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Veröffentlicht am 16.03.2026

The Rockstar and the nerd

Everything I Want With You
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Drei der vier Mighty Bastards haben ihr Liebesglück gefunden und so wird auch ihr Drummer Spencer immer öfter nach seiner Traumfrau gefragt. Der Druck wird für Spencer immer größer bis er irgendwann live ...

Drei der vier Mighty Bastards haben ihr Liebesglück gefunden und so wird auch ihr Drummer Spencer immer öfter nach seiner Traumfrau gefragt. Der Druck wird für Spencer immer größer bis er irgendwann live im Fernsehen ausrastet. Er betrinkt sich in einer Bar und bittet Oliver, den Sohn ihrer Managerin, ihn abzuholen und vertraut ihm schließlich an, dass er schwul ist. Oliver, der selbst bi ist, kennt das Gefühl und ist für Spencer da. Zwischen den beiden entstehen Gefühle, mit denen beide nicht gerechnet habe. Spencer möchte nicht, dass seine Fans sein Geheimnis erfahren, womit Oliver kein Problem hat. Bis ein Stalker auftaucht, der das Liebesglück bedroht.


Wieder eins der Bücher die viel zu lange auf dem SuB lagen, auch weil es der letzte Band der Reihe ist.
Spencer mochte ich wirklich gerne. Ob es die Zeit im Studio war, oder Auftritte war, ich fand es so toll ihn am Schlagzeug zu erleben. Mir hat gut gefallen wie der Druck auf Spencer wächst und man sich in seine Lage hineinversetzen kann. Ich dachte immer, es sei doch nichts schlimmes wenn er sich outet, aber vielleicht ist das (leider) eine persönliche Meinung.
Oliver mochte ich auf Anhieb. Er ist nerdig und mit der Brille und seinem Job in der Bibliothek konnte ich mir schnell ein Bild von ihm machen.
Die Schauplätze haben mir gut gefallen, die Wohnung von Oliver konnte ich mir richtig gut vorstellen und auch die Hütte oder das Studio wurden lebendig. Das Musikalische hat mir wieder gut gefallen, auch weil so so realistisch beschrieben war. Ob die Autorin gut recherchiert hat oder durch eigene Erfahrungen, es war sehr toll beschrieben. Ich hab es geliebt die Band im Studio zu sehen.
Die Gefahr, die leichten Spannungselemente haben dem Buch mehr Tempo gegeben, was ich richtig toll fand. Auf die Lösung wäre ich nicht gekommen und die Geschichte dahinter war mal heftig.
So beende ich die Mighty Bastards Reihe mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Ruiniert

Rokesby – Wie heiratet man eine Bridgerton?
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Nachdem ihr letzter Verehrer etwas über die Stränge geschlagen hat, ist Georgina Bridgerton Ruf ruiniert. Um ihren Ruf zu retten, bleibt ihr nichts anderes übrig, als den Kerl zu heiraten. Doch dann taucht ...

Nachdem ihr letzter Verehrer etwas über die Stränge geschlagen hat, ist Georgina Bridgerton Ruf ruiniert. Um ihren Ruf zu retten, bleibt ihr nichts anderes übrig, als den Kerl zu heiraten. Doch dann taucht Nicholas Rokesby auf, der Sohn des Earl of Manston. Ihr Patenonkel verlangt nun von Nicholas, dass er Geogiana heiratet. Doch diese lehnt ab und auch Nicholas passt es gar nicht in den Kram, dass er von der Uni fort musste. Doch schon bald ändert sich alles.

Der letzte Rokesby Band ist zu Ende und ich muss sagen, ich fand die Reihe toll. Jedes Buch hat ein eigenes Thema und bringt so eine tolle Abwechslung innerhalb einer Reihe.
Nicholas ist Medizinstudent und so fließen medizinische Details mit in die Geschichte ein, Theorien die man zu der Zeit hatte und die aus heutiger Sicht teilweise haarsträubend sind. Aber genau das hat mir gefallen. Auch Nicholas selbst mochte ich gerne, da ich ihn nicht so herrisch fand, wie zu der Zeit üblich. Besonders am Ende fand ich seine Art sehr angenehm.
Georgianas Katzen fand ich mit der Zeit nervig. Nichts gegen Katzen, aber wenn auf jeder Seite mindestens dreimal MIAUGRRR oder ähnliches steht, fängt es an mich zu nerven. Trotzdem gab es auch lustige Momente mit Katzenkopf und co.
Kleines Highlight war für mich, dass man Anthony und Benedict Briderton als kleine Kinder und Colin als Baby erlebt.
Für mich bleibt der zweite Band der beste, aber dieses Buch kommt knapp dahinter. Wer Bridgerton liebt, dem kann ich die Rokesby-Reihe wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 20.02.2026

