Brutalität selbst gewählt oder ?
RätselBrutalität selbst gewählt oder ?
Fiktive Erzählung wird zur Warnung vor menschlicher Einfalt.
Der neue Psychothriller RÄTSEL wurde vom Empire Verlag am 24.März 2026 veröffentlicht.
Der deutsche Autor ...
Brutalität selbst gewählt oder ?
Fiktive Erzählung wird zur Warnung vor menschlicher Einfalt.
Der neue Psychothriller RÄTSEL wurde vom Empire Verlag am 24.März 2026 veröffentlicht.
Der deutsche Autor Mick Saunter hat seit 2019 einige Bücher dieses Genre veröffentlicht. Als Tischler hat er gelernt Holz zu bearbeiten und somit etwas Kreatives zu erschaffen. Mit seinen Büchern hat er nun eine weitere seiner kreativen Talente weiterentwickelt.
Es passiert selten, aber in diesem Fall hat mich das Coverbild definitiv so beeindruckt, dass ich mir das Buch besorgt habe.
Mein Leseerlebnis - Das Fazit
Zu Beginn nimmt das Buch mich mit zu einem schönen, vertrauten Sonntagsfrühstück. Kaum gedanklich dort angekommen, wurde ich auf die erste Eskalation vorbereitet. Mit dieser Art plötzlich eingesetzter Spannungsbögen arbeitet der Autor in dieser Geschichte durchweg und das sehr erfolgreich.
Ich folge seinem Pfad in die vermeintlichen Normalität, nur um kurze Zeit später dem eigentlichen Rätsel gegenüber zu stehen.
Nämlich die grundlegende Frage, wer - wie und warum - Fragestellungen entwickelt, um ausgewählte Menschen in ein wiederkehrendes lebensgefährdentes Spiel eintreten zu sehen.
Es gibt zu Beginn einige Hinweise auf Lewis Carroll und sein international bekanntes Kinderbuch: Alice im Wunderland.
Dieses kann in gewisser Weise als kleine Analogie zu der Kerngeschichte in diesem vorliegenden Psychothriller gesehen werden.
Diese Story entwickelt sich mit großem Momentum welches mich nur schwer Pausen einlegen ließ.
Insgesamt hat mich dieses Buch überzeugen können.
Es ist spannend erzählt, hat ein sogar ein paar eingestreute Horrorszenen. Nach jedem Abschnitt lässt mich die Erzählung mit neuen Rätseln zurück, bis es schlussendlich zu dem Grande Finale kommt.
Ich vergebe sehr gute 4 Lesesterne & empfehle die Lektüre Genre Fans und einer Leserschaft, die auch wahrlichen Horror innerhalb ihre Leseunterhaltung, zu schätzen wissen.
Genauere Analyse:
Coverbild: War es der stilistisch gut getroffene Buchtitel? War es das Schloss, das mit seiner einfachen Machart. meine Gedanken auf die Reise schickte? War es die grau-weiße Farbgebung?Wahrscheinlich war es tatsächlich das Komplettpaket.
Charaktere: In dieser Geschichte werden uns sehr viele unterschiedlich Protagonisten vorgestellt.
Obwohl es gerade zu Beginn es etwas schwierig ist jeden Charakter einzuordnen kann ich sie mir und ihre beschriebenen Eigenheiten im weiteren Verlauf gut merken.
Sprachgebrauch: die Story ist , wie so oft in Kapitel unterteilt. Diese werden meist aus Sicht der dritten Person erzählt. Nach einigen Kapiteln habe ich mich daran gewöhnt und kann das Erzählte dem jeweiligen Erzähler intuitiv zuordnen.
Logik/Fluss: Es ist schwer vorab die Logik in diesem Buch zu beurteilen. Nimmt uns der Schirftsteller doch mit auf eine Reise quer durch horrende teilweise menschenverachtende Handlungen. Immer wieder aufs Neue stehe ich vor dem einem wirklichen Rätsel.
Warum tun Menschen was sie tun. Warum spielen sie um ihr Leben? Diese Fragen und ihre möglichen Antworten, muss der Leser schlussendlich für sich selbst finden.
Allerdings ist mir klar, dass die Antwort auch jeder von uns tatsächlich für sich finden wird.
Finale: Es kommt zu einem wirklich heißen Endspiel. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon komplett in der Gedankenwelt dieser Geschichte angekommen & mochte die spannenden endgültigen Erkenntisse und Erklärungen.
Eines war und blieb allerdings ohne Einschränkung: Es handelt sich um eine fiktive Story, die jedoch durchaus im wahren Leben spielen könnte. Wie auch im - echten -Leben bleiben einige Antworten im Nebel des Erzählten und haben vielleicht gerade deshalb, einen großen Anteil an meiner Gesamtbeurteilung.
Meine genutzte Lesestern-Punktetabelle:
Covergestaltung: 4,5
Charaktere: 4
Logik & Momentum: 4
Finale:4