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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.03.2026

Wenn Ali Hazelwood Romantasy schreibt

Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe
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Nach „Bride“ war meine Neugier auf „Mate“ riesig und Ali Hazelwood hat mich wieder sofort abgeholt. Ihr Humor trifft einfach genau meinen Nerv: auf dem Punkt, charmant und immer mit einem Augenzwinkern. ...

Nach „Bride“ war meine Neugier auf „Mate“ riesig und Ali Hazelwood hat mich wieder sofort abgeholt. Ihr Humor trifft einfach genau meinen Nerv: auf dem Punkt, charmant und immer mit einem Augenzwinkern. Die Dialoge sind lebendig und machen einen großen Teil des Lesespaßes aus.

Serena ist eine tolle Protagonistin. Sie ist verletzlich, aber gleichzeitig stark und herrlich selbstironisch. Besonders mochte ich, dass sie trotz ihrer Situation nie in Selbstmitleid versinkt. Koen bringt als grumpy Alpha die perfekte Gegenspannung rein. Er ist distanziert, kontrolliert, aber mit einem weichen Kern, der nach und nach durchscheint. Zusammen liefern die beiden genau die Mischung aus Wortgefechten, Spannung und knisternder Chemie, die ich mir erhofft habe.

Der Einstieg war für mich allerdings etwas holprig. Die vielen Zeitsprünge und Perspektivwechsel haben es mir anfangs schwer gemacht, richtig reinzufinden. Sobald sich das aber eingependelt hat, entwickelt die Geschichte einen richtigen Sog.

Im Fokus steht klar die Beziehung zwischen den Figuren und weniger das Worldbuilding oder die Spannung. Das funktioniert gut, vor allem, wenn man genau das sucht: eine unterhaltsame, spicy und emotionale Romance. Besonders gelungen fand ich, wie bekannte Elemente wie die Soul Mates neu kombiniert werden.

Trotzdem merkt man, dass sich gewisse Muster bei der Autorin wiederholen. Einige Konflikte wirkten auf mich etwas konstruiert und die Nebenhandlung bleibt eher im Hintergrund. Dafür punkten aber die starken Charaktere, die Chemie zwischen ihnen und die emotionalen Momente.

Eine charmante, spicy Paranormal Romance mit viel Humor und Gefühl. Kleine Startschwierigkeiten, aber insgesamt ein echtes Wohlfühlbuch mit Suchtfaktor.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Eine willkommene Überraschung

Der Gott und die Füchsin
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„Der Gott und die Füchsin“ hat mich schon auf der ersten Seite positiv überrascht. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und der humorvolle, sarkastische Ton der Geschichte hat mich schnell in seinen Bann ...

„Der Gott und die Füchsin“ hat mich schon auf der ersten Seite positiv überrascht. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und der humorvolle, sarkastische Ton der Geschichte hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Sophie Kims Schreibstil liest sich flüssig und lebendig, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe - passt ja auch irgendwie zu der Geschichte.

Besonders begeistert hat mich die Dynamik zwischen Hani und Seokga. Beide sind starke Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, die sich nichts schenken. Hani ist schlagfertig, clever und lässt sich von Seokgas mürrischer Art kein bisschen einschüchtern. Ihre Wortgefechte und Streitereien sind herrlich unterhaltsam und sorgen immer wieder für humorvolle Momente.

Gleichzeitig entwickelt sich zwischen den beiden ganz langsam eine spürbare Anziehung. Diese hätte für meinen Geschmack auch etwas weniger subtil ausfallen dürfen. Diese Mischung aus Spannung, Humor und emotionaler Entwicklung hat mir beim Lesen besonders gefallen. Hani und Seokga sind ein großartiges Duo, das definitiv im Kopf bleibt.

Auch die Handlung rund um Dämonen, Ermittlungen und übernatürliche Wesen bleibt durchgehend spannend. Die Einbindung der koreanischen Mythologie verleiht der Geschichte meiner Meinung nach eine besondere Atmosphäre, auch wenn ich mich erst an die koreanischen Namen und Wesen ein wenig gewöhnen musste.

Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal eine emotionalere und dramatischere Wendung, die mich wirklich überrascht hat. Nach all den lustigen Momenten trifft einen das Finale umso stärker und lässt einen definitiv gespannt auf die Fortsetzung zurück.

Eine unterhaltsame Urban-Fantasy-Geschichte mit Humor, spannender Dämonenjagd und einer mitreißenden Slow-Burn-Romance.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Ein toller AUftakt mit Potenzial für Band 2

Die Erbin der vier Winde
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Schon der Einstieg hat mich positiv überrascht: Ohne lange Vorgeschichte geht es direkt ins Geschehen – und genau das hat mich sofort abgeholt. Die Spannung bleibt danach fast durchgehend hoch, und durch ...

Schon der Einstieg hat mich positiv überrascht: Ohne lange Vorgeschichte geht es direkt ins Geschehen – und genau das hat mich sofort abgeholt. Die Spannung bleibt danach fast durchgehend hoch, und durch die überschaubare Kapitellänge konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Kenna ist für mich eine sehr gelungene Protagonistin: stark, entschlossen und dennoch verletzlich. Besonders ihre innere Zerrissenheit und die offen gezeigte Angst vor Enge machen sie unglaublich authentisch und nahbar. Auch Drystan konnte mich überraschen. Was zunächst wie ein gefühlskalter Soldat wirkt, entwickelt im Laufe der Geschichte spürbar Tiefe, Loyalität und Emotionen. Die Beziehung der beiden ist ein wunderbar ruhiger Slow Burn, der sich glaubwürdig und behutsam entfaltet.