Love you to death

Heute sind wir unsterblich
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Ticktack. Ticktack. Es gibt kaum einen Moment, in dem Dylan das zermürbende Ticken in seinem Kopf nicht hört. Wie getrieben hetzt er durch sein Leben, voller Angst, er könne etwas verpassen. Dabei müsste ...

Ticktack. Ticktack. Es gibt kaum einen Moment, in dem Dylan das zermürbende Ticken in seinem Kopf nicht hört. Wie getrieben hetzt er durch sein Leben, voller Angst, er könne etwas verpassen. Dabei müsste er das nicht – nicht mehr. Nachdem eine chronische Erkrankung fast sein ganzes Leben überschattete, hat er endlich ein Spenderherz erhalten. Trotzdem verhält er sich, als wären seine Stunden gezählt. Ticktack. Erst, als er einen mysteriösen Fremden trifft, hält Dylan inne. Er ahnt nicht, dass der schüchterne, verletzlich wirkende Mann ein Geheimnis hat. Ja, dass er nicht einmal ein Mensch ist …

Es ist schon eine Weile her, dass ich den ersten Band gelesen habe, umso gespannter war ich nun, wie das Thema um den personifizierten Tod umgesetzt wurde.
Ich hatte Teile des ersten Bandes noch gut im Kopf und so habe ich mich in diesem Band teilweise fast ein bisschen gelangweilt. Die Handlung findet zeitgleich mit dem ersten Band statt und so doppeln sich Gespräche, die man sowieso schon aus Band 1 mehrfach gelesen hat. Durch den POV Wechsel gab es zwar neue Informationen, aber das hat es für mich nicht herausgerissen. Ich habe immer gewartet, dass endlich eine neue Handlung beginnt.
Das Setting in San Francisco war dezent eingewoben und zusammen mit den Pride Days und der Golden Gate Brücke, hat es der Geschichte eine tolle Kulisse geboten.
Das Thema Tod war im Buch der ständige Begleiter, aber meiner Meinung nach war es nicht bedrückend, obwohl es traurige Szenen im Buch gab.
Dylan fand ich mit seinem gesundheitlichen Hintergrund interessant und Timothy als personifizierter Tod war eine tolle Abwechselung. Es war interessant ihn bei seiner Arbeit zu begleiten.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, so konnte ich mir von der Stadt ein tolles Bild machen und auch wenn die Protagonisten kein ganz klares Bild in meinen Kopf entstehen ließen, habe ich dennoch eine Verbindung zu ihnen bekommen. Für mich ein toller zweiter Band, der ohne Kitsch, aber dafür mit einer dezenten Prise Romantik und Tiefgründigen Themen punktet.

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Veröffentlicht am 08.02.2026

mir hat ein bisschen die spannung gefehlt

Todesspur
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Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind wieder im Einsatz. Dieses Mal besuchen sie ein älteres Pärchen, um von dort das Haus ihrer Zielperson zu beobachten. Paul Conrad steht im Verdacht entscheidend ...

Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez sind wieder im Einsatz. Dieses Mal besuchen sie ein älteres Pärchen, um von dort das Haus ihrer Zielperson zu beobachten. Paul Conrad steht im Verdacht entscheidend an der Entstehung der neuen Generation der RAF beteiligt zu sein. Doch bevor sie ihn schnappen können jagt dieser sein Haus in die Luft und flüchtet spektakulär. Sneijder und Nemez bleiben dran. So führt sie ihre Ermittlungen nach Spanien, wo Sneijder in eine andere Rolle schlüpfen muss. Die Spur führt zu Lea Fuchs, die nicht die ist die sie vorgibt zu sein. Und das war erst der Anfang.

