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Veröffentlicht am 16.04.2026

Nette Idee zum Erlkönig

Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy
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Die Idee von dem Buch „Der Prinz des Nachtreichs – Midnight Spy“ von Sandra Regnier fand ich sehr interessant. Ich denke jeder kennt den Erlkönig. Ich persönlich musste ihn mit etwa 14 Jahren lernen und ...

Die Idee von dem Buch „Der Prinz des Nachtreichs – Midnight Spy“ von Sandra Regnier fand ich sehr interessant. Ich denke jeder kennt den Erlkönig. Ich persönlich musste ihn mit etwa 14 Jahren lernen und kann ihn auch über 20 Jahre später noch auswendig. Ich war daher sehr neugierig, wie die Autorin diesen Klassiker neu interpretiert und daraus eine Romantasy gemacht hat.
Letitia ist als Kind von Deutschland nach Nottingham, England, gezogen und nach einem Albtraum lernt sie Will kennen, den Sohn des Erlkönigs. Über die Jahre wächst zwischen den beiden eine Freundschaft heran, sodass sie mit ihm in die Parallelwelt Annwn reisen kann. Dort wird sie, als sie alt genug ist, zur Spionin. Doch sie darf sich niemals verlieben, denn dann kann sie nicht mehr dorthin reisen. Dass gerade Will gefährlich für sie wird, hätte sie nie gedacht. Aber auch eine Verschwörung bringt alles in Gefahr.
Ich fand die Geschichte recht gut gestaltet, sei es mit Letty, wie Will sie nennt, in Annwn als auch in Nottingham. Sie führt zwei sorgsam getrennte Leben, weil niemand von ihren Freunden Will sehen kann. Das führt zu einigen unterhaltsamen Szenen, wie als Will sie in der Jungsumkleidekabine aus dem Spiegel herauslässt. Ich finde nur manchmal nimmt sie das Leben in Annwn zu sehr auf die leichte Schulter. Sie sieht es als Abenteuer und Gefahren kennt sie nicht, obwohl die dort lebenden Wesen sie am liebsten mindestens verskalven würden. Das ist mir manchmal etwas zu naiv. Ich kann aber verstehen, dass sie die Sorgen um ihre Zukunft nach ihrem Abschluss verdrängen will, da sie weiß, dass sich mit Will dann vieles verändern wird. Ihn selbst mag ich auch gerne. Ich habe richtig gemerkt, wie sehr er sich um Letty sorgt und wie wichtig ihm sie ist. Die Nebencharaktere, sei es ihre Freunde oder seine Schwestern, fand ich auch gut gelungen. Auch wenn ich es merkwürdig fand, wie die Schwestern Letty teilweise angegiftet haben, da es hieß, dass sie sich eigentlich verstehen. Ich mochte auch gerne, wie die Unterschiede der zwei Welten aufgezeigt wurden, aber auch die Gemeinsamkeiten.
Ich habe recht schnell geahnt, wie das Buch enden wird, wie was verläuft, aber das war nicht weiter schlimm. Wenn etwas gut geschrieben ist, macht es mir nichts aus, nicht überrascht zu werden. Leider gab es aber viele Fehler, sei es Wortfehler oder auch vom Inhalt her. Zum Beispiel hat Wills Schwester Callisto Daphne, die jüngste, verarztet. Dann stand, dass sie damit fertig war und auf der nächsten Seite stand wieder, dass sie damit fertig war. Oder es heißt es funktioniere keine Technik, wenn Will da ist. Dann ging nicht einmal eine Taschenlampe. Komischerweise konnte Letty an ihre Mutter aber eine WhatsApp verschicken. Solche Sachen stören mich leider. Zudem kam es vor, dass es viele Entwicklungen gab, die dann aber irgendwie nicht weiter verfolgt wurden, wie dass Will Lettys Tante erkannte. Auch hat es mich gestört, dass es immer mal wieder vorkam, wie es einen Szenen-/Zeitwechsel gab, der nicht wirklich passte und das davor, was abgebrochen wurde, nicht wieder aufgenommen wurde. Das fand ich doch recht schade. Alles in allem fand ich das Buch ganz gut, hatte aber auch seine Schwachpunkte, wie eben Lettys Naivität. Daher kriegt das Buch drei Sterne.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Manchmal zu viele Erklärungen

Tale of Sun and Night (Tale of Sun and Night 1)
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Bei „Tale of Sun and Night“ von Magdalena Gammel bin ich ein wenig zwiegespalten. Die Story fand ich wirklich gut und war auch immer gespannt, aber das Drumherum fand ich nicht ganz so gut gelungen.
Lio ...

