Profilbild von emkeyseven

emkeyseven

Lesejury Star
offline

emkeyseven ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit emkeyseven über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2026

Die chemische Reaktion von Liebe und Arbeit

A Crush on the Boss
1

Layla hat zwar keinen Doktortitel, aber sie hat eine Leidenschaft für Chemie und freut sich sehr über die Chance, bei BioVaris unter CEO Miles zu arbeiten, der auch selbst ein leidenschaftlicher Forscher ...

Layla hat zwar keinen Doktortitel, aber sie hat eine Leidenschaft für Chemie und freut sich sehr über die Chance, bei BioVaris unter CEO Miles zu arbeiten, der auch selbst ein leidenschaftlicher Forscher ist. Layla fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, doch Miles wurde schon verletzt und ist daher besonders vorsichtig, wem er sein Herz anvertraut.

Ich fand es schon ganz süß, dass die beiden in der Wissenschaft auf einer Wellenlänge sind, obwohl sie ansonsten so unterschiedlich sind. Die einzigartige Layla ist sehr direkt mit ihren Gefühlen und kommt damit schon durch Miles’ harte Schale, aber er macht es ihr auch nicht leicht. So selbstbewusst er als Chemiker ist, so unsicher ist er sich in Liebesdingen. Die beiden sind ein unterhaltsames und auch kitschiges Paar, das ein paar kleine Herausforderungen meistern muss: Romanze am Arbeitsplatz mit der Ex als Kollegin, spannende Ergebnisse bei ihrer Forschungsarbeit und komplizierte Gefühle überall.

Letztendlich wurde ich mit dem Schreibstil nicht ganz warm. Er ist schon sehr direkt, aber ich habe da einige Witze nicht verstanden oder hatte das Gefühl, dass die Gespräche sich nicht sehr natürlich angefühlt haben. Dazu auch das Tempo; manches fand ich etwas zu detailliert, während mir andere wichtige Szenen zu kurz kamen, was ich dann schade fand. Und ich finde zwar, dass man das Buch lesen kann, ohne den Vorgänger zu kennen, so wie ich das getan habe, aber ich würde eher empfehlen, die Reihe mit dem ersten Buch zu starten, da Ereignisse aus dem Vorgänger hier schon eine Rolle spielen.

Insgesamt fand ich die Geschichte ganz nett und kurzweilig, aber es gab auch einige Momente, die mich nicht ganz überzeugen konnten.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 05.12.2025

Nette Dystopie mit spannenden Momenten

To Cage a Wild Bird
0

Begeht man in Dividium ein Verbrechen, wird man mit lebenslanger Haft in Endlock bestraft, doch dieses Leben ist meistens nicht sehr lang: Die reiche Oberschicht leistet ihren Beitrag für die Gesellschaft, ...

Begeht man in Dividium ein Verbrechen, wird man mit lebenslanger Haft in Endlock bestraft, doch dieses Leben ist meistens nicht sehr lang: Die reiche Oberschicht leistet ihren Beitrag für die Gesellschaft, indem sie dafür bezahlt, die Gefangenen zu jagen und zu töten. Als Ravens Bruder Jed verhaftet wird, folgt sie ihm ins Gefängnis und plant ihre Flucht, während sie ums Überleben kämpfen.

Raven schlägt sich als Kopfgeldjägerin durch, obwohl sie weiß, dass sie ihre Zielpersonen damit in den sicheren Tod schickt. Damit macht sie sich nicht besonders viele Freunde und im Gefängnis Endlock zieht sie schnell ungewollte Aufmerksamkeit auf sich. Während sie sich regelmäßig in Lebensgefahr begibt, kommt sie nicht nur gut gehüteten Geheimnissen auf die Spur, sondern lernt auch Empathie und dass man gemeinsam alles schaffen kann.