Lange lag das Buch auf meinem SuB, da ich nicht sicher war, ob das Thema R4F mich so mitziehen kann, dazu in einem Thriller. Doch Gruber hat das Thema so gut verbaut, dass es nicht im Vordergrund stand.
Das Buch beginnt spannend mit der Observation und ich war gespannt wie unser Team ermittelt und was alles passiert. Doch dann wurde es ruhiger und ich fand den Fall bei weitem nicht so spannend wie den Band davor. Das erste Reiseziel hat viel Platz eingenommen, so dass es mir langatmig vorkam. Manche Szenen waren so genial, dass man die Ermittler am liebsten angeschrien hätte, da man als Leser mehr wusste. Ich hab praktisch darauf gewartet, das etwas passiert und sie weiterreisen. Danach wurde es dann wieder besser, aber mir hat dieser Sog gefehlt, den ich bei dem Buch davor hatte.
Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez waren zusammen mit Marc und Miyu wieder ein tolles Team, so dass sogar ein bisschen Witz und der ein oder andere Schlagabtausch dabei war.
Teile der Lösung fand ich ein bisschen mau. Mir hat die große Auflösung gefehlt, auch wenn es am Ende nochmal spannend wurde.
Lea hat ein bisschen Abwechslung in die Geschichte gebracht und ich kam gut damit klar wie alles um sie beschrieben wurde, allerdings hab ich nicht ganz verstanden wie es dazu kam, dass sie so ist.
Trotzdem fand ich das Buch, auch wenn es nicht das beste Buch des Autors ist. Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig, so dass ich gut ins Geschehen kam. Ich freue mich auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Alaskas Berge warten

Risk With Me (Velvet Mountains 1)
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Sechs Jahre sind vergangen, seit Ayla und Julien ihren besten Freund und Seilpartner haben abstürzen sehen. Seitdem haben sie sich nicht mehr getroffen. Ayla hat sich vom Bergsteigen abgewandt und leitet ...

Sechs Jahre sind vergangen, seit Ayla und Julien ihren besten Freund und Seilpartner haben abstürzen sehen. Seitdem haben sie sich nicht mehr getroffen. Ayla hat sich vom Bergsteigen abgewandt und leitet stattdessen eine Lodge für Kletterer aus aller Welt. Und in diese platzt unversehens Julien, samt Filmcrew und Agentin, erfolgreicher denn je und bereit, den legendären Gipfel endlich zu erklimmen. Obwohl so viel zwischen ihnen steht, ist schnell die Anziehung zurück, die damals zwischen ihnen aufflammte. Noch schwieriger wird es, als Ayla merkt, dass Julien den Berg nicht ohne eine starke Seilpartnerin wird bezwingen können. Ohne jemanden, der ihn als Bergsteiger wirklich kennt. Ohne sie … Ayla entscheidet sich, noch einmal mit ihm alles zu riskieren.

Dieses Buch war eins meiner Zufallsfunde. Bisher kannte ich die Autorin nicht und auch mit dem Thema Bergsteigen hatte ich noch keine Berührungspunkte, trotzdem hat mich der Klappentext neugierig gemacht.
Das Thema rund ums Bergsteigen war ständig im Buch präsent und so toll eingearbeitet, dass man auch als Laie verstand über was geredet wird. Auch wenn mal ein unbekannter Begriff fiel, war das nicht schlimm. Das Setting in Kanada war gut gewählt und zuerst konnte ich mir die Lodge gut vorstellen. Weniger gut bin ich mit der Landschaft beim Bergsteigen klargekommen. Es wurde nichts beschrieben, nicht wie die Berge oder die Weite aussehen. Es gab Beschreibungen von Ebenen und ein paar Felsen, aber was man sieht, wenn man solch eine Besteigung macht, das wurde meines Erachtens nicht genug erklärt.
Das Buch ist nicht besonders dick und so fand ich die erste spicy Szene noch gut, aber die weiteren fand ich zu lang. Das Buch ist ziemlich klein geschrieben und so hatte ich das Gefühl, dass eine Szene ewig gedauert hat, kaum fertig war und es schon wieder eine gab. Ansonsten fand ich den Schreibstil eigentlich gut und es ist wahrscheinlich persönlicher Geschmack, aber mich hat die ständige Wiederholung von Aylas Namen genervt. Gefühlt hinter jedem Satz von Julian, hinter Gedanken, ständig.
Womit das Buch punkten konnte war das Bergsteigen, aber auch das emotionale war für mich da und sehr gelungen. Wenn ein Buch es schafft mich schon auf den ersten zehn Seiten zum Weinen zu bringen, dann ist nicht viel verkehrt. Auch im Verlauf wurde es immer wieder emotional und spannend, so dass ich auch Band 2 eine Chance gebe.

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