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Veröffentlicht am 10.01.2026

Wichtige Themen

Was die Nacht nie vergisst
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Mona ist eine Streamerin, die sich insbesondere für Tierwohl einsetzt. Doch als ihre Freundin nach einer Show komplett verändert wiederkommt, will sie herausfinden, was passiert ist und meldet sich in ...

Mona ist eine Streamerin, die sich insbesondere für Tierwohl einsetzt. Doch als ihre Freundin nach einer Show komplett verändert wiederkommt, will sie herausfinden, was passiert ist und meldet sich in eben jener Show an. Nämlich der Reality-TV-Show Celebrity Cache, wo sie gegen fünf andere Kandidaten antritt, und eine GPS-Schnitzeljagd startet. An sich finde ich ihre Intention total gut, aber ganz ehrlich? Sie ist da ziemlich blauäugig und planlos an die Sache herangegangen. Es dauert total lange, bis sie überhaupt versucht, was herauszufinden. Und auch die Show an sich ist jetzt nicht so wahnsinnig spannend gewesen. Doch es gibt noch ein Thema, nämlich Samu, den sie schon vor der Show trifft und mit ihm eine heiße Nacht verbringt. Es stellt sich heraus, dass auch er Teil der Show ist, nur hat er sie angelogen. Gefühle, die sie gerade nicht gebrauchen kann.
Mona, Samu und auch die Nebencharaktere fand ich, bis auf einige wenige, ziemlich sympathisch. Besonders Pamela hat es mir tatsächlich angetan. Hinter ihrer Fassade steckt deutlich mehr als man zunächst vermutet. Samu ist ein total lieber Typ, nur war er mir lange sehr undurchschaubar und er wirkte mir zu gut. Der Show-Alltag wurde gut dargestellt und zeigt, wie strikt es dort auch zugehen kann. Besonders krass fand ich einige suggestive Interviews und wie sie alles zusammenschneiden, sodass es ganz anders wirkt. Auch wie die Dialoge gelenkt werden, war sehr manipulativ. Es muss ja spannend bleiben. Die Zeitungsartikel zwischendurch fand ich gut eingebettet und gibt immer wieder einen guten Überblick über den Stand, außerdem wirkten sie richtig echt. Als wäre die Show damit nicht schon schwer genug, will Mona ja einiges aufdecken und die Männer-Domäne dort erlaubt sich ziemlich viel dabei. Das Thema finde ich sehr wichtig und fand ich gut untergebracht. Dennoch gab es mir da einige Logik-Fehler und auch generell wirkte es an einigen Stellen künstlich. Wie gesagt, Monas Herangehensweise war einfach naiv. So unvorbereitet, wie sie da reingegangen ist, ist es ein Wunder, dass nicht schon eher alles aufgedeckt wurde. Von daher war es nicht ganz so spannend. Aber ich fand es total schön, wie die Kandidaten mit der Zeit immer weiter zusammengewachsen sind und füreinander da waren.
Fazit:
Die Autorin hat hier einige sehr wichtige Themen untergebracht, die eigentlich jeden betreffen. Die Umsetzung fand ich nicht ganz so stark, weil mir Mona zu blauäugig an die Sache rangegangen ist. Aber die Charaktere fand ich trotzdem alle sehr sympathisch, auch wenn einige zu perfekt dargestellt wurden. Über andere hätte ich dafür gerne mehr gelesen. Die Storyline war interessant, stellenweise aber auch etwas zäh.

3/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.12.2025

Schwächer als Band 1

Memories So Golden Like Us (Blue Eternity 2)
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Ich fand den ersten Band so unglaublich emotional und bewegend und hatte natürlich entsprechend hohe Erwartungen an den Folgeband. Vielleicht waren diese Erwartungen zu hoch. Im ersten Band ging es um ...