Insgesamt finde ich, dass es eine nette Dystopie mit spannenden Geheimnissen und viel Action ist, aber ich fand es auch ein wenig vorhersehbar. Es hat mich unter anderem an “Gameshow” erinnert und konnte mich zwar gut unterhalten, aber nicht wirklich mitreißen, dafür fand ich es zu mittelmäßig. Von mir aus hätte es gern noch mehr gefährliche Action und bessere Plottwists geben können und ich hätte auch gern mehr von der Welt gesehen, da mich das Gefängnis Endlock und alles, was dazugehört, nicht ganz überzeugen konnten.

Die Liebesgeschichte fand ich ganz okay, aber auch da ging es mir manchmal zu leicht und zu schnell. Auf die Spicy-Szenen hätte ich auch verzichten können und fand es schade, dass sie schon fast detaillierter ausfielen als die restliche Handlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.11.2025

Wie man als Fake-Hexe einen magischen Wettkampf überlebt

The Blackgate Invitation
0

Die Schwestern Ruby und Wren werden von Marysas Blackgate eingestellt, um bei einem Dinner im berühmten Herrenhaus Hegemony Manor deren Enkeltöchter zu spielen. Doch als sich während des Dinners die Ereignisse ...

Die Schwestern Ruby und Wren werden von Marysas Blackgate eingestellt, um bei einem Dinner im berühmten Herrenhaus Hegemony Manor deren Enkeltöchter zu spielen. Doch als sich während des Dinners die Ereignisse überschlagen, finden die Schwestern heraus, dass alle anderen Gäste Hexen sind – und sie selbst sind mitten in einem magischen Wettkampf gelandet.

Ruby ist die Vernünftigere der beiden Schwestern, während Wren ein bisschen abenteuerlustiger ist und das Jobangebot mit weniger Bedenken annimmt. Ich hätte erwartet, dass beide Schwestern eine eigene Perspektive haben, aber nur Ruby hat eine und man merkt gut, wie sie sich für ihre Schwester verantwortlich fühlt und versucht, die besten Entscheidungen unter den gegebenen Umständen zu treffen.

Es gibt aber auch eine zweite Perspektive: Auden, ein wichtiger Elementarmagier und Rubys Love Interest. Durch ihn erfährt man mehr über die Geschichten der Charaktere und über die Magie. Und auch, wie der Blick der anderen auf die Blackgate-Schwestern ist, als die sich Ruby und Wren ausgeben. Die Liebesgeschichte fand ich nicht so spannend, auch weil Auden sehr viel darüber nachdenkt, wie Ruby sich eigentlich verhalten würde, wäre sie die Person, die sie behauptet zu sein.

Bei der Handlung bin ich etwas gespalten, denn die Idee mit den zwei Menschen unter Hexen fand ich schon sehr vielversprechend, aber die Rätsel und die magischen Regeln konnten mich nicht ganz überzeugen. Ruby und Wren haben auch eine halbwegs gute Tarnung, aber da mischen sich auch unbedachte Aktionen mit wenigen Konsequenzen, und das hat mir einfach das Gefühl gegeben, die anderen Charaktere wären nicht so schlau und bedrohlich, wie die Geschichte sie eigentlich darstellen möchte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.10.2025

Magische Prüfungen, Chancen und Veränderungen - trotzdem nicht ganz überzeugend

Immortal Consequences – Die Blackwood Academy Trials
0

Die Studenten der Blackwood Academy sind selbst tot und begleiten Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte lang verlorene Seelen auf die Andere Seite. Nur einmal pro Dekade wird ein Student ausgewählt, um sich ...

Die Studenten der Blackwood Academy sind selbst tot und begleiten Jahre, Jahrzehnte und Jahrhunderte lang verlorene Seelen auf die Andere Seite. Nur einmal pro Dekade wird ein Student ausgewählt, um sich vier Prüfungen zu stellen und die Chance zu erhalten, zur Elite aufzusteigen oder endgültig auf die Andere Seite zu gehen, doch die anstehende Dekadenfeier verspricht Überraschungen.