Bei „Tale of Sun and Night“ von Magdalena Gammel bin ich ein wenig zwiegespalten. Die Story fand ich wirklich gut und war auch immer gespannt, aber das Drumherum fand ich nicht ganz so gut gelungen.
Lio lebt als Sklavin ohne Erinnerungen sehr gefährlich. Denn sie wird als Assasine ausgebildet, um verkauft zu werden und den neuen Meister auszurauben. Als sie an den Traumweber Izan verkauft wird, ändert sich ihr gesamtes Leben. Mit ihm und seinen Freunden reist sie durch Aurikalos und gerät zwischen die Fronten eines Konfliktes und gleichzeitig versucht sie, herauszufinden wer sie wirklich ist. Dabei kommt sie Izan gefährlich nahe.
Wie ich schon geschrieben habe, mochte ich die Story echt gerne. Ich fand die Welt interessant, die Magie mit den Mandalas neuartig, es gab keinen wirklichen Spice, was ich als positiv bewerte, und die Charaktere waren auch sehr gut ausgearbeitet, sei es Lio, die sich nur an die letzten fünf Jahre ihres Lebens erinnern kann und frei sein will, oder auch Izan und seine Freunde, über die nach und nach immer mehr ans Licht kommt, ohne zu viel zu verraten, sodass ich mich als Leser immer wieder gefragt habe, wer Izan wirklich ist. Auch war ich sehr gespannt, wann Lio herausfindet, wer sie wirklich ist, woher sie kommt und warum ihre Erinnerung verloren gegangen sind. Dadurch kam ich im Buch sehr gut voran. Was mich etwas ausgebremst hat, ist dass es teilweise ziemliche Längern hatte, weil nichts passiert ist und es viele Informationen und Erklärungen gab, die ich etwas ermüdend fand. Sicherlich ist es wichtig, dass Informationen geliefert werden, aber es hat mich manchmal geradezu erschlagen. Außerdem sind immer wieder Fehler oder Unstimmigkeiten aufgetaucht, wie zum Beispiel hat Sef Lio an der Hand und zieht sie mit, während Izan vorausläuft. Und dann stand zwei Sätze weiter, dass Izan ihre Hand drückt, dabei war dieser ja gar nicht bei ihr. Oder dass Izan und die Truppe Adir kennen, aber erst später erkannt haben. Dabei hat Izan diesen schon recht früh getroffen und ihn sogar entkommen lassen. Da hätte er ihn doch schon erkennen müssen, aber nein. Und sowas stört mich in Büchern ungemein.
Die Beziehung zwischen Lio und Izan fand ich eigentlich recht süß und entwickelte sich auch angenehm, sodass es nicht zu überhastet rüberkam. Allerdings haben die beiden sich gefühlt gar nicht vertraut. Beide haben Geheimnisse voreinander, wie zum Beispiel, dass sich Lio an ihre Vergangenheit nicht erinnern kann, verschweigt Izan dies aber. Da kam für mich keine richtige Tiefe in der Beziehung der beiden rüber. Es gab sicherlich einige schöne Momente zwischen den beiden und sie haben zusammen auch viel erlebt, aber das hat mich doch etwas gestört. Durch all diese kleineren Sachen, gebe ich dem Buch drei Sterne. Ich bin einerseits neugierig, wohin die Geschichte noch geht, gerade auch nach dem Ende, aber mich hat einfach zu viel gestört, gerade diese langen Erklärungen.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Klapptext ist nicht gut gelungen

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Mich hat „A Fire in the Sky“ von Sophie Jordan interessiert, da ich Drachen liebe und alle Romantasybücher aufsauge, die diese Thematik haben. Ich finde den Klapptext aber nicht so gut gelungen, da dort ...

