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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.06.2018

Leider nicht mein Geschmack

Die Schlingen der Schuld
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Nachdem ich gerade erst einen anderen hervorragenden Thriller gelesen hatte, der in Australien spielt, hat mich dieses Buch sofort angesprochen, das unglaublich schöne Cover hat sein übriges getan.

Leider ...

Nachdem ich gerade erst einen anderen hervorragenden Thriller gelesen hatte, der in Australien spielt, hat mich dieses Buch sofort angesprochen, das unglaublich schöne Cover hat sein übriges getan.

Leider konnte mich dieser Thriller aber nicht in gleichem Maße begeistern. Der Krimiteil kam irgendwie nicht in die Gänge, es wurden viele Einzelheiten der Polizeiarbeit beschrieben, aber Spannung wollte einfach nicht aufkommen. Noch dazu wurden für die Auflösung des Falles wichtige Details ausser Acht gelassen.

Der leitende Ermittler, Dan Clement, sollte mit seiner gescheiterten Ehe, seinem Bemühen, seiner Tochter weiterhin ein guter Vater zu sein und seinen immer noch starken Gefühlen für seine Exfrau sympathisch wirken, schaffte es aber nicht, Mitgefühl bei mir zu wecken. Überhaupt waren mir die Charaktere weitestgehend egal - sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht. Dementsprechend konnte ich bei der Handlung wenig mitfiebern und las zwischendurch aus reiner Neugier auf die Auflösung des Falles, ansonsten aber eher lustlos, weiter. So war mir das Ende schliesslich auch gar nicht mehr so wichtig. Einzig die Beschreibung des Landes und zu guter Letzt der Zyklon, der am Ende darüber hinwegfegt, haben noch ein wenig Eindruck bei mir hinterlassen.

Aber das soll nicht bedeuten, dass es sich hier um einen schlechten Thriller handelt, durchaus nicht. Die Handlung ist ja durchaus komplex und (meistens) durchdacht - es muss einfach jeder für sich selbst herausfinden, ob ihm diese Art von Thriller liegt. Mich persönlich haben die Geschichte und auch der Schreibstil einfach nicht angesprochen.

Veröffentlicht am 11.06.2026

Konfus

If Books Could Kill
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Was für eine tolle Ausgangsidee für eine Geschichte! Leider konnte mich die Umsetzung dann aber wenig überzeugen: die Story wirkte konstruiert, episodenhaft und irgendwie nicht rund. Die Protagonistin ...

Was für eine tolle Ausgangsidee für eine Geschichte! Leider konnte mich die Umsetzung dann aber wenig überzeugen: die Story wirkte konstruiert, episodenhaft und irgendwie nicht rund. Die Protagonistin fand ich mässig sympathisch, sie war mir viel zu nervig und aufgedreht. Die Handlung hatte einige Stellen, die ich, auch wenn das Buch natürlich sowieso nur eine Fantasie ist, nicht sehr glaubwürdig fand. Da gab es zu viele komische Zufälle und zwischendurch wirkte das Ganze nur noch wie eine Aneinanderreihung von Action-Episoden: und noch ein verrückter Mörder, den es zu fangen oder auszuschalten galt, und natürlich hatte Roxie wieder einen Einfall was diesmal zu tun ist. Und natürlich wurde die Beziehung zu Grant wieder ein Stückchen intensiver. Wäre es in der Geschichte bei Roxie, Jack und Grant geblieben, hätte sie mir vermutlich deutlich besser gefallen als dieser verrückte Mix. Am meisten gestört hat mich dementsprechend das plötzliche Auftauchen des stinkreichen Möchtegern-Detektivs, der Roxie und Grant letztlich auf die verschiedenen Einsätze schickt - das war einfach so aus der Luft gegriffen, dass es mich von da an mehr genervt als unterhalten hat. Auch die Auflösung fand ich leider eher enttäuschend als erhellend. Insgesamt gab es einige vereinzelte unterhaltsame Seiten, aber die Story als Ganzes konnte mich leider nicht überzeugen. Fazit: Wäre Roxies Lieblingsautorin mal besser bei einer Liebesgeschichte geblieben statt so einen verkorksten Krimi zu schreiben.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Für mich leider eine Enttäuschung

Das White Octopus Hotel
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Eigentlich klang die Zusammenfassung total vielversprechend, und auch der klare Schreibstil (Leseprobe) hat mich sofort gefesselt. Leider wurde das Buch aber mit jeder Seite, die ich las, uninteressanter ...