Das Magiesystem rund um die vier Elemente ist logisch aufgebaut und leicht verständlich, während das Worldbuilding durch seine bildhafte Sprache eine dichte, atmosphärische Welt erschafft. Auch die Perspektivwechsel – besonders durch Caelan – haben mir sehr gefallen, da sie zusätzliche Spannung und neue Blickwinkel eingebracht haben.

Ja, manches war vorhersehbar, doch das hat meinem Lesespaß keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Ich hatte das Gefühl, dass bewusst mit Erwartungen gespielt wurde – und genau das hat für mich hervorragend funktioniert.

Fazit: Ein starker Auftakt mit viel Atmosphäre, konstantem Spannungsbogen, überzeugenden Figuren und einer Prise Romantasy. Für mich ein echter Pageturner, der definitiv Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Eine gelungene Fortsetzung

Fae Isles − Der Herr der Schlangen
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Ich habe mich SO auf Band 2 gefreut, weil ich den ersten Teil sehr mochte – und ja, dieser Band war definitiv ein kleiner Gefühlsritt. Lisette Marshalls Schreibstil ist wieder absolut großartig. Er ist ...

Ich habe mich SO auf Band 2 gefreut, weil ich den ersten Teil sehr mochte – und ja, dieser Band war definitiv ein kleiner Gefühlsritt. Lisette Marshalls Schreibstil ist wieder absolut großartig. Er ist bildhaft, atmosphärisch und emotional. Ich war sofort zurück in dieser dunklen, magischen Fae-Welt.

Allerdings fiel mir der Einstieg schwer. Der Anfang zieht sich, vieles wirkt wiederholend und Creon war für mich lange Zeit überraschend passiv. Seine Schuldgefühle und sein Rückzug sind zwar nachvollziehbar, nahmen aber viel Tempo aus der Handlung. Emelin dagegen hat mich positiv überrascht. Sie ist mutiger, entschlossener und wächst spürbar über sich hinaus.

Ab der Hälfte konnte mich die Geschichte dann wieder komplett packen. Die Spannung zieht an, Intrigen und Wendungen nehmen zu und auch die Dynamik zwischen Emelin und Creon gewinnt wieder an Tiefe. Ihr Zusammenspiel ist intensiv, verletzlich und emotional – genau das, was ich an Band 1 so mochte..

Das Worldbuilding bleibt ein absolutes Highlight: düster, detailreich und mit einem faszinierenden, farbbasierten Magiesystem. Besonders die Rebellen, die neuen Nebencharaktere und das langsam aufgebaute Misstrauen haben mir sehr gefallen. Und dieses Ende? Ein gemeiner Cliffhanger. Gut, dass Band 3 bereits bereit liegt.

Ein stellenweise ruhiger, emotionaler zweiter Band mit Startschwierigkeiten, der ab der Mitte stark aufholt.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Was ist hier real?

Pans Illusion
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Selten hat mich ein Buch so irritiert. Die Autorin Lisa Freude bricht bewusst das Schema F des Romantasygenres und sorgt dafür, dass man als Leser:in genauso im Dunkeln tappt wie Soley selbst – ein unglaublich ...

Selten hat mich ein Buch so irritiert. Die Autorin Lisa Freude bricht bewusst das Schema F des Romantasygenres und sorgt dafür, dass man als Leser:in genauso im Dunkeln tappt wie Soley selbst – ein unglaublich intensives Leseerlebnis.

Lisa Freude erschafft eine faszinierende High-Fantasy-Welt voller Magie, Prunk und düsterer Geheimnisse. Besonders gefallen hat mir dabei die konstante Spannung. Für mich gab es keine Längen, keine Ruhepausen – man wollte immer wissen, was hinter der nächsten Täuschung lauert. Der Schreibstil ist bildhaft, emotional und unglaublich fesselnd.

Soley ist eine Protagonistin, die stark ist – bereit, alles zu opfern, auch wenn sie sich selbst oft unterschätzt. Die Geschichte rund um die Pan empfand ich als wunderbar erfrischend, denn diese Fabelwesen stehen viel zu selten im Rampenlicht. Zwischen ihr und den Pan-Fürsten Hayleth knistert es geheimnisvoll, doch mein Vertrauen wollte sich nicht vollständig einstellen, ob es dafür Gründe geben könnte? Undd er Pan Anthem? Düster, faszinierend und voller offener Fragen. Fühle ich ACOTAR-Vibes? Definitiv ja.

Ein kleiner Kritikpunkt für mich war eine spicy Szene, die sich eher unangenehm als romantisch anfühlte – vermutlich mit Blick auf Band 2 relevant, aber mit prickelndem Leseerlebnis hatte die Szene (ich denke beabsichtigt) nichts zu tun.

Trotzdem: ein unglaublich starker Auftakt einer Romantasy-Reihe, die Magie, Prüfungen und Emotionen perfekt verbindet.
Eine klare, übergroße Leseempfehlung für alle Fans von ACOTAR-Vibes und tödlichen Prüfungen.

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