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Veröffentlicht am 02.04.2026

Solides Finale der innovativen Hexendilogie "Der rote Nachtfalter"

Rebel Witch. Der rote Nachtfalter, Band 2
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"Der rote Nachtfalter gibt nur vor, die Beute zu sein. In Wahrheit aber wirst du immer die Jägerin bleiben."

Rebel Witch spielt 2 Monate nach Heartless Hunter und Rune & Gideon treffen erstmals nach dem ...

"Der rote Nachtfalter gibt nur vor, die Beute zu sein. In Wahrheit aber wirst du immer die Jägerin bleiben."

Rebel Witch spielt 2 Monate nach Heartless Hunter und Rune & Gideon treffen erstmals nach dem tragischen Ende von Band 1 wieder aufeinander. Das Setting und die Herrschaft der Hexen ist teils etwas düsterer und brutaler, aber das hätte für mich sogar noch etwas weiter ausgearbeitet werden können.

Durch den flüssigen und unkomplizierten Schreibstil und die angenehmen Kapitellängen lässt sich auch dieser Teil wieder unbemerkt schnell lesen.
Zudem ist natürlich weiterhin das wunderschöne Cover sowie der passende Farbschnitt zu Band 1 positiv hervorzuheben.

Die Tension und Anziehung zwischen Rune & Gideon sowie ihre inneren Konflikte sind direkt wieder spür- und nachvollziehbar. Weiterhin wurden die Perspektivwechsel der Beiden beibehalten. Diese bieten erneut ein unterhaltsames Katz-und-Maus-Spiel, wobei mir die Spannung in Band 1 noch etwas besser gefiel. Trotzdem fiebert man wieder mit und verfolgt ihren inneren Zwiespalt.

Allerdings hätte ich mir auch in Band 2 insgesamt wieder etwas mehr Fantasyanteil zulasten der Romance gewünscht. Außerdem gab es auch hier wieder einige Doppelungen und offensichtliche Tatsachen wurden vermehrt wiederholt.
Ebenso blieben mir einige Nebencharaktere weiterhin etwas zu blass. Aber wenigstens Harrow hat dieses Mal mehr Tiefe bekommen.
Manche Geschehnisse waren vorhersehbar, aber andere wiederrum nicht, was eine recht gute Mischung ergab. Das Finale war letztendlich trotz meiner kleineren Beanstandungen emotional und teilweise sogar episch dargestellt.

Alles in allem ist Band 2 wieder sehr empfehlenswert und unterhaltsam - auch wenn ich Heartless Hunter noch einen Ticken besser fand.

Zitate:

"Ich bedaure den Mann, der versucht, dir die Flügel zu stutzen."

"Wenn man zu lange in der Dunkelheit lebt, erkennt man irgendwann das Licht nicht mehr. Und dann wird man selbst wie die Bestie, die man so sehr hasst."

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Toller Schreibstil mit Abzügen bei der Story

The Wolf King (Wolf King 1)
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"Man sollte nie so tun, als wäre man weniger, als man ist."

Optisch ist dieses Buch einfach ein richtiger Hingucker! Ohne den Umschlag finde ich es sogar noch hochwertiger und edler 🤩

Den Einstieg fand ...

"Man sollte nie so tun, als wäre man weniger, als man ist."

Optisch ist dieses Buch einfach ein richtiger Hingucker! Ohne den Umschlag finde ich es sogar noch hochwertiger und edler 🤩

Den Einstieg fand ich sehr gelungen. Man erwacht als Leser direkt im Geschehen, was sowohl brutal als auch blutig beginnt und sich bereits einige Fragezeichen bilden.
Weiterhin gefällt mir die Ich-Erzählweise von Prinzessin Aurora/Rory, die einem durch ihre "Gefangenschaft" in Form der Zwangsheirat mit Lord Sebastian nur leid tun kann. Bereits zu Beginn zeichnet sich schon ab, dass sie auf der Suche nach Freiheit ist und aus ihrem bisherigen Leben ausbrechen will. Das bietet viel Potenzial für ihre weitere Entwicklung, was auch entsprechend gut genutzt und umgesetzt wurde.

Callums Provokationen gegenüber Rory sind amüsant, erfrischend und haben mich beim Lesen oft schmunzeln lassen 😊 Er ist ein vielseitiger Charakter und das Prickeln zwischen den beiden ist auf jeden Fall spürbar und als Slow Burn sehr gut umgesetzt!
Noch interessanter fand ich jedoch Blake als Charakter. Er ist schwer zu durchschauen und absolut clever. Weiterhin ist er selbstgefällig und manipulativ - aber irgendwie ist das auch gerade das Reizvolle an ihm 😏 Das gab mir schon sehr starke Stefan/Damon Vibes von Vampire Diaries!