Ich fand den ersten Band so unglaublich emotional und bewegend und hatte natürlich entsprechend hohe Erwartungen an den Folgeband. Vielleicht waren diese Erwartungen zu hoch. Im ersten Band ging es um Sam, dem großen Bruder von Blair, der aber an einem Hirntumor starb. In diesem geht es jetzt um Blair und insbesondere um ihre Trauerbewältigung. Ihre Trauer betäubt sie mit Party und Männern. Immer wieder landet sie negative Schlagzeilen und lässt sich etwas gehen. Ihr ist eigentlich alles egal. Auch ihre Kunst läuft nicht mehr, denn sie hat eine Blockade. Das Internet und die Kommentare dort machen es sicher nicht besser, denn die sind voll von Hatern. Um endlich dort rauszukommen, schicken ihre Eltern sie nach St Ives, wo sie eine Bildreihe für die Tate erstellen muss, wo sie möglicherweise den Verlust verarbeiten kann.

Ich finde Blairs Schmerz spürbar und gut beschrieben. Selbst Kleinigkeiten bringen sie aus dem Alltag und bestärken die Trauer. Entsprechend kann man verstehen, dass sie ihren Schmerz betäuben will. Ist das die richtige Art? Wahrscheinlich nicht, aber trotzdem kann man sie immerhin nachvollziehen. In St Ives ist auch Connor dabei, der beste Freund ihres Bruders und gleichzeitig der Typ, auf den Blair schon lange stand. Doch er ist mit ihrer Freundin Elle zusammen. Ab hier fand ich das Buch recht zäh. Blair war weiterhin in ihrer Trauer gefangen und Connor ist um sie herum und für sie da, aber eben unerreichbar. Trotzdem kommen sie sich näher. Insbesondere als herauskommt, dass Connor möglicherweise doch zu haben ist. Ihre Annäherung hatte schon ein paar Funken, aber eher wenig. Und recht schnell fand ich die ganze Sache total überstürzt. Mir fehlten hier sehr viele Gefühle zwischen den beiden. Viel zu sehr war die Trauer von Blair im Vordergrund und das Verlangen von beiden. Da hätte ich mir mehr gewünscht. Es gab zwar hier und da Gefühlsausbrüche, aber die haben meiner Meinung nach zu wenig Raum bekommen. Generell fand ich Connor bis zum Ende hin total blass und nicht greifbar.

Die Trauer nimmt auch der Story ziemlich viel Platz. Der Film, der da gedreht werden soll, wird kaum erwähnt, wenn überhaupt. Denn Blair ist halt erst ewig in der Blockade und als sie die überwunden hat, war das Buch quasi auch schon wieder vorbei. Das finde ich echt schade. Das Thema Kunst war schon mehr Fokus. Immerhin hat sie verschiedene Techniken ausprobiert, um wieder malen zu können. Und natürlich ganz vorne die Selbstfindung und das Selbstwertgefühl. Die Kommentare im Internet lassen nicht einfach nach, weswegen Blair lernen muss, damit klarzukommen. Insgesamt hat sich aber, was das angeht, sehr viel wiederholt. Natürlich kommt man nicht mal eben aus der Trauer und der Blockade, aber weil auch drumherum nicht so viel Spannendes passierte, war es doch fast schon zäh.

Fazit:

Leider deutlich schwächer als Band eins. Vielleicht hatte ich auch einfach zu viele Erwartungen, weil der erste Band einfach so emotional und gut war. Blair steckt in ihrer Trauer und ihrer Blockade und muss dort wieder herauskommen, ihren Schmerz fand ich gut beschrieben. Das sind die Fokus-Themen der Story und viele Teile wiederholen sich immer wieder. Der Film, der gedreht werden soll, ist leider eher zweitrangig. Die Beziehung zwischen Connor und Blair kam mir zu plötzlich und gefühllos. Generell war Connor für mich eher blass.

3/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2025

Okay

Mornings in Boston - The Stories We Tell
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Penelope hat ihren Traum wahrgemacht und darf ab jetzt die Morgenshow „Mornings in Boston“ gemeinsam mit Connor moderieren. Als neues Team-Mitglied ist es nicht immer einfach, aber sie findet sich doch ...