Mich hat „A Fire in the Sky“ von Sophie Jordan interessiert, da ich Drachen liebe und alle Romantasybücher aufsauge, die diese Thematik haben. Ich finde den Klapptext aber nicht so gut gelungen, da dort steht, dass zwischen Fell und Tamsyn eine unerwartete Leidenschaft und damit eine uralte Magie erwacht, aber letzteres passiert erst zum Ende des Buches hin. Daher habe ich die ganze Zeit auf etwas gewartet und das fand ich recht irreführend und ermüdend. Außerdem steht im Klapptext, dass Tamsyn ein gefährliches Geheimnis hütet. Ja, sie heilt schneller, aber dass das ein gefährliches Geheimnis ist wird nie irgendwo erwähnt und warum dies so ist, wird auch erst am Ende gelöst, auch wenn ich mir dies schon die ganze Zeit gedacht hatte. Das Ende fand ich allerdings auch nicht gut. Mal davon abgesehen, dass da erst das Erwähnte vom Klapptext kam. Es war auch wie sich dort alles zusammengefügt hat. Das war mir zu viel des Guten. Ich würde es ja ausführen, aber dann spoiler ich alles und das möchte ich nicht.
Ansonsten fand ich gerade Fell recht gut ausgearbeitet. Er gilt als Biest und kampftechnisch und vom Aussehen her ist er das sicherlich, aber er ist ziemlich fürsorglich was Tamysn angeht, auch als er noch nicht weiß, das sie es ist. Da passte der Satz Harte Schale, weicher Kern bei ihm besonders gut. Tamsyn fand ich an sich auch recht gut gelungen und ich mochte ihre Entwicklung. Allerdings fand ich sie gerade am Anfang sehr naiv. Es wird immer wieder gesagt, dass sie für das Königspaar wie eine Tochter ist, allerdings wird sie einem Biest als Frau versprochen und hat das einfach so hinzunehmen, weil die richtigen Königstöchter geschützt werden sollen. Alleine daran sollte sie merken, dass sie keine von den Schwestern ist. Dieser Gedanke kam ihr aber nur einmal und das recht spät und dieser wird auch nicht wieder aufgegriffen, was ich sehr schade fand. Dies hätte ihrer Entwicklung sehr gut getan, somit galt sie weiterhin durchaus als naiv, auch wenn sie mutig jeder Aufgabe entgegen geblickt hat. Sie hat allerdings durchaus recht schnell alles verstanden, was Fell ihr erklärt hat, auch wenn es später etwas anders geklungen hatte.
Der Verlauf der Geschichte war okay, aber nicht wirklich besonders oder überraschend. Erst wurde das Leben von Tamsyn am Hof als Prügelmädchen beschrieben und dann die lange Reise mit Fell und seinen Gefährten. Mehr passiert eigentlich die ganze Zeit nicht. Sicherlich bekommt die Truppe ein zwei Hindernisse, die sie meistern müssen, und es wird über die Beziehung von Fell und Tamsyn beschrieben, aber wirklich spannend war es nicht.
Da ich das Hörbuch gehört habe, muss ich auch etwas zu den Sprechern sagen. Die zwei, die Fell und Tamsyn gesprochen haben, fand ich echt gut. Sie hatten schöne Stimmen und gute Aussprachen. Die anderen waren nicht meines und ich war froh, dass diese nicht lange vorkamen, sonst hätte ich das Hörbuch sicherlich abbrechen müssen.
Alles in allem fand ich die Story okay, aber mehr leider auch nicht. Daher vergebe ich drei Sterne.

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Veröffentlicht am 13.02.2026

Viel Action in den Ordeals

The Ordeals
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In „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw geht es um Sophia De Winter, die bei ihrem Onkel, dem Sammler, aufwächst. Durch einen Blutsbund ist sie an ihn gebunden und erledigt gefährliche und tödliche Aufgaben ...