Die Wölfe und deren Leben wird sehr animalisch und ungestüm dargestellt. Gestört hat mich dabei allerdings das oft wiederholte "Aye", was in meinen Augen nicht so passend war.
Besonders gefallen hat mir aber die Sage um den Elderwolf und den Mond 🌕.

Das Ende war sehr dynamisch und spannend! Ich hätte mir gewünscht, dass sich das ganze Buch und vor allem der Mittelteil so durchgezogen hätten.
Das Worldbuilding und teils auch die Story blieben leider eher hintergründig und der Love Interest sowie die Spice Szenen haben für mich teilweise zu viel Raum eingenommen - auch wenn es wirklich gut geschrieben war! Aber wenn ich Vampire Diaries damals nicht so geliebt hätte, hätte mir The Wolf King wahrscheinlich nicht ganz so zugesagt 😀

Insgesamt fand ich das Buch zwar etwas sehr klischeebehaftet, ich habe mich aber trotzdem wirklich gut unterhalten gefühlt und der super flüssige Schreibstil hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Das Worldbuilding und die Tiefe der Fantasy-Story kamen mir allerdings zu kurz! Nach dem Ende bin ich jedoch trotzdem echt neugierig auf Band 2 The Night Prince.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Spannende und prickelnde Nachbarschaftshilfe von Sebastian Fitzek 😉

Der Nachbar
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"Unser Leben ist so voll von letzten Malen, die wir nicht zur Kenntnis nehmen, weil wir viel zu sehr damit beschäftigt sind, nach Neuem zu streben."

Die Idee des Nachbarn, der Protagonistin Sarah im Alltag ...

"Unser Leben ist so voll von letzten Malen, die wir nicht zur Kenntnis nehmen, weil wir viel zu sehr damit beschäftigt sind, nach Neuem zu streben."

Die Idee des Nachbarn, der Protagonistin Sarah im Alltag mit seiner Nachbarschaftshilfe unterstützt sowie ihre geheimsten Wünsche wahr werden lässt, ist ein spannender Ansatz für einen Thriller. Und doch war er ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt habe 😀
Fitzeks Thriller sind nie etwas für schwache Nerven, was auch hier teilweise wieder der Fall ist. In manchen Passagen wird von grausamen Details berichtet, die Kinder erlebt haben, und so ist auch Sarah von ihrer Vergangenheit geprägt. Gerade mit ihrer Berufung als Strafverteidigerin hätte ich mir jedoch gewünscht, dass sie taffer erscheint und nicht so schnell verunsichert wirkt.

Alles in allem fühlt man sich jedoch sehr gut in Sarahs Lage versetzt und wird von Beginn an zunehmend verwirrter - so wie es bei einem Psychothriller sein muss 🫠 Wie immer wird man natürlich auch mit einigen Plottwists belohnt! Sowohl die teils sehr kurzen Kapitel als auch die Perspektivwechsel tragen auch hier wieder zu einem perfekten Spannungsaufbau bei. Es fließen ebenso Aspekte aus der modernen Technologie ein, die dem Leser vor Augen führen, wie leicht einem dadurch im Alltag Streiche gespielt werden können.
Definitiv einer von Fitzeks besseren Thrillern, weil er nicht so skurrile/unangenehme Szenen skizziert wie in manch anderen seiner Bücher 😉

4 - 4,5 von 5 Sternen 🌟

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Veröffentlicht am 01.02.2026

Solider Auftakt einer Romantasy-Reihe mit ein paar Schwächen aber auch viel Potenzial

Royal Houses – Haus der Drachen
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"Ich kann keine Schachfigur im Spiel anderer sein."

Meine Eindrücke:

Ein Buch, was mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt - trotzdem aber spannend und unterhaltsam war >>> 3,5 - 4 Sterne 🌟🌟🌟🌟

Vor ...

"Ich kann keine Schachfigur im Spiel anderer sein."

Meine Eindrücke:

Ein Buch, was mich mit gemischten Gefühlen zurücklässt - trotzdem aber spannend und unterhaltsam war >>> 3,5 - 4 Sterne 🌟🌟🌟🌟

Vor allem der Schreibstil und die angenehmen Kapitellängen haben mir sehr gut gefallen: die Welt ist anschaulich, die Kampfszenen mitreißend und die Hauptcharaktere lebhaft.
Das Buch hatte einen starken Beginn, bei dem direkt viele fragwürdige Themen und Konflikte auftauchen, die eine super Grundlage bilden und die Story komplex machen. Im weiteren Storyverlauf wurde es allerdings etwas sprunghaft und vieles musste man sich selbst herleiten oder verblieb mit Fragezeichen. Durch die vielen Namen sowie Häuserstrukturen und Orte habe ich gerade zu Beginn meine Probleme gehabt. Das Worldbuilding ansich mit seinen vielen Gegensätzen sowie das Magiesystem sind allerdings vielseitig und positiv für die Story.

