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Veröffentlicht am 05.05.2026

Zwischen Geheimnissen und Gefühlen – Eine berührende Internatsgeschichte über Identität und erste Liebe

And they were roommates
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Im Mittelpunkt steht Charlie, der an der Valentines Akademie für Jungen einfach nur neu anfangen will – unauffällig, ohne Drama und vor allem ohne, dass jemand erfährt, dass er trans ist. Doch dieser Plan ...

Im Mittelpunkt steht Charlie, der an der Valentines Akademie für Jungen einfach nur neu anfangen will – unauffällig, ohne Drama und vor allem ohne, dass jemand erfährt, dass er trans ist. Doch dieser Plan scheitert sofort, als er sich ein Zimmer mit Jasper Grimes teilen muss – ausgerechnet der Junge, mit dem er eine gemeinsame Vergangenheit hat. Jasper erkennt ihn scheinbar nicht, und so entsteht ein ungewöhnlicher Deal zwischen ihnen: Liebesbriefe schmuggeln gegen ein Einzelzimmer. Dabei kommen alte Gefühle hoch, und Charlies Geheimnis steht zunehmend auf der Kippe.

Was mir besonders gefallen hat, war die emotionale Tiefe der Geschichte. Charlie ist ein sehr greifbarer Charakter – seine Ängste, sein Wunsch nach Sicherheit und Zugehörigkeit wirken absolut authentisch. Ich konnte seine Entscheidungen gut nachvollziehen, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte, er wäre mutiger. Gerade dieses innere Ringen macht die Geschichte aber auch so berührend.

Jasper hingegen fand ich zunächst etwas klischeehaft – laut, charmant, geheimnisvoll. Doch je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr Facetten zeigt er. Besonders seine poetische Seite bringt eine schöne, fast zarte Stimmung in die Geschichte, die mir gut gefallen hat.

An manchen Stellen war die Handlung vorhersehbar. Bestimmte Entwicklungen – vor allem im Hinblick auf die romantische Dynamik – haben sich früh angedeutet und wurden dann auch genauso umgesetzt. Das hat ein wenig Spannung genommen. Außerdem hätte ich mir bei einigen Nebenfiguren mehr Tiefe gewünscht.

Das Buch lebt weniger von klassischer Spannung als von emotionaler Intensität. Es ist eher berührend als nervenaufreibend. Besonders die Szenen, in denen Charlies Identität und seine Angst vor Entdeckung im Mittelpunkt stehen, haben mich wirklich mitgenommen.

Die Geschichte zeigt sehr eindrücklich, wie wichtig es ist, sich selbst akzeptieren zu können – und wie schwer das in einem Umfeld sein kann, das nicht immer sicher erscheint. Außerdem geht es viel um Vertrauen, Identität und darum, wie Vergangenheit und Gegenwart miteinander verwoben sind.

Ich würde das Buch besonders Leser*innen empfehlen, die charaktergetriebene Geschichten mögen, also solche, bei denen die Figuren und ihre Entwicklung im Vordergrund stehen. Auch wer sich für LGBTQ+-Themen interessiert oder einfach eine gefühlvolle, leicht romantische Internatsgeschichte sucht, wird hier viel mitnehmen können.

Eine emotionale, wichtige Geschichte mit kleinen Schwächen in der Vorhersehbarkeit, aber starken Figuren und einer klaren Botschaft. Besonders Charlies Perspektive bleibt im Kopf.

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  • Handlung
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  • Charaktere
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  • Gefühl
Veröffentlicht am 16.02.2026

Zwischen Anziehung, Schmerz und endlich richtiger Nähe

In Love with the Boss
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Die Geschichte von Elias und Riley habe ich regelrecht verschlungen.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und leicht zu lesen – gleichzeitig baut er eine stetige Spannung auf zwischen Verlangen und dem ...

Die Geschichte von Elias und Riley habe ich regelrecht verschlungen.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und leicht zu lesen – gleichzeitig baut er eine stetige Spannung auf zwischen Verlangen und dem Versuch, sich zurückzuhalten. Genau das hat mich in der Geschichte gehalten: dieses ständige “wann kippt es endlich”.

Riley ist seit Jahren mit ihrer Jugendliebe Carter verlobt. Doch Carter sieht sie nicht mehr, schenkt ihr keine echte Aufmerksamkeit und sabotiert sogar subtil ihre Karriere. Und genau in dieser Phase trifft sie im Unternehmen auf den neuen extrem attraktiven CEO Elias – den „Model CEO“. Riley wird seine Referentin und Elias ist vom ersten Moment fasziniert von ihr. Beide wissen, sie dürfen eigentlich nicht. Er kann sich keinen Skandal leisten – sie steckt in einem Verlobungs-Käfig. Aber die Anziehung frisst sich langsam durch die Seiten.