Penelope hat ihren Traum wahrgemacht und darf ab jetzt die Morgenshow „Mornings in Boston“ gemeinsam mit Connor moderieren. Als neues Team-Mitglied ist es nicht immer einfach, aber sie findet sich doch schnell ein und findet auch gut Anschluss. Besonders mit Grayson, dem Wettermoderator, der immer gute Laune zu haben scheint, und Scarlett. Schon vor dem ersten Tag wird sie quasi vor Connor gewarnt und er macht es ihr tatsächlich nicht einfach. Er wurde nicht in die Auswahl für die Co-Moderation mit einbezogen, was ihm ordentlich gegen den Strich geht. Doch das ist nicht alles, denn es hat einen Grund, warum Connor so ist. Kaum ist Penelope da, ziehen die Chefs sie für das Abendprogramm in Betracht, was wohl prestige-trächtiger ist, und wo Connor immer hinwollte. Entsprechend bricht ein Konkurrenzkampf aus. Sollte man meinen. Penelope weiß nur nichts davon.

Das Thema Nachrichtensendung und Moderation einer solchen fand ich sehr interessant und wurde auch fesselnd umgesetzt. Es ist schön mal hinter die Kulissen zu schauen. Entsprechend spannend war der Arbeitsalltag auch. Sowohl Connor als auch Penelope sind beide sehr professionell und haben jegliche Situationen oder Probleme super gelöst. Die Sticheleien waren natürlich witzig, aber eben auch noch im Rahmen. Anders fand ich den Rest von Connors Verhalten. Ich hätte von ihm mehr Ehrgeiz erwartet und auch Selbstbewusstsein, dass er es mit etwas mehr Mühe auch schaffen würde für den Job ausgewählt zu werden. Denn wie gesagt, dadurch dass Penelope nicht mal wusste, warum Connor so war, war es sehr einseitig und eigentlich einfach nur blöd von Connor. Entsprechend souverän wirkte aber Penelope, weil sie ihn oft genug mit seinen eigenen Waffen geschlagen hat.

Natürlich kommen sie sich in einigen Sendungen näher, wobei ich die Annäherungen sehr klischeehaft und teils viel zu gestellt fand. Die Dialoge und das Verhalten wirkten da nicht mehr sehr realistisch. Es war für mich kein Kribbeln da. Und erst recht kein Enemies-to-Lovers. Penelope hat sich immer bemüht mit Connor eine gute Show abzuliefern. Es gab auch hier und da süße Momente, aber so richtig nahbar war das alles nicht. Es wirkte mir zu platt und oberflächlich. Und das trotz der teils sehr schweren Themen. Denn sowohl Connor als auch Penelope haben eine nahestehende Person verloren und verarbeiten immer noch den Verlust. Mir fehlte hier der Raum für die Gefühle. Es war vielleicht auch einfach zu viel und zu gewollt. Dieser Teil war sowieso von Anfang an sehr vorhersehbar und war vielleicht auch dadurch künstlich.


Fazit:

Mir fehlten hier oft die Gefühle und besonders die Enemies-to-Lovers-Vibes. Im Grunde war nur Connor der Enemy und Penelope durfte das alles ausbaden, was ich nicht sehr cool fand. Entsprechend war ihre Annäherung für mich nicht so explosiv, wie sie hätte sein können. Es war eher klischeehaft und oft etwas zu gestellt. Was ich aber sehr interessant fand war die Nachrichtensendung und den ganzen Background.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 20.10.2025

Schwacher Band

Falling for No. 89
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Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich fand, dass Kayce im ersten Band so ein toller Charakter war. Er ist immer noch interessant, aber ich muss sagen, der zweite Band hat mich nicht wirklich ...

Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil ich fand, dass Kayce im ersten Band so ein toller Charakter war. Er ist immer noch interessant, aber ich muss sagen, der zweite Band hat mich nicht wirklich überzeugen können. Es war alles zu viel und einfach drüber. Kayce ist damals wohl, ohne ein Wort zu irgendjemandem, aus seiner Heimatstadt abgehauen und hat auch den Kontakt gemieden. Er ist nun erfolgreicher NFL Spieler. Nur hat er aktuell ein Problem. Denn nachdem er in einem wichtigen Spiel mal den Football hat fallen lassen, hat er sich in diese Thematik sehr reingesteigert. Mittlerweile hat er mit Versagensängsten und Panikattacken zu tun, die ihm sehr zu schaffen machen. Sagen kann er es schlecht, denn er weiß, sollte irgendwer seine Schwäche mitkriegen, ist er sicher raus aus dem Team.

