Ich lese die Twilight Saga nun zum 2. Mal, zusammen mit meiner jüngsten Tochter, und quäle mich so durch. Die Story an sich ist schon okay, sehr Teenager-mäßig auf jeden Fall und es hat damals einen Nerv ...
Ich lese die Twilight Saga nun zum 2. Mal, zusammen mit meiner jüngsten Tochter, und quäle mich so durch. Die Story an sich ist schon okay, sehr Teenager-mäßig auf jeden Fall und es hat damals einen Nerv getroffen. Aber ich bleibe unbegeistert. Der Stil ist recht langweilig, Adjektive wie schön/wunderschön, hart und kalt werden definitiv inflationär verwendet. Beim Lesen habe ich nun natürlich die Filmfiguren vor Augen, zwischen denen es tatsächlich gar nicht gefunkt hat, und das macht das Lesen nochmal mühsamer. Es gibt unfreiwillig komische Stellen - das Glitzern der Vampire im Sonnenlicht ist so absurd, dass ich laut lachen muss beim Lesen. Alles in allem ist es meiner Meinung nach zu Unrecht ein Kultbuch geworden, es gibt deutlich bessere Bücher zu der Thematik.
Ich habe das Buch eigentlich nicht lesen wollen, weil ich schon so viel Schlechtes darüber gehört habe. Aber nun, da man es auch gebraucht recht günstig bekommt und es ein Challenge Lesezeichen bei Goodreads ...
Ich habe das Buch eigentlich nicht lesen wollen, weil ich schon so viel Schlechtes darüber gehört habe. Aber nun, da man es auch gebraucht recht günstig bekommt und es ein Challenge Lesezeichen bei Goodreads wert ist, habe ich es dann doch bestellt und mich durch gequält. Ich bin wirklich froh, nicht den vollen Preis dafür gezahlt zu haben - denn das wäre es niemals wert gewesen!
Das Buch ist in 3 Teile untergliedert, die jeweils mit einem Foto und einer Zitatzeile aus demselben Gedicht überschrieben sind, das auch im Buch selbst genannt wird. Im ersten Teil geht es im wesentlichen um Harrys Kindheit und natürlich vor allem um das Trauma des Unfalltodes seiner Mutter. Der zweite Teil - der für mich mit Abstand schlimmste, den ich häufig nur quer überflogen habe - handelt von der Zeit, bevor er Meghan kennenlernt, also seine Erwachsenenjahre und seine Zeit als Soldat. Und der letzte Teil geht vor allem um Meghan und wie sich Harrys und ihre Wege von der Familie trennen mussten.
Das Buch ist zusammen mit einem Ghostwriter geschrieben worden, den ich nicht empfehlen würde. Wörtliche Rede kommt oft recht infantil rüber beim Lesen und - das kann aber auch an der Übersetzung liegen - Wörter wie "Pullermann" sind einfach seltsam zu lesen, mal ganz von dem Thema selbst abgesehen.
Vor allem im letzten Teil ändert sich der Stil nochmal und hier frage ich mich, ob es stimmt, dass evtl. Meghan hier die Haupt-Autorin war. Es würde zumindest erklären, warum sie so extrem idealisiert wird und auch der leicht esoterisch angehauchte Tonfall könnte von ihr stammen.
Der Umfang des Buches ist für mich nicht wirklich vertretbar gewesen - viel zu lang und ausschweifend werden immer wieder ähnliche Geschichten erzählt, über immer wieder die selben Personen und Personengruppen geschimpft und der Ton schwankt zwischen Jammern, wüten und lamentieren hin und her. Ab und an musste ich auch mal lachen, aber nicht, weil das gewollt war, sondern weil es einfach lächerlich war, was ich da zu lesen bekommen habe.
Beim Lesen des Buches habe ich mehr und mehr die Geduld mit dem Erzähler verloren. Nie war irgendetwas seine Schuld, stets kamen nur Erklärungen oder sogar sehr oft eine Art Verweis auf den "wahren" Schuldigen, der aber nicht dazu stehen würde, weswegen wieder er, der arme Reserve-Prinz, von allen gehasst oder belächelt wurde. Selbst teilt der Autor aber sehr oft und teilweise derb aus - der eifersüchtige Bruder, die aufgedonnerte und steife Schwägerin (im Gegensatz zur unschuldig süßen Meg natürlich), der abwesende Vater, der ebenfalls eifersüchtig auf Megs gute Presse war (wtf?!) und und und. Gegen Ende war ich dann nur noch unfassbar genervt und sehr, sehr erleichtert, als ich das Buch beenden konnte . Ich kann es absolut nicht empfehlen und hätte nichts verpasst, wenn ich es nicht gelesen hätte.
Der erste Teil war sooo gut, dass ich mich auf die Fortsetzung wirklich gefreut habe - umso bitterer enttäuscht wurde ich leider.
Im ersten Teil ging es nur um Eden und die Geschichte wurde auch ausschließlich ...
