenne, macht den Roman für mich interessant.
Wie eigentlich immer, trifft man Irene zunächst in einem anderen Abenteuer, das auch nicht ohne Gefahr ist, bevor es dann mit der eigentlichen Geschichte losgeht. Es ist schon faszinierend, wie viele unterschiedliche Welten es hier gibt, beziehungsweise, wie unterschiedlich diese sich entwickelt haben. Auch Elfen und Drachen, die Chaos beziehungsweise Ordnung symbolisieren, sind hier bereits ein Thema.
Der Ort, den Irene und Kai hier bereisen, ist eine Art viktorianisches London, mit einigen Steampunkelementen. Die Welt gefällt mir, ich konnte sie mir auch sehr gut vorstellen. Neben Irene und Kai, die man beide im Lauf der Geschichte etwas besser kennenlernt, gibt es eine ganze Reihe weiterer interessanter Charaktere, manche Freunde, manche Feinde, bei manchen ist es auch nicht so ganz klar.
Der Erzählstil ist lebendig, die Geschichte sehr spannend, natürlich gibt es auch die eine oder andere Überraschung beziehungsweise Erkenntnis. Das Abenteuer ist abgeschlossen, es ist aber schon eine übergreifende Geschichte zu erahnen, und manche Frage, die man sich beim Lesen stellt, möchte noch beantwortet werden.
Der erste Band der Reihe erzählt eine spannende Geschichte, die Lust auf mehr macht, auch die Charaktere werden bereits gut etabliert. Mittlerweile ist die Reihe beendet, mir haben auch die späteren Romane gut gefallen.