Shaila ist eine alte Freundin von Kayce, die schon lange total verliebt in ihn war und auch jetzt noch ist. Sie ist geradezu besessen von ihm, auch hier war mir das schon etwas zu viel. Jetzt hat sie die Chance ihn wiederzusehen, denn sie wurde für das Medical Programm ausgewählt und soll bei den L.A. Vipers unterstützen. Hier kommt schon der nächste Punkt, der mich sehr gestört hat. Denn scheinbar besitzt Shaila heilende Wunderhände, die auch immer wieder erwähnt werden mussten. Das war mir etwas zu unrealistisch und drüber, besonders weil sie ständig bessere Diagnosen gestellt hat als erfahrene Ärzte, klar. Außerdem hat man so wenig vom eigentlichen Ablauf einer Sportmedizinerin mitbekommen. Schade eigentlich, denn das wäre sehr interessant gewesen. Dazu war sie mir viel zu voll mit Selbstzweifeln, die bei kleinsten Schwierigkeiten abhauen und aufgeben. Es war anstrengend und zäh.

Ähnlich ging es mir bei der Liebesgeschichte. Die konnte ich leider so gar nicht fühlen. Es war alles die ganze Zeit sehr drückend mit sehr komischen künstlichen Szenen. Denn natürlich will Shaila nicht in ein Wohnheim und natürlich hat Kayce gerade ein Zimmer frei. Ihre ersten Begegnungen waren sehr explosiv, aber leider nicht im positiven Sinn. Kayce vermutet einen Plan hinter ihrem Erscheinen. Doch kurz darauf machen sie dann schon ein Deal, wo sie sich helfen wollen? Das ist irgendwie sehr sprunghaft bei den beiden. Sie sprechen nicht offen miteinander, haben Streitereien und plötzlich kommen sie sich näher. Das passt nicht zusammen. Möglicherweise gab es deswegen keine Funken. Oder durch Shailas jahrelange Besessenheit. Für mich war das einfach nichts. Auch die intimen Szenen waren mir oft zu viel und drüber.

Das ganze Thema Sport-Verletzungen und Langzeitfolgen fand ich dafür schon interessant. Insbesondere bei so brutalen Sportarten ist das ein wichtiges Thema. Die meisten Spieler spielen ihre Verletzungen runter, um wieder aufs Feld zu kommen und riskieren es zu verschlimmern. Hauptsache sie können spielen und zeigen keine Schwäche. Doch gerade das ist so gefährlich. Aber auch die alltäglichen Verletzungen, die sie sich dort zuziehen sind nicht ohne. Auch hier hätte ich gerne noch einen tieferen Einblick gehabt als ein paar Szenen mit Shailas Wunderhänden. Außerdem war die Entwicklung von Kayce total schön mitanzusehen und wirkte authentisch.

Fazit:

Eher ein schwächerer Band der Reihe und das obwohl ich mich so auf Kayces Geschichte gefreut habe. Das Buch war oft eher zäh und anstrengend. Insbesondere Shaila mit ihren Wunderhänden, die für mich super unrealistisch waren, und ihren Selbstzweifeln haben mich schon sehr genervt. Viel besser wäre es, hätten wir eine realistische Sport-Medizinerin gehabt. Aber auch die Liebesgeschichte konnte es nicht herumreißen. Die war nämlich voll von künstlichen und übertriebenen Szenen. Dafür war das Thema Football und Sport-Verletzungen spannend.

3/5 Sterne

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Veröffentlicht am 08.10.2025

Cozy

The Penguin Paradox
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Eine cozy romantische Liebesgeschichte mit Pinguinen? Dazu noch wissenschaftliche Protagonisten? Auch das Cover ist ein absoluter Hingucker. Leider muss ich aber sagen, dass ich vom Inhalt doch etwas enttäuscht ...