In „The Ordeals“ von Rachel Greenlaw geht es um Sophia De Winter, die bei ihrem Onkel, dem Sammler, aufwächst. Durch einen Blutsbund ist sie an ihn gebunden und erledigt gefährliche und tödliche Aufgaben für ihn. Um ihm zu entkommen, will Sophia an der Killmarth, einer Elite-Akademie für Magische, angenommen werden. Dafür muss sie brutale Prüfungen bestehen. Sie tut sich mit dem Botaniker Alden Locke zusammen, der unglaublich mächtig und attraktiv ist. Doch nicht nur Sophia ist in der Akademie aufgetaucht, sondern auch ein Mörder, der nach und nach die Herausforderer umbringt. Wer ist ein Verbündeter und wer ist ein Feind?
In dem Buch kam vieles zusammen: Magier, Werwölfe, die Kalten oder auch Vampire genannt, aber ich fand die Mischung interessant, gerade weil es bei den Magiern vier verschiedene Bereiche gab. Sophia zählt zu den Illusionisten, aber ihre Magie ist recht schwach ausgebildet und ich fand es toll zu verfolgen, wie sie diese weiterentwickelt und an sich und den ganzen Aufgaben wächst. Durch ihre Kindheit vertraut sie den Menschen nicht und ihr wurde immer eingetrichtert, dass sie alleine besser dran ist, daher fällt es ihr schwer, Freundschaften aufzubauen. Dafür ging es sehr schnell, dass sie sich einigen anderen Magiebegabten öffnet. Ich kann mir vorstellen, dass es so schnell ging, da sie eine normale Freundschaft nie hatte und sie es daher verzweifelt wollte, sonst wäre es einfach viel zu flott gegangen. Was ich sonst noch merkwürdig fand, war dass ein Mörder herumläuft und die Magiebegabten umbringt. Eines Nachts sieht Sophia diesen und der Mörder bemerkt das und geht zu ihrem Zimmer, in dem dann auch Alden ist. Beide schieben einen Kleiderschrank vor die Tür, sodass die Person nicht hereinkommt. Später ist Alden wieder in seinem Zimmer und Sophia schiebt den Kleiderschrank alleine wieder vor die Tür. Also scheinbar war dieser nicht sonderlich schwer, also wieso kam der Mörder dann nicht rein? Und statt dann alle Magiebegabten zu versammeln, dass sie alle zusammen schlafen oder zumindest in Gruppen, nein. Alle schlafen weiter einzeln und werden teilweise umgebracht. Aber Sophia wird dann auch in Ruhe gelassen. Fand ich sehr merkwürdig, da sie schon einmal aufgesucht wurde und der Mörder weiß, dass er gesehen wurde. Das waren paar Ungereimtheiten, die ich merkwürdig fand, ebenso noch ein zwei kleinere Sachen. Es gab auch zwischendurch ein paar Fehler, wie dass aus Ezra einmal Esra wurde. Oder dass geschrieben steht, dass niemand mehr sonst am Leben ist, aber dann doch wer anderes noch da ist.
Die Story selbst nimmt ihren Verlauf mit den ganzen Prüfungen, die Action reinbringen, aber immer tödlich enden. Ich frage mich, wieso so etwas gemacht wird. Natürlich werden die stärksten Magier gesucht, die dann ausgebildet werden, aber müssen die anderen dafür umgebracht werden? Angeblich werden Magier gebraucht, also finde ich das recht unlogisch. Es würde sicherlich auch einen anderen Weg geben. Das wurde von allen aber einfach so hingenommen und nie hinterfragt. Aber die Ordeals wurden gut beschrieben. Sonst wurden die Beziehungen zwischen Sophia und den anderen ausgebaut, wie mit Alden oder Tessa. Sophia mochte ich an sich gerne. Durch ihre Erziehung war sie einerseits mutig, hatte aber auch ihre Schwächen und Ängste, was mir gut gefallen hat. Manchmal hat sie mir diese zu schnell überwunden, aber ich denke das passte dann schon irgendwie mit ihrer Entwicklung. Das Ende hat mir nicht so gefallen, das war mir dann etwas zu glücklich, wenn man die Umstände betrachtet, ohne nun spoilern zu wollen. Ich habe mich trotz einiger Defizite recht gut unterhalten gefühlt, daher vergebe drei Sterne.

