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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2026

Einfach too much: Sehr wirr und schwer zugänglich ...

Medusa in Paradise
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In „Medusa in Paradise“ von Laura Melina Berling stranden nach einem Flugzeugabsturz 20 Frauen auf einer einsamen Insel. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Cara, die bei dem Unglück ihr Gedächtnis verloren ...

In „Medusa in Paradise“ von Laura Melina Berling stranden nach einem Flugzeugabsturz 20 Frauen auf einer einsamen Insel. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Cara, die bei dem Unglück ihr Gedächtnis verloren hat.
Ansonsten treffen hier Frauen aus völlig unterschiedliche Generationen, Herkünfte, Bildungsgrade und sexuelle Orientierungen aufeinander. Gemeinsam müssen sie ums Überleben kämpfen.

Leider hat das Buch mich überhaupt nicht begeistern können. Wenn ich ehrlich bin, wollte ich es schon nach wenigen Seiten am liebsten abbrechen – da ich ein Rezensionsexemplar bekomme hatte, wollte ich es fairerweise bis zum Ende durchhalten, aber ich muss leider sagen: es war eine Qual.

Schade, denn vom Klappentext her klang das vorab eigentlich gut:
Der Roman sollte als Satire aufzeigen, wie unsere heutige Debattenkultur funktioniert, wenn aktuelle gesellschaftliche Diskurse wie Genderinklusivität, Sexualität, Rassismus, Ableismus und Intersektionalität aufeinanderprallen.

Leider war jedoch die Umsetzung sehr schwer zugänglich, der Schreibstil konnte mich überhaupt nicht begeistern; die (zu) vielen Personen und Namen verwirrend – es war einfach insgesamt too much von allem.

Mein Fazit: Anderen gefällt es vielleicht, mich konnte das Buch jedoch überhaupt nicht begeistern.
Ich kann daher leider nur 1 von 5 Sternen vergeben.

Vielen Dank an den Leykam Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 06.03.2026

Eine zähe Lektüre ...

Das Ende vom Lied
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„Das Ende vom Lied“ hatte mich vom Klappentext her spontan angesprochen; es klang nach einem historisch wie menschlich interessanten Plot.
Westberlin 1969: Der Protagonist, ein 13jähriger Junge am Beginn ...

„Das Ende vom Lied“ hatte mich vom Klappentext her spontan angesprochen; es klang nach einem historisch wie menschlich interessanten Plot.
Westberlin 1969: Der Protagonist, ein 13jähriger Junge am Beginn der Pubertät, muss etliche Veränderungen verkraften. Eine neue Arbeitsstelle seines Vaters zwingt die Familie zum Umzug. Der Vater ist Kriegsversehrter, die Mutter schleppt unverarbeitete Traumata mit sich herum. Zerrissen zwischen den Nachwirkungen des Krieges, familiären Spannungen und der rauen Wirklichkeit der Straße, versucht er seinen Platz zu finden. Die Begegnung mit dem Bandenchef „Körschi“ stellen den Mut des Jungen und seine Selbstbehauptung ziemlich auf die Probe, und dann sind da noch seine ambivalenten Gefühle für Alina ...

Ich lese sehr viel und que(e)rbeet, bin offen für unterschiedlichste Genres und Bücher, aber ich muss leider sagen, dass dieses hier überhaupt nicht mein Fall war. Der Schreibstil des Autors war wahnsinnig anstregend zu lesen, er traf so gar nicht meinen Geschmack.
Von Anfang an hatte ich große Probleme, überhaupt in die Geschichte hineinzufinden. Diese ist meiner Meinung nach einfach zu überladen, die Sprache übertrieben rau und brutal.
Besonders herausfordernd war der mangelnde rote Faden, häufige thematische Sprünge und wechselnde Perspektiven. Es kam einfach kein Lesefluss oder gar -vergnügen auf; das hatte ich vorab so nicht erwartet.

Ich bin ehrlich: wäre ich nicht an einer Leserunde beteiligt gewesen, hätte ich den Roman sicherlich abgebrochen.
So habe ich mich im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Ende durchgequält. Mir hat weder die Geschichte an sich noch der Erzählstil von Michael Wildenhain zugesagt. Vielleicht finden andere Leser*innen eher Zugang zu diesem Roman, für mich war er leider überhaupt nichts. Ich kann daher leider nur 1 Stern und keine Empfehlung geben.

Dennoch vielen Dank an den Klett-Cotta Verlag und Lovelybooks.de für das Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 18.02.2026

Buch leider abgebrochen: Unzugänglich und verwirrend

Iris
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Inhaltlich hatte mich der Klappentext des Romans "Iris" von Laura Freudenthaler eigentlich direkt angesprochen. Im Nachhinein wäre es jedoch hilfreicher gewesen, ich hätte vorher eine Leseprobe dazu anschauen ...

Inhaltlich hatte mich der Klappentext des Romans "Iris" von Laura Freudenthaler eigentlich direkt angesprochen. Im Nachhinein wäre es jedoch hilfreicher gewesen, ich hätte vorher eine Leseprobe dazu anschauen können – denn unerwartet ist dies eines der wenigen Bücher, die ich leider abbrechen musste.