Eigentlich klang die Zusammenfassung total vielversprechend, und auch der klare Schreibstil (Leseprobe) hat mich sofort gefesselt. Leider wurde das Buch aber mit jeder Seite, die ich las, uninteressanter für mich und ich fand einfach keinen Zugang zu den Charakteren und zur Handlung. Eve Shaw fand ich oft sehr herablassend und unfreundlich und konnte ihre (Re-)Aktionen oft nicht nachvollziehen. Die Idee rund um das Hotel und die magischen Objekte fand ich zwar faszinierend, aber die Umsetzung war mir irgendwann zu planlos und ich stolperte durch das Geschehen, ohne es recht zu erfassen. Die Verknüpfung der verschiedenen Zeitebenen, die Eve im Hotel durchlebt, waren zwar spannend, wirkten aber auf mich zu sprunghaft und letztlich nicht rund. Inzwischen glaube ich, dass Zeitreisen einfach nicht mein Genre sind, da ich hier häufiger meine Probleme habe, auch wenn ich es schlecht in Worte fassen kann. Zumeist hadere ich mit der Logik, aber hier hat mich auch einfach das Geschehen aussen vor gelassen. Fazit: konnte mich leider gar nicht fesseln, aber das nehme ich in diesem Fall mal persönlich.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Zu wenig

Mathilde und Marie
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Bei diesem Buch hatte ich große Erwartungen, sowohl was die Handlung als auch die Atmosphäre in dem beschaulichen Bücherdorf Redu angeht. Leider hat sich das Buch dann nicht als mit meiner Erwartungshaltung ...

Bei diesem Buch hatte ich große Erwartungen, sowohl was die Handlung als auch die Atmosphäre in dem beschaulichen Bücherdorf Redu angeht. Leider hat sich das Buch dann nicht als mit meiner Erwartungshaltung kompatibel erwiesen. Zum einen konnte mich der Schreibstil überhaupt nicht fesseln, denn auch wenn ich unaufgeregte, entschleunigte Geschichten durchaus mag, war mir die Schreibweise zu zurückhaltend, zu achtsam, zu sehr darauf bedacht alles in einer besonders harmonischen stimmungsvollen Atmosphäre zu zeichnen. Auch die Charaktere blieben dabei seltsam diffus und verschwommen und es wurde viel angedeutet, aber zu wenig klar ausgesprochen. Auch hat mich gestört, wie oft betont wurde dass Marie seit ihrer Ankunft irgendwie alles auf Anhieb richtig gut gelingt, was irgendwie nicht gepasst hat - mir haben kleine menschliche Fehler und Makel gefehlt. Insgesamt kam das Buch für mich persönlich zu bemüht rüber und war gleichzeitig zu oberflächlich und szenenhaft, um tatsächliche Tiefe zu vermitteln - manchmal passt es einfach nicht. Fazit: was für die einen bestimmt einen großen Zauber ausmacht, hat für mich leider gar nicht funktioniert.

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Veröffentlicht am 17.11.2025

Hatte mir mehr erhofft

Good Spirits
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Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen, dabei war die Kurzbeschreibung so überaus vielversprechend. Ich hatte mir ganz viel moderne Weihnachtsgeschichte ala Scrooge versprochen, aber ...

Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen, dabei war die Kurzbeschreibung so überaus vielversprechend. Ich hatte mir ganz viel moderne Weihnachtsgeschichte ala Scrooge versprochen, aber die Handlung versandete immer wieder in langweiligen Schmacht- und Liebesszenen zwischen den beiden Protagonisten. Die Reisen in die Vergangenheit wirkten willkürlich eingestreut und so recht wollte das Geheimnis, weshalb Nolan ausgerechnet bei Harriet herumspuken musste, einfach nicht in die Gänge kommen. Selbst die dann doch noch erreichte Auflösung wirkte auf mich halbherzig, auch wenn sie dann doch schon lange vorhersehbar und durchaus schlüssig war. Irgendwie lag das Buch einfach überhaupt nicht auf meiner Wellenlänge, und vor allem Harriet fand ich ziemlich nervig. Über weite Strecken passierte einfach viel zu wenig. Am meisten hat mich geärgert, dass der Weihnachsklassiker so viel Potential geboten hätte, welches hier nur im Ansatz genutzt wurde, um dann doch wieder eine ziemlich banale Liebesgeschichte draus zu machen. Das ist meine persönliche Meinung zu dem Buch.

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