Es war für mich unfassbar befriedigend zu lesen, wie beide immer weiter in ihre Gefühle rutschen und die Spannung immer enger wird. Ich habe so sehr auf den Moment gewartet, an dem sie es endlich zulassen – und als es dann passiert ist, war das pure Schmetterlinge trifft Nervenkollaps.

Was ich nicht erwartet habe: wie kurz das Glück zuerst war.

Es gab Missverständnisse, Verletzungen, Stolz und falsche Schutzmechanismen. Ich habe richtig mitgelitten und sogar ein paar Tränchen verdrückt, als beide sich am Ende endlich wirklich ausgesprochen haben.

Ich konnte beide sehr gut nachvollziehen. Ich mochte die Charaktere. Ich mochte ihre Motive. Und ich mochte, dass selbst die sexy CEO-Romance hier noch emotional Tiefe bekommen hat und nicht nur Spice liefert – sondern auch Wachstum.

Meine Empfehlung: Für alle, die CEO-Romance lieben, Spice wollen, Drama brauchen und auf diese Mischung aus Herzschmerz & Slow Burn & endlich-nachgeben stehen.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.02.2026

Ein Neuanfang im Schnee – Warmherzige Romantik in den Highlands

Winterzauber in den Highlands
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„Winterzauber in den Highlands“ erzählt die Geschichte von Holly Fraser, die nach einen Neuanfang in einem kleinen, verschneiten Dorf in den schottischen Highlands sucht. Als der Weihnachtsmann für den ...

„Winterzauber in den Highlands“ erzählt die Geschichte von Holly Fraser, die nach einen Neuanfang in einem kleinen, verschneiten Dorf in den schottischen Highlands sucht. Als der Weihnachtsmann für den örtlichen Weihnachtsmarkt ausfällt, bleibt ihr nur eine letzte Hoffnung: der zurückgezogen lebende Angus MacRae, ein ehemaliger Feuerwehrmann, der mit Menschen und dem ganzen Weihnachtstrubel eigentlich nichts mehr zu tun haben möchte. Doch ein unerwarteter Schneesturm zwingt die beiden, gemeinsam in seinem Cottage auszuharren – und genau dort beginnt langsam nicht nur der Schnee zu schmelzen, sondern auch die innere Kälte, die beide mit sich herumtragen.

Zu Beginn hat mir etwas die weihnachtliche Atmosphäre gefehlt. Die Geschichte braucht ein wenig, um in die gemütliche, festliche Stimmung hineinzufinden. Ab der Hälfte allerdings entfaltet sich das Weihnachtsgefühl deutlicher, begleitet von warmen Szenen, schottischem Charme und einem zunehmend emotionalen Miteinander zwischen Holly und Angus. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Beweggründe und Hintergründe beider Figuren nachvollziehbar und authentisch wirken. Man kann sich gut in Holly hineinversetzen, die einen Neustart wagt, und auch Angus’ Bedürfnis nach Rückzug und sein langsames Auftauen wirken glaubwürdig und berührend.

Die Handlung selbst ist eher ruhig als spannend, lebt aber von den Gefühlen, der Entwicklung der Charaktere und dem wohligen Highlands-Flair. Berührend ist vor allem die Botschaft, dass Menschen trotz Verletzungen neue Nähe zulassen können und dass manchmal genau dort Hoffnung entsteht, wo man sie am wenigsten erwartet. Gelernt habe ich vor allem, wie wichtig es ist, sich selbst und anderen Zeit zu geben – und dass Gemeinschaft heilen kann.

Ich würde das Buch allen empfehlen, die eine leichte, warme Lektüre für zwischendurch suchen, gerne romantische Geschichten mit sanftem Weihnachtsfeeling lesen und ein Happy End nicht missen möchten. Eine schöne, herzerwärmende Geschichte – perfekt für eine winterliche Auszeit.

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Veröffentlicht am 03.12.2025

Zwischen Schuld und Neubeginn – Eine Liebe, die Mauern bricht

Schneegestöber in den Highlands
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Das Buch erzählt die bewegende Geschichte von Finn, einem ehemaligen Soldaten, der sich nach einem traumatischen Afghanistan-Einsatz in die Einsamkeit des Glen zurückgezogen hat. Gezeichnet von Schuldgefühlen ...

Das Buch erzählt die bewegende Geschichte von Finn, einem ehemaligen Soldaten, der sich nach einem traumatischen Afghanistan-Einsatz in die Einsamkeit des Glen zurückgezogen hat. Gezeichnet von Schuldgefühlen und dem Glauben, versagt zu haben, lebt er zurückgezogen in seinem Cottage – bis Maisie, eine warmherzige und entschlossene Fotografin, in sein Leben tritt und alles verändert. Während sich die beiden anfangs zusammenraufen, spürt man schnell die emotionale Spannung zwischen ihnen. Als ein Wanderer vermisst wird und niemand sonst eine Rettung starten kann, brechen Finn und Maisie gemeinsam zu einer gefährlichen Bergungs-Mission auf. Dabei wachsen sie nicht nur zu einem eingespielten Team zusammen, sondern auch ihre Gefühle füreinander vertiefen sich, bis sie erkennen, dass sie ohne den anderen nicht mehr sein wollen.

