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Veröffentlicht am 02.03.2026

Perspektivwechsel & Selbstliebe statt Diät

Abnehmen durch Annehmen. Unbewusste Gefühle verstehen – körperlichen Ballast loswerden
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Bücher übers Abnehmen gibt es wie Sand am mehr, aber ich bin sehr froh, dass ich ich bei der Buchverlosung zu „Abnehmen durch Annehmen“ von Andreas Winter Glück hatte, denn damit habe ich ein sehr wertvolles ...

Bücher übers Abnehmen gibt es wie Sand am mehr, aber ich bin sehr froh, dass ich ich bei der Buchverlosung zu „Abnehmen durch Annehmen“ von Andreas Winter Glück hatte, denn damit habe ich ein sehr wertvolles Buch erhalten, das sich deutlich von anderen Ratgebern abhebt.

Hier geht es nicht um eine Diät, nicht um Kalorienzählen, Verzicht oder strenge Regeln.
Andreas Winter zeigt hier die Ursachen unseres Essverhaltens auf: frühkindliche Prägungen, die bis heute nachwirken; fehlende Selbstliebe, Stress und Einsamkeit.
Zu Beginn des Buches erklärt der Autor ausführlich und gut verständlich, wie sich Stress auf das Essverhalten auswirkt und weshalb eine psychisch und körperlich entspannte Einstellung nötig ist, um dem Körper zu zeigen, dass keine Lebensgefahr droht und er deshalb kein Fett (Schutz für schlechte Zeiten) speichern muss.
Es gibt zahlreiche wertvolle Informationen und Checklisten, mit denen man lernen kann, echten Hunger von emotionalem Appetit zu unterscheiden, wie man Heißhungerattacken abwehren kann, wie man seine wahren Bedürfnisse herausfindet.

Die „Zehn-Tage-Abnehm-Offensive“ ist ein herausragender Pluspunkt des Buches; hierfür sollte man sich auch wirklich 10 Tage Zeit nehmen, um die täglichen Aufgaben und Abschlussaffirmationen in Ruhe zu bearbeiten. Nur so ist eine dauerhafte Veränderung im Denken und Handeln möglich.

Mir hat der wertschätzende, warmherzige und teils humorvolle Schreibstil des Autors sehr gut gefallen. Der Aufbau des Buches ist strukturiert und gut verständlich.

Die Praxisbeispiele sind gut geeignet, um sich in verschiedene Lebenssituationen hineinzuversetzen.
Es mag zwar oft so aussehen, dass bei den Patient*innen oft nur „eine einzige Erkenntnis“ reicht, damit sisch alles zum Besseren wendet, aber aus Gründen der Verständlichkeit hat der Autor dies meiner Meinung nach verkürzt dargestellt: Echte Veränderung geschieht nämlich meistens Schritt für Schritt; ein vorhergehendes Aha-Erlebnis ist nur der Anfang, um alte Muster nachhaltig zu verändern. Dies bestätigt der Autor später auch durch die das Kapitel „Die Psychologie des Rückfalls“.

Dass alle mit schwerwiegenden/gefährlichchen Essproblemen professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten, muss klar sein – für alle anderen ist dieses kluge, wertschätzende Buch mit seinem psychologischen und emotionalen Ansatz eine wirkliche Chance zu einem neuen Körpergefühl, zum Essen ohne Verzicht und Stress. Und um Frieden mit seinem Körper zu schließen.

Trotz kleiner Abstriche vergebe ich daher definitiv 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Mankau Verlag und an Lovelybooks für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Wertvolles, kluges Buch: Für einen entspannten Umgang mit Essen

Essen und essen lassen
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„Essen und essen lassen: Eindlich zu einem entspannteren Umgang mit unserer Ernährung finden“ von Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp hat mich von Anfang an begeistert.

„Es geht bei der Ernährung und ...

„Essen und essen lassen: Eindlich zu einem entspannteren Umgang mit unserer Ernährung finden“ von Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp hat mich von Anfang an begeistert.

„Es geht bei der Ernährung und beim Sprechen darüber sowieso längst nicht nur um Nahrungsaufnahme, körperliche Gesundheit oder um das Austauschen darüber, was uns vielleicht gut schmeckt. Nein, es geht um soziale Normen, um die eigene Identität, um Zugehörigkeit und ums Abgrenzen.“

Welche Sätze aus der Kindheit prägen heute noch unser Essverhalten?
Die Autorinnen spüren falsche Glaubenssätze rund um die Ernährung auf. Sie kritisieren Schlankheitswahn, den Druck zur Selbstoptimierung, überzogene Trends sowie den ständigen „Bewertungs-Terror“ auf Instagram & Co. Bzw. im realen Leben.

Die decken ein breites Themengebiet ab: Kinderernährung, die Geschichte von Diäten, Ernährungstrends, Esstörungen bzw. gestörtes Essverhalten, und vieles mehr.

Besonders wertvoll und persönlich wird das Buch meiner Meinung nach durch die eigenen Geschichten der Autorinnen.

Dieses Buch ist meiner Meinung nach eine echte Bereicherung: klug, heilsam und voller wertvoller Erkenntnisse. Von mir bekommt es eine absolute Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Kösel Verlag und Lovelybooks.de für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 26.02.2026

Gegen Frauen-Hass im Netz: Sehr kluges, wichtiges Sachbuch!

Feindbild Frau
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Die Autorin und Journalistin Ingrid Brodnig ist Expertin für die gesellschaftlichen Auswirkungen von Digitalisierung und Debattenkultur. Mit ihrem Buch „Feindbild Frau: Wie Politikerinnen im Netz bedroht, ...

Die Autorin und Journalistin Ingrid Brodnig ist Expertin für die gesellschaftlichen Auswirkungen von Digitalisierung und Debattenkultur. Mit ihrem Buch „Feindbild Frau: Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden - und was wir alle dagegen tun können“ ist ihr hochaktuelles, kluges und wegweisendes Werk gelungen.

Für viele Frauen in der Öffentlichkeit, z.B. Politikerinnen, gehören digitale Hetze, geschlechtsspezifischer Hass und Gewaltandrohungen leider zum Alltag. Ingrid Brodnig hat mit hochrangigen Politikerinnen und Abgeordneten aus Deutschland und Österreich gesprochen. Sie analysiert anhand von konkreten Angriffen, wie digitale Gewalt funktioniert und welche Rolle dabei rechte Netzwerke, KI und Bildmontagen spielen.

„Dass aggressive Postings auch ein Mittel sein können, um Geschlechter-Hierarchien zu verfestigen, haben feministische Autorinnen übrigens schon früh angemerkt. Deutlich formuliert es etwa die Politikwissenschaftlerin Jessica Megarry: ‚Die Anwesenheit von Frauen in öffentlichen Räumen verstößt gegen die Beständigkeit der Trennung zwischen Öffentlichem/Privatem in patriarchalen Gesellschaften, und angesichts dessen, dass Frauen derzeit ausgeschlossen werden von einer Online-Teilhabe mittels Belästigungen basierend auf ihrem Geschlecht, kann dieses Verhalten als Form des Kontrollierens weiblicher Stimmen in der öffentlichen Domäne verstanden werden. Ich argumentiere, dass Online-Belästigung von Frauen am besten als Online-sexuelle-Belästigung begrifflich erfasst werden kann, um den spezifischen politischen Zweck von belästigendem männlichem Verhalten aufzuzeigen: das Zum-Schweigen-Bringen von Frauen, die es wagen, in der Online-Öffentlichkeit zu sprechen.‘ Es ist wichtig, bei digitaler Gewalt zu berücksichtigen: Sie passiert nicht in einem gesellschaftlichen Vakuum – sondern in einer Welt, in der manche Gruppen historisch gesehen viel größere Unterdrückung erlebt haben als andere und bis heute Ungleichbehandlung erleben. Drohungen sind eines der offensichtlichsten Instrumente, wie Menschen aus der Öffentlichkeit gedrängt werden.“


Was ich an diesem Sachbuch besonders gelungen finde: Die Autorin analysiert nicht nur, wie digitale Gewalt funkioniert, sie zeigt auch Wege auf, wie Betroffene sich schützen können, sowohl in rechtlicher, technischer und strategischer Hinsicht.

Das Buch ist zudem ein Aufruf zu mehr zivilgesellschaftlicher Verantwortung - und ein Plädoyer dafür, das Wort nicht den Lautesten zu überlassen. Wir müssen unsere Demokratie gegen Angstmacherei, Hass und Hetze verteidigen!

Vielen Dank an den Brandstätter Verlag und an NetGalley für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Eine Liebeserklärung ans Schwimmen: Kluger, persönlicher Essay

Schwimmen / Schweben
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Ich habe mich sehr auf die Neuveröffentlichung „Schwimmen / Schweben“ von Jaqueline Scheiber gefreut & genauso viel Freude hatte ich mein Lesen dieses sehr persönlichen, ehrlichen und klugen Essays.

Der ...

Ich habe mich sehr auf die Neuveröffentlichung „Schwimmen / Schweben“ von Jaqueline Scheiber gefreut & genauso viel Freude hatte ich mein Lesen dieses sehr persönlichen, ehrlichen und klugen Essays.

Der Text ist eine Liebeserklärung ans Schwimmen, aber auch eine sehr persönliche und ehrliche Beschäftigung mit Körpernormen, Unsicherheiten und Scham. Denn die Autorin hat Sport sehr lange gemieden. Aus Angst und Scham, mit ihrem Körper aufzufallen; nicht gut genug zu sein. Doch irgendwann siegt ihr Mut und sie beginnt mit dem Schwimmen. Anfangs noch unsicher, sich fremd fühlend im öffentlichen Schwimmbad:
„Wenn ich versuche, unauffällig durch einen Raum zu gehen, gehe ich immer ein wenig komisch. Zu große Schritte, steife Arme. Ich sage mir: Niemand beobachtet dich, nicht einmal der Mann mit den grau melierten Schläfen vor der Spiegelwand unter der Föhnvorrichtung. [...] Bestimmt denkt er sich nichts beim Anblick meiner Oberschenkel, die bei jedem Schritt nachbeben. Ich will nicht, dass er mich bemerkt, obwohl ich ihn und alle anderen ganz genau bemerke. Ich will nicht auffallen, obwohl ich mir bei jedem Aufeinandertreffen eine Geschichte zusammenreime, warum wer wie oft hier ist und wer wie lange bleibt.“

Doch mit jeder geschwommenen Bahn wächst die Liebe zum Wasser, sie fühlt Leichtigkeit und Glück.
„In diesem Moment nahm ich friedlich und überwältigt die Schwerelosigkeit wahr, die Stille und die Vorahnung, dass da gerade etwas entstand, was einmal mir gehören könnte. Unbeobachtet ließ ich mich treiben, probierte aus, strengte mich an, um mich nur wenig später auf den Rücken zu drehen und mir sicher zu sein gehalten zu werden. Meine Gedanken verflüchtigten sich mit jedem weiteren Abstoß vom Beckenrand.“

In persönlichen Gedanken teilt Jaqueline Scheiber ihre persönlichen Gedanken; vieles hat mich sehr berührt und/oder zum Nachdenken gebracht.