Eine cozy romantische Liebesgeschichte mit Pinguinen? Dazu noch wissenschaftliche Protagonisten? Auch das Cover ist ein absoluter Hingucker. Leider muss ich aber sagen, dass ich vom Inhalt doch etwas enttäuscht bin. Es war gut, keine Frage. Aber die Protagonistin hat es mir sehr schwer gemacht. Emerie forscht an den Verhaltensweisen von Adeliepinguinen und will beweisen, dass die gar nicht so monogam sind, wie man immer behauptet. Dabei hasst sie Pinguine. Die erinnern sie nämlich an ihre Vergangenheit, wo sie es nicht ganz so einfach hatte und diese als Vergleich dienten. Aber das erklärt oder entschuldigt ihr Verhalten halt einfach nicht.

Spontan darf sie an einer Expedition zur Star White in der Antarktis teilnehmen. Wie cool, sowas würde ich auch gerne mal machen. Doch es ist auch Beckett dabei, den sie absolut nicht ausstehen kann und das auch in dem Fragebogen, den sie ausfüllen muss, zum Ausdruck gebracht hat. Geht gar nicht. Ich muss sagen, ich habe nicht verstanden, warum sie so einen Hass auf ihn hat. Sie ist voller Vorurteile und gibt ihm überhaupt keine Chance. Und das auf der Arbeit. Das finde ich schon sehr unprofessionell. Besonders weil er immer mal wieder versucht hat, das Eis zu brechen. Bis er irgendwann einfach angefangen hat, sie zu ärgern. Denn er fand sie schon von Anfang an interessant. Von daher muss ich sagen, dass ich Emerie sehr unsympathisch fand und entsprechend schwer Zugang zu ihr gefunden habe. Beckett dagegen ist wirklich total lieb und einfach ein guter Mann. Ich verstehe nicht, warum er sich so von ihr behandeln lässt.

Denn auch wenn Beckett wieder Nähe sucht, sucht sie Abstand und das sehr übertrieben. Trotzdem verbringen sie nun mehr Zeit miteinander und sie muss feststellen, wie viel Falsches sie über ihn angenommen hat und er gar nicht so schlimm ist, wie sie dachte. Da sie auch immer wieder zusammenarbeiten müssen, reden sie mehr und lernen sich kennen. Aber mir fehlten trotzdem die Funken. Ja, er war für sie da und sie öffnet sich. Aber für mich war das ein zu schneller Wechsel von „Er ist so schlimm“ zu „Ich will ihn“. Das hat mich leider nicht abgeholt. Auch die weitere Annäherung fand ich nicht so richtig glaubwürdig. Dafür gab es aber ein paar wirklich süße und auch kitschige Momente. Das Drama zum Ende hin war leider mehr als absehbar. Aber das hat mich nicht so sehr gestört wie die Tatsache, dass alle meinten, Beckett hätte überreagiert, wenn Emerie so einen Mist gebaut hat. Verstehe ich überhaupt nicht.

Die White Star fand ich total schön beschrieben und gibt einem eine total gemütliche Atmosphäre. Das Team dort vor Ort harmoniert gut und verstärkt das Gefühl noch. Der Alltag auf der White Star war einfach schön. Außerdem fand ich auch die Forschung von Emerie total interessant, genau wie die ganzen Fakten und hautnahen Beobachtungen der Pinguine. Aber auch die Forschung von Beckett hat mich abgeholt. Generell fand ich es richtig süß, dass Beckett sich auch so für ihre Forschung interessiert hat.

Fazit:

Eine cozy Liebesgeschichte und Pinguine. Ich fand das Thema von Emeries Forschung total interessant und fand es super, dass die Pinguine hier auch so viel Raum bekommen haben. Die Liebesgeschichte selbst konnte mich nicht so abholen. Das liegt aber vor allem daran, dass Emerie sich bei mir sehr unbeliebt gemacht hat. Ich finde sie unprofessionell, voller Vorurteile und unsympathisch. Beckett ist der absolute Gegensatz zu ihr. Das Setting fand ich dafür umso schöner und hatte eine sehr gemütliche Atmosphäre.

3/5 Sterne

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