Mir hat besonders Finns anfänglich grummelige, verschlossene Art gefallen. Seine inneren Kämpfe waren glaubwürdig und berührend beschrieben und ich konnte sein Bedürfnis nach Distanz und Schutz sehr gut nachvollziehen. Maisie hingegen ist sofort in mein Herz gesprungen: liebevoll, verständnisvoll, aber zugleich stark und tatkräftig – eine Figur, die man gerne an seiner Seite hätte. Zwar ist die Handlung nicht durchgehend hochspannend und stellenweise vorhersehbar, doch für mich war genau das der Charme dieser Geschichte: ein ruhiges, gefühlvolles Eintauchen in zwei verletzte Seelen, die sich langsam annähern.

Besonders berührt hat mich die Botschaft: Wenn der richtige Mensch kommt, darf man lernen, seine Mauern zu senken. Nähe und Liebe können heilsam sein – und jeder verdient es, glücklich zu werden. Diese Erkenntnis nehme ich für mich als Kern dieser Geschichte mit.

Wie auch die anderen Teile der Reihe kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der eine Auszeit vom Alltag sucht, der den Charme der Highlands liebt und sich in einer warmherzigen, emotionalen Geschichte verlieren möchte. Es ist eine wohltuende, leichte Lektüre, die das Herz wärmt und einfach gut tut.

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Veröffentlicht am 19.11.2025

Von Holztischen, Herzmomenten und dem Mountain Man

Herzenswärme in den Highlands
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„Herzenswärme in den Highlands“ ist eine charmante Kurzgeschichte, die den Leser direkt in die rau-romantische Atmosphäre der schottischen Highlands entführt. Im Mittelpunkt steht Journalistin Grace Mitchell, ...

„Herzenswärme in den Highlands“ ist eine charmante Kurzgeschichte, die den Leser direkt in die rau-romantische Atmosphäre der schottischen Highlands entführt. Im Mittelpunkt steht Journalistin Grace Mitchell, die nach einem beruflichen Tiefpunkt Abstand von ihrem alten Leben sucht. Doch die erhoffte Ruhe hält nicht lange an: Schon bald begegnet sie Hamish MacTavish – einem gutaussehenden Handwerker, der mehr verbirgt, als es zunächst scheint. Während Grace einem geheimnisvollen Kolumnisten, dem „Mountain Man“, auf die Spur kommen will, kreuzen sich die Wege der beiden immer wieder – und schon bald wird deutlich, dass diese Begegnung beider Leben durcheinanderwirbelt.

Besonders gut hat mir gefallen, wie schnell und natürlich die Anziehung zwischen Grace und Hamish spürbar wird. Schon bei ihrem allerersten Treffen – dem Reparieren eines schlichten Holztisches – knistert es spürbar, und diese Chemie bleibt bis zum Schluss erhalten. Die Geschichte ist zwar vorhersehbar, was die romantische Entwicklung betrifft und wer der „Mountain Man“ ist, aber gerade das macht ihren wohltuenden Charme aus. Man freut sich einfach mit Beiden, dass sie sich gefunden haben, obwohl keiner von ihnen bewusst danach gesucht hat.

Was mir ein wenig gefehlt hat, waren tiefere Einblicke in die Vergangenheit der Beiden. Obwohl ihre Verbindung emotional funktioniert, hätte ich gerne noch mehr darüber erfahren, was sie geprägt hat. Besonders bei Hamish – gleichzeitig grummelig, warmherzig und geheimnisvoll – hätte ein bisschen mehr Hintergrund die Geschichte noch stärker gemacht.

Dennoch ist "Herzenswärme in den Highlands“ eine berührende, warmherzige Geschichte, die zeigt, dass man sich nicht für seine Gefühle verstecken muss. Das Buch erinnert daran, dass niemand perfekt ist – und dass es mutiger ist, zu sich selbst zu stehen, als sich hinter Fassaden oder anonymen Ratschlägen zu verstecken. Was andere denken, kann man ohnehin nicht kontrollieren. Wichtig ist, dass man ehrlich bleibt, zu sich selbst und zu den Menschen, die einem etwas bedeuten.

Als leichte Lektüre für zwischendurch funktioniert diese Kurzgeschichte hervorragend. Sie ist emotional, romantisch, mit einem Hauch Spice – genau richtig für eine kurze Auszeit vom Alltag.

Ich würde das Buch allen empfehlen, die warme, unkomplizierte Liebesgeschichten mögen, die Herzklopfen, Wohlfühlmomente und ein kleines bisschen Highlands-Magie verbinden. Wer eine kurze, romantische Flucht aus dem Alltag sucht, wird hier definitiv fündig.

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