Einfach too much: Sehr wirr und schwer zugänglich ...
Medusa in ParadiseIn „Medusa in Paradise“ von Laura Melina Berling stranden nach einem Flugzeugabsturz 20 Frauen auf einer einsamen Insel. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Cara, die bei dem Unglück ihr Gedächtnis verloren ...
In „Medusa in Paradise“ von Laura Melina Berling stranden nach einem Flugzeugabsturz 20 Frauen auf einer einsamen Insel. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Cara, die bei dem Unglück ihr Gedächtnis verloren hat.
Ansonsten treffen hier Frauen aus völlig unterschiedliche Generationen, Herkünfte, Bildungsgrade und sexuelle Orientierungen aufeinander. Gemeinsam müssen sie ums Überleben kämpfen.
Leider hat das Buch mich überhaupt nicht begeistern können. Wenn ich ehrlich bin, wollte ich es schon nach wenigen Seiten am liebsten abbrechen – da ich ein Rezensionsexemplar bekomme hatte, wollte ich es fairerweise bis zum Ende durchhalten, aber ich muss leider sagen: es war eine Qual.
Schade, denn vom Klappentext her klang das vorab eigentlich gut:
Der Roman sollte als Satire aufzeigen, wie unsere heutige Debattenkultur funktioniert, wenn aktuelle gesellschaftliche Diskurse wie Genderinklusivität, Sexualität, Rassismus, Ableismus und Intersektionalität aufeinanderprallen.
Leider war jedoch die Umsetzung sehr schwer zugänglich, der Schreibstil konnte mich überhaupt nicht begeistern; die (zu) vielen Personen und Namen verwirrend – es war einfach insgesamt too much von allem.
Mein Fazit: Anderen gefällt es vielleicht, mich konnte das Buch jedoch überhaupt nicht begeistern.
Ich kann daher leider nur 1 von 5 Sternen vergeben.
Vielen Dank an den Leykam Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