Der erste Teil war sooo gut, dass ich mich auf die Fortsetzung wirklich gefreut habe - umso bitterer enttäuscht wurde ich leider.
Im ersten Teil ging es nur um Eden und die Geschichte wurde auch ausschließlich aus ihrer Sicht geschildert. Band 2 dagegen mutet leider von Beginn an wie ein typischer YA Roman - und genauso seicht und ohne Tiefe ist er.
Wer den ersten Band kennt, weiß, dass Eden mit 14 Jahren vom besten Freund ihres Bruders in ihrem Kinderzimmer vergewaltigt wurde. Band 2 knüpft zeitlich ans Ende des ersten Bandes an. Nachdem die Vergewaltigungen, die besagter Kevin begangen hat, angezeigt wurden, steht unter anderem die Anhörung der Opfer an. Edens letztes Highschooljahr wird davon überschattet, was sie nun öffentlich gemacht hat, daher entscheidet sie sich, nur noch von zuhause aus am Unterricht teilzunehmen. Schließlich erhält sie die Zusage für einen Platz ausgerechnet an dem College, das auch ihr ehemaliger Schwarm Josh besucht.
Worum es in Band 2 also vor allem geht - LEIDER! - ist die Aufwärmung der Liebesgeschichte zwischen Eden und Josh, jenem ersten "Freund", den sie nach der Vergewaltigung hatte, den sie aber nie als Freund bezeichnen wollte.
Und nun wird YA-typisch abwechselnd aus Joshs und Edens Perspektive vor allem ihre Liebesgeschichte beschrieben. Im Hintergrund bleibt zwar die Vergewaltigungsgeschichte irgendwie noch vorhanden, aber die ersten 200 Seiten sind so seicht und peinlich, wie man das halt kennt und 1000 mal gelesen hat - da wird nicht erzählt, dass man mit seinem Freund/seiner Freundin Schluss gemacht hat, gezögert, ob man sich jetzt zuerst melden soll oder lieber nicht, über Emojis und Wörter in Nachrichten nachgrübelt und dann endlich ein "super romantisches" Date mit italienischem Essen und Eiscreme abgehalten, bei dem es nicht mal fehlen darf, dass einer der beiden vom Brunnenwasser nass gespritzt wird und natürlich Augen funkeln und Kleidung wunderschön ist und so weiter. Ich habe ernsthaft ungläubig den Kopf geschüttelt beim Lesen. Bis auf die Namen der beiden Protagonisten war das scheinbar eine völlig andere Geschichte!
Hatte der erste Band noch Tiefe und vor allem greifbare Personen, allen voran Eden, so flachte absolut alles ab und die Personen haben mich mehr und mehr genervt. Schlimmer noch, manche Erinnerungen vor allem von Josh haben mir im Nachhinein den ersten Band fast kaputt gemacht - nein, ich hätte lieber nicht davon gelesen, was genau er gemacht hat, bevor Eden ihm als erstem Menschen überhaupt von der Vergewaltigung erzählt hat (eine der stärksten Szenen im ersten Band!)!
Es gibt nur eine winzige Stelle ganz am Ende des Buches, während der Verhandlung gegen Kevin, als Eden mir ganz kurz sympathisch ist, aber dann flieht sie direkt danach auf die Toilette, um sich zu übergeben - und das passt ziemlich gut zu dem, wie ich das Buch gefühlt habe...
Bisher das schlechteste Buch, das ich in diesem Jahr gelesen habe und absolut keine Leseempfehlung! Macht euch nicht die Wirkung von Band 1 kaputt, indem ihr diesen schlechten Nachfolger lest!!!
Zunächst einmal - die Ausgangslage der Figuren ist okay. Maria arbeitet als Stuntfrau in Berlin, sie ist Teil der Rebels Crew (daher wohl der Titel).
Jonas, ein Auftraggeber, fasziniert sie mit seiner ...
Zunächst einmal - die Ausgangslage der Figuren ist okay. Maria arbeitet als Stuntfrau in Berlin, sie ist Teil der Rebels Crew (daher wohl der Titel).
Jonas, ein Auftraggeber, fasziniert sie mit seiner coolen und unnahbaren Art und gleichzeitig lernt sie Connor kennen, einen Rockstar, der sie heftig umwirbt.
Obwohl der Love Triangle explizit als Trope genannt wird, dauert es recht lange, bis die "heiße Affäre" mit Jonas beginnt.
Maria als Person ist mir nicht nahe gekommen. Das liegt einerseits daran, dass sie mir echt zu passiv ist - im Grunde reagiert sie nur auf die Männer und stoppt ab und an mal die Avancen halbherzig. Dann hüpft sie dauernd irgendwohin hin und vergisst ständig zu essen, was ich beides recht kindisch und nervig finde. Am Ende wird sie dann doch wie eine klassische Jungfrau in Not in einer schlimmen Situation von dem gerettet, der es dann sein wird - und das war so enttäuschend, dass ich fast gelacht habe. Auch die Nebenfiguren sind so klischeehaft wie möglich - der pummelige, kleine, schwule Mitbewohner, der DJ ist, aber lieber Koch wäre?! Der verständnisvolle Chef, der sie immer Küken nennt und der Kollege, der schweigsam ist und sie beschützen will - übrigens mein Tipp für Band 2 der Reihe, aber da ich nicht weiterlesen werde, eigentlich egal - alles Figuren, die schablonenhaft wirken und langweilig sind.