Die Hauptprota Kerrigan ist eine starke junge Frau, die es nicht leicht im Leben hat und sich immer wieder aufs Neue beweisen muss. Zudem ist sie temperamentvoll, rebellisch und weiß sich durchzubeißen. Trotzdem zeigt sie hin und wieder auch ihre verletzliche Seite. Das alles macht sie sehr authentisch!
Fordham ist vor allem anfangs ein sehr geheimnisvoller Charakter und vollzieht eine tolle Entwicklung. Die zunehmende Tension und das Slow Burn - Element zwischen den Beiden wurde gut umgesetzt - ohne sich zu sehr in den Vordergrund der Story zu drängen - und kam auch ganz ohne Spice aus.

Mit der Erzählperspektive musste ich etwas warm werden, weil ich größtenteils Ich-Perspektiven lese und auch bevorzuge. Dahingehend fand ich es aber abwechslungsreich, dass zwischendurch auch weitere Sichtweisen zusätzlich zu Kerrigans eingeschoben wurden.

Fazit:

Aus meiner Sicht hat das Buch eine super Grundidee - nur die Umsetzung hätte an manchen Stellen noch etwas besser sein können, damit der Leser mehr involviert wird. Zwischendurch haben mir immer mal tiefere Hintergründe sowie ein roter Faden gefehlt. Am Ende fließt jedoch noch vieles zusammen und ich habe mich insgesamt gut unterhalten gefühlt.
Bzgl. der Drachen und des Turniers ist der Klappentext allerdings etwas irreführend, weil beides erst im letzten Viertel mehr Bedeutung erlangt.
Schlussendlich ist Haus der Drachen für mich aber trotz allem ein solider Auftakt, der viel Potenzial für die Folgebände bereit hält.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Rasantes, abenteuerreiches und rätselhaftes Fantasy-Kinderbuch

Irida 2. Irida und das Rätsel der Ruine
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"Es fühlte sich nicht richtig an, eine Welt zu zerstören und ihre Bewohner zu versklaven."

Irida und das Rätsel der Ruine ist die Fortsetzung von Irida und die Stadt der Geheimnisse und knüpft nahtlos ...

"Es fühlte sich nicht richtig an, eine Welt zu zerstören und ihre Bewohner zu versklaven."

Irida und das Rätsel der Ruine ist die Fortsetzung von Irida und die Stadt der Geheimnisse und knüpft nahtlos an die Erlebnisse der 14-jährigen Irida und ihren Freunden, den Furchtlosen, an.

Den zweiten Band habe ich gelesen, ohne vorher Irida 1 zu kennen. Dies ist zwar möglich, aber am Anfang war ich teilweise schon echt verwirrt und habe eine Weile gebraucht, um richtig eintauchen zu können. Leser, die Band 1 kannten, fanden den Einstieg aber sehr gelungen.

Positiv waren für mich daher die kurzen Personenbeschreibungen zu Beginn als kleiner Einstieg. Weiterhin gefielen mir die Perspektiv- und Ortswechsel - so blieb die Story abwechslungsreich und spannend. Mit dem Schreibstil habe ich eine Weile zum Warmwerden gebraucht, was für mich später im Laufe der Geschichte aber kein Thema mehr war.

Das rasante Tempo wird konsequent von Anfang bis Ende gehalten und so entsteht keine Langeweile beim Lesen. Außerdem hat das Buch einen komplexen und anspruchsvollen Plot mit mehreren Erzählsträngen. Für mich war das genau richtig, weil ich es mag, wenn eine Story nicht nur eindimensional verläuft. Es erhöht zudem die Spannung - erfordert bei der Zielgruppe aber viel Aufmerksamkeit.
Natürlich bleibt zum Glück auch der entsprechende Lerneffekt des Buches nicht aus und es wird viel Wert auf Freundschaft und Zusammenhalt gelegt.

Insgesamt war das Buch für mich zwar kein Highlight aber trotzdem eine innovative und einzigartige sowie empfehlenswerte Abenteuergeschichte mit vielseitigen Charakteren. Ich hatte jedoch beim Lesen eher keine großen Überraschungseffekte und der Schreibstil war anfangs gewöhnungsbedürftig.
Es ist eine anspruchsvolle Story und geeignet für alle Kids, die selbst gerne miträseln und in eine neue magische Welt eintauchen wollen, die scheinbar auch noch eine weitere Fortsetzung erhält.

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