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Veröffentlicht am 13.01.2026

Das letzte Drittel wurde erst richtig spannend

Vesselless – Mein verräterisches Herz
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Der Klapptext von „Vesselless – Mein verräterisches Herz“ von Cortney L. Winn finde ich recht irreführend. Dort steht, dass Nizzara sich mit Dagen zusammentut, um ihr Duell zu gewinnen. Das heißt, dass ...

Der Klapptext von „Vesselless – Mein verräterisches Herz“ von Cortney L. Winn finde ich recht irreführend. Dort steht, dass Nizzara sich mit Dagen zusammentut, um ihr Duell zu gewinnen. Das heißt, dass sie weiß, wer er ist und geht mit ihm freiwillig zusammen. Das ist in dem Buch aber nicht wahr. Nizzara erfährt recht spät, wer er eigentlich ist und noch etwas länger dauert es, dass sie sich an ihn bindet, obwohl er das immer wieder vorschlägt. Es braucht seine Zeit, bis die beiden sich annähern und überhaupt interagieren, denn erst im letzten Drittel haben die beiden wirklich viel miteinander zu tun. Vorher besucht Dagen sie als Geist das eine oder andere Mal und beobachtet sie, aber da ist der Fokus auf alles andere gelegt. Nizzara Verhältnis zu ihrer Familie, gerade zu ihrem Vater, wie Dagen seine Schwester sucht und ein wenig wie die Rebellen interagieren. Durch den Klapptext habe ich allerdings erwartet, dass Nizzara und Dagen zusammenarbeiten, miteinander kommunizieren und dass sie sich dann auch näher kommen, wie es sich für Romantasy gehört. Daher war ich dann doch etwas enttäuscht, als es so unglaublich lange gedauert hat. Daher fand ich die Liebesgeschichte auch etwas unpassend. Bei Dagen konnte ich es noch verstehen, immerhin sieht er die Erinnerungen von den Menschen und lernt Nizzara somit deutlich besser und intimer kennen, aber bei ihr kam es dann ein wenig aus dem Nichts heraus. Natürlich haben beide miteinander gesprochen und alles, aber es ging mir von ihrer Seite dann doch zu schnell, wenn ich bedenke, dass es so lange gedauert hat, dass die beiden wirklich miteinander zu tun haben. Sicherlich fühlt sie sich bei ihm wohl und sicher, aber es war mir einfach zu wenig.
Dafür kam im Buch recht viel Gewalt vor. Sei es durch das Training von Nizzara, die Kämpfe, aber auch vom Vater gegen seine Tochter durch Würgen oder Peitschenhiebe. Es war aber interessant zu lesen, wie Nizzara an ihrem Vater hängt, obwohl er sie so schrecklich behandelt. Allgemein fand ich es mit den Vesseln recht interessant, es hat nur sehr viel Platz alles eingenommen. Wenn mir das von Anfang an klar gewesen wäre, dann wäre ich sicherlich etwas anders an das Buch gegangen und es hätte mich mehr mitnehmen können. Aber es war in Ordnung. Die Storyline war interessant und die Charaktere mochte ich auch gerne. Es hat sich nur manchmal etwas gezogen, weil so oft geschrieben wurde, wie Nizzara trainiert und kämpft oder wie Dagen versucht, seine Schwester zu finden. Beide fand ich aber toll, da sie alles für ihre Liebsten tun würden und gerade Dagen sich auch gut entwickelt. Unterhaltsam fand ich die Gespräche zwischen den beiden, gerade als sie noch wenig miteinander zu tun hatten. Alles zusammen gebe ich dem Buch drei Sterne. Zum Ende hin konnte es mich mehr fesseln und ich bin durchaus gespannt, wie es weitergeht.

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