Nach etwa einem Drittel des Buches hatte ich immer noch keine Ahnung, was die Autorin mir damit sagen möchte.

Der Schreibstil ist für mich leider absolut unzugänglich, verwirrende und endlos lange Sätze.
Ich konnte inhaltlich überhaupt nichts damit anfangen. Das passiert selten, bei diesem Buch ist es leider der Fall.

Dennoch vielen Dank an den Jung und Jung Verlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Leider sehr zäh und langatmig

Schwarzer September
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Der Klappentext zu "Schwarzer September" von Sandro Veronesi versprach eigentlich eine interessante Handlung: Italien in den 70er Jahren. Der zwölfjährige Gigio verliebt sich in die dreizehnjährige Astel. ...

Der Klappentext zu "Schwarzer September" von Sandro Veronesi versprach eigentlich eine interessante Handlung: Italien in den 70er Jahren. Der zwölfjährige Gigio verliebt sich in die dreizehnjährige Astel. Das gemeinsame Interesse an der Musik von David Bowie und Cat Stevens bringt die beiden näher. Doch dann wird Astels Vater ermordet, ihre Mutter steht unter Mordverdacht und Gigios Vater, ein Rechtsanwalt, soll deren Verteidigung übernehmen. Währenddessen verübt in München die Terrorgruppe „Schwarzer September“ einen Anschlag auf die israelische Olympiamannschaft.

Doch ich fand einfach nicht in die Geschichte hinein. Sie zog sich zäh wie Kaugummi dahin.
Nach etwa einem Viertel des Buches schreibt der Autor:

"Und damit sind wir an dem Punkt, an dem die Geschichte eine andere Wendung nimmt. Oder nein, noch tut sie das nicht, aber sie nimmt Fahrt auf; sie nimmt urplötzlich Fahrt auf — weshalb die Bruchlandung, wenn die Wendung dann wirklich kommt, ziemlich verheerend sein wird."

Ich hoffte also auf eine Wendung - doch weit gefehlt.
Ich musste mich wirklich sehr bemühen, der langatmigen und wirren Geschichte weiter zu folgen. Ich war mehrmals kurz davor, das Buch abzubrechen; aber ich wollte die Hoffnung nicht aufgeben, dass das Buch mich doch noch überzeugt.
Leider ist das nicht geschehen. Vielleicht ist der Schreibstil dieses Autors einfach nicht für mich gemacht, aber hier kam einfach keine Lesefreude auf. Der Autor verliert sich in schier endlos ausschweifenden Erzählungen, die für mich einfach zu zäh und langweilig waren.

Bei mir ist hier leider kein Funke übergesprungen. Ich kann das Buch daher nicht weiterempfehlen und vergebe nur 1 von 5 Sternen.

Dennoch vielen Dank an den Zsolnay Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Buch abgebrochen: Kein Mehrwert, Thema nicht gut umgesetzt

How to Talk to Yourself
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„How to Talk to Yourself: Von Selbstzweifeln zu Selbstvertrauen“ von Ro Mitchell ist ein Buch, das mich thematisch sehr interessiert, nicht nur für mich selbst, auch für mein Teenager-Kind bzw. allgemein. ...

„How to Talk to Yourself: Von Selbstzweifeln zu Selbstvertrauen“ von Ro Mitchell ist ein Buch, das mich thematisch sehr interessiert, nicht nur für mich selbst, auch für mein Teenager-Kind bzw. allgemein.
Der Ausgangsgedanke, gut mit sich selbst umzugehen, ist ein sehr wichtiger Punkt - denn wie oft erwischen wir uns dabei, dass wir schlecht über uns denken oder uns selbst negative Dinge sagen?

Leider hat die Autorin mit ihrem Buch meine Erwartungen nicht erfüllt.
Auch wenn ich ihre persönliche Leidensgeschichte nachvollziehen kann, steckt hier doch für meinen Geschmack eine zu große Portion Selbstvermarktung darin. Mich hätte vielleicht abschrecken sollen, dass hier (schon wieder!) eine Content Creatorin meint, unbedingt ein Buch schreiben zu müssen.

Ich habe das Buch nach etwa der Hälfte abgebrochen, da ich hier keinerlei Mehrwert erkennen kann. Auch wenn Aussagen wie „Ein Spiegel kann Dir nicht zeigen, weshalb du geliebt wirst“ richtig und wichtig sind, fehlte mir ingesamt leider die fundierte Substanz. Man hat das alles schon vielfach gehört und gelesen, nur in tiefgründigerer, besserer Form. In diesem Buch wird mir zu viel wiederholt; die Aussagen sind oft oberfächlich und bieten nichts Neues.

Für dieses Buch ist mir meine Lesezeit zu schade, daher lese ich nicht weiter.
Vielleicht ist es eher für die jüngere Zielgrupe geeignet, die sich mit dem Thema noch nicht so stark beschäftigt hat. Ich kann das Buch jedoch leider nicht weiterempfehlen.

Dennoch vielen Dank an den Knesebeck Verlag und Lovelybooks für das Rezensionsexemplar!

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