Das ganze Buch ist eher langweilig und kein bisschen überraschend, auch die spice Szenen haben mich NULL gepackt und ich kann es wirklich gar nicht empfehlen.
Ich habe die Twilight Saga gelesen, als sie neu raus kam wie sehr viele, und nun erlese ich sie mir nochmal mit meiner jüngsten Tochter. Leider muss ich sagen, dass im Gegensatz zu anderen Reihen, die ...
Ich habe die Twilight Saga gelesen, als sie neu raus kam wie sehr viele, und nun erlese ich sie mir nochmal mit meiner jüngsten Tochter. Leider muss ich sagen, dass im Gegensatz zu anderen Reihen, die ich nochmal mit meinem Kind/meinen Kindern gelesen habe - wie die Tribute von Panem oder der magische Harry Potter - mich die Twilight Saga gar nicht mehr packt. Ich frage mich, was ich - und so viele andere - damals daran mochten, ehrlich!
Als meine Tochter fragte, was im 3. Band passiert, war ich nicht mehr sicher - und jetzt, 2,5 Monate haben wir uns durch gequält und heute Abend das Buch beendet - muss ich leider sagen, es passiert auf über 600 Seiten praktisch nichts.
Bella, die vermutlich unsympathischste Protagonistin, die ich jemals ertragen musste, ist zwischen Jake und Edward hin und her gerissen, wobei - so ganz richtig ist das auch nicht. Sie will ja eigentlich nur Edward, aber Jake liebt sie doch auch irgendwie - oder nicht?
Sie will jedenfalls unbedingt mit Edward schlafen, bevor sie ihn heiratet und er sie verwandelt, das Thema wird dann aber zum Glück überlagert von - wie könnte es anders sein? - einem "sehr gefährlichen und sehr spannenden Vampirkampf" - die unvermeidliche Victoria taucht auf und mehrere Neugeborene, aber spannend ist absolut nichts daran, zumal es ewig dauert, bis endlich der Kampf stattfindet und dann so gut wie nichts darüber geschrieben wird. Das Werwolf Rudel wächst. Werwölfe und Vampire gehen eine Art Allianz ein. Edward und Jake "streiten" sich um Bella. Oh, und es gibt eine absolut widerliche und für mich beim Vorlesen wirklich nur schwer erträgliche Szene, in der Jacob Bella mehrere Küsse aufzwingt und sie ihm - immerhin - eine runterhaut, wobei sie sich ihren Knöchel bricht und noch mehrere gefühlt 100 Seiten darüber jammert - also, über den gebrochenen Knöchel, nicht etwa über die Übertretung Jacobs - ich sage ja, sie ist die unerträglichste Protagonistin ever!
Trotz Jakes widerlichem Verhalten sind mir die Szenen mit ihm noch etwas lieber als die süßlichen Bella und Edward Szenen, bei denen ich immer denken musste, dass die beiden einfach nichts zu verbinden scheint außer diese rätselhafte unfassbare Liebe, aber sie haben nicht wirklich etwas gemeinsam, noch reden sie richtig miteinander. Dagegen gibt es ein paar ganz gute Gespräche zwischen Bella und Jacob, bei denen beide recht menschlich wirken, selbst die unerträgliche Bella ist erträglicher, wenn Jake bei ihr ist.
Wäre sie wenigstens manipulativ, hätte ich ihr eine Chance geben können, aber sie ist selbstmitleidig auf so hohem Niveau, dass es fast zum Lachen anregt (wie kann man bitte eine ganze Nacht lang durchweinen?!), sie verletzt permanent die beiden Jungs, die sie doch eigentlich zu lieben vorgibt, sie hält sich an keinen einzigen Vorsatz, ist sprunghaft, launisch, stößt alle vor den Kopf, negativ und einfach so ziemlich der ödeste Mensch, den ich mir vorstellen kann. Nichtsdestotrotz sind aus vollkommen unerfindlichen Gründen so ziemlich alle verrückt nach Bella und natürlich wollen die Vampire unbedingt ihr Blut trinken, weil sie so besonders ist. Gähn.
Einziger ganz kleiner positiver Punkt am Buch sind die "alten" Geschichten: Die Entstehung des Wolfsrudels und Rosalies und Jaspers Geschichten.
Aber das reicht bei weitem nicht aus, um die mehr als 600 Seiten zu ertragen und ich rate wirklich jedem dringend davon ab, diesen abartig langen und wahnsinnig langweiligen Wälzer zu lesen. Schaut den Film, der ist zwar auch schlecht, aber wenigstens kurz und man verpasst nichts, weil es im Buch auch nicht mehr Handlung gibt.