Wren gehört schon zu den ehrgeizigsten Studenten an der Blackwood Academy und lässt sich eigentlich nicht von der Konkurrenz beeindrucken, aber August ist ihr größter Rivale. Irene und Masika sind zwar Freundinnen, aber Irene hat das Gefühl, dass Masika Geheimnisse hat und sie in Hinsicht auf ihre Leistungen hinter sich zu lassen scheint. Während es Emilio noch schwerfällt, seinen Tod zu akzeptieren, verheimlich Olivier ihm nicht nur, dass er beginnt, sein früheres Leben zu vergessen. Alle sechs haben ihre eigenen Perspektiven und unterschiedliche Gründe, für die Prüfungen der Dekadenfeier nominiert werden zu wollen oder sie haben Angst, was die Nominierung für sie bedeuten könnte.

Es gibt schon nett gemeinte Plottwists, aber die konnten mich nicht richtig packen, weil sie eher Dinge aufgelöst haben, die eh nie wirklich Sinn ergeben hatten. Trotzdem ist die Geschichte einigermaßen spannend und nicht sehr vorhersehbar, es gibt actionsreiche magische Prüfungen und durch die verschiedenen Charaktere, deren Gefühle und Probleme ist auch immer etwas los. Ich fand aber die Blackwood Academy an sich nicht so ganz überzeugend und konnte nicht richtig begreifen, wie der Alltag der Studenten aussieht, wenn man eben für Jahre und Jahrzehnte Magie studiert und Seelen erntet. Ich fand auch die Protagonisten und ihre Liebesgeschichten nicht sehr mitreißend, weil ich keinen von ihnen wirklich ins Herz schließen konnte, eigentlich fand ich sie nicht mal wirklich besonders interessant.

Und “nicht wirklich besonders interessant” entspricht auch ungefähr meinem Eindruck vom gesamten Buch. Es gab ein paar interessante Ideen, aber mir hat zu viel gefehlt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.10.2025

Magische Gefahren und unerwartete Gefühle

The Witch Collector
0

Vor acht Jahren hat der Witch Collector Rainas Schwester entführt und nun will Raina endlich Rache nehmen, wenn er wieder in ihr Dorf kommt, um eine neue Hexe mitzunehmen, die dann dem Frost King dienen ...

Vor acht Jahren hat der Witch Collector Rainas Schwester entführt und nun will Raina endlich Rache nehmen, wenn er wieder in ihr Dorf kommt, um eine neue Hexe mitzunehmen, die dann dem Frost King dienen muss. Sie weiß aber nicht, was tatsächlich aus ihrer Schwester geworden ist und dass Alexus, der Witch Collector, nicht der Bösewicht in dieser Geschichte ist. Nachdem sich alles ganz anders entwickelt als erwartet, sind sie aufeinander angewiesen.

Raina und Alexus sind zu einem großen Teil zu zweit unterwegs, auch wenn sie auf ihrem Weg vielen Gefahren begegnen. So haben sie viel Zeit sich kennenzulernen und über all die Dinge zu sprechen, die zwischen ihnen stehen. Natürlich ist die Situation zunächst angespannt, aber Raina braucht Alexus, um zu ihrer Schwester zu gelangen und er braucht ihre magischen Kräfte, die noch unterschätzt werden. Raina lernt viel von Alexus und ich fand die Entwicklung ihrer komplizierten Beziehung schon nachvollziehbar.

Ich fand es ganz interessant, dass Raina nicht sprechen kann und dass das auch eine Herausforderung beim Wirken von Magie darstellt, allerdings war das in meiner E-Book-Version nicht immer eindeutig markiert. Außerdem finde ich es zwar schön, dass es aktuell mehr Repräsentation gibt, aber habe da auch ein wenig den Eindruck, dass man den etwas leichteren Weg geht, wenn man sich da nicht für Charaktere entscheidet, die außerdem gehörlos sind. Das betrifft aber auch nicht nur dieses Buch und es könnte auch Zufall sein, dass ich solchen Geschichten begegne.

Ihr Weg ist voller magischer Gefahren und bietet ihnen viel Gelegenheit, sich auch persönlich weiterzuentwickeln, auch die Magie fand ich vielversprechend. Allerdings fand ich die Geschichte einfach nicht besonders spannend und hatte besonders im Mittelteil das Gefühl, dass es sich etwas in die Länge zieht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere