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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.02.2026

Vielfältig

Die Gemüsebäckerei
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Zu Beginn gibt die Autorin viele hilfreiche Tipps und Informationen. Die Rezepte sind in guten Kategorien unterteilt. So kann man schnell nach einem passenden Rezept suchen. Mir gefällt die Kategorie "Knäckebrot" ...

Zu Beginn gibt die Autorin viele hilfreiche Tipps und Informationen. Die Rezepte sind in guten Kategorien unterteilt. So kann man schnell nach einem passenden Rezept suchen. Mir gefällt die Kategorie "Knäckebrot" besonders gut. Die einzelnen Rezepte sind klar strukturiert und übersichtlich. Ich hätte nicht gedacht, wie vielfältig man Gemüse mit verwenden kann. Ich kann mir zwar nicht alles vorstellen, freue mich aber darauf viele Rezepte auszuprobieren. Am Ende kann man sogar Rezepte nach einem bestimmten Gemüse suchen. Das ist eine tolle Möglichkeit, Gemüse zu verwenden, dass schnell verarbeitet werden muss.

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Veröffentlicht am 24.01.2026

Geschichte zweier Frauen

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Auf zwei Zeitebenen wird das Leben zweier Frauen erzählt: Marlen begleiten wir ab 1945 in Güstrow und Hannah in der Gegenwart in Berlin. Verbunden sind die beiden Frauen sehe lose über eine Leinwand.

Die ...

Auf zwei Zeitebenen wird das Leben zweier Frauen erzählt: Marlen begleiten wir ab 1945 in Güstrow und Hannah in der Gegenwart in Berlin. Verbunden sind die beiden Frauen sehe lose über eine Leinwand.

Die Zeitwechsel erfolgen nicht zu schnell. Man kann jeweils in das Leben der Frau eintauchen. Durch Marlen erhält man Einblicke in die Nachkriegszeit in der DDR. Das fand ich sehr spannend. Marlen ist hin- und hergerissen zwischen ihrer Adoptivmutter und ihrem Freund. Soll sie mit ihm in den Westen flüchten oder bleiben?

Bei Hannah taucht plötzlich ihr Vater auf. Warum sucht er erst jetzt den Kontakt? Soll sie sich darauf einlassen?

Hannah war mir deutlich näher als Marlen. Diese erfüllt sehr lange die Aufträge ihrer Mutter, bevor sie ihr Recht auf eigene Malerei einfordert. Die Beziehung der beiden fand ich stellenweise sehr anstrengend.

Hannah ist verunsichert, ob ihr Vater die Wahrheit sagt. Das war sehr gut nachvollziehbar. In den Abschnitten mit Hannah gab es viele Szenen, in denen trockener Humor hervor blitzte. Das mochte ich sehr.

Ich habe beide Leben sehr gern und mit großem Interesse verfolgt. Gewundert hat mich aber, wie lose die Verbindung zwischen den beiden Geschichten bleibt. Ich hatte erwartet, dass sie sich irgendwann noch begegnen.

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Veröffentlicht am 21.01.2026

Spannend und berührend

Wie Schiffe auf stürmischer See
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Mich hat die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Ich konnte spüren, wie angestrengt Grace ist, alle Fäden in der Hand zu behalten. Sie möchte für ihren demenzkranken Vater da sein, für ihn sorgen ...

Mich hat die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Ich konnte spüren, wie angestrengt Grace ist, alle Fäden in der Hand zu behalten. Sie möchte für ihren demenzkranken Vater da sein, für ihn sorgen und ihn beschützen und das nötige Geld verdienen. Dabei verliert sie ihre eigenen Grenzen aus den Augen. Seinen Erzählungen über ein junges Mädchen traut sie nicht. Aber Malin steht wieder vor der Tür und plötzlich scheint es möglich zu sein, dass Graces Bruder Michael doch noch lebt. Auf der Suche läuft nicht immer alles glatt, aber nach und nach wachsen die drei zusammen und kommen ihrem Ziel näher. Werden sie Michael finden?

Mich hat die Geschichte berührt und ich war immer gespannt, wie es weitergeht. Die Schwierigkeiten einer Demenzerkrankung werden anschaulich dargestellt: zum einer aus der Perspektive der pflegenden Tochter und zum anderen aus der Sicht des Vaters. Dadurch kann man nachvollziehen, wie es für die betroffenen Personen ist. Insgesamt ist der Schreibstil sehr angenehm und flüssig. Ich hatte schnell Bilder im Kopf. Das Tempo der Geschichte fand ich angemessen und ich habe sie sehr gern gelesen.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Warmherzig und leichtfüßig

Mathilde und Marie
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Marie trifft im Zug auf Jonina und diese nimmt sie spontan mit ins Bücherdorf Redu. Hier findet Marie nach und nach zurück zu sich selbst und eine neue Heimat. Sie nimmt ihre Umwelt bewusst wahr und reagiert ...

Marie trifft im Zug auf Jonina und diese nimmt sie spontan mit ins Bücherdorf Redu. Hier findet Marie nach und nach zurück zu sich selbst und eine neue Heimat. Sie nimmt ihre Umwelt bewusst wahr und reagiert intuitiv auf Situationen und Menschen. Auf diese Weise holt sie auch Mathilde ins Leben.

Die Geschichte wird ruhig und warmherzig erzählt. Es wird aus wechselnder Sicht erzählt, so dass man die Figuren schnell kennenlernt. Die Charaktere sind liebevoll dargestellt und man fühlt sehr schnell mit ihnen. Leichtfüßig verändert sich nach und nach nicht nur das Leben von Marie sondern auch das der anderen Dorfbewohner. Die Natur wird detailliert und anschaulich beschrieben. Am liebsten wäre ich sofort nach Redu gefahren, um es selbst zu erleben. Und wenn ich nicht schon lange meine Bücher in der unabhängigen Buchhandlung vor Ort kaufen würde, hätte mich das Buch dazu angeregt.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Eine Frau geht ihren Weg

Es könnte so einfach sein
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Die Bestellerautorin Vera hadert mit ihrem aktuellen Buch. Mit ihrem Mann hat sie vereinbart, dass es das letzte sein wird und sie danach zusammen das Rentnerleben genießen. Obwohl sie schon viele Bücher ...

Die Bestellerautorin Vera hadert mit ihrem aktuellen Buch. Mit ihrem Mann hat sie vereinbart, dass es das letzte sein wird und sie danach zusammen das Rentnerleben genießen. Obwohl sie schon viele Bücher geschrieben hat, fällt es ihr dieses Mal schwer, Ideen zu entwickeln und zu schreiben. Der Abgabetermin rückt immer näher, so dass sie es nicht länger aufschieben kann. Langsam kommt sie voran, aber das Leben kommt immer irgendwie dazwischen. Vera erinnert sich an die Anfänge, als sie Romane unter Pseudonym geschrieben hat und wie schwer es war, dafür zu kämpfen, dass endlich ihr Name auf den Büchern steht. Außerdem beschäftigt sie sich mit Familienerlebnissen aus der Vergangenheit.

Die Wechsel mochte ich generell sehr gern. Leider waren sie im Ebook nicht deutlich genug voneinander abgehoben. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Es gibt viel Humor und immer wieder auch Melancholie in den Szenen. Die Einblicke in den Literaturbetrieb fand ich interessant und teilweise erschreckend. Unglaublich warum und wie lang Vera weiter unter Pseudonym schreiben muss. Ich hoffe sehr, dass Autorinnen inzwischen anders behandelt werden. Ich hätte mir noch tiefere Einblicke in die Literaturszene gewünscht. Die Abschnitte, was in Veras Roman passiert, waren für mich nicht notwendig. Stattdessen hätte ich lieber noch mehr aus Veras Leben erfahren. Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe es gern gelesen.

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