„Dieses Fahrwasser birgt allerdings nicht nur versöhnliche Verbindungen. Unter der Überschrift Sport kommen gerne auch weniger hilfreiche Botschaften mit. Geister, die man nicht rief. Die Vergleiche, all die Maßeinheiten, die ich so gut kenne, aufdringliche Gedanken um Ideale und die Frage, wo in der Vielfalt aller Körper ich mich nur einreihen soll. Gibt es eine sensible Form, über die Veränderung von Körpern zu schreiben, ohne schädlichen Narrativen einen Nährboden zu bieten? Die Auseinandersetzung mit meinem Körper, mit seiner persönlichen und politischen Dimension ist fest mit mir verbunden. Seit ich zurückdenken kann, soll etwas mit ihm nicht in Ordnung sein. Im Laufe meines Lebens werde ich immer wieder aufgefordert, etwas an mir zu ändern. Ich bin keine Ausnahme, schließlich gibt es in meinem Umfeld kaum eine Person, die nicht auf die eine oder andere Art vom Ringen um die Bedeutung der eigenen Körperform vereinnahmt wird.
Trotzdem blicke ich positiv auf die Errungenschaften der Körpervielfalt, nicht zuletzt dank der Sozialen Medien. Deren Verbreitung von Kritik an unrealistischen Idealen und der Sichtbarmachung diverser Körperformen spielten eine wesentliche Rolle für viele wie mich, die sich von dem Narrativ trennen wollten und mussten, falsch auszusehen. Zu viel zu sein und gerade deswegen als unzureichend zu gelten. Denn eines ist heute gewiss: ob sich jemand gut fühlt, lässt sich nicht am Aussehen ablesen. Im Übrigen auch nicht, ob jemand gesund ist oder nicht. Also habe auch ich mich an die Seite derer gestellt, die laut darum bitten, Körper nicht mehr zu kommentieren. Körper als Funktion und Mittel zur Bewältigung des Alltags zu betrachten. Ich habe mich für die Entstigmatisierung und die Politisierung des Körpers als feministischer Schauplatz eingesetzt. Repräsentation als Instrument. Was mir dabei geholfen hat, war die Vielfalt an möglichen Körperformen bewusst anzusehen, sie wahrzunehmen und Schönes an ihnen zu finden. Jeder Tag, an dem ich mich selbst schön fühle, ist ein kleiner Akt der Rebellion. Eine politische Auflehnung gar.“

Auch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihrer Großmutter, die nie schwimmen lernte, und mit der Jugend ihrer Mutter als Leistungsschwimmerin in Ungarns National-Schwimmteam fand ich sehr gelungen und bewegend.

Die passend eingefügten Zitate u.a. von Paul Celan, Karen Blixen, Lidia Yuknavitch und Hilde Domin runden das Lesevergnügen noch ab: „Schwerer werden. Leichter sein.“

„Schwimmen / Schweben“ ist ein sehr kluger und lesenswerter Essay, der von mir 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung bekommt!

Vielen Dank an den Leykam Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Veröffentlicht am 02.02.2026

Weihnachtsbuch mit Knatterdrache Furzipups

Furzipups – Oh, du furzige Weihnachtszeit! (Bd. 5)
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„Furzipups – Oh, Du furzige Weihnachtszeit“ ist ein weiteres lustiges Abenteuer von Kai Lüftner.
Auch dieses Weihnachtsbuch aus der beliegten Buchreihe um den kleinen Knatterdrachen Furzipups begeistert ...

„Furzipups – Oh, Du furzige Weihnachtszeit“ ist ein weiteres lustiges Abenteuer von Kai Lüftner.
Auch dieses Weihnachtsbuch aus der beliegten Buchreihe um den kleinen Knatterdrachen Furzipups begeistert kleine und große Kinder in unserer ganzen Familie.

Die Reime sind wie üblich super-lustig und nahezu perfekt gelungen, das Lesen und Vorlesen macht riesigen Spaß! Noch besser gefallen uns aber, wie bei allen Bänden, die wunderschönen und witzigen Illustrationen von Wiebke Rauers – wir sind absolute Fans ihrer Zeichnungen!
Da steckt so viel Liebe im Detail, ein absolutes Highlight!

Ein nettes Extra ist auch hier der Button auf der Vorderseite des Buchs, der verschiedene Geräusche macht, wenn man draufdrückt, da kommt bei den Kindern immer gut an und sorgt für viele Lacher!

Uns gefallen alle Bücher der Reihe